Rechercher
- Über Jahrhunderte hinweg blieben Künstlerinnen in der Kunstgeschichte weitgehend unsichtbar – ihre Werke übersehen, ihr Wirken marginalisiert. Die Ausstellung «In Frauenhand | In Her Hand» in der Zentralbibliothek Zürich stellt diese historische Leerstelle ins Zentrum und fragt nach den Strukturen, Vorurteilen und gesellschaftlichen Bedingungen, die weibliche Kreativität geprägt und begrenzt haben. Gezeigt werden Werke aus den Beständen der Bibliothek sowie Leihgaben, die ein vielschichtiges Panorama künstlerischer Praxis von der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart eröffnen. Neben bekannten Namen wie Maria Sibylla Merian, Angelika Kauffmann oder Sophie Taeuber‑Arp treten weniger bekannte Künstlerinnen hervor – und mit zeitgenössischen Interventionen von Cornelia Hesse‑Honegger, Elisabeth Eberle und Hanna Koepfle wird der historische Bogen bis in die Gegenwart gespannt.Kunst von Frauen ist gegenwärtig in aller Munde. Ausstellungen zu Künstlerinnen gehören zum guten Ton der Museen und Kulturinstitutionen und avancieren zum Aushängeschild. Unbestreitbar wird kunstschaffenden Frauen heute eine grössere Aufmerksamkeit zuteil als noch vor siebzig Jahren. Dies soll jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass Künstlerinnen im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen in öffentlichen Kunstsammlungen bis heute unterrepräsentiert sind.Worin gründen die Vorurteile gegenüber der schöpferischen Kraft von Frauen? Weshalb wurden Künstlerinnen über die Jahrhunderte hinweg von der Kunstgeschichte kaum beachtet? Und unter welchen Bedingungen konnten Frauen auf dem Gebiet der Kunst trotz gesellschaftlicher Restriktionen reüssieren?Diesen und anderen Fragen geht die aktuelle Ausstellung In Frauenhand | In Her Hand nach. Exponate aus den eigenen Beständen sowie Leihgaben thematisieren die Ausbildungsmöglichkeiten, die Wahl der Modelle und Sujets, die Selbstrepräsentation, die Etablierung in Nischen, Strategien der Selbstvermarktung und Konzessionen an den Kunstmarkt.Bekannte Künstlerinnen wie Maria Sibylla Merian, Angelika Kauffmann, Ottilie W. Roederstein oder Sophie Taeuber-Arp treten neben weniger bekannte wie Anna Waser oder Clementine Stockar-Escher. Als Vertreterinnen des zeitgenössischen Kunstschaffens sind unter anderen Rosina Kuhn, Marguerite Hersberger und Rita Ernst in der Ausstellung präsent. Cornelia Hesse-Honegger, Elisabeth Eberle und Hanna Koepfle tragen als Vertreterinnen dreier Generationen mit ihren künstlerischen Interventionen den Diskurs über Gesellschaft und Kunst in den Lesesaal der Bibliothek.
