Appels à contributions pour des publications et des événements en Suisse et à l'étranger.
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- Délai: 28 juin 2026 Seit den 1990er-Jahren ist die Programmatik „Frauen in MINT“ (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) ein zentraler Bestandteil gleichstellungspolitischer Strategien in Wissenschaft, Bildung und Wirtschaft. Während in den 1980er-Jahren vor allem die geringe Beteiligung von Frauen in einzelnen technischen Disziplinen problematisiert wurde, hat sich das Feld inzwischen erheblich ausgeweitet. Neben Fragen der Rekrutierung und Studienwahl rücken organisationale Strukturen, implizite Bias, Vereinbarkeitsregime sowie Prozesse der Subjektivierung und Erfahrungen von Zugehörigkeit und Ausschluss in den Fokus. Ziel der Programmatik ist die Erhöhung von Sichtbarkeit, Repräsentanz und Teilhabe von Frauen* in technisierten Feldern. Zugleich werden Weiblichkeit und Differenz häufig funktionalisiert, etwa über Zuschreibungen wie „weibliches Führen“ oder soziale Kompetenzen, während die Figur der „MINT-Frau“ als leistungsfähige Ausnahme konstruiert wird. Schon länger mehren sich kritische Reflexionen hinsichtlich der Gleichstellungstrategien in MINT-Fächern, in jüngerer Zeit verstärkt aus intersektionalen, queerfeministischen sowie post- und dekolonialen Perspektiven.Das Heft analysiert „Frauen in MINT“ als politisches, epistemisches und affektives Projekt. Im Zentrum steht die Frage, welche Normalisierungen, Ausschlüsse und Ambivalenzen – welches Unbehagen – dominante Gleichstellungsnarrative erzeugen und welche Spielräume für transformative Praxen in sozial- und technowissenschaftlichen Feldern sichtbar werden. Eingeladen sind theoretische, empirische und praxisreflexive Beiträge, die bestehende neoliberale Exzellenz-, Förder- und Verwertungslogiken kritisch untersuchen und institutionelle wie wissenspolitische Alternativen diskutieren.Mögliche Themen und Fragestellungen zur Programmatik „Frauen in MINT“Genealogien und Gleichstellungsdiskurse: Entwicklungen der Programmatik „Frauen in MINT“, Exzellenz-, Fachkräfte- und meritokratische Narrative in technowissenschaftlichen FeldernInstitutionen und Gleichstellungspraxis: Interventionen in Lehre, Forschung und Organisation sowie institutionelle Widerstände und AmbivalenzenAlternativen und Transformationen: solidarische Praxen, plurale Wissensformen, alternative Technikverständnisse und kritische Männlichkeiten• Subjektivierungen und Körperpolitiken: Zugehörigkeit, Ausschluss und affektive Erfahrungen, Leistungs- und Körpernormen in intersektionaler sowie post-/dekolonialer PerspektiveGeschlechterpolitiken und Repräsentationen: Kritik binärer und affirmativer Förderlogiken, neoliberaler Repräsentationsmuster und der Figur der „MINT-Frau“, Ambivalenzen feministischer Sichtbarkeit Verfahren und ZeitplanungWir bitten um die Einreichung eines ein- bis zweiseitigen Abstracts bis zum 28.06.2026. Beiträge aus dem nicht-deutschsprachigen Ausland können gern auch auf Englisch eingereicht werden. Bitte senden Sie Ihren Vorschlag als Word-Datei an manuskripte@gender-zeitschrift.de (Betreff: Schwerpunkt „Frauen in MINT“). Die Einladung zur Beitragseinreichung erfolgt im Falle einer positiven Einschätzung bis zum 13.07.2026. Der Abgabetermin des fertigen Beitrags im Umfang von max. 50.000 Zeichen inkl. Leerzeichen (Dokument mit allen zusätzlichen Angaben wie Zusammenfassungen, Fußnoten, Literaturverzeichnis und Angaben zur Person) ist der 13.12.2026. Alle eingereichten Beiträge durchlaufen ein mehrstufiges Review-Verfahren, auf dessen Grundlage die endgültige Auswahl der Beiträge getroffen wird; dabei sind Hinweise zur Überarbeitung eher die Regel als die Ausnahme. Diese werden den Autor_innen von den Herausgeberinnen zurückgemeldet. Im Falle einer hohen Anzahl von positiv begutachteten Beiträgen behält sich die Redaktion vor, eine abschließende Auswahl vorzunehmen und ggf. Beiträge in einer späteren Ausgabe zu veröffentlichen. Die Manuskriptrichtlinien sind auf der GENDER-Website unter https://www.gender-zeitschrift.de/manuskripte zu finden.
- Délai: 30 juin 2026 13. bis 15. November 2026 Chemnitz, DeutschlandDie aus dem Netzwerk Kritische Sexarbeitsforschung gegründete Gesellschaft für Sexarbeits- und Prostitutionsforschung vernetzt Forschende verschiedener Disziplinen miteinander. Sie fördert eine interdisziplinäre wissenschaftliche Thematisierung und Auseinandersetzung mit Prostitution und Sexarbeit sowie die Entwicklung neuer Forschungsperspektiven auf das Themenfeld. Auch der diesjährige Workshop bietet Studierenden und Wissenschaftler:innen in der Qualifikationsphase einen kollektiven Raum, um die eigenen aktuellen Arbeiten zum Thema abseits von etablierten, stigmatisierenden und kriminalisierenden Diskursen und Debatten diskutieren zu können. Die thematische Rahmung ist hierbei bewusst offen gehalten und orientiert sich am Input der Beteiligten.Der Workshop richtet sich in erster Linie an Studierende mit Work in Progress Arbeiten, Promovierende sowie an Post-Docs aller Fachrichtungen, die sich mit dem Themengebiet Prostitution oder Sexarbeit aus verschiedenen theoretischen und methodischen Perspektiven befassen und die ihre Forschungsarbeiten diskutieren möchten. Ebenso sind Sexarbeiter:innen, Vertreter:innen von Selbstorganisationen, Aktivist:innen, Sozialarbeiter:innen und (wissenschaftliche) Projektmitarbeitende herzlich eingeladen. Die Förderung des interdisziplinären Austauschs und Dialogs sowie die Diskussion von method(olog)ischen Herausforderungen soll zu einer intersektionalen Perspektivierung im Kontext der Prostitutions- und Sexarbeitsforschung beitragen.Die Referierenden stellen eigene aktuelle Forschungsprojekte vor oder bringen Datenmaterial zur gemeinsamen Diskussion ein. Dabei kann sich der Fokus sowohl auf konzeptionelle und methodische Fragen als auch auf individuelle und disziplinspezifische Herangehensweisen richten. Der Beitrag der Referierenden kann dabei je nach geeignetem Format als Vortrag (20 Minuten Vortrag, 25 Minuten Diskussion) oder in Form einer Arbeitsgruppe (90 Minuten inkl. Diskussion) erfolgen, in denen zum Beispiel Diskussion von Quellen, Datenmaterial, Forschungstagebucheinträge, Textentwürfe oder theoretische Zugänge bearbeitet werden können.Der Beitragsvorschlag mit maximal 2oo Wörtern kann bis zum 30. Juni 2026 als PDF-Datei per E-Mail an veranstaltung@gspf.info eingereicht werden. Dabei sollte das Beitragsformat (Vortrag oder Arbeitsgruppe), der Titel, die Kontaktdaten, eine biographische Kurznotiz mit der disziplinären Verortung sowie der Stand der eigenen Forschung angegeben werden. Eine Rückmeldung zum Beitragsvorschlag erfolgt etwa vier Wochen nach Ende der Einreichungsfrist.We also welcome contributions in English. However, participants should have a good command of German in order to be able to follow the entire workshop.
