Einschlägige Ausschreibungen für Publikations- und Tagungsbeiträge im In- und Ausland.
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- Frist: 15. Juli 2026 Workshop, Universität Fribourg, 2. Oktober 2026Frédéric Mader (CHUV-UniL), Matthias Ruoss (UNIFR)Trans Geschichte hat sich in den letzten Jahren als innovatives Forschungsfeld etabliert, das historiografische Narrative herausfordert. Trotz des Booms liegen für die Schweiz bislang nur wenige Studien vor. Ziel unseres Workshops ist es, Forschungsarbeiten zur trans Geschlechtlichkeit zu bündeln und zugleich methodische Voraussetzungen historischer trans Forschung zu diskutieren.Der Call richtet sich an Historiker:innen, die trans als historisch spezifische Form der Subjektivierung begreifen und die damit verbundenen Ambivalenzen verstehen wollen, statt klare universelle Kategorisierungen anzustreben. Wir interessieren uns für Prozesse, in denen trans geschlechtliche Selbstverhältnisse hervorgebracht, stabilisiert, reguliert oder infrage gestellt wurden – in sozialen Milieus (Familie, Subkulturen, Bewegungen), institutionellen Settings (Kliniken, Verwaltung, Militär, Kirchen, Fürsorge, Polizei, Gerichten) oder epistemischen Regimen (Medizin, Psychiatrie, Sexualwissenschaften).Willkommen sind quellenbasierte Beiträge aus allen Epochen, von der Vormoderne bis in die Gegenwart, die Prozesse der Subjektbildung historisch-kritisch analysieren. Erwünscht sind sowohl Fallstudien als auch konzeptionelle und methodische Beiträge, die zur Weiterentwicklung einer historisch informierten trans Forschung beitragen. Von besonderem Interesse sind Arbeiten, welche die Bedingungen der Quellenproduktion, Archivzugänge und methodische Herausforderungen historischer trans Forschung reflektieren.Mögliche Themenfelder umfassen:Biografien und AlltagsgeschichtenKörpergeschichtenSubkulturen und trans AktivismusGenealogie und transnationale Zirkulation von Begriffen, Diagnosen und KlassifikationenTransphobieRegime der Sichtbarkeit und UnsichtbarkeitPolitiken der Anerkennung, Pathologisierung oder KriminalisierungDigitale Räume und MedienöffentlichkeitenDer Workshop versteht sich als Ort des Austauschs und der offenen Diskussion – auch und gerade über laufende Projekte, unfertige Thesen oder methodische Probleme. Studierende sind herzlich willkommen. Abstracts im Umfang von ca. einer Seite sowie eine kurze biografische Notiz sind bis zum 15. Juli 2026 an frederic.mader@unil.ch und matthias.ruoss@unifr.ch zu senden. Die Arbeitssprachen sind Deutsch, Französisch und Englisch.
- Frist: 15. Juli 2026 Band 1 der Schriftenreihe „Studien zu Sexarbeit und ProstitutionSexarbeit ist ein gesellschaftspolitisch polarisierendes Feld: Öffentliche Debatten, wissenschaftliche Diskurse und politische Regulierungen sind oft von emotionalisierenden Zuschreibungen, moralischen Bewertungen und vereinfachenden Repräsentationsansprüchen geprägt, welche die vielfältigen Lebens- und Arbeitsrealitäten von Sexarbeiter:innen überlagern – ob durch feministische Kontroversen, mediale Skandalisierungen oder ästhetische Stilisierungen. Diese Repräsentationen manifestieren sich in sozialen Ordnungen und Moralvorstellungen, Regulierungen und Gesetzen sowie Diskursen, Narrativen, visuellen Figurationen und Assoziationen in Medien, Politik, Wissenschaft und künstlerischen Darstellungen.Begleitet werden sie von versteckter Neugier, starken Gefühlen sowie von Formen der Moralpolitik. Daraus resultierende Stigmatisierungen, Kriminalisierungen, Diskriminierungen sowie stereotype – visuelle und diskursive – Vereinheitlichungen prägen bis heute die Lebensrealitäten vieler Sexarbeiter:innen. Diese Unterdrückungsverhältnisse – besonders entlang von Klasse, race, Gender, Sexualität oder Körper (Martini 2025; Künkel 2007; Probst 2022; Thiemann 2020) – werden in und durch Politik, Wissenschaft, Medien und im Alltag auch von Sexarbeiter:innen (re)produziert.Wer spricht wie und mit welchen Konsequenzen für sich selbst oder für Sexarbeiter:innen? Wie und von wem werden Repräsentationshandlungen von Sexarbeitenden sichtbar und unsichtbar gemacht?Wessen Stimmen werden gehört, wessen ausgeblendet und warum?Wer konnte/kann wie mit welchen Konsequenzen in das bestehende Repräsentationsregime eingreifen?Wie lassen sich die unterschiedlichen Perspektiven der Akteur:innen im Feld der Sexarbeit, der medialen, künstlerischen, politischen oder institutionellen Bearbeitung kombinieren, überbrücken oder wechselseitig ineinander übersetzen?Wie haben sich die institutionellen Perspektiven auf und Repräsentationen von Sexarbeit entwickelt? Wie kam/ kommt es zu ihrer Veränderung?Wie kann bei empirischer Forschung mit normativen Fragen und der Positionalität der Forschenden umgegangen werden?Welche Möglichkeiten partizipativer und kollaborativer Forschung mit Sexarbeitenden gibt es? Was bedeutet „partizipative“ und „kollaborative“ Forschung in diesem Feld?Wie lassen sich repräsentations- und erkenntniskritische Ansätze sowie nicht-eurozentrische, dekoloniale Theorie- und Methodenbezüge gewinnbringend in der Sexarbeitsforschung nutzen?Wie sehen innovative Wissens- und Darstellungsformen, etwa mehr als Text oder mehr als eine Sprache, aus?Wie kann man angesichts der stark polarisierten Repräsentationen von Sexarbeit den öffentlichen Bewertungs- und Entscheidungsprozess so organisieren, dass kluge Regelungen gefunden werden?Wie verändern Regulierungen, räumliche Verortung, Mediendarstellungen, Forschung und technologische, digitale Entwicklungen etc. die selbstrepräsentativen und/ oder politischen Gestaltungsmöglichkeiten? Welche Alternativen zu vorherrschenden Repräsentationen und den damit verbundenen Konsequenzen für Sexarbeitende existieren bereits und wie lassen sich diese weiter oder neu weben?Wir begrüßen wissenschaftliche Analysen, methodische Reflexionen, aktivistische, essayistische, künstlerische, künstlerisch forschende und multimodale (mehr-als-textliche) Formate. Besonders willkommen sind Beiträge von Sexarbeiter:innen, Aktivist:innen und Forscher:innen in Mehrfachrollen.Interessierte sind eingeladen, Beitragsvorschläge in Form eines 300 bis 500 Wörter langen Abstracts zusammen mit einigen Worten zur Person bis zum 15.07.2026 per Mail an Arne Dreßler (arne.dressler@uni-hamburg.de), Marlen Löffler (marlen-simone.loeffler@iu.org), Sabrina Stranzl (stranzl@if k.ac.at) oder Lisa Waegerle (Lisa.Waegerle@hs-bochum.de) einzureichen.Eine Rückmeldung erfolgt bis Ende August 2026. Bei positiver Rückmeldung ist der Abgabetermin für die fertigen Beiträge (20.000–35.000 Zeichen inkl. Leerzeichen) Ende Februar 2027. Der Sammelband erscheint im Springer Verlag in der Reihe „Studien zu Sexarbeit und Prostitution | Studies on Sex Work and Prostitution“ im Double-Blind- Peer-Review-Verfahren. Für künstlerische, künstlerisch-forschende, essayistische, aktivistische und multimodale Beiträge ist ein eigenständiges, formatsensibles Reviewverfahren vorgesehen, das durch die Herausgeber:innen unter Einbezug fachlicher und praktischer Expertise durchgeführt wird.