- Lecture Series WS 2025/26, organized by the DVPW-section “Politics and Gender”This lecture series explores feminist, queer, and critical perspectives on rising authoritarianism, right-wing extremism, and fascism. The tendencies towards militarization and isolation are based on the concept of an independent and defensible body and subject: The vulnerable body must be protected and made as unassailable as possible. This is connected, on the one hand, to the idealization and reproduction of certain notions of masculinity. On the other hand, it is rooted in renewed separation from (traditionally) feminized dependence and vulnerability.In the context of contemporary social developments, we aim to bring together diverse feminist, queer, intersectional, and anti-authoritarian perspectives on the emerging developments of shielding and militarization. The perspectives range from sociological explanatory approaches and analyses of concrete phenomena and developments, to questions about strategies of resistance and alternative ways of life.The lecture series is organized by the speakers council of the “Politics and Gender” section within the DVPW (German Political Science Association, GPSA), in cooperation with the Center for Gender Studies and Feminist Futures at Marburg University.The lecture series will be an online event that takes place on Thursdays from 6 to 8 pm. It is open to anyone interested. November 13, 2025: Sofie Rose (University of Southern Denmark):The Right Not to Fight: Exploring Experiences Among Ukrainian Men Who Flee the Full Scale War (in Cooperation with the Department of Political Science, University of Vienna)December 18, 2025: Funda Hülagü (Marburg University):Between Restorative Authoritarianism and Preventive Fascistization: Antifeminist Logics of Demographic Crisis PoliticsJanuary 22, 2026: Leire Urricelqui (University of St. Gallen):The Antitype: How Dehumanization Functions as a Mechanism for FascistizationFebruary 12, 2026: Gabriela Arguedas (University of Costa Rica): Misogyny, Microfascism and the /Reproductive/ Reconquista
- Worum geht’s?Geschlechtsspezifische Gewalt wird in der Schweiz und weltweit zu oft verharmlost und tabuisiert. Die Kampagne leistet mit ihren vielfältigen Veranstaltungen einen Beitrag dazu, genauer hinzuschauen und diese Gewaltform zu bekämpfen.Die Kampagne «16 Days of Activism Against Gender Violence» wurde 1991 vom Women‘s Global Leadership ins Leben gerufen. Die 16 Aktionstage beginnen stets am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, Abschluss ist am Tag der Menschenrechte, dem 10. Dezember. Mit diesen Daten soll deutlich gemacht werden, dass Frauenrechte Menschenrechte sind. Geschlechtsspezifische Gewalt ist immer auch eine Menschenrechtsverletzung.Das Ziel der 16 AktionstageDas Projekt trägt durch Prävention und Sensibilisierung zur Reduktion aller Gewaltformen in der Schweiz und Lichtenstein bei. Die Kampagne vermittelt Informationen zu bestehenden Unterstützungs- und Beratungsangeboten und mobilisiert zahlreiche Personen dafür, sich aktiv gegen Gewalt einzusetzen. Dazu werden niederschwellige Veranstaltungen, Workshops und kulturelle Angebote sowie online und in den sozialen Medien während 16 Tagen entwickelt und angeboten.Um auf die zahlreichen Gewaltformen hinzuweisen und klar zu machen, dass geschlechtsspezifische Gewalt ein multidimensionales Problem ist, wird jedes Jahr ein Fokusthema konzipiert.
- Buch am MittagDr. Fabienne Amlinger, Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung, Universität BernVoller Elan zogen 1971 die ersten Politikerinnen ins Bundeshaus ein und mischten die Schweizer Männerdemokratie auf. Das war nicht immer einfach; mal galten ihre Anliegen als unerhört, mal blieben sie ungehört. Wer waren diese Frauen und was erwartete sie hinter den altehr-würdigen Sandsteinmauern des politischen Machtzentrums der Schweiz? Im Zentrum des Vortrags stehen die ersten und frühen National-, Stände- und Bundesrätinnen sowie ihre persönlichen Erfahrungen. Der Fokus auf diese nach wie vor wenig bekannten Polit-Akteurinnen eröffnet neue Perspektiven auf das politische Treiben in Bundesbern.
- We are delighted to welcome Prof. Zimitri Erasmus from Wits University Johannesburg, continuing our cooperation with South African cultural studies and our exploration of global perspectives on critical race studies and creolization theory in gender studies.Everybody interested is cordially invited to participate in her workshop Articulations with ‘Race’ on December 9 from 2 – 6 pm in the big Seminar Room of IKM (E0101). The workshop will focus on Stuart Hall's interpretation of Antonio Gramsci's concept of “articulation” – particularly with regard to the interrelationships between race, gender, and class.