- Délai: 30 juin 2026 Call for Posters (CfP)The Swiss Gender Medicine Symposium 2026 brings together researchers, clinicians, decision makers, educators and students in gender medicine as well as representatives from business, research-oriented foundations and politics. The symposium thus offers the opportunity to share your work with a broad audience.The Scientific Program Committee invites researchers to contribute posters to the Symposium.SubjectsPosters should showcase research on the influence of sex and/or gender in medicine, namely on the following subjects:Basic ScienceClinical SciencePublic Health/Global HealthThis call is open for researchers at all levels, and all studies.Presentation at the SymposiumThe Poster will be presented at the Swiss Gender Medicine Symposium in specific poster sessions. During the moderated poster walks you will have the possibility to present your research in a 2 to 3- minutes-presentation. We suggest adding a recording of your presentation to the poster with a QR-code, so it can be viewed upon request. Presenters should be available at the poster for questions during their poster walk. Authors, title and a short abstract will be published on the program section of the Symposium website.Poster PrizesThere will be a poster prize (CHF 1’000.-) awarded for each subject group mentioned above and a publication of the winners trough the channels of the Symposium.Requirements for AbstractsAbstracts should includeTitle (please use a short and specific title)BackgroundObjectivesMethodsResults / expected resultsConclusions & impactThe abstract should be written in English with a maximum of 250 words.Submission deadline: 30.06.2026 on the platform of Oxford abstracts (see the following link, you can register via a free account): https://app.oxfordabstracts.com/stages/82056/submitter Corresponding authors will be notified of their acceptance by 31 July 2026.
- Délai: 30 juin 2026 By the end of the 1990s, in the wake of the UN decade for women and the many regional and international conferences involved in the process, transnational feminist networks of scholars and activists had both strengthened their ties to one another and deepened their analyses of gendered struggles in the Global South. This included an increasing awareness of the imbrication of gendered inequalities in global systems of power, particularly through the imposition of structural adjustment programs and adoption of neoliberal policies of privatization and deregulation in the name of development. As scholars and feminists have long noted, these policy prescriptions promote inequality and feminized poverty.Here it is important to note that there are no clean breaks between South and North, which are conceptual rather than strictly empirical categories. So, for instance, while the COVID-19 pandemic revealed stark differences between women in the Global North and the Global South, it also brought to the fore the predicament of poor, racialized women in the US who faced equally dangerous and treacherous conditions. The moment called for recognizing not only the "pockets" of the South in the North but also for greater interrogation of the political-economic systems and ideologies that shape and link women’s lives across the globe.It is increasingly clear that in the absence of structural changes, especially prevailing neoclassical models of economic growth, policy prescriptions or state proclamations will not translate into changed ideological or material conditions on the ground. Writing from South Africa in 2011, feminist media scholar Tanja Bosch noted that “even though progressive legislation has been passed in South Africa, South African media reproduces traditional gender discourses” (27). As elsewhere, here corporatized media magnified the very discourses that maintain and reproduce gendered injustices and hierarchies. Similarly, in Latin America, Kelly Ernst et al. note that recent efforts to promote equal rights for women coexist with ongoing discrimination (3).In their recent book, Insurgent Visions: Feminism, Justice, and Solidarity, Talpade Mohanty and Linda Carty remind us in that in India after the gang rape of Jyoti Singh or Nirbhaya (the fearless one) in December 2012, nationwide feminist mobilization for change produced the Justice Verma Report but that in itself could not and did not lead to major societal shifts (110). In this context, Mohanty and Carty argue for both a place-based form of resistance, as well as a transnational, anti-capitalist and anti-racist feminist lens through which to combat gendered violence and patriarchy.In 2015, the United Nations adopted 17 Sustainable Development Goals (UN SDGs), based on the Millennium Development Goals (2000–2015), with the stated aim of “guiding” the world toward “peace and prosperity” during the 2015–2030 period. According to US economist Jeffrey Sachs, these goals are “an important idea [that] could help move the world to a sustainable trajectory” (2206). The SDGs mark a break from their predecessor, which only applied to so-called developing countries. In contrast, the SDGs require all nations to work toward these goals. As the American Anthropologist noted shortly after, “by underscoring the need to rethink our models of economic growth in an increasingly interconnected world, the SDGs appear to eschew the patronizing relationship between North and South implied by more traditional development frameworks."Goal #5, “situated at the intersection of feminism and development ... particularly in areas considered necessary for economic growth, such as education, health, and finance” (Ogochukwu 2), focuses on gender equality.In this backdrop, the Journal of Global South Studies, published biannually by the University of Florida Press, invites high-quality submissions that investigate the production of and resistance to classed, racialized and caste marked gender (in)equalities in the Global South. Topics may include (but are not limited to):Feminist critiques of SDG #5The COVID-19 pandemic and gender (in)equality in the Global SouthWomen’s health in the Global SouthSDG #5 and digital mediaThe impact of SDG #5 in the lives of rural women of the Global SouthWomen’s empowerment and agency in the Global SouthGlobal South feminist movements of liberation and resistanceAlternative futures proposed by women in the Global SouthWomen’s work and care to mitigate environmental destructionWomen’s trust and solidarity in the Global SouthCombating gender violence in the Global SouthTrauma and activism in the Global SouthUnequal workplaces in the Global SouthSouth-South connections among womenSubmission DeadlineManuscripts should be submitted by June 30, 2026. Submissions are reviewed on a rolling basis, but early submission is highly encouraged as manuscripts will undergo double-blind peer review. This special issue is aiming for publication in Spring 2027.Submission GuidelinesManuscripts should follow the journal guidelines:Manuscripts (less than 10,000 words) must be original and not under consideration elsewhere must follow The Chicago Manual of Style (18th Edition)Follow the official journal template and Chicago (Notes and Bibliography) citation style.Abstract: Minimum 250 words, Keywords: 5–7Manuscripts must be submitted exclusively through the OJS platformFor further information on these guidelines, please refer to the following webpage: https://journals.upress.ufl.edu/JGSS/guidelines.If you have any questions, please email journalofgss@gmail.com.