- Frist: 15. Juli 2026 Hosted by the SARChI Chair in Gender Politics at Stellenbosch University - At the Stellenbosch Institute for Advanced Studies (STIAS) 12-13 October 2026Background and RationaleThe SARChI Chair in Gender Politics at Stellenbosch University produces multidisciplinary research on women’s activism and mobilisation, gender justice policy, reproductive health, gender-based violence, and broader feminist political analysis, serving as an institutional home for critical engagement with the contemporary antigender movement. Recent scholarship has shown that anti-gender actors operate through transnational networks and increasingly target feminist gains, sexual and reproductive rights, and the rights and recognition of LGBTIQ+ communities, including trans and gender-diverse people. This conference responds to the urgency of these developments by creating an interdisciplinary platform for scholars, activists, policymakers and artists to share grounded research, analyse the current backlash, and imagine effective strategies of resistance and solidarity.The conference will explore how anti-gender discourse and mobilisation shape public debate, law, policy, educational institutions, religious spaces, media ecologies, and everyday life. Particular attention will be given to how backlash politics affect struggles for feminist freedom, reproductive justice, the prevention of sexual and gender-based violence, and the dignity, safety, and citizenship of trans and genderdiverse communities. By bringing these conversations together, the conference aims to deepen South African, African, and global dialogue on authoritarianism, populism, democratic backsliding, homophobia, transphobia and a backlash against feminism and gender justice at a moment of intensifying contestation.Submission GuidelinesEach submission should include a title, author name(s), institutional or organisational affiliation, email address, and a short biographical note of 80–100 words.Abstracts should clearly state the central argument, research question, methodology or approach, and relevance to the conference theme.Please indicate the thematic area most relevant to your submission.Selected papers may be considered for inclusion in a special issue, edited collection, or post-conference publication project, subject to a separate review process.Presenters are expected to cover their own travel and accommodation unless otherwise indicated by the organisers (a few scholarships will be given to scholars from other African countries where the need arises).Important DatesAbstract submission deadline: 15 July 2026Notification of acceptance: 30 July 2026Registration opens: 1 September 2026Conference dates: 12-13 October 2026Submission and EnquiriesAbstracts and enquiries should be sent to Prof Amanda Gouws ag1@sun.ac.za or Ms Jean Cilliers jcc@sun.ac.za Subject line: Conference Abstract Submission 2026For further information, please contact: Dr Marion Stevens marionstevens@iafrica.com
- Frist: 31. Juli 2026 „Vielfalt verbindet“Vielfältige Stimmen und Perspektiven sind ein bedeutsamer Faktor für wissenschaftliche Exzellenz und chancengerechte Teilhabe am Wissenschaftssystem. Sie ermöglichen es, wissenschaftliche Fragestellungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten und somit umfassendere Forschungserkenntnisse zu erzielen.Um Vielfaltsperspektiven im Wissenschaftssystem zu stärken, Barrieren abzubauen und Partizipation zu fördern, hat das Bundesministerium für Forschung, Technik und Raumfahrt (BMFTR) die Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Vernetzung von Interessensvertretungen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen („Vielfalt verbindet“) auf den Weg gebracht. Sie soll dazu beitragen, ein wissenschaftliches Umfeld zu schaffen, in dem Perspektivenvielfalt gefördert wird und alle Ideen Gehör finden, um so die Herausforderungen der Zukunft besser bewältigen zu können. Damit soll auch ein verstärktes Ausscheiden von ohnehin schon unterrepräsentierten Personengruppen aus dem Wissenschaftssystem sowie eine Verengung des wissenschaftlichen Diskurses verhindert werden.Ziel von „Vielfalt verbindet“ ist es, die Vernetzung zwischen Interessensvertretungen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und weiteren Akteuren des Wissenschaftssystems zu stärken. Gefördert werden Projekte, die die Vernetzung und den damit verbundenen Austausch von Ideen zur strukturellen Stärkung von Vielfalt in der Wissenschaft vorantreiben. Dies umfasst die Entwicklung von Konferenzen, Plattformen, Veranstaltungen oder ähnlichen Maßnahmen, die das Bewusstsein für den Mehrwert von Perspektivenvielfalt schärfen, die Partizipation im Wissenschaftssystem erleichtern, den Abbau von Barrieren vorantreiben, die Sichtbarkeit unterrepräsentierter Gruppen erhöhen und die Antidiskriminierungsarbeit im Wissenschaftssystem professionalisieren. Dabei sind Interessensvertretungen aktiv einzubinden und Gesichtspunkte der Intersektionalität zu berücksichtigen. Die Förderung richtet sich an Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, studentische und zivilgesellschaftliche Organisationen und Vereine, Stiftungen und Träger von Bildungseinrichtungen, die über ausgewiesene Diversitätskompetenz verfügen.Das BMFTR unterstützt Projekte mit bis zu 50.000 € bei einer Laufzeit von maximal 18 Monaten. Die erste Frist für die Einreichung einer Projektskizze ist der 31.10.2025; weitere Calls folgen am 31.07.2026 und 30.04.2027. Für die Erstellung der Projektskizze wird eine verbindliche Vorlage zur Verfügung gestellt.Information und BeratungAlle Details zur Förderrichtlinie „Vielfalt verbindet“, ihren Zielen und Inhalten sowie zur konkreten Skizzeneinreichung finden Förderinteressierte im Text der Bekanntmachung.Für alle Förderinteressierten bieten wir ein individuelles Informations- und Beratungsangebot über unsere Hotline an, über die wir Ihnen montags bis donnerstags zwischen 10:00 und 14:00 Uhr für Ihre Fragen und Anliegen zur Verfügung stehen. Auch per E-Mail können Sie uns gerne kontaktieren.Zudem bieten wir für die drei Calls jeweils eine Informationsveranstaltung an. Die nächste findet am 20. Mai 2026, 10:00-12:00 Uhr statt. Informationen zur Anmeldung und Termine werden Ihnen an dieser Stelle bekannt gegeben.Anmeldung zur Informationsveranstaltung: BMFTR - Förderrichtlinie „Vielfalt verbindet“KontaktDr. Karen SchierhornWissenschaftliche ReferentinDr. Evelyn HaynWissenschaftliche ReferentinE-Mail: vielfalt@dlr.deHotline: +49 228 3821 1890 (Mo-Do, 10-14 Uhr)