- Comparative Readings of Gender Constructs in Surat al-Nisāʾ by Suhaila Zein al-ʿĀbidīn Ḥammad and Amina WadudThe concept of qiwāma, central to Qur’anic discourse on gender relations, has long posed a challenge to scholars, particularly those engaged in feminist interpretations of sacred texts. One of the most influential readings of qiwāma is by Amina Wadud, whose work has shaped the field of Islamic feminism and foregrounded a hermeneutics of equality. Yet, her approach—situated within Western academia—reflects the broader epistemic imbalance in global feminist scholarship. This lecture argues for the necessity of decentering knowledge production in Islamic feminism by bringing Wadud’s interpretation into dialogue with that of Suhaila Zein al-ʿĀbidīn Ḥammad, a Saudi scholar whose writings from the 1980s proposed an alternative reading of qiwāma rooted in Arabic literary and exegetical traditions. Focusing on Surat al-Nisāʾ (4:34), this talk compares Wadud’s emphasis on gender equality and Tawhidic paradigm with Ḥammad’s linguistic and contextual approach, which reframes ‘man’ (r-j-l, ر ج ل) as traits expertise rather than male sex/gender and understands fadallah as relative capacity between spouses. Through this comparison, the lecture demonstrates how integrating Arabic-language scholarship and feminist translation studies is crucial to the decolonisation of Islamic feminist thought and the reconfiguration of categories such as gender and Islam. Beyond addition to the canon, Ḥammad’s work illustrates the transformative potential of non-Anglophone voices in reimagining the sociology of gender.Address:Fraunhofer Strasse 33-3610587 BerlinRaum 619, im 6. Stock
- Das Forum versteht sich als Ort des Austausches, um eine Bestandsaufnahme vorzunehmen, Best Practices sichtbar zu machen und vor allem Brücken zu schlagen zwischen den Bereichen geschlechtsspezifische Gewalt, Gleichstellung und Behinderung, die bislang selten gemeinsam diskutiert wurden.Um gemeinsam für eine gerechtere und inklusivere Schweiz einzustehen, laden wir Expert*innen und Fachpersonen zu vier thematischen Blöcken ein:Block 1: Die Realität verstehen – Bestandsaufnahme: Einblick in die Situation in der Schweiz: Daten, Erkenntnisse, Erfahrungsberichte.Block 2: Handeln vor Ort – Begleitung & Prävention: Strukturen, Initiativen und konkrete Beispiele für eine inklusive Praxis.Block 3: Bilder verändern – Kommunikation & Advocacy: Strategien, um die öffentliche Wahrnehmung zu verändern, Stimmen hörbar zu machen und Stereotype zu hinterfragen.Block 4: Widerstand durch Kunst – Erzählungen & kreative Formen: Kunst ist Raum für Kampf, Ausdruck und Genesung.Das Forum findet online statt und wird mit Simultandolmetschen in Deutsch, Französisch und Italienisch begleitet. Link zum Anlass: https://us06web.zoom.us/j/87835568537Bezüglich der Barrierefreiheit bieten wir gebärdensprachliche Interpretation in DSGS, LSF-CH und LIS an.
- Avec le forum « Corps en lutte : croiser genre, handicap, violences », Frieda met en lumière une vérité encore trop ignorée : les violences que subissent les femmes et les personnes queer en situation de handicap. Ce forum se veut un moment d’échange : dresser l’état des lieux, identifier les bonnes pratiques, mais surtout tisser des ponts entre les sphères violence de genre, égalité, handicap qui dialoguent encore trop peu les unes avec les autres.Pour avancer vers une Suisse plus juste, plus inclusive, nous inviterons des expert·es et professionnel·les autour de quatre blocs :Bloc 1 : Comprendre la réalité avec le Réseau Avanti et l'association AgileBloc 2 : Agir sur le terrain avec Frauenhaus Zürich, Limita et EmpowerBloc 3 : Changer les représentations avec Denise Carniel, DécadréE, Vision Positive, Marah Rikli et l'association A la VistaBloc 4 : Résister par l’art avec Jasmin Polsini, activiste et artisteCe n’est que le début. Rejoins nous pour que ce ne soit pas juste une prise de parole, mais un élan qui change les structures, les consciences, les pratiques.Informations pratiquesLa participation se fait sans micro ni caméraTu peux tes questions dans le chat ; la modération les relayera lors des Q&AEnregistrementLe forum sera enregistré puis sous-titré en français, allemand et italien.Pour tout besoin ou information : contacte-nous à 16jours@frieda.org