- Délai: 30 juin 2026 More than ten years have passed since Orna Donath’s article “Regretting Motherhood: A Sociopolitical Analysis” made waves in academic circles and among the broader public (Donath 2015). Though previous research had highlighted mothers’ ambivalent feelings about the experience and institution of motherhood, Donath was the first to offer evidence that, contrary to social and cultural expectations, there are women who regret the decision to have children. Donath’s intervention led to several follow-up studies in other countries as well as provoking debate in mainstream and social media. Ten years on, it seems timely to take stock of how research and broader conversations have developed in the decade since her controversial ideas were first published.Notably, Donath’s ideas have also inspired a number of artistic and creative responses, including literary texts, photographic projects, autobiographical reflections, and performances that engage with maternal regret. It is the value and contribution of these cultural interventions that will be the focus of this conference. Key questions we ask include: How have cultural representations of regret taken the discussion in new directions? Within shifting cultural and media landscapes, what new modes for narrating and depicting regret haveemerged? To what extent are cultural explorations of regret inflected by emerging political, cultural, and environmental crises? And what different ways of living with and responding to regret emerge through art and creative work?We are currently seeking abstracts for a conference that will take place at Maynooth University, Ireland, on 10th and 11th September 2026.We hope to find shared areas of interest across and between disciplines. We particularly encourage papers that consider the following questions:What are the affordances and limitations of different creative forms for challenging existing narratives, empowering parents, and raising awareness of the complexities of parenting in the contemporary era?What role do the creative arts play in expanding discursive parameters and challenging norms and myths?How might narrative or creative interventions be used to support parents who experience regret or to raise awareness about overlooked emotional possibilities?How can academics and creative practitioners work together to generate new spaces for discussion about regret, ambivalence and/or negative feelings about mothering and parenting?We also invite contributions that explore the gendered dimensions of parental regret. This may include but is not limited to research on paternal regret, as well as reflections on the gendered and intersectional dimensions of parenting experiences and emotions. Ultimately, we ask how cultural representations deepen our understanding of the individual and sociopolitical dimensions of regret and drive the debateforward.Keynote speakers:Franziska Burkhardt (Performance artist and photographer, Weimar)Milou Gevers (Director and filmmaker, Amsterdam)Diana Karklin (Photographer and visual artist, Madrid) We welcome contributions in areas such as: Literature, Media, Culture, History, Politics, Film, Visual Arts, Anthropology, Creative Practice, and Policy. We invite individual proposals of 350 words along with the paper’s title and a 50-word biography. In addition, we encourage pre-constituted panels of 3-4 papers to submit proposals that contain a 150-word panel overview and 350-word abstracts for each paper. Please submit proposals in one PDF document by email to the conference organisers with the heading ‘Representing Regret conference’ by 30th June 2026.Conference organisers:Prof. Valerie Heffernan, School of Modern Languages, Literatures and Cultures, Maynooth University, Co. Kildare, Ireland. Email: valerie.heffernan@mu.ieDr Katherine Stone, School of Modern Languages and Cultures, University of Warwick, Coventry CV4 7AL, United Kingdom. Email: K.Stone@warwick.ac.uk
- Délai: 15 juillet 2026 Workshop, Université de Fribourg, 2 octobre 2026Frédéric Mader (CHUV-UniL), Matthias Ruoss (UNIFR)L'histoire trans s'est profilée ces dernières années comme un champ de recherche innovant, renouvelant les approches historiographiques. Malgré cet essor, peu d'études sont disponibles à ce jour pour la Suisse. L'objectif de notre workshop est de rassembler des travaux de recherche sur les transidentités tout en discutant des prérequis méthodologiques de la recherche historique trans.Ce call for paper s'adresse aux personnes actives dans la recherche en histoire qui conçoivent le « trans » comme une forme historiquement spécifique de subjectivation et qui souhaitent comprendre les ambivalences qui y sont liées, plutôt que d’essayer d’établir des catégories universellement définies. Nous nous intéressons aux processus par lesquels les rapports de soi transgenres ont été produits, stabilisés, régulés ou remis en question – dans les milieux sociaux (famille, sous-cultures, mouvements), les cadres institutionnels (cliniques, administration, armée, églises, assistance sociale, police, tribunaux) ou les régimes épistémiques (médecine, psychiatrie, sciences de la sexualité).Sont les bienvenues les contributions basées sur des sources couvrant toutes les époques, de l’époque moderne à l'époque contemporaine, qui analysent de manière historico-critique les processus de construction de l’individu. Les personnes qui souhaitent participer au workshop sont invitées à soumettre aussi bien des études de cas que des études questionnant les approches conceptuelles et méthodologiques contribuant à affiner une recherche trans informée par l'histoire. Un intérêt particulier est porté aux travaux réfléchissant aux conditions de production des sources, à l’accès aux archives et aux défis méthodologiques de la recherche historique trans.Les thématiques possibles incluent :Biographies et histoires du quotidienHistoires des corpsSous-cultures et activisme transGénéalogie et circulation transnationale de concepts, diagnostics et classificationsTransphobieRégimes de visibilité et d'invisibilitéPolitiques de reconnaissance, de pathologisation ou de criminalisationEspaces numériques et sphères médiatiquesLe workshop se veut explicitement un lieu d'échange et de discussion ouverte – y compris et surtout autour de projets ou de thèses en cours, ou encore de questionnements méthodologiques. Les étudiant·e·x·s sont chaleureusement invité∙e∙x∙s à participer. Des résumés d'environ une page ainsi qu'une brève note biographique doivent être envoyés jusqu’au 15 juillet 2026 à frederic.mader@unil.ch et matthias.ruoss@unifr.ch. Les contributions peuvent être soumises en allemand, français ou anglais.
- Délai: 15 juillet 2026 Band 1 der Schriftenreihe „Studien zu Sexarbeit und ProstitutionSexarbeit ist ein gesellschaftspolitisch polarisierendes Feld: Öffentliche Debatten, wissenschaftliche Diskurse und politische Regulierungen sind oft von emotionalisierenden Zuschreibungen, moralischen Bewertungen und vereinfachenden Repräsentationsansprüchen geprägt, welche die vielfältigen Lebens- und Arbeitsrealitäten von Sexarbeiter:innen überlagern – ob durch feministische Kontroversen, mediale Skandalisierungen oder ästhetische Stilisierungen. Diese Repräsentationen manifestieren sich in sozialen Ordnungen und Moralvorstellungen, Regulierungen und Gesetzen sowie Diskursen, Narrativen, visuellen Figurationen und Assoziationen in Medien, Politik, Wissenschaft und künstlerischen Darstellungen.Begleitet werden sie von versteckter Neugier, starken Gefühlen sowie von Formen der Moralpolitik. Daraus resultierende Stigmatisierungen, Kriminalisierungen, Diskriminierungen sowie stereotype – visuelle und diskursive – Vereinheitlichungen prägen bis heute die Lebensrealitäten vieler Sexarbeiter:innen. Diese Unterdrückungsverhältnisse – besonders entlang von Klasse, race, Gender, Sexualität oder Körper (Martini 2025; Künkel 2007; Probst 2022; Thiemann 2020) – werden in und durch Politik, Wissenschaft, Medien und im Alltag auch von Sexarbeiter:innen (re)produziert.Wer spricht wie und mit welchen Konsequenzen für sich selbst oder für Sexarbeiter:innen? Wie und von wem werden Repräsentationshandlungen von Sexarbeitenden sichtbar und unsichtbar gemacht?Wessen Stimmen werden gehört, wessen ausgeblendet und warum?Wer konnte/kann wie mit welchen Konsequenzen in das bestehende Repräsentationsregime eingreifen?Wie lassen sich die unterschiedlichen Perspektiven der Akteur:innen im Feld der Sexarbeit, der medialen, künstlerischen, politischen oder institutionellen Bearbeitung kombinieren, überbrücken oder wechselseitig ineinander übersetzen?Wie haben sich die institutionellen Perspektiven auf und Repräsentationen von Sexarbeit entwickelt? Wie kam/ kommt es zu ihrer Veränderung?Wie kann bei empirischer Forschung mit normativen Fragen und der Positionalität der Forschenden umgegangen werden?Welche Möglichkeiten partizipativer und kollaborativer Forschung mit Sexarbeitenden gibt es? Was bedeutet „partizipative“ und „kollaborative“ Forschung in diesem Feld?Wie lassen sich repräsentations- und erkenntniskritische Ansätze sowie nicht-eurozentrische, dekoloniale Theorie- und Methodenbezüge gewinnbringend in der Sexarbeitsforschung nutzen?Wie sehen innovative Wissens- und Darstellungsformen, etwa mehr als Text oder mehr als eine Sprache, aus?Wie kann man angesichts der stark polarisierten Repräsentationen von Sexarbeit den öffentlichen Bewertungs- und Entscheidungsprozess so organisieren, dass kluge Regelungen gefunden werden?Wie verändern Regulierungen, räumliche Verortung, Mediendarstellungen, Forschung und technologische, digitale Entwicklungen etc. die selbstrepräsentativen und/ oder politischen Gestaltungsmöglichkeiten? Welche Alternativen zu vorherrschenden Repräsentationen und den damit verbundenen Konsequenzen für Sexarbeitende existieren bereits und wie lassen sich diese weiter oder neu weben?Wir begrüßen wissenschaftliche Analysen, methodische Reflexionen, aktivistische, essayistische, künstlerische, künstlerisch forschende und multimodale (mehr-als-textliche) Formate. Besonders willkommen sind Beiträge von Sexarbeiter:innen, Aktivist:innen und Forscher:innen in Mehrfachrollen.Interessierte sind eingeladen, Beitragsvorschläge in Form eines 300 bis 500 Wörter langen Abstracts zusammen mit einigen Worten zur Person bis zum 15.07.2026 per Mail an Arne Dreßler (arne.dressler@uni-hamburg.de), Marlen Löffler (marlen-simone.loeffler@iu.org), Sabrina Stranzl (stranzl@if k.ac.at) oder Lisa Waegerle (Lisa.Waegerle@hs-bochum.de) einzureichen.Eine Rückmeldung erfolgt bis Ende August 2026. Bei positiver Rückmeldung ist der Abgabetermin für die fertigen Beiträge (20.000–35.000 Zeichen inkl. Leerzeichen) Ende Februar 2027. Der Sammelband erscheint im Springer Verlag in der Reihe „Studien zu Sexarbeit und Prostitution | Studies on Sex Work and Prostitution“ im Double-Blind- Peer-Review-Verfahren. Für künstlerische, künstlerisch-forschende, essayistische, aktivistische und multimodale Beiträge ist ein eigenständiges, formatsensibles Reviewverfahren vorgesehen, das durch die Herausgeber:innen unter Einbezug fachlicher und praktischer Expertise durchgeführt wird.