- Frist: 31. Juli 2026 „Umstrittene Erkenntnisweisen und die Macht der Episteme - Reflexionen (in) der erziehungswissenschaftlichen Geschlechterforschung“Mit dem Call für das Jahrbuch 2028 machen wir die Frage der Erkenntnisweisen und die machtvollen Ordnungen des Epistemischen zum Thema geschlechtertheoretischer Reflexion. Im Sinne einer ‚Geschichte der Problematisierungen‘ laden wir dazu ein, wissenschaftspolitische, erkenntniskritische und methodologische Auseinandersetzungen in der erziehungswissenschaftlichen Geschlechterforschung zu verschiedenen Zeitpunkten aufzuspüren, diese auf ihre Potenziale und Grenzen (im jeweiligen historisch-gesellschaftlichen Kontext) hin zu untersuchen und das ‚Uneingelöste‘ darin zu rekonstruieren.Kann hier für die aktuell anstehenden Kämpfe um epistemische Gerechtigkeit womöglich etwas gewonnen werden? Diese Frage stellt sich uns in einer weltgesellschaftlichen Situation,in der Ansätze einer (herrschafts-)kritischen Wissenschaft unter Druck geraten und sich massiven Angriffen ausgesetzt sehen,in der Versuche zunehmen, gerade auch die Geschlechterforschung zu diskreditieren und zu delegitimieren.Aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklungen verweisen darauf, dass das akademische Feld alles andere als ein ‚neutrales Gebiet‘ ist. Dies gilt insbesondere, aber nicht ausschließlich, unter Vorzeichen autoritärer Regime. Entsprechend problematische Entwicklungen führen auch an deutschen Hochschulen zu Fragen nach der Verantwortung von (Erziehungs-)Wissenschaft. Wenn Träger der politischen Bildung (insbesondere auch Projekte, die sich auf Diskriminierungskritik und geschlechterreflektierende Perspektiven beziehen) zur Zielscheibe von Kampagnen der Diffamierung werden, wenn über Politiken der Mittelvergabe und des Mittelentzugs oft gerade diejenigen Bildungsbereiche grundsätzlich infrage gestellt werden, die angesichts von Tendenzen der Demokratieerosion unerlässlich sind, so fordert das auch die Erziehungswissenschaft heraus. Über nationale Grenzen hinweg erweisen sich „Pädagogik und Geschlecht als Gegenstand politischer Kämpfe“.Das Jahrbuch 2028 sucht die hier skizzierten kritischen Auseinandersetzungen insbesondere in erziehungswissenschaftlicher Perspektive zu rekonstruieren und – gerade angesichts aktueller Entwicklungen und deren politischer Brisanz – weiterzuführen. Dies geschieht im Bewusstsein dessen, dass auch der Produktionsprozess des Jahrbuchs selbst in die vorherrschenden Strukturen des Wissenschaftssystem eingelassen ist.Eingeladen werden Beiträge zu folgenden Themengebieten und Fragestellungen:Erkenntniskritik: Wie geschieht Erkenntnis und wovon ist sie beeinflusst? (Hier können z. B. auch affekttheoretisch und/oder körperbildungstheoretisch inspirierte Fragestellungen verfolgt werden.)Wissenschaftskritik: Inwiefern bzw. in welcher Weise ist das akademische Feld qua Geschlecht strukturiert, und mit welchen Ein- und Ausschlüssen geht dies einher? (Wie überlagern sich hier unterschiedliche Ordnungen der Differenz, bzw. unterschiedliche Verhältnisse der Ungleichheit?)Wissenschaftsbetrieb: Welche Rolle spielen Transformationen im Wissenschaftssystem (und konkret in den wissenschaftlichen Institutionen) für die Entwicklung von Geschlechterverhältnissen in Wissenschaft und Gesellschaft?Was bedeutet die Auseinandersetzung mit dem Epistemischen für die (veränderte) Theoretisierung von Erziehung, Bildung und Sorge?Wie lassen sich von daher Verhältnisse von wissenschaftlichem Wissen und institutionalisierter pädagogischer Praxis sowie Bildungspolitiken (neu oder anders) denken?Welche Querverbindungen zu anderen Forschungsgebieten und Teildisziplinen der Erziehungswissenschaft könn(t)en dafür produktiv gemacht werden?Erwünscht sind insbesondere Beiträge, die explizit aus einer erziehungswissenschaftlichen und geschlechtertheoretischen Perspektive heraus argumentieren. Diese können historisch, theoretisch oder auch empirisch akzentuiert sein. Sie können auch aus der (aktivistischen) Bildungspraxis heraus formuliertwerden. Eingeladen sind nicht zuletzt Beiträge, die epistemologische Fragen in Praktiken der Textualisierung übersetzen.Wie stets beinhaltet das Jahrbuch über den inhaltlichen Schwerpunkt hinaus einen thematisch offenen Teil, der Raum zur Diskussion aktueller Perspektiven in der erziehungswissenschaftlichen Geschlechterforschung bietet. (Sammel-)Rezensionen oder Tagungsberichte können ebenfalls eingereicht werden. Auch diese müssen sich nicht ausschließlich mit dem Schwerpunktthema des Jahrbuchs beschäftigen. Wir freuen uns zudem über Hinweise auf und Besprechungen von neu erschienenen Dissertationen aus der erziehungswissenschaftlichen Geschlechterforschung.Zeitplan:Sowohl für die Beiträge zum Schwerpunktthema als auch für den offenen Teil bitten wir bis spätestens 31.07.2026 um ein Exposé (bis zu 3.000 Zeichen), das an alle Herausgebenden geschickt wird.Auf der Grundlage der Exposees erfolgen dann bis spätestens Ende September 2026 die Einladungen, einen Beitrag für das Jahrbuch zu verfassen. Die ausgearbeiteten Beiträge müssen bis spätestens zum 31.03.2027 vorliegen. Beiträge zum Themenschwerpunkt umfassen max. 35.000 Zeichen, weitere Beiträge max. 20.000 Zeichen.Zu beachten ist, dass die Einladung zur Einreichung eines Beitrages noch nicht seine Annahme bedeutet. Die Begutachtung der Einreichungen erfolgt über ein Blind-Peer-Review-Verfahren. Rückmeldungen an die Autor:innen erfolgen im Mai/Juni 2027, für Überarbeitungen bleibt dann Zeit bis Mitte September 2027.Der Band wird im Frühjahr 2028 im Barbara Budrich Verlag erscheinen.
- Frist: 31. Juli 2026 Historiquement structurées autour de normes de genre binaires, les activités physiques, sportives et artistiques (APSA) constituent des espaces dans lesquels les transidentités interrogent les catégories de sexe, les formes de catégorisation et les modalités de reconnaissance. Dans une approche interdisciplinaire, cette journée entend analyser les expériences des personnes trans dans les milieux fédéraux, les contextes d’enseignement, d’éducation et de formation, ainsi que les espaces dits « alternatifs ». Elle vise également à questionner la manière dont les personnes trans contribuent, par leurs pratiques et leurs expériences, à déplacer, transformer ou reconfigurer les normes de genre et les cadres institutionnels des APSA. Modalités de contributionLes propositions de communication (300 à 500 mots), accompagnées d’une courte biographie (5 à 10 lignes), sont à déposer sur le site : trans-apsa.sciencesconf.orgavant le 31 juillet 2026.La journée d’étude se déroulera selon un format hybride (en présentiel et en distanciel) le 28 janvier 2027 au sein de l’UFR STAPS de l’Université Paris Cité.Selon le nombre et la nature des propositions reçues, des formats complémentaires pourront être proposés, notamment des panels intégrant des personnalités témoins, afin d’enrichir les échanges entre recherche et expériences vécues.Une sélection de contributions fera l’objet d’une publication en 2027 dans la revue Recherches & Éducation, sous réserve d’acceptation après expertise en double aveugle par le comité éditorial. https://ojs.openedition.org/index.php/rechercheseducations/about/submissions