- Ce qui compte et ce qui ne compte pas : les enjeux scientifiques et politiques de la mesure des violences sexistes et sexuelles. L’enquête Iceberg, enjeux et perspectivesL’enquête Iceberg sur les violences sexistes et sexuelles (VSS) dans le canton de Genève est la première enquête de prévalence suisse qui prenne en compte différentes formes de violences dans les principaux espaces de vie. Elle permet de mettre en évidence la forte surexposition des femmes et des personnes LGBTIQ+, tout comme le faible recours aux aides institutionnelles. Cette demi-journée d’étude est organisée conjointement par l’Université de Genève (Institut des études genre (IGEND) et Centre Maurice Chalumeau en sciences des sexualités (CMCSS)) et le Bureau de promotion de l'égalité et de prévention des violences (BPEV). Outre la présentation de résultats inédits de l’enquête menée à Genève, elle sera l’occasion de discuter plus largement des enjeux de la mesure statistique des violences. Pourquoi et comment compter ? Quels sont les biais et les limites méthodologiques de ce type d’enquêtes ? Quelle importance revêtent-elles en termes d’orientation des politiques publiques ou de pratiques des professionnel·les ? Destinée à un public varié (chercheur·euses, étudiant·es, professionnel·les, militant·es et toute personne intéressée), cette demi-journée explorera l’historique, les enjeux, les limites et les perspectives de ces approches quantitatives. En première partie, Catherine Cavalin, Véronique Jaquier, Mirjam Stoll et Laura Ravazzini, toutes spécialistes des modalités de comptage présenteront l’évolution et les récentes avancées de la recherche et des enquêtes en Suisse et en France. En seconde partie, Davy-Kim Lascombes Trinh exposera les principaux résultats de l’enquête Iceberg. La présentation sera suivie d’une table ronde réunissant les intervenant·es et des actrices de terrain qui discuteront des enjeux et des usages concrets de ces données dans leur pratique quotidienne.
- Zweite Eröffnung des International Research Center Gender and Performativity (ICGP): 10.–12. Dezember an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst WienNach dem erfolgreichen Launch des ICGP im Sommer laden wir dazu ein, unsere Diskussionen mit neuen Perspektiven aus der Forschungscommunity fortzusetzen. Das dreitägige Programm bringt internationale Perspektiven aus Wissenschaft, Performancekunst und Film zusammen und richtet sich an alle, die sich für einen Austausch über zeitgenössische Debatten und performative Praktiken interessieren.Im Mittelpunkt stehen Themen wie Dragging, Racialization und aktuelle politische Herausforderungen in diversen geografischen, historischen und künstlerischen Kontexten.Programm-Highlights:10. Dezember: Antrittsvorlesung von Evelyn Annuß: Dirty Dragging. Gender, 'Race', and Transgression11. Dezember: Internationales Symposium mit renommierten Wissenschaftler*innen, Performancekünstler*innen und Filmemacher*innen; Präsentation der ersten ICGP-Publikationen12. Dezember: Internationale Diskussionsrunde zu Komplizität und Kritik in der Wissenschaft; Artistic Research Screening zur neuen Reihe Filmic SolidaritiesMit Beiträgen von nora chipaumire, Eitan Efrat, Sam Ehrentraut, Zimitri Erasmus, Isabel Frey, Sirah Foighel Brutman, Susanne Lettow, Eric Lott, Tatjana Nikolić, Clarissa Thieme & Raz Weiner.Wir laden Studierende, Forschende, Kunstschaffende und alle Interessierten herzlich ein, dabei zu sein. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung unter: icgp@mdw.ac.at.