- Délai: 15 juillet 2026 Hosted by the SARChI Chair in Gender Politics at Stellenbosch University - At the Stellenbosch Institute for Advanced Studies (STIAS) 12-13 October 2026Background and RationaleThe SARChI Chair in Gender Politics at Stellenbosch University produces multidisciplinary research on women’s activism and mobilisation, gender justice policy, reproductive health, gender-based violence, and broader feminist political analysis, serving as an institutional home for critical engagement with the contemporary antigender movement. Recent scholarship has shown that anti-gender actors operate through transnational networks and increasingly target feminist gains, sexual and reproductive rights, and the rights and recognition of LGBTIQ+ communities, including trans and gender-diverse people. This conference responds to the urgency of these developments by creating an interdisciplinary platform for scholars, activists, policymakers and artists to share grounded research, analyse the current backlash, and imagine effective strategies of resistance and solidarity.The conference will explore how anti-gender discourse and mobilisation shape public debate, law, policy, educational institutions, religious spaces, media ecologies, and everyday life. Particular attention will be given to how backlash politics affect struggles for feminist freedom, reproductive justice, the prevention of sexual and gender-based violence, and the dignity, safety, and citizenship of trans and genderdiverse communities. By bringing these conversations together, the conference aims to deepen South African, African, and global dialogue on authoritarianism, populism, democratic backsliding, homophobia, transphobia and a backlash against feminism and gender justice at a moment of intensifying contestation.Submission GuidelinesEach submission should include a title, author name(s), institutional or organisational affiliation, email address, and a short biographical note of 80–100 words.Abstracts should clearly state the central argument, research question, methodology or approach, and relevance to the conference theme.Please indicate the thematic area most relevant to your submission.Selected papers may be considered for inclusion in a special issue, edited collection, or post-conference publication project, subject to a separate review process.Presenters are expected to cover their own travel and accommodation unless otherwise indicated by the organisers (a few scholarships will be given to scholars from other African countries where the need arises).Important DatesAbstract submission deadline: 15 July 2026Notification of acceptance: 30 July 2026Registration opens: 1 September 2026Conference dates: 12-13 October 2026Submission and EnquiriesAbstracts and enquiries should be sent to Prof Amanda Gouws ag1@sun.ac.za or Ms Jean Cilliers jcc@sun.ac.za Subject line: Conference Abstract Submission 2026For further information, please contact: Dr Marion Stevens marionstevens@iafrica.com
- Délai: 31 juillet 2026 „Vielfalt verbindet“Vielfältige Stimmen und Perspektiven sind ein bedeutsamer Faktor für wissenschaftliche Exzellenz und chancengerechte Teilhabe am Wissenschaftssystem. Sie ermöglichen es, wissenschaftliche Fragestellungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten und somit umfassendere Forschungserkenntnisse zu erzielen.Um Vielfaltsperspektiven im Wissenschaftssystem zu stärken, Barrieren abzubauen und Partizipation zu fördern, hat das Bundesministerium für Forschung, Technik und Raumfahrt (BMFTR) die Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Vernetzung von Interessensvertretungen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen („Vielfalt verbindet“) auf den Weg gebracht. Sie soll dazu beitragen, ein wissenschaftliches Umfeld zu schaffen, in dem Perspektivenvielfalt gefördert wird und alle Ideen Gehör finden, um so die Herausforderungen der Zukunft besser bewältigen zu können. Damit soll auch ein verstärktes Ausscheiden von ohnehin schon unterrepräsentierten Personengruppen aus dem Wissenschaftssystem sowie eine Verengung des wissenschaftlichen Diskurses verhindert werden.Ziel von „Vielfalt verbindet“ ist es, die Vernetzung zwischen Interessensvertretungen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und weiteren Akteuren des Wissenschaftssystems zu stärken. Gefördert werden Projekte, die die Vernetzung und den damit verbundenen Austausch von Ideen zur strukturellen Stärkung von Vielfalt in der Wissenschaft vorantreiben. Dies umfasst die Entwicklung von Konferenzen, Plattformen, Veranstaltungen oder ähnlichen Maßnahmen, die das Bewusstsein für den Mehrwert von Perspektivenvielfalt schärfen, die Partizipation im Wissenschaftssystem erleichtern, den Abbau von Barrieren vorantreiben, die Sichtbarkeit unterrepräsentierter Gruppen erhöhen und die Antidiskriminierungsarbeit im Wissenschaftssystem professionalisieren. Dabei sind Interessensvertretungen aktiv einzubinden und Gesichtspunkte der Intersektionalität zu berücksichtigen. Die Förderung richtet sich an Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, studentische und zivilgesellschaftliche Organisationen und Vereine, Stiftungen und Träger von Bildungseinrichtungen, die über ausgewiesene Diversitätskompetenz verfügen.Das BMFTR unterstützt Projekte mit bis zu 50.000 € bei einer Laufzeit von maximal 18 Monaten. Die erste Frist für die Einreichung einer Projektskizze ist der 31.10.2025; weitere Calls folgen am 31.07.2026 und 30.04.2027. Für die Erstellung der Projektskizze wird eine verbindliche Vorlage zur Verfügung gestellt.Information und BeratungAlle Details zur Förderrichtlinie „Vielfalt verbindet“, ihren Zielen und Inhalten sowie zur konkreten Skizzeneinreichung finden Förderinteressierte im Text der Bekanntmachung.Für alle Förderinteressierten bieten wir ein individuelles Informations- und Beratungsangebot über unsere Hotline an, über die wir Ihnen montags bis donnerstags zwischen 10:00 und 14:00 Uhr für Ihre Fragen und Anliegen zur Verfügung stehen. Auch per E-Mail können Sie uns gerne kontaktieren.Zudem bieten wir für die drei Calls jeweils eine Informationsveranstaltung an. Die nächste findet am 20. Mai 2026, 10:00-12:00 Uhr statt. Informationen zur Anmeldung und Termine werden Ihnen an dieser Stelle bekannt gegeben.Anmeldung zur Informationsveranstaltung: BMFTR - Förderrichtlinie „Vielfalt verbindet“KontaktDr. Karen SchierhornWissenschaftliche ReferentinDr. Evelyn HaynWissenschaftliche ReferentinE-Mail: vielfalt@dlr.deHotline: +49 228 3821 1890 (Mo-Do, 10-14 Uhr)