- Frist: 31. Juli 2026 Workshop am 22.+23. Oktober 2026, Universität Bielefeld, Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung (IZG)In den Trans Studies wird der Körper ambivalent und spannungsreich diskutiert. In poststrukturalistische Gender und Queer Studies intervenierend, klagen Trans Studies vehement die Auseinandersetzung mit gelebter körperlicher Materialität und Erfahrung ein (Namaste 2000, Prosser 1998). Zugleich problematisieren sie die Engführung des hegemonialen Diskurses über trans* Leben auf trans* Körper als medizinisch-technologische Artefakte (Gleeson/O’Rourke 2021, Gill-Peterson 2018a). Liegt ein zentraler Impuls der Trans Studies in der Kritik an der zweigeschlechtlichen Normierung von trans* Körpern (Spade 2006), haben insbesondere antirassistische und inter* Perspektiven auf die intersektionalen Verflechtungen in der bio_nekropolitischen Konstitution von geschlechtlichen, dis_ableisierten und rassifizierten Körpern hingewiesen (Snorton 2017, Wolff et al. 2022).In diesem Zuge schlagen Trans Studies vor, die Herstellung von verkörpertem Geschlecht als einen Prozess von „complex social and technical manipulations“ (Enke 2012) zu denken, verkörperte Subjektivität und Erfahrung als sozial-technologisch konstituiert zu begreifen (Stryker/Sullivan 2009) und zugleich verkörperte trans* Erfahrungen als Quelle von Erkenntnis gesellschaftlicher Macht- und Herrschaftsverhältnisse zu begreifen (Mader 2023). Vor diesem Hintergrund wurde und wird in den Trans Studies um epistemologische Zugänge gerungen, verkörperte Erfahrungen zu beforschen. Trotz verschiedener Divergenzen und Konfliktlinien teilen die Trans Studies dabei kritische Anliegen, die in feministischen Auseinandersetzungen rund um den Begriff der Erfahrung diskutiert wurden. Im Zuge poststrukturalistischer Verengungen des Erfahrungsbegriffs plädieren sowohl feministische Autor*innen als auch Autor*innen der Trans Studies neben neo-materialistischen Perspektiven (Barad 2015, Gregor 2020) auch für eine Verflechtung genealogischer Perspektiven und (post-)phänomenologischer first person accounts, um widerständige Potentiale und Erfahrungen an den Grenzen herrschender Episteme sichtbar zu machen (Oksala 2013, Rubin 1998). Damit tragen sie der Einsicht Rechnung, dass die Arten und Weisen, wie Körper in der herrschenden Wissensordnung denkbar werden, eng mit der Konstitution spezifischer Subjektpositionen, wie etwa der Subjektposition Trans/gender/sexualität verflochten sind (Gill-Peterson 2018b), verkörperte Erfahrungen dabei jedoch gleichsam über die Grenzen der Wissensordnung hinausweisen können (Bauer 2015, Stryker 1994).In unserem zweitägigen Workshop Körper und Interviewforschung – Perspektiven für die Trans Studies wollen wir gemeinsam verschiedene Zugänge zum Körper, zum Erfahrungsbegriff sowie zur Bedeutung verkörperter Erfahrung in der Interviewforschung diskutieren und in den Dialog bringen. Ziel ist es, kritische Forschungsperspektiven auf Körper und verkörperte Erfahrung für empirische Untersuchungen in den Trans Studies zu entwickeln.Hierfür ist der Workshop als zweitägige Veranstaltung angelegt. Am ersten Tag (22.10.26) möchten wir in einem öffentlichen Teil ausgehend von unseren aktuellen Arbeiten ausgewählte Texte feministischer und (post)phänomenologischer Zugänge zu (trans*) Körpern, verkörperter Erfahrung und verkörperter Forschung diskutieren. Im Fokus steht dabei die Frage, wie sich aus theoretischer und methodologischer Perspektive verkörperten Erfahrungen angenähert werden kann. Ziel ist es, das Potential dieser Zugänge für die Trans Studies kritisch zu diskutieren und mögliche Anschlusspunkte zu entwickeln.Am zweiten Tag (23.10.26) möchten wir als geschlossene Forschungswerkstatt zu Körper und Interviewforschung aus Trans Perspektive arbeiten. Wir laden hierfür (Nachwuchs-)Forschende aus den Trans Studies ein, ihre aktuellen Arbeiten und Zugänge zu Körper und Interviewforschung vorzustellen und in einem solidarischen und geschützten Raum gemeinsam zu diskutieren. Dabei freuen wir uns sowohl über die Diskussion an konkretem Forschungsmaterial, sowie über methodologische, epistemologische und theoretische Zugänge. Während interviewbasierte Zugänge im Fokus stehen, geht es uns ebenso darum, diese kritisch um andere ‚Material-‘ und Erhebungsformen, sowie Repräsentationsmodi mit Schwerpunkt auf Körpern zu erweitern. Eingeladen sind insofern methodische, epistemologische und theoretische Beiträge aus den Trans Studies, die sich mit und über Interviews hinaus mit Körpern und verkörperten Erfahrungen auseinandersetzen.Wir freuen uns sowohl auf Beiträge als auch auf interessierte Anmeldungen zur Teilnahme für beide Termine. Für eine Teilnahme für den ersten Tag genügt eine formlose Anmeldung bis 30.09.2026 an zoe.steinsberger@student.uibk.ac.at und jannis.ruhnau@uni-bielefeld.de. Für eine Teilnahme an der Forschungswerkstatt am zweiten Tag freuen wir uns sehr auf Abstracts für Beiträge à 1500-2000 Zeichen. Weiter freuen wir uns über Anmeldung zur Teilnahme ohne eigenen Beitrag. Um einen geschützten und konstruktiven Austausch zu ermöglichen, bitten wir in diesem Fall um eine kurze Stellungnahme zur Motivation für die Teilnahme (ca. 1000 Zeichen). Einreichungen der Abstracts und Anmeldung zur Teilnahme ohne eigenen Beitrag bitte bis 31.07.2026 an zoe.steinsberger@student.uibk.ac.at und jannis.ruhnau@uni-bielefeld.de.Leider können keine Unterkunfts- und Anfahrtskosten übernommen werden. Der Raum ist mit Rollstuhl zugänglich. Hauptarbeitssprache der Workshops ist deutsche Lautsprache, wobei einrelevanter Teil der Lektüre für den ersten Tag englischsprachig ist. Präsentationen und Diskussionsbeiträge sind auch in englischer Lautsprache willkommen.
- Frist: 01. August 2026 Wir freuen uns über Beiträge rund um die feministische Ökonomie für unseren nächsten efas-Newsletter, der – wie immer – folgende Rubriken hat:Hinweise für Lehre und StudiumAus der ForschungSteckbrief einer feministischen ÖkonominGender NewsGender StudiesAktuelle StatistikBesprechung neuer Publikationen und/oder Lehrbücher aus den Wirtschafts- oder SozialwissenschaftenInteressante LinksWillkommen sind sowohl Beiträge wie auch Ideen und Hinweise zu Themen und Autor*innen. Leiten Sie diesen Aufruf auch gerne an Ihre Netzwerke weiter.Der Newsletter erscheint ausschließlich online. Als Orientierung für den Umfang der Beiträge gilt: Ca. 750 Wörter (ca. 5500 Zeichen ohne Leerzeichen) entsprechen einer Seite im efas-Newsletter, aber feste Seitenvorgaben gibt es nicht. Einreichungen sind bis zum 1. August möglich.Bitte schicken Sie Ihre Beiträge (Doc-Datei) und Ideen an die efas-Geschäftsstelle (info@efas-netzwerk.de). Wir freuen uns auf Ihre Beiträge und danken für Ihre Unterstützung!