- Le CLAFV lance la 5ième édition de son Prix Égalité!Ce prix vise à récompenser et faire connaître des personnes, groupes ou institutions, qui par leurs activités, initiatives, engagements ou projets :font preuve d’un mérite particulier dans leur engagement pour les droits des femmes;font avancer l’égalité réelle entre femmes et hommes dans le canton de Vaud.Le Prix sera remis le jeudi 11 décembre 2025 au Casino de Montbenon à Lausanne.Madame Isabelle Moret, Conseillère d’Etat et Madame Emilie Moeschler, municipale de la Ville de Lausanne, et ancienne présidente du CLAFV, nous feront l’honneur de leur présence.Créé en 2017 grâce au soutien du Bureau de l’égalité entre les femmes et les hommes du Canton de Vaud, le Prix Égalité met en lumière les initiatives qui font avancer l’égalité entre les femmes et les hommes.L’attribution du prix a été déterminée par un jury, renouvelé à chaque édition, et composé de personnalités des domaines politique, culturel, sportif ou économique, et d’un-e resprésentant-e du Bureau de l’égalité entre les femmes et les hommes du canton de Vaud.Olivia Prangey-Amzallag, membre du comité du CLAFV, responsable de cette édition du prix et présidente du Jury 2025, a invité les personnalités vaudoises suivantes pour le jury : Fanny Oberson Gross, directrice adjointe de la Chambre vaudoise du commerce et de l’industrie (CVCI), Eléonore Arnaud, directrice et fondatrice de For Womxn, period. et lauréate du Prix Egalité 2023, Kalina Anguelova, journaliste et responsable de communication du Centre LIVES, Patrick Vallat, architecte et économiste, membre permanent de la Commission cantonale consultative de l’égalité entre les femmes et les hommes, Beatriz Perez, présidente de la Commission du Football Féminin ACVF, Anny Kasser-Overney, avocate et co-présidente de l’association Avocates à la barre (Alba), Nicky Le Feuvre, professeure ordinaire à l’Université de Lausanne et membre du Centre LIVES (vulnérabilité et parcours de vie), Eve-Marie Klima, fondatrice et directrice de l’école Germaine de Staël, présidente de l’association vaudoise des écoles privées, et Rocio Amarelle, chargée de projet, Bureau de l’égalité entre les femmes et les hommes (BEFH).Madame Yvette Jaggi, femme remarquable 2023 et personnalité politique suisse connue, est la marraine de cette édition du prix.
- In dem Vortrag geht es um die Konstruktion von „rassifizierten Männlichkeiten*“, die aus der Geschichte heraus mit der Vormachtstellung von weiß dominierten männlichen Positionen zu tun haben. Denn auch heute kommt im Wettbewerb um Macht, Ressourcen und Einfluss die Abwehr und Entmenschlichung von BIPoC/migrantisierten Männlichkeiten* zum Tragen, um die historische weiße (männliche) Ordnung aufrecht zu erhalten. Viele Beispiele im öffentlichen Diskurs u.a. im Nachgang der Silvester-Ereignisse 2015/16 und 2022/23 sowie die neueste Stadtbild-Debatte zeigen dies eindrücklich. In diesem Vortrag wird der Fokus auf die Intersektion von Rassismus und Männlichkeiten* gelegt und es werden erste Zugänge für die Auseinandersetzung mit Rassismuskritik, Empowerment und Powersharing für die pädagogische Praxis eröffnet.Referent: Birol Mertol, Bildungsreferent der FUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW zu den Themen Jungen*arbeit, Diversität & Intersektionalität, Gender- und Migrationspädagogik, Rassismuskritik, Anti-Bias-Arbeit, Empowerment & PowersharingZielgruppe: Diese Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte und Interessierte. Datum und Uhrzeit: Donnerstag, 11.12.2025 von 10.00-12.00 Uhr Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei. Ort und Technik: Diese Veranstaltung findet über die Plattform zoom statt. Vor der Veranstaltung bekommen Sie einen Link zur Teilnahme geschickt. Sie benötigen ein internetfähiges Gerät, ein Headset und eine Webcam.Anmeldungen: ab sofort hier | Anmeldeschluss: 10.12.2025Kontakt: Manfred Brink | manfred.brink@vnb.deVeranstalter: Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. | Geschäftsstelle Göttingen, Nikolaistr. 1c | 37073 Göttingen | www.vnb.de
- Dans son spectacle La vie secrète des vieux présenté à la Comédie de Genève, l’auteur et metteur en scène Mohamed El Khatib donne la parole à des personnes âgées. Celles-ci racontent leurs amours, leurs sexualités, leurs désirs ; dans le fond, ce qui les rattache à la vie. Le théâtre documentaire de Mohamed El Khatib confère une grande place aux témoignages et met en mouvement un impensé de la société : la sexualité des personnes âgées. Une progression dans la prise en compte de ce sujet s’observe au sein des institutions et des professionnel-les de santé, notamment dans le contexte suisse, et d’importantes avancées s’opèrent dans le domaine de la gériatrie et de la gérontologie. Néanmoins, cette thématique qui soulève des questionnements d’ordre social, médical, psychologique, éthique, juridique, politique, demeure encore insuffisamment abordée et entourée de tabous. Des stéréotypes et des fausses croyances autour du vieillissement perdurent parmi les soignant-es, les proches, mais aussi les aîné-es. Proposée dans le cadre des rencontres croisées de la Comédie, cette table ronde réunit différents regards sur la thématique. Elle est l’occasion d’aborder les raisons qui font de la sexualité des personnes âgées un tabou, de réfléchir à l’impact des représentations sociales de la vieillesse sur le sujet, de s'interroger sur les politiques sociales et les programmes existants, et d'explorer l’apport de la perspective artistique.