- Délai: 31 juillet 2026 „Umstrittene Erkenntnisweisen und die Macht der Episteme - Reflexionen (in) der erziehungswissenschaftlichen Geschlechterforschung“Mit dem Call für das Jahrbuch 2028 machen wir die Frage der Erkenntnisweisen und die machtvollen Ordnungen des Epistemischen zum Thema geschlechtertheoretischer Reflexion. Im Sinne einer ‚Geschichte der Problematisierungen‘ laden wir dazu ein, wissenschaftspolitische, erkenntniskritische und methodologische Auseinandersetzungen in der erziehungswissenschaftlichen Geschlechterforschung zu verschiedenen Zeitpunkten aufzuspüren, diese auf ihre Potenziale und Grenzen (im jeweiligen historisch-gesellschaftlichen Kontext) hin zu untersuchen und das ‚Uneingelöste‘ darin zu rekonstruieren.Kann hier für die aktuell anstehenden Kämpfe um epistemische Gerechtigkeit womöglich etwas gewonnen werden? Diese Frage stellt sich uns in einer weltgesellschaftlichen Situation,in der Ansätze einer (herrschafts-)kritischen Wissenschaft unter Druck geraten und sich massiven Angriffen ausgesetzt sehen,in der Versuche zunehmen, gerade auch die Geschlechterforschung zu diskreditieren und zu delegitimieren.Aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklungen verweisen darauf, dass das akademische Feld alles andere als ein ‚neutrales Gebiet‘ ist. Dies gilt insbesondere, aber nicht ausschließlich, unter Vorzeichen autoritärer Regime. Entsprechend problematische Entwicklungen führen auch an deutschen Hochschulen zu Fragen nach der Verantwortung von (Erziehungs-)Wissenschaft. Wenn Träger der politischen Bildung (insbesondere auch Projekte, die sich auf Diskriminierungskritik und geschlechterreflektierende Perspektiven beziehen) zur Zielscheibe von Kampagnen der Diffamierung werden, wenn über Politiken der Mittelvergabe und des Mittelentzugs oft gerade diejenigen Bildungsbereiche grundsätzlich infrage gestellt werden, die angesichts von Tendenzen der Demokratieerosion unerlässlich sind, so fordert das auch die Erziehungswissenschaft heraus. Über nationale Grenzen hinweg erweisen sich „Pädagogik und Geschlecht als Gegenstand politischer Kämpfe“.Das Jahrbuch 2028 sucht die hier skizzierten kritischen Auseinandersetzungen insbesondere in erziehungswissenschaftlicher Perspektive zu rekonstruieren und – gerade angesichts aktueller Entwicklungen und deren politischer Brisanz – weiterzuführen. Dies geschieht im Bewusstsein dessen, dass auch der Produktionsprozess des Jahrbuchs selbst in die vorherrschenden Strukturen des Wissenschaftssystem eingelassen ist.Eingeladen werden Beiträge zu folgenden Themengebieten und Fragestellungen:Erkenntniskritik: Wie geschieht Erkenntnis und wovon ist sie beeinflusst? (Hier können z. B. auch affekttheoretisch und/oder körperbildungstheoretisch inspirierte Fragestellungen verfolgt werden.)Wissenschaftskritik: Inwiefern bzw. in welcher Weise ist das akademische Feld qua Geschlecht strukturiert, und mit welchen Ein- und Ausschlüssen geht dies einher? (Wie überlagern sich hier unterschiedliche Ordnungen der Differenz, bzw. unterschiedliche Verhältnisse der Ungleichheit?)Wissenschaftsbetrieb: Welche Rolle spielen Transformationen im Wissenschaftssystem (und konkret in den wissenschaftlichen Institutionen) für die Entwicklung von Geschlechterverhältnissen in Wissenschaft und Gesellschaft?Was bedeutet die Auseinandersetzung mit dem Epistemischen für die (veränderte) Theoretisierung von Erziehung, Bildung und Sorge?Wie lassen sich von daher Verhältnisse von wissenschaftlichem Wissen und institutionalisierter pädagogischer Praxis sowie Bildungspolitiken (neu oder anders) denken?Welche Querverbindungen zu anderen Forschungsgebieten und Teildisziplinen der Erziehungswissenschaft könn(t)en dafür produktiv gemacht werden?Erwünscht sind insbesondere Beiträge, die explizit aus einer erziehungswissenschaftlichen und geschlechtertheoretischen Perspektive heraus argumentieren. Diese können historisch, theoretisch oder auch empirisch akzentuiert sein. Sie können auch aus der (aktivistischen) Bildungspraxis heraus formuliertwerden. Eingeladen sind nicht zuletzt Beiträge, die epistemologische Fragen in Praktiken der Textualisierung übersetzen.Wie stets beinhaltet das Jahrbuch über den inhaltlichen Schwerpunkt hinaus einen thematisch offenen Teil, der Raum zur Diskussion aktueller Perspektiven in der erziehungswissenschaftlichen Geschlechterforschung bietet. (Sammel-)Rezensionen oder Tagungsberichte können ebenfalls eingereicht werden. Auch diese müssen sich nicht ausschließlich mit dem Schwerpunktthema des Jahrbuchs beschäftigen. Wir freuen uns zudem über Hinweise auf und Besprechungen von neu erschienenen Dissertationen aus der erziehungswissenschaftlichen Geschlechterforschung.Zeitplan:Sowohl für die Beiträge zum Schwerpunktthema als auch für den offenen Teil bitten wir bis spätestens 31.07.2026 um ein Exposé (bis zu 3.000 Zeichen), das an alle Herausgebenden geschickt wird.Auf der Grundlage der Exposees erfolgen dann bis spätestens Ende September 2026 die Einladungen, einen Beitrag für das Jahrbuch zu verfassen. Die ausgearbeiteten Beiträge müssen bis spätestens zum 31.03.2027 vorliegen. Beiträge zum Themenschwerpunkt umfassen max. 35.000 Zeichen, weitere Beiträge max. 20.000 Zeichen.Zu beachten ist, dass die Einladung zur Einreichung eines Beitrages noch nicht seine Annahme bedeutet. Die Begutachtung der Einreichungen erfolgt über ein Blind-Peer-Review-Verfahren. Rückmeldungen an die Autor:innen erfolgen im Mai/Juni 2027, für Überarbeitungen bleibt dann Zeit bis Mitte September 2027.Der Band wird im Frühjahr 2028 im Barbara Budrich Verlag erscheinen.
- Délai: 31 juillet 2026 Historiquement structurées autour de normes de genre binaires, les activités physiques, sportives et artistiques (APSA) constituent des espaces dans lesquels les transidentités interrogent les catégories de sexe, les formes de catégorisation et les modalités de reconnaissance. Dans une approche interdisciplinaire, cette journée entend analyser les expériences des personnes trans dans les milieux fédéraux, les contextes d’enseignement, d’éducation et de formation, ainsi que les espaces dits « alternatifs ». Elle vise également à questionner la manière dont les personnes trans contribuent, par leurs pratiques et leurs expériences, à déplacer, transformer ou reconfigurer les normes de genre et les cadres institutionnels des APSA. Modalités de contributionLes propositions de communication (300 à 500 mots), accompagnées d’une courte biographie (5 à 10 lignes), sont à déposer sur le site : trans-apsa.sciencesconf.orgavant le 31 juillet 2026.La journée d’étude se déroulera selon un format hybride (en présentiel et en distanciel) le 28 janvier 2027 au sein de l’UFR STAPS de l’Université Paris Cité.Selon le nombre et la nature des propositions reçues, des formats complémentaires pourront être proposés, notamment des panels intégrant des personnalités témoins, afin d’enrichir les échanges entre recherche et expériences vécues.Une sélection de contributions fera l’objet d’une publication en 2027 dans la revue Recherches & Éducation, sous réserve d’acceptation après expertise en double aveugle par le comité éditorial. https://ojs.openedition.org/index.php/rechercheseducations/about/submissions
- Délai: 01 août 2026 Wir freuen uns über Beiträge rund um die feministische Ökonomie für unseren nächsten efas-Newsletter, der – wie immer – folgende Rubriken hat:Hinweise für Lehre und StudiumAus der ForschungSteckbrief einer feministischen ÖkonominGender NewsGender StudiesAktuelle StatistikBesprechung neuer Publikationen und/oder Lehrbücher aus den Wirtschafts- oder SozialwissenschaftenInteressante LinksWillkommen sind sowohl Beiträge wie auch Ideen und Hinweise zu Themen und Autor*innen. Leiten Sie diesen Aufruf auch gerne an Ihre Netzwerke weiter.Der Newsletter erscheint ausschließlich online. Als Orientierung für den Umfang der Beiträge gilt: Ca. 750 Wörter (ca. 5500 Zeichen ohne Leerzeichen) entsprechen einer Seite im efas-Newsletter, aber feste Seitenvorgaben gibt es nicht. Einreichungen sind bis zum 1. August möglich.Bitte schicken Sie Ihre Beiträge (Doc-Datei) und Ideen an die efas-Geschäftsstelle (info@efas-netzwerk.de). Wir freuen uns auf Ihre Beiträge und danken für Ihre Unterstützung!