- Frist: 01. August 2026 12. November 2026 | Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Campus Welcome CenterDer 15. Landesweite Tag der Genderforschung in Sachsen-Anhalt steht unter dem Titel „Allyship und Solidarität(en) – Perspektiven der Gender- und Queerforschung stärken“ und stellt Fragen nach Verbundenheit, Verantwortung und gegenseitiger Unterstützung in den Mittelpunkt. Vor diesem Hintergrund sind Wissenschaftler*innen in frühen Qualifikationsphasen, Postdocs und Studierende herzlich eingeladen, sich mit eigenen Beiträgen einzubringen.Im Fokus stehen die Konzepte Allyship und Solidarität(en) als zentrale Bezugspunkte für die Frage, wie sich wissenschaftliche Akteur*innen zu gesellschaftlichen Ungleichheiten, politischen Dynamiken und zueinander positionieren. Damit verbunden sind Fragen nach Verantwortung, nach Formen des Sich-Verbündens und nach den Bedingungen, unter denen solidarisches Handeln möglich wird. Zugleich richtet sich der Blick auf die Ambivalenzen, Spannungen und Grenzen solcher Praxen. In diesem Zusammenhang können auch spezifische Perspektiven, etwa auf Male Allyship, Teil der Reflexion über Verantwortung und solidarisches Handeln sein.Der bewusst gewählte Plural „Solidarität(en)“ verweist auf die Vielfalt unterschiedlicher Formen und Kontexte, in denen Solidarität hergestellt, beansprucht oder auch infrage gestellt wird. Dabei können auch Perspektiven auf Fürsorglichkeit und Care, auf Selbstpositionierungen sowie auf institutionelle und gesellschaftliche Rahmenbedingungen eine wichtige Rolle spielen.Zudem versteht sich die Tagung als Raum, in dem Gender- und Queerforschung in ihrer Breite sichtbar wird und sich als kritische, reflexive und gesellschaftlich engagierte Wissenspraxis positioniert. In diesem Sinne sind Beiträge willkommen, die Gender- und Queerforschung nicht nur als analytisches Feld begreifen, sondern auch danach fragen, welche Rolle sie in der Gestaltung demokratischer, pluraler und solidarischer Wissensräume einnehmen kann – gerade auch in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung und Transformation.Beiträge können sich unter anderem mit folgenden Themen auseinandersetzen:Allyship, Solidaritäten und AmbivalenzenFürsorgearbeit/Care-Arbeit und Selbstfürsorge im Kontext von Allyship und Solidarität(en)Allyship und Männlichkeitskonzepte in Auseinandersetzung mit feministischen und queeren PerspektivenGender- und Queerforschung im Kontext gesellschaftlicher Transformationsprozesse und politischer EntwicklungenBedeutung von Bündnissen und solidarischen Allianzen für Gender- und QueerforschungGerade in Zeiten gesellschaftlicher und politischer Umbrüche sind Beiträge gefragt, die neue Perspektiven eröffnen, bestehende Ansätze reflektieren und mit der Gender- und Queerforschung den Diskurs erweitern. Beiträge außerhalb dieser Leitthemen sind daher ebenfalls willkommen.Ziel des Landesweiten Tags der Genderforschung ist es, aktuelle Forschungsarbeiten mit gender- und queerbezogenen Fragestellungen sowie Beiträge aus den Bereichen Kunst und Design unter Berücksichtigung von Genderaspekten sichtbar zu machen. Darüber hinaus soll die Veranstaltung zur Vernetzung der Akteur*innen beitragen und einen Raum für Austausch, Diskussion und interdisziplinäre Perspektiven eröffnen. Vor allem Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und Gestalter*innen in Qualifikationsphasen aus Sachsen-Anhalt, aber auch aus anderen Regionen sind herzlich eingeladen, ihre Arbeiten vorzustellen. Insbesondere möchten wir dazu ermutigen, auch Work-in-Progress-Projekte einzureichen.Formate und EinreichungEinreichungen sind für folgende Präsentationsformate möglich (bitte geben Sie bei der Einreichung das gewünschte Format an):Vorträge/Präsentationen (Vortragszeit ca. 30 Minuten + 10 Minuten Diskussion)Posterpräsentation (im Rahmen der geplanten Posterausstellung mit Kurzpräsentation)Für beide Formate erbitten wir Vorschläge in Form eines Abstracts von max. 600 Wörtern, einschließlich:Angaben zu Autor*innenTitel des BeitragsKurzbeschreibung des geplanten Beitrags einschließlich theoretischer und methodischer Bezügeinstitutionelle Anbindung und KontaktadresseBitte senden Sie Ihre Einreichung bis zum: 01. August 2026: info@kgc-sachsen-anhalt.de Für eine Kinderbetreuung am Veranstaltungstag ist gesorgt.Sie erhalten bis zum 31.08.2026 eine Rückmeldung, ob Ihr vorgeschlagener Beitrag ausgewählt worden ist. Bei Fragen zum Call oder zur Veranstaltung melden Sie sich gern bei der Koordinierungsstelle Genderforschung & Chancengleichheit Sachsen-Anhalt (KGC)per E-Mail an info@kgc-sachsen-anhalt.detelefonisch bei Michaela Frohberg unter +49 391 67-58905 oder bei den weiteren Veranstalter*innen
- Frist: 23. August 2026 Für den Offenen Teil der GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft laden wir Autor_innen ein, Beiträge aus unterschiedlichen Disziplinen einzureichen, in denen sie sich aus theoretischer oder empirischer Perspektive mit den Geschlechterverhältnissen in verschiedenen gesellschaftlichen und kulturellen Bereichen auseinandersetzen.Interdisziplinäre AusrichtungDie GENDER ist ein interdisziplinäres Forum für die deutschsprachige Frauen- und Geschlechterforschung mit Schwerpunkten in den sozial- und kulturwissenschaftlichen Disziplinen. Erwünscht sind daher Beiträge aus Politikwissenschaft, Film- und Medienwissenschaft, Soziologie, Kommunikationswissenschaft, Literaturwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Erziehungswissenschaft, Kunstgeschichte, Psychologie, Religionswissenschaft u. v. m. Zugleich sind auch Fragestellungen aus dem naturwissenschaftlich-technischen Bereich, z. B. aus der Medizin, der Gesundheitswissenschaft, der Ökologie, der Umweltforschung und den Ingenieurwissenschaften, sehr willkommen.Deutschsprachige Zeitschrift mit internationalem FokusDie GENDER ist in erster Linie eine Zeitschrift für den deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz). In ihren Beiträgen werden relevante Fragestellungen zu den Geschlechterverhältnissen in unterschiedlichen Ländern zum Teil auch aus international vergleichender Perspektive thematisiert. Auch englischsprachige Beiträge sind willkommen.Beiträge für den Offenen TeilDie Zeitschrift GENDER erscheint dreimal jährlich zu unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten. Ergänzend zu den jeweiligen Themenschwerpunkten hat jedes Heft einen Offenen Teil, in dem vielfältigste Themen behandelt werden. Aufsätze für den Offenen Teil werden zunächst von den Herausgeberinnen der Zeitschrift auf den regelmäßig stattfindenden Redaktionssitzungen besprochen und durchlaufen bei einer grundsätzlich positiven Entscheidung eine anonyme Begutachtung im Peer-Review-Verfahren.Einreichen von BeiträgenGrundsätzlich ist eine Einreichung eines Aufsatzes für den Offenen Teil der GENDER jederzeit möglich. Bitte beachten Sie jedoch die jeweiligen Abgabefristen zu den Redaktionssitzungen, die Sie auf unserer Website finden (www.gender-zeitschrift.de). Für den Offenen Teil arbeiten wir nicht mit Abstracts, daher bitten wir Sie darum, vollständige Beiträge mit einer Länge von maximal 50 000 Zeichen (inklusive Leerzeichen, Fußnoten, Literaturverzeichnis) einzureichen.Hinweise zur Einreichung und unsere Manuskripthinweise finden Sie unter: https://www.gender-zeitschrift.de/manuskripte.Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Redaktion unter: manuskripte@gender-zeitschrift.de
- Frist: 31. August 2026 Die „No-Kings-Proteste“ und andere öffentliche Demonstrationen gegen die Trump-Regierung in den USA, die Proteste in Belarus, der Türkei, Serbien und – gegenwärtig eskalierend – im Iran, wo Frauen in den letzten Jahren immer wieder auch gegen eine ihnen vom Mullah-Regime auferlegte Kopftuchpflicht aufgetreten sind, oder die seit 2012 aktive „One Billion Rising“-Bewegung gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, die landesweiten Frauenstreiks in der Schweiz 2019 und 2023 … das sind nur einige Beispiele der jüngsten Zeit, die zeigen, wie aktuell das Thema Protest ist. In einer Welt, in der autoritäre Regime und rechtspopulistische oder rechtsextreme Bewegungen sowie kriegerische Gewalteskalation zur Durchsetzung politischer und nationaler Interessen vielerorts die Oberhand gewinnen, wehren sich gleichzeitig immer mehr Menschen gegen diese Entwicklungen. Sie treten millionenfach gegen Entdemokratisierung und die Ausgrenzung und Verfolgung von Minderheiten, das Zurückschrauben erkämpfter Rechte, liberaler oder geschlechteregalitärer Positionen auf – oft unter Einsatz ihres Lebens.Die gewählten Protestformen sind dabei vielfältig und facettenreich. Sie knüpfen einerseits an tradierte Formen des Protests gegen Obrigkeiten, Unterdrückung und soziale Missstände an und gestalten sich andererseits erfinderisch, kreativ, treten lautstark an die Öffentlichkeit oder werden im Geheimen, im