- Libérer les corps ? Contraception, sexualité hétérosexuelle et inégalités de genre, avec Cécile Thomé, chargée de recherche CNRS, Centre Maurice Halbwachs
- Meet-up with Katrin Meyer (SAGS/Zurich), Astrid Windus (hist4dem/Cologne) and Christiane Hoth (hist4dem/Bern)The past months have forced many of us to ask ourselves how we can protect and prepare ourselves in times of authoritarian power grabs and fundamental attacks on academia in general, and in particular on established academic fields such as environmental sciences, gender studies, disability studies or postcolonial studies, as well as on individual academics. Once again, the question is how we can strengthen academic freedom as a democratic good.With this meet-up, we want to create a space to think together about what conditions we want and need to enable democratic academia to exist – and continue to exist. To this end, we have invited three guests to share their experiences with two initiatives that oppose the normalisation of hostility towards academia and patriarchal authoritarianism: the Charter of the Swiss Society for Gender Studies (SAGS) and the group around ‘hist4dem’ (Historians for a Democratic Society) in Germany. What goals do these initiatives set themselves in their respective contexts and how do they understand «academic freedom» or «democracy»? Our meet-up aims to help us build solidarity and discuss possible courses of action in times of feeling powerless.Don’t forget to register!Language: English fédéral (the discussion will be multilingual)Moderation: Isabelle Schürch
- Gern laden wir Sie zu einer kostenlosen Fachveranstaltung am Mittwoch, den 17.12.2025 von 10-15 Uhr ein. Die Veranstaltung findet im forum k, Sankt-Pauli-Deich 24, in Bremen statt und wird hybrid übertragen.„Die Scham muss die Seite wechseln – aber wie? Von Scham, Schuld und Schande im Kontext sexualisierter Gewalt.“„Die Scham muss die Seite wechseln!“ Dieser Satz von Gisèle Pelicot ging um die Welt und wurde anscheinend intuitiv verstanden. Dass Scham (oder auch Schande, französisch: honte) bei Betroffenen von sexualisierter Gewalt vorhanden ist, bei Täter*innen aber nicht oder nicht ausreichend, scheint „normal“ zu sein. Woran aber liegt das? Ist Scham „natürlich“? Angeboren? Über Zeiten, Kulturen und Szenen hinweg? Oder doch sozialisiert, konstruiert, erlernt? Nur intersektional verstehbar? Warum schämen sich die Täter*innen nicht – oder tun sie es doch? Wie politisch ist Scham und wie politisch ist sexualisierte Gewalt? Sollten vorhandene oder fehlende Schamgefühle nicht soziopolitisch statt individualistisch betrachtet werden? Und wenn dies nicht geschieht, was muss sich dann in der Gesellschaft, der Politikund dem Hilfesystem verändernIn der Veranstaltung werden diese und andere Fragen erörtert im Gespräch mit:Dr. Monika Hauser, Nora Kellner, Dr. Jonas Kneer, Laura Leupi, Loraine Dabaly Rehm, Lilian Schwerdtner, Dr. Laura Wolters, Sadaf Zahedi
- Portal Gendering MINT digital: Einladung zum Launch und Vorstellung des neuen Portalbereichs "Lehrunterstützungen"Das Team des Projektes Gendering MINT didaktisch-digital, gefördert von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre, lädt ein zum "Get Online" des neuen Portalbereichs "Lehrunterstützungen" im Portal Gendering MINT digital.Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Lunchtalk Lehre des Berliner Netzwerkes Hybride Lehre und zum Anlass des Wissenschaftstag #4GenderStudies, möchten wir die Gelegenheit nutzen, die Unterstützungen für Lehrende der MINT-Fächer und der Gender Studies vorzustellen. Diese haben wir in den letzten 2,5 Jahren auf der Grundlage von vielen Ideen und Feedback der Lehrenden entwickelt, in Lehrveranstaltungen erprobt und ausdifferenziert. Schauen Sie doch am 18.12.2025 um 12 Uhr online oder in Präsenz bei uns vorbei und holen Sie sich Anregungen, didaktische Konzepte und Planungshilfen zur Arbeit mit den Open Educational Ressources unseres Portals Gendering MINT digital – zur inhaltlichen Vertiefung der Einbindung von Gender, Queer und intersektionalen Aspekten in Ihre Lehre, zur Unterstützung von Arbeitstechniken und zur reflexions- und diskriminierungssensiblen Lehre.Termindetails:Wann: Donnerstag, 18.12.2025, 12:00–13:00 UhrWie: hybridWo: bologna.lab, Raum 101-103, Hausvogteiplatz 5-7, 10117 Berlin & online (Zoom-Link wird mit Anmeldebestätigung verschickt)In Kooperation mit dem bologna.lab möchten wir auch die Gelegenheit nutzen (1) die Lehrunterstützungen und (2) die Gestaltung hybrider Lehr-/Lernräume kennenzulernen und zu diskutieren. Wir fragen Sie und uns, wie digitale Lehrunterstützungen kritisches Denken zum eigenen Fach fördern kann, ohne die Fachinhalte abzulehnen. Wir richten den Blick auf die Stärkung der eigenen Lehrkompetenz und auf die Ausgestaltung unterschiedlicher Lehr-/Lernsettings. Wir sind gespannt, worin das Portal mit seinen Selbstlern-Formaten und Lehrunterstützungen Ihre Lehrpraxis bereichern kann, wo Sie noch Herausforderungen sehen und wo wir noch besser werden können!
- Wir möchten Sie alle sehr herzlich zur 2. Mitgliederversammlung des MvBZ am 19. Januar 2026 um 16 Uhr im Raum L116 im Seminarzentrum der FU einladen.Im Anschluss wird im Rahmen des Neujahresempfangs ab 18 Uhr die Paneldiskussion zum Thema „Epistemische Kämpfe: Geschlechterforschung zwischen Kritik und Kanon“ mit Dr. Denise Bergold-Caldwell (Europa-Universität Flensburg) und Dr. Katharina Hoppe (Goethe-Universität Frankfurt am Main), stattfinden. Moderiert wird die Diskussion von Prof. Dr. Gülay Çağlar (wissenschaftliche Leitung des MvBZ).Beim anschließenden Empfang gibt es die Gelegenheit zum Austausch bei Getränken und Snacks.
- Buchpräsentation – eine Lesung mit den Autorinnen: Marianne Meier und Monika HofmannDas Recht zu kickenFreitag, 30. Januar 2026, Beginn 19 Uhr im Debattierhaus Karla die Grosse, Kirchgasse 14, 8001 ZürichFrauen und Fussball – eine Verbindung, die lange als «unästhetisch», ja «unsittlich» galt. Seit über 100 Jahren kämpfen Kickerinnen für die gesellschaftliche, institutionelle und rechtliche Akzeptanz ihrer sportlichen Leidenschaft. Die Historikerin Marianne Meier und die Geschlechterforscherin Monika Hofmann erzählen die Geschichte des Schweizer Frauenfussballs im Kontext der internationalen Entwicklungen. Sie fokussieren auf die Kommerzialisierung sowie die mediale Berichterstattung und machen deutlich, wie viel noch zu tun bleibt. Ein Einblick in ein hochaktuelles Stück Schweizer Sportgeschichte.Eine Veranstaltung der fem! feministische fakultätTicket-Reservation und Anmeldung bachfrau@fem-fakultaet.net
- Wenn über Männlichkeiten* gesprochen wird, steht oft «die Herkunft“ im Mittelpunkt, während patriarchale Strukturen und gesellschaftliche Erwartungen aus dem Blick geraten.Das Kamingespräch «Migränntlichkeit“ lädt dazu ein, diese Zusammenhänge kritisch zu beleuchten. Gemeinsam fragen wir, wie Vorstellungen von Männlichkeit mit Rassismus, Migration und Zugehörigkeit verknüpft sind – und was passiert, wenn diese Themen gegeneinander ausgespielt werden.Zu Gast ist Fabian Ceska, der in seiner Arbeit intersektionale Perspektiven