- Délai: 31 août 2026 Die „No-Kings-Proteste“ und andere öffentliche Demonstrationen gegen die Trump-Regierung in den USA, die Proteste in Belarus, der Türkei, Serbien und – gegenwärtig eskalierend – im Iran, wo Frauen in den letzten Jahren immer wieder auch gegen eine ihnen vom Mullah-Regime auferlegte Kopftuchpflicht aufgetreten sind, oder die seit 2012 aktive „One Billion Rising“-Bewegung gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, die landesweiten Frauenstreiks in der Schweiz 2019 und 2023 … das sind nur einige Beispiele der jüngsten Zeit, die zeigen, wie aktuell das Thema Protest ist. In einer Welt, in der autoritäre Regime und rechtspopulistische oder rechtsextreme Bewegungen sowie kriegerische Gewalteskalation zur Durchsetzung politischer und nationaler Interessen vielerorts die Oberhand gewinnen, wehren sich gleichzeitig immer mehr Menschen gegen diese Entwicklungen. Sie treten millionenfach gegen Entdemokratisierung und die Ausgrenzung und Verfolgung von Minderheiten, das Zurückschrauben erkämpfter Rechte, liberaler oder geschlechteregalitärer Positionen auf – oft unter Einsatz ihres Lebens.Die gewählten Protestformen sind dabei vielfältig und facettenreich. Sie knüpfen einerseits an tradierte Formen des Protests gegen Obrigkeiten, Unterdrückung und soziale Missstände an und gestalten sich andererseits erfinderisch, kreativ, treten lautstark an die Öffentlichkeit oder werden im Geheimen, im Untergrund praktiziert … was je nach divergierenden nationalen, politischen, sozialen, ethnischen, altersspezifischen, religiösen Kontexten unterschiedlich ausgestaltet wird und dabei immer auch ‚vergeschlechtlicht‘ verläuft – ganz abgesehen davon, dass Frauen oder Mitglieder der LGBTQIA+-Community nicht nur an vielen Protestbewegungen partizipieren, sondern auch ihre eigenen Formen des Protests entwickeln.Vor diesem aktuellen Hintergrund wird sich die Ausgabe von L’Homme. Z.F.G. 1/2028 dem Thema Protest widmen. Einzureichende Vorschläge dafür könnten an ältere, vor allem in den 1970er und 1980er Jahren veröffentlichte frauen- und geschlechtergeschichtliche Arbeiten zu historischen Protestformen seit dem Mittelalter anknüpfen und diese – methodisch-theoretisch neu fundiert – weiterentwickeln (z.B. in Bezug auf Bauernkriege, Ketzerbewegungen, „Weiberkriege“ und „Hungerkrawalle“, städtische Aufstände und Unruhen, Revolutionen, Streiks und ArbeiterInnenbewegungen, StudentInnenbewegungen, Proteste in den diversen Frauenbewegungen, in der Antikriegsbewegung, der Umweltbewegung, antikoloniale Protestformen …). Dabei sollen auch Verschiebungen oder Veränderungen der Perspektiven, Ansätze und Themen der feministischen Protestgeschichte deutlich werden – sei es in Hinblick auf Akteur:innen oder die Anbindung an politische/soziale Bewegungen, oder sei es hinsichtlich der Konstruktion historischer Leitfiguren für erfolgreichen, aber auch niedergeschlagenen Protest. Das gilt ebenso für die untersuchten Formen und Motive, deren Bandbreite durch globale Dimensionen von Protest zusätzlich erweitert wird. Von Interesse sind außerdem nicht nur bewegungsorientierte, sondern auch individuell praktizierte Protestformen.Wir bitten um Proposals (in Deutsch oder Englisch) im Umfang von etwa einer Seite sowie einen kurzen CV bis spätestens Ende August 2026, an die L’Homme-Redaktion sowie an Christa Hämmerle und Ingrid Bauer. Die Abgabe der Beiträge (im Umfang von jeweils ca. 50.000 Zeichen inkl. Leerzeichen), die dann einem Peer-Review-Verfahren unterliegen, ist für Ende März 2027 geplant.lhomme.geschichte@univie.ac.atchrista.haemmerle@univie.ac.atingrid.Bauer@plus.ac.at
- Délai: 01 septembre 2026 En collaboration avec NADIA BRÜGGER (StopFemizid)129 fémi(ni)cides. C’est le nombre de meurtres patriarcaux recensés en Suisse depuis 2020 par le projet de recherche StopFemizid (situation du 25.02.2026). En Suisse, il n’existe toujours pas d’organisme officiel chargé de recenser et d’analyser les féminicides. La violence massive et quotidienne à laquelle sont exposées les femmes et les personnes queer a de nouveau été remise sur le devant de la scène ces dernières années grâce au travail de fond mené par les féministes. Dans les milieux militants et scientifiques, les termes « fémicide » et « féminicide » sont utilisés pour désigner précisément les homicides de femmes, en particulier dans des contextes de violence au sein des couples hétérosexuels, et pour souligner leur dimension politique. Les fémi(ni)cides ne constituent toutefois que la « partie émergente de l’iceberg » de la violence sexiste. Les meurtres de femmes se produisent dans un climat social qui permet et encourage la violence patriarcale. Inscrite dans un rapport binaire entre les genres qui limite et dévalorise la féminité, la violence des hommes envers les femmes n’est pas une faille du système, mais l’un des piliers centraux du patriarcat capitaliste.Le mouvement féministe Ni Una Menos (en français « Pas une de moins ») lutte contre les fémi(ni)cides tout en formulant une utopie de non-violence pour tous les êtres humains. Celle-ci nécessite un changement fondamental de nos modes de vie économiques et relationnels, ainsi qu’une réponse féministe à la manière dont sont traités les corps, le capital et la terre. Nous souhaitons susciter entre autres les questions de recherche suivantes: de quelles analyses (queer-)féministes et intersectionnelles avons-nous besoin aujourd’hui pour comprendre la portée sociétale des féminicides? A quelles méthodes et approches explicitement antiracistes, abolitionnistes et transféministes pouvons-nous nous rallier ? Quels concepts peuvent favoriser une analyse précise des fémi(ni)cides ? Quelles stratégies permettent de lutter de manière collective et déterminée contre la « guerre contre les femmes » (Verónica Gago), notamment en période de backlash antiféministe et de tendances fascistes ? Idées/propositions (env. 1’500 signes) jusqu’au 1 septembre 2026Contributions (env. 8’000 signes) jusqu’au 15 décembre 2026Contact : Nina Seiler, redaktion@femwiss.ch
- Délai: 01 septembre 2026 Le féminicide est la forme la plus grave de violence sexiste : le meurtre d’une femme du simple fait qu’elle est une femme. Les féminicides ne sont pas des cas isolés, historiques ou régionaux. Ils s’inscrivent dans le continuum de la violence à l’égard des femmes et se produisent partout où existent des structures patriarcales.Bien qu’il y ait eu auparavant des tentatives pour définir les meurtres de femmes liés au genre, le concept de féminicide n’a été élaboré qu’à la suite du Tribunal international des crimes contre les femmes, qui s’est tenu à Bruxelles en mars 1976 (Giacinti 2025). Diana H. Russell, une participante à cet événement, a ensuite coécrit avec Jill Radford l’ouvrage fondateur Femicide: The Politics of Woman Killing (1992). Dans les années 1990 également, Karen Stout a démontré que le danger mortel pour les femmes provenait principalement de leurs partenaires et des membres masculins de leur famille au sein de leur propre foyer (« intime femicide »). Au cours des dix dernières années, le terme « féminicide » a finalement trouvé une place plus large dans le paysage médiatique, dans les débats pénaux et politiques, mais aussi dans les sciences historiques. Le collectif féministe « Ni una menos » a joué un rôle décisif à cet égard : depuis 2015, il descend dans la rue en Argentine pour lutter contre le « feminicidio » systémique, tout en soulignant le rôle historique et actuel de l’État (en particulier de la junte militaire) dans l’histoire de la violence sexiste à l’égard des femmes.Ce numéro thématique part du principe que le « féminicide » ne doit pas être abordé uniquement au cas par cas, mais dans le cadre