Untergrund praktiziert … was je nach divergierenden nationalen, politischen, sozialen, ethnischen, altersspezifischen, religiösen Kontexten unterschiedlich ausgestaltet wird und dabei immer auch ‚vergeschlechtlicht‘ verläuft – ganz abgesehen davon, dass Frauen oder Mitglieder der LGBTQIA+-Community nicht nur an vielen Protestbewegungen partizipieren, sondern auch ihre eigenen Formen des Protests entwickeln.Vor diesem aktuellen Hintergrund wird sich die Ausgabe von L’Homme. Z.F.G. 1/2028 dem Thema Protest widmen. Einzureichende Vorschläge dafür könnten an ältere, vor allem in den 1970er und 1980er Jahren veröffentlichte frauen- und geschlechtergeschichtliche Arbeiten zu historischen Protestformen seit dem Mittelalter anknüpfen und diese – methodisch-theoretisch neu fundiert – weiterentwickeln (z.B. in Bezug auf Bauernkriege, Ketzerbewegungen, „Weiberkriege“ und „Hungerkrawalle“, städtische Aufstände und Unruhen, Revolutionen, Streiks und ArbeiterInnenbewegungen, StudentInnenbewegungen, Proteste in den diversen Frauenbewegungen, in der Antikriegsbewegung, der Umweltbewegung, antikoloniale Protestformen …). Dabei sollen auch Verschiebungen oder Veränderungen der Perspektiven, Ansätze und Themen der feministischen Protestgeschichte deutlich werden – sei es in Hinblick auf Akteur:innen oder die Anbindung an politische/soziale Bewegungen, oder sei es hinsichtlich der Konstruktion historischer Leitfiguren für erfolgreichen, aber auch niedergeschlagenen Protest. Das gilt ebenso für die untersuchten Formen und Motive, deren Bandbreite durch globale Dimensionen von Protest zusätzlich erweitert wird. Von Interesse sind außerdem nicht nur bewegungsorientierte, sondern auch individuell praktizierte Protestformen.Wir bitten um Proposals (in Deutsch oder Englisch) im Umfang von etwa einer Seite sowie einen kurzen CV bis spätestens Ende August 2026, an die L’Homme-Redaktion sowie an Christa Hämmerle und Ingrid Bauer. Die Abgabe der Beiträge (im Umfang von jeweils ca. 50.000 Zeichen inkl. Leerzeichen), die dann einem Peer-Review-Verfahren unterliegen, ist für Ende März 2027 geplant.lhomme.geschichte@univie.ac.atchrista.haemmerle@univie.ac.atingrid.Bauer@plus.ac.at
- Frist: 01. September 2026 In Zusammenarbeit mit NADIA BRÜGGER (StopFemizid)129 Femi(ni)zide. So viele patriarchale Morde hat das Rechercheprojekt StopFemizid in der Schweiz seit 2020 erfasst (Stand: 25.2.2026). In der Schweiz gibt es nach wie vor keine offizielle Stelle, die Femizide aufzeichnet und analysiert. Die massive alltägliche Gewalt, welcher Frauen und queere Menschen ausgesetzt sind, ist in den vergangenen Jahren dank feministischer Grundlagenarbeit erneut verstärkt zum Thema gemacht worden. Die Begriffe «Femizid» und «Feminizid» werden innerhalb aktivistischer wie wissenschaftlicher Kreise verwendet, um Tötungsdelikte an Frauen insbesondere im Kontext von Gewalt in heterosexuellen Paarbeziehungen präzise zu benennen und auf deren politische Dimension hinzuweisen. Femi(ni)zide sind dabei nur die «Spitze des Eisbergs» der geschlechtsspezifischen Gewalt. Tötungen von Frauen geschehen in einer gesellschaftlichen Atmosphäre, die patriarchale Gewalt ermöglicht und befördert. Dem binären Geschlechterverhältnis nach, das Weiblichkeit abgrenzt und abwertet, ist Männergewalt an Frauen kein Fehler im System, sondern einer der zentralen Pfeiler des kapitalistischen Patriarchats.Die feministische Bewegung Ni Una Menos (dt. «Nicht eine weniger») kämpft gegen Femi(ni)zide und formuliert gleichzeitig eine Utopie der Gewaltfreiheit für alle Menschen. Dafür braucht es eine grundlegende Veränderung unserer Wirtschafts-, Lebens- und Beziehungsweisen und eine feministische Antwort auf den Umgang mit Körpern, Kapital und Boden. Wir wollen folgende und weitere Forschungsfragen anregen: Welche (queer-)feministischen und intersektionalen Analysen braucht es heute, um Femi(ni)zide in ihrer Tragweite für die Gesellschaft zu verstehen? Welche Methoden und Ansätze halten explizit antirassistische, abolitionistische und transfeministische Analysen bereit, an die wir anschliessen können? Welche Begrifflichkeiten bieten sich für die präzise Analyse von Femi(ni)ziden besonders an? Welche Strategien sind zu wählen, um dem «Krieg gegen Frauen» (Verónica Gago) auch und gerade in Zeiten antifeministischer Backlashs und faschistischer Tendenzen entschlossen und kollektiv entgegenzutreten?Ideen/Abstracts (ca. 1’500 Z.) bis 1. September 2026Beiträge (ca. 8’000 Z.) bis 15. Dezember 2026Kontakt: Nina Seiler, redaktion@femwiss.ch
- Frist: 01. September 2026 Femizid ist die schwerwiegendste Form geschlechtsspezifischer Gewalt: Die Tötung einer Frau, weil sie eine Frau ist. Femizide sind nicht historische oder regionale Einzelfälle. Sie sind Teil des Kontinuums der Gewalt gegen Frauen und treten überall dort auf, wo patriarchale Strukturen bestehen.Obwohl es bereits zuvor Ansätze gab, geschlechtsspezifische Morde an Frauen zu definieren, wurde das Konzept des Femizids erst im Anschluss an den Internationalen Prozess gegen Verbrechen an Frauen ausgearbeitet, der im März 1976 in Brüssel stattfand (Giacinti 2025). Diana H. Russell, eine Teilnehmerin der Veranstaltung, verfasste später gemeinsam mit Jill Radford das grundlegende Buch Femicide: The Politics of Woman Killing (1992). Ebenfalls in den 1990er-Jahren konnte Karen Stout zeigen, dass die tödliche Gefahr für Frauen vor allem von ihren Partnern und männlichen Familienmitgliedern im eigenen Zuhause ausgeht («intimate femicide»). In den letzten 10 Jahren fanden die Begriffe «Femizid» oder auch «Feminizid» schliesslich breiteren Eingang in die Medienlandschaft, in strafrechtliche und politische Diskussionen, aber auch in die Geschichtswissenschaften. Eine entscheidende Rolle spielte dabei das feministische Kollektiv «Ni una menos», das in Argentinien seit 2015 gegen systemischen «feminicidio» auf die Strasse geht und dabei auch auf die historische und aktuelle Rolle des Staates (insbesondere der Militärjunta) in der Geschichte geschlechtsspezifischer Gewalt an Frauen hinweist.Dieses Themenheft geht davon aus, dass «Femizid» nicht nur am Einzelfall zu diskutieren ist, sondern in einem «continuum féminicidaire» (Taraud 2022): Femizid wird von patriarchalen Strukturen ermöglicht – dies gilt es historisch in den Blick zu nehmen, auch um die maskuline Täterschaft bei Femiziden nicht aus dem Blick zu verlieren. Denn historische und soziologische Forschungen haben die Vorstellung widerlegt, dass Femizid lediglich Ausdruck von Affekt oder «Mord aus Leidenschaft» sei. Historisch gesehen wurde Gewalt gegen Frauen immer durch Stereotypisierung (z.B. Hexerei, Ketzerei), Diskriminierung (z.B. Prostitution, Abtreibung) und ungleiche Machtverhältnisse (z.B. Ehe-, Erbrecht, Zugang zu Bildung, politische Partizipation etc.) geschürt und legitimiert.Die Heftbeiträge sollen multiperspektivisch unterschiedliche historische Settings über alle Epochen hinweg in den Blick nehmen, in denen Femizide stattfanden. Zu denken ist etwa an «die eigenen vier Wände», staatliche Institutionen, koloniale Expansion, Kriege, Gesundheitsversorgung, Erziehung, Medien oder Popkultur. Beiträge können danach fragen, wie soziale, ökonomische, kulturelle oder religiöse Vorstellungen – zum Beispiel von «Besitz», «Opfer», «Ehre» oder «Leidenschaft» – auf die Anerkennung geschlechtsspezifischer Gewalt wirkten und Konsequenzen für die Sanktionierung, Strafmilderung oder gar -freiheit zeitigten. Von besonderer Relevanz ist zudem die Frage nach den historischen Akteurschaften und den Taten selbst. Erwünscht sind schliesslich Heftbeiträge, die eine historische Perspektivierung von Femizid mit seinen komplexen intersektionalen Verschränkungen mit anderen Diskriminierungsformen (Rassismus, Kolonialismus, Transphobismus, Klassismus, Ableismus, Ageismus etc.) in den Blick nehmen. Grundsätzlich sollen sich die Beiträge zum einen mit der Frage auseinandersetzen, wie Femizide aus historischer und (trans)epochaler Perspektive zu diskutieren sind, zum anderen nach den historischen Bedingungen fragen, die sie als systemisches und persistentes Phänomen geschlechtsspezifischer Gewalt an Frauen immer wieder hervorgebracht haben.Der geplante Heftschwerpunkt wird als traverse-Ausgabe 1/2028 erscheinen. Die erste Version der Manuskripte erwarten wir bis zum 15. Januar 2027. Die Artikel sollten eine Maximallänge von 30’000 Zeichen inkl. Leerzeichen nicht überschreiten. Die Beiträge durchlaufen ein double blind peer review-Verfahren. Für die formalen Richtlinien und die redaktionellen Anweisungen siehe https://revue-traverse.ch/schreiben-fuer-traverse/formale-vorgaben-fuer-traverse/.Wir laden Interessierte ein, bis zum 1. September 2026 ein Abstract (ca. 400 Wörter), ein kurzer CV (½ Seite) sowie eine Auflistung der Publikationen an Pauline Milani, Matthias Ruoss und Isabelle Schürch zu senden.
- Frist: 15. September 2026 In Deutschland tobt eine hoch brisante und kontroverse Diskussion um die Haushaltspolitik der Regierung. Entlang der Stichworte: Sondervermögen, Schuldenbremse, Senkung der Sozial- und Erhöhung der Rüstungsausgaben einerseits und fehlender Investitionen in die öffentliche Infrastruktur, Verknappung der öffentlichen Daseinsfürsorge und mangelndem Erhalt und Ausbau der kommunalen Dienste auf der anderen Seite wird die Konfliktlinie deutlich: Welche Funktion hat ein öffentlicher Haushalt in einer Strukturkrise?Öffentliche Haushalts- bzw. Budgetplanung ist in Zahlen gegossene Politik. Finanzielle Mittel und Ressourcen werden den politischen Zielsetzungen und damit verbundenen Maßnahmen zugeordnet. Welche tatsächliche Wirkung Verteilungsentscheidungen haben, wird in Deutschland, im Unterschied zu anderen Ländern, allerdings selten untersucht.Ins Zentrum unserer Fachtagung wollen wir die Frage nach der Geschlechtsblindheit der öffentlichen Haushalte stellen. In der Steuerpolitik und bei den Ausgabenentscheidungen wird selten bis gar nicht diskutiert, welche Auswirkungen diese auf die Lebensverhältnisse von Frauen und Männern haben. Dabei geht es nicht nur um den Ausbau von Kinderbetreuung, denn auch die Entscheidung, welche Verkehrswege ausgebaut werden, wie sicher öffentliche Räume gestaltet sind oder welche Infrastruktur für pflegende Angehörige zur Verfügung steht, hat unterschiedliche Auswirkungen auf die Lebensbedingungen und -führung der Geschlechter.Nach GG-Artikel 3 Satz 3 ist der Staat aufgefordert die Geschlechtergerechtigkeit aktiv zu fördern. Der richtige Ort dafür ist der Haushalt. Gender Budgeting setzt bewusst geschlechtsspezifische Ziele und fordert die Evaluierung der Wirkung von Maßnahmen ein.Daran wollen wir bei der efas-Tagung am 4.12.2026 in Berlin mit folgenden Fragen anknüpfen:Was wissen finanzwissenschaftliche Expertinnen über die Verteilungswirkungen öffentlicher Haushaltspolitik?Welche Akteure – Bund, Länder, Gemeinden – profitieren bzw. verlieren und welche Auswirkungen hat das auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen?Welche Schwerpunkte werden im aktuellen Sondervermögen gesetzt und was lässt sich daraus für dessen Gender Impacts ableiten?Gibt es Beispiele auf Bundes-, Länder- oder Gemeindeebene, die – trotz der restriktiven Rahmenbedingungen – zur Geschlechtergerechtigkeit beitragen?Können wir positive Impulse von der Europäischen Kommission und ihren Instrumenten erwarten?Wie bewerten wir die diversen Vorschläge, die diskutiert werden, von der Abschaffung der Mitversicherung in der Krankenkasse bis zum Ehegattensplitting?Was müssen die zentralen Forderungen einer feministischen Finanz- und Steuerpolitik sein?Wir möchten auf der Tagung nicht nur eingeladene Expertinnen zu Wort kommen lassen, sondern rufen mit diesem call for papers alle Interessierten auf, Vorschläge für Kurzvorträge (10 Minuten) in Form eines Abstracts einzureichen.Darüber hinaus wird es bei der Tagung – wie in jedem Jahr – das thematisch offene Forschungsforum geben, das insbesondere Nachwuchswissenschaftlerinnen die Möglichkeit eröffnet, laufende oder kürzlich abgeschlossene Forschungsarbeiten – entweder als Vortrag oder als Poster – zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen.Wir freuen uns über eingereichte Vorschläge/abstracts bis zum 15.9.2026 an info@efas-netzwerk.de
- Frist: 28. September 2026 Nous avons le plaisir de vous convier à contribuer à un ouvrage collectif intitulé « Les violences sexuelles de genre dans le milieu sportif. Une perspective féministe ». Cet ouvrage vise à croiser les regards disciplinaires (histoire, sociologie, droit, anthropologie, sciences de l’information et de la communication, études littéraires et cinématographiques) afin d’envisagerla multiplicité des logiques sociales qui créent, maintiennent et légitiment les violences sexuelles fondées sur le genre dans le milieu du sport mais aussi les résistances qui s’y déploient.Nous encourageons les contributions émanant de tout·es les chercheur·euses et les professionnel·les du sport ayant une mission de recherche. Une attention particulière sera portée aux contributions de doctorant ·es ou jeunes docteur·es.Cet ouvrage s’inscrit dans le projet RéViS – « La réception/appropriation des thèses féministes dans les films portant sur les violences sexuelles dans le sport », porté par le CRESCO (UR 7419) de l’université de Toulouse et financé par la Maison des Sciences Humaines et Sociales de Toulouse (MSHS-T).La publication est prévue pour décembre 2026 aux Presses Universitaires de Limoges.Modalités de soumission et d’expertise1. Les propositions d’articles, en langue française, sont à envoyer avant le 31 mars 2026 à Siyao Lin (siyao.lin819@gmail.com) et à Mélie Fraysse (melie.fraysse@utoulouse.fr).La proposition devrait inclure :l’axe ou les axes choisis ; le titre de l’article de 100mots maximum (un sous-titre est possible) ; un résumé détaillé de 500 mots maximum – 4000 signes- présentant la problématique, la méthodologie et les résultats principaux ; 4-6 mots-clés ; un court CV de 150 mots maximum incluant le statut, l’affiliation institutionnelle et les coordonnées de l’auteur·ice ou des auteur·ices.2. Les résultats de la pré-sélection seront communiqués fin avril 2026. Les articles complets sont à envoyer avant le 28 septembre 2026. Tous les articles feront l’objet d’une expertise scientifique en double aveugle. La publication de l’ouvrage est prévue pour décembre 2026.