d’un « continuum féminicidaire » (Taraud 2022) : le féminicide est rendu possible par les structures patriarcales – il convient d’en tenir compte d’un point de vue historique, notamment pour ne pas perdre de vue la responsabilité masculine dans les féminicides.En effet, les recherches historiques et sociologiques ont réfuté l’idée selon laquelle le féminicide serait simplement l’expression d’un élan émotionnel ou un « meurtre passionnel ». D'un point de vue historique, la violence à l'égard des femmes a toujours été attisée et légitimée par les stéréotypes (par exemple, la sorcellerie, l'hérésie), la discrimination (par exemple, la prostitution, l'avortement) et les rapports de force inégaux (par exemple, le droit matrimonial, le droit successoral, l'accès à l'éducation, la participation politique, etc.).Les contributions à ce numéro aborderont, sous plusieurs perspectives, différents contextes historiques dans lesquels des féminicides ont eu lieu. On peut par exemple penser au cadre familial, aux institutions étatiques, à l'expansion coloniale, aux guerres, aux soins de santé, à l'éducation, aux médias ou à la culture populaire. Les contributions peuvent s'interroger sur la manière dont les représentations sociales, économiques, culturelles ou religieuses, telles que celles de la « propriété », du « sacrifice », de « l'honneur » ou de la « passion », ont influencé la reconnaissance de la violence sexiste, ainsi que sur leurs conséquences en matière de sanction, d'atténuation de la peine, voire d'impunité. La question des acteurs historiques et des actes eux-mêmes revêt également une importance particulière. Enfin, nous recherchons des contributions qui abordent le féminicide dans une perspective historique en mettant en lumière ses imbrications intersectionnelles complexes avec d'autres formes de discrimination (racisme, colonialisme, transphobie, classisme, capacitisme, âgisme, etc.). Fondamentalement, les articles devront d’une part discuter de la manière dont les féminicides peuvent être abordés sous un angle historique et (trans)périodique, et d’autre part interroger les conditions historiques qui ont permis l’émergence récurrente de ce phénomène systémique et persistant de violence sexiste envers les femmes.Le dossier thématique sera publié dans le numéro 1/2028 de traverse. La première version des manuscrits devra être soumise pour le 15 janvier 2027. Les articles ne doivent pas dépasser 30’000 caractères (espaces compris) et seront soumis à une procédure de double-blind peer review. Pour les directives formelles et les instructions éditoriales, voir https://revue-traverse.ch/fr/proposer-un-article/formale-vorgaben-fuer-traverse/.Nous invitons les personnes intéressées à envoyer un abstract (environ 400 mots), une notice biographique d’une demi-page maximum et leur liste de publications avant le 1er septembre 2026 à Pauline Milani, Matthias Ruoss et Isabelle Schürch.
- Délai: 15 septembre 2026 In Deutschland tobt eine hoch brisante und kontroverse Diskussion um die Haushaltspolitik der Regierung. Entlang der Stichworte: Sondervermögen, Schuldenbremse, Senkung der Sozial- und Erhöhung der Rüstungsausgaben einerseits und fehlender Investitionen in die öffentliche Infrastruktur, Verknappung der öffentlichen Daseinsfürsorge und mangelndem Erhalt und Ausbau der kommunalen Dienste auf der anderen Seite wird die Konfliktlinie deutlich: Welche Funktion hat ein öffentlicher Haushalt in einer Strukturkrise?Öffentliche Haushalts- bzw. Budgetplanung ist in Zahlen gegossene Politik. Finanzielle Mittel und Ressourcen werden den politischen Zielsetzungen und damit verbundenen Maßnahmen zugeordnet. Welche tatsächliche Wirkung Verteilungsentscheidungen haben, wird in Deutschland, im Unterschied zu anderen Ländern, allerdings selten untersucht.Ins Zentrum unserer Fachtagung wollen wir die Frage nach der Geschlechtsblindheit der öffentlichen Haushalte stellen. In der Steuerpolitik und bei den Ausgabenentscheidungen wird selten bis gar nicht diskutiert, welche Auswirkungen diese auf die Lebensverhältnisse von Frauen und Männern haben. Dabei geht es nicht nur um den Ausbau von Kinderbetreuung, denn auch die Entscheidung, welche Verkehrswege ausgebaut werden, wie sicher öffentliche Räume gestaltet sind oder welche Infrastruktur für pflegende Angehörige zur Verfügung steht, hat unterschiedliche Auswirkungen auf die Lebensbedingungen und -führung der Geschlechter.Nach GG-Artikel 3 Satz 3 ist der Staat aufgefordert die Geschlechtergerechtigkeit aktiv zu fördern. Der richtige Ort dafür ist der Haushalt. Gender Budgeting setzt bewusst geschlechtsspezifische Ziele und fordert die Evaluierung der Wirkung von Maßnahmen ein.Daran wollen wir bei der efas-Tagung am 4.12.2026 in Berlin mit folgenden Fragen anknüpfen:Was wissen finanzwissenschaftliche Expertinnen über die Verteilungswirkungen öffentlicher Haushaltspolitik?Welche Akteure – Bund, Länder, Gemeinden – profitieren bzw. verlieren und welche Auswirkungen hat das auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen?Welche Schwerpunkte werden im aktuellen Sondervermögen gesetzt und was lässt sich daraus für dessen Gender Impacts ableiten?Gibt es Beispiele auf Bundes-, Länder- oder Gemeindeebene, die – trotz der restriktiven Rahmenbedingungen – zur Geschlechtergerechtigkeit beitragen?Können wir positive Impulse von der Europäischen Kommission und ihren Instrumenten erwarten?Wie bewerten wir die diversen Vorschläge, die diskutiert werden, von der Abschaffung der Mitversicherung in der Krankenkasse bis zum Ehegattensplitting?Was müssen die zentralen Forderungen einer feministischen Finanz- und Steuerpolitik sein?Wir möchten auf der Tagung nicht nur eingeladene Expertinnen zu Wort kommen lassen, sondern rufen mit diesem call for papers alle Interessierten auf, Vorschläge für Kurzvorträge (10 Minuten) in Form eines Abstracts einzureichen.Darüber hinaus wird es bei der Tagung – wie in jedem Jahr – das thematisch offene Forschungsforum geben, das insbesondere Nachwuchswissenschaftlerinnen die Möglichkeit eröffnet, laufende oder kürzlich abgeschlossene Forschungsarbeiten – entweder als Vortrag oder als Poster – zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen.Wir freuen uns über eingereichte Vorschläge/abstracts bis zum 15.9.2026 an info@efas-netzwerk.de
- Délai: 28 septembre 2026 Nous avons le plaisir de vous convier à contribuer à un ouvrage collectif intitulé « Les violences sexuelles de genre dans le milieu sportif. Une perspective féministe ». Cet ouvrage vise à croiser les regards disciplinaires (histoire, sociologie, droit, anthropologie, sciences de l’information et de la communication, études littéraires et cinématographiques) afin d’envisagerla multiplicité des logiques sociales qui créent, maintiennent et légitiment les violences sexuelles fondées sur le genre dans le milieu du sport mais aussi les résistances qui s’y déploient.Nous encourageons les contributions émanant de tout·es les chercheur·euses et les professionnel·les du sport ayant une mission de recherche. Une attention particulière sera portée aux contributions de doctorant ·es ou jeunes docteur·es.Cet ouvrage s’inscrit dans le projet RéViS – « La réception/appropriation des thèses féministes dans les films portant sur les violences sexuelles dans le sport », porté par le CRESCO (UR 7419) de l’université de Toulouse et financé par la Maison des Sciences Humaines et Sociales de Toulouse (MSHS-T).La publication est prévue pour décembre 2026 aux Presses Universitaires de Limoges.Modalités de soumission et d’expertise1. Les propositions d’articles, en langue française, sont à envoyer avant le 31 mars 2026 à Siyao Lin (siyao.lin819@gmail.com) et à Mélie Fraysse (melie.fraysse@utoulouse.fr).La proposition devrait inclure :l’axe ou les axes choisis ; le titre de l’article de 100mots maximum (un sous-titre est possible) ; un résumé détaillé de 500 mots maximum – 4000 signes- présentant la problématique, la méthodologie et les résultats principaux ; 4-6 mots-clés ; un court CV de 150 mots maximum incluant le statut, l’affiliation institutionnelle et les coordonnées de l’auteur·ice ou des auteur·ices.2. Les résultats de la pré-sélection seront communiqués fin avril 2026. Les articles complets sont à envoyer avant le 28 septembre 2026. Tous les articles feront l’objet d’une expertise scientifique en double aveugle. La publication de l’ouvrage est prévue pour décembre 2026.