- Frist: 30. September 2026 Über die Gender Law KonferenzAlle zwei Jahre bringt das Schweizerische Institut für feministische Rechtswissenschaft und Gender Law (FRI) Forscher*innen, Praktiker*innen und Aktivist*innen an einer internationalen Konferenz zusammen, um Fragen an der Schnittstelle von Feminismus und Recht zu diskutieren.Unsere bevorstehende Gender Law Konferenz 2027 ist ein interdisziplinärer Raum für alle, die sich mit queer-feministischen Perspektiven auf Recht und Gesellschaft auseinandersetzen. Dieses Mal bringen wir Kunst und Recht in einen Dialog. Wir fragen: Was wird sichtbar, wenn Ungerechtigkeit nicht nur in Rechtsparagraphen, sondern auch in Bildern, Performances oder literarischen Texten thematisiert wird? Was können künstlerische Formen zu einer queer-feministischen Kritik am Recht beitragen? Jurist*innen, Künstler*innen, Kulturschaffende, Theoretiker*innen und Aktivist*innen werden gemeinsam darüber nachdenken, wie Recht und Kunst sich gegenseitig herausfordern und bereichern.Die Tagung ist mehrsprachig (DE / FR / EN) und lebt vom Austausch zwischen Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Disziplinen und Perspektiven.Call for PapersWir laden zur Einreichung von Beiträgen für Podiumsdiskussionen sowie künstlerischen Beiträgen an der Schnittstelle von Kunst und Recht aus queer-feministischen Perspektiven ein. Wir sind besonders an Beiträgen interessiert, die disziplinäre, geografische und berufliche Grenzen überschreiten.Beiträge sind in Deutsch, Französisch und Englisch willkommen. Wir laden zu Beiträgen ein, die sich mit einem oder mehreren der folgenden vier Panels befassen:Panel 1: Kunst als Erweiterung des juristischen Denkens und der juristischen PraxisPanel 2: Wie das Recht den Zugang zur Kunst prägtPanel 3: Kunst im Zeitalter der künstlichen IntelligenzPanel 4: Kulturerbe und Krieg: Rechtliche PerspektivenRichtlinien für die EinreichungWir bitten Sie, Ihren Beitrag dieses Mal über ein kurzes Online-Formular statt per E-Mail einzureichen. Bitte erstellen Sie eine kurze Biografie (max. 150 Wörter), ein Abstract (max. 500 Wörter) und geben Sie an, an welchem Panel Sie teilnehmen möchten. Falls Sie Schwierigkeiten beim Zugriff auf das Formular haben oder einen anderen Weg bevorzugen, kontaktieren Sie uns bitte direkt.Kontakt: conference@genderlaw.ch
- Frist: 09. April 2027 Across the globe, nationalist projects are being renewed and intensified, mobilizing “gender” as a central site of social and political struggle. From anti-gender movements and border regimes to racialized citizenship policies and digital surveillance, contemporary nationalisms draw on gender and related intersectional structures to organize political belonging, govern populations, and delineate whose lives are recognized as part of “the nation.” These developments lend a particular urgency to examining thephilosophical stakes of the relationship between “gender” and “nation” today.This special issue of Hypatia: A Journal of Feminist Philosophy invites philosophicalengagements of the topic of “Gender and Nation.” We seek contributions that interrogate how nations are imagined, experienced, constituted, and governed through genderedlogics that shape various forms of exclusion, political subjectivity, citizenship, and national belonging. While broadly soliciting contributions that (re)consider “the nation” alongside “gender,” we also wish to mark the 30th anniversary of Nira Yuval-Davis’ influential book, Gender and Nation. Yuval-Davis’ work has been foundational for studies on gender and nationalisms, and has inspired countless feminist analyses of the idea and lived experience of “the nation.” In the 30 years since the book’s publication, the world has changed in unimaginable ways, with the last decade, in particular, witnessing a resurgence in nationalist fervour that forms part of a global shift to the right. An assessment of and reengagement with “gender and nation” is therefore not only apt, but arguably more pressing than ever, given that such nationalist resurgence has deployed gendered dynamics that are deeply troubling from a feminist perspective. Questioning whether the idea and attendant realisation of “the nation” can ever be straightforwardly adopted by feminists, this special issue also provides an opportunity to highlight past and present feminist resistance to misogyny and sexist policymaking underlying patriarchal nation-building projects. Indeed, there are numerous examples of feminist activism and scholarship challenging nationalism, but also reconfiguring and claiming “the nation” and “nationalism” in progressive terms. Building on the by now large and influential feminist literature on nationalisms, of which Gender and Nation is a stalwart, we invite contributors to take stock of work on “the nation”, and to present new and promising ways of thinking about the theme of gender and nation. To this end, articles might address, without being limited to, the following questions:How are nationalisms and ideas of “the nation” gendered, classed, and racialized (among others)? What mechanisms and structures underlie the intersectional injustices attendant in patriarchal nationalist projects? What types of nationalisms are particularly harmful to marginalized groups?What has been the impact and the enduring legacy of Yuval-Davis’ book Genderand Nation? How does her work align or compare with other feminists doing work on ‘gender and the nation’? How has feminist work on gender and nationalisms developed or shifted in the last 30 years? Are certain philosophical frameworks more suitable for theorising the gendered construction of ‘the nation’ than others? How have or might recent developments in feminist thought (e.g. in affect theory, new materialism, and disability studies, including work by Sara Ahmed and Jasbir Puar) come to bear upon feminist theorisations of the nation? How can and do feminists oppose patriarchal nation-building (across diverse social, geographical, and political contexts)? How have feminists engaged with nationalist movements that resist colonial occupation and/or oppressive state policies? How do diasporas, exiles, and stateless communities reconfigure the idea of nationhood?Can there be a feminist nationalism? What would this look like?What role do the institutions of family, religion, and state play in nationalisms and how are these often understood and imagined in gendered ways? What particular harms and injustices are attributable to patriarchal conceptualisations of the nation and its realisation via gendered policymaking – e.g. what is the relationship between the gendered nation and sexual violence, the denial of reproductive rights, forced institutionalisation, illicit adoption, andcriminalization of marginalized gender/sexual identity (among others)? How have feminists sought to redress such harms?How do contemporary “anti-gender” movements mobilize nationalism, and how have feminists and queer/trans activists resisted these formations?How are nation-building projects reshaped through digital infrastructures—e.g., social media, algorithmic classification, digital citizenship—and how are theseinflected by gender?How have white nationalist movements co-opted feminist language of “women’s liberation” and “progress” to mark racially marginalized groups, particularly Muslim minority communities, as outsiders to the nation? How has such rhetoric been challenged in feminist scholarship?Contributors working in and across various relevant disciplines (e.g. philosophy, gender studies, sociology, literature, politics, and disability studies) are invited to address thesequestions philosophically, and to do so drawing on a range of theoretical frameworks (such as critical race theory, crip theory, queer theory, and postcolonial theory). Wewelcome contributions from diverse social, cultural, and geographical contexts, including those approaching “gender and nation” through decolonial, Indigenous, queer of colour,trans, and Black feminist frameworks.Submissions must be written in English and prepared for anonymous review. We will accept both traditional article submissions (up to 10,000 words long, excluding footnotes and references) and musings (4,000 words including footnotes, but not references). Musings are not merely short research articles; they are often more personal and/or more concerned with current issues than full-fledged academic articles, and they are typically less rooted in particular bodies of literature. However they are approached, Musings should seek to catalyse philosophical reflection on important issues in feminist philosophy. (For examples, please see the recently published Musings on our FirstView pages.) We encourage submissions to be written in a style accessible across relevant disciplines, and with an eye to understanding concrete social and political phenomena. Deadline for submission: 9th April 2027Please submit your original manuscript electronically through the Cambridge University Press online submission and review system ScholarOne. Manuscripts need to be prepared for anonymous review. More information may be found in the Manuscript Preparations Guidelines.For any questions on this special issue, contact the guest editors: Clara Fischer (C.Fischer@qub.ac.uk) and Fulden İbrahimhakkıoğlu (fulden@metu.edu.tr).