- Délai: 09 avril 2027 Across the globe, nationalist projects are being renewed and intensified, mobilizing “gender” as a central site of social and political struggle. From anti-gender movements and border regimes to racialized citizenship policies and digital surveillance, contemporary nationalisms draw on gender and related intersectional structures to organize political belonging, govern populations, and delineate whose lives are recognized as part of “the nation.” These developments lend a particular urgency to examining thephilosophical stakes of the relationship between “gender” and “nation” today.This special issue of Hypatia: A Journal of Feminist Philosophy invites philosophicalengagements of the topic of “Gender and Nation.” We seek contributions that interrogate how nations are imagined, experienced, constituted, and governed through genderedlogics that shape various forms of exclusion, political subjectivity, citizenship, and national belonging. While broadly soliciting contributions that (re)consider “the nation” alongside “gender,” we also wish to mark the 30th anniversary of Nira Yuval-Davis’ influential book, Gender and Nation. Yuval-Davis’ work has been foundational for studies on gender and nationalisms, and has inspired countless feminist analyses of the idea and lived experience of “the nation.” In the 30 years since the book’s publication, the world has changed in unimaginable ways, with the last decade, in particular, witnessing a resurgence in nationalist fervour that forms part of a global shift to the right. An assessment of and reengagement with “gender and nation” is therefore not only apt, but arguably more pressing than ever, given that such nationalist resurgence has deployed gendered dynamics that are deeply troubling from a feminist perspective. Questioning whether the idea and attendant realisation of “the nation” can ever be straightforwardly adopted by feminists, this special issue also provides an opportunity to highlight past and present feminist resistance to misogyny and sexist policymaking underlying patriarchal nation-building projects. Indeed, there are numerous examples of feminist activism and scholarship challenging nationalism, but also reconfiguring and claiming “the nation” and “nationalism” in progressive terms. Building on the by now large and influential feminist literature on nationalisms, of which Gender and Nation is a stalwart, we invite contributors to take stock of work on “the nation”, and to present new and promising ways of thinking about the theme of gender and nation. To this end, articles might address, without being limited to, the following questions:How are nationalisms and ideas of “the nation” gendered, classed, and racialized (among others)? What mechanisms and structures underlie the intersectional injustices attendant in patriarchal nationalist projects? What types of nationalisms are particularly harmful to marginalized groups?What has been the impact and the enduring legacy of Yuval-Davis’ book Genderand Nation? How does her work align or compare with other feminists doing work on ‘gender and the nation’? How has feminist work on gender and nationalisms developed or shifted in the last 30 years? Are certain philosophical frameworks more suitable for theorising the gendered construction of ‘the nation’ than others? How have or might recent developments in feminist thought (e.g. in affect theory, new materialism, and disability studies, including work by Sara Ahmed and Jasbir Puar) come to bear upon feminist theorisations of the nation? How can and do feminists oppose patriarchal nation-building (across diverse social, geographical, and political contexts)? How have feminists engaged with nationalist movements that resist colonial occupation and/or oppressive state policies? How do diasporas, exiles, and stateless communities reconfigure the idea of nationhood?Can there be a feminist nationalism? What would this look like?What role do the institutions of family, religion, and state play in nationalisms and how are these often understood and imagined in gendered ways? What particular harms and injustices are attributable to patriarchal conceptualisations of the nation and its realisation via gendered policymaking – e.g. what is the relationship between the gendered nation and sexual violence, the denial of reproductive rights, forced institutionalisation, illicit adoption, andcriminalization of marginalized gender/sexual identity (among others)? How have feminists sought to redress such harms?How do contemporary “anti-gender” movements mobilize nationalism, and how have feminists and queer/trans activists resisted these formations?How are nation-building projects reshaped through digital infrastructures—e.g., social media, algorithmic classification, digital citizenship—and how are theseinflected by gender?How have white nationalist movements co-opted feminist language of “women’s liberation” and “progress” to mark racially marginalized groups, particularly Muslim minority communities, as outsiders to the nation? How has such rhetoric been challenged in feminist scholarship?Contributors working in and across various relevant disciplines (e.g. philosophy, gender studies, sociology, literature, politics, and disability studies) are invited to address thesequestions philosophically, and to do so drawing on a range of theoretical frameworks (such as critical race theory, crip theory, queer theory, and postcolonial theory). Wewelcome contributions from diverse social, cultural, and geographical contexts, including those approaching “gender and nation” through decolonial, Indigenous, queer of colour,trans, and Black feminist frameworks.Submissions must be written in English and prepared for anonymous review. We will accept both traditional article submissions (up to 10,000 words long, excluding footnotes and references) and musings (4,000 words including footnotes, but not references). Musings are not merely short research articles; they are often more personal and/or more concerned with current issues than full-fledged academic articles, and they are typically less rooted in particular bodies of literature. However they are approached, Musings should seek to catalyse philosophical reflection on important issues in feminist philosophy. (For examples, please see the recently published Musings on our FirstView pages.) We encourage submissions to be written in a style accessible across relevant disciplines, and with an eye to understanding concrete social and political phenomena. Deadline for submission: 9th April 2027Please submit your original manuscript electronically through the Cambridge University Press online submission and review system ScholarOne. Manuscripts need to be prepared for anonymous review. More information may be found in the Manuscript Preparations Guidelines.For any questions on this special issue, contact the guest editors: Clara Fischer (C.Fischer@qub.ac.uk) and Fulden İbrahimhakkıoğlu (fulden@metu.edu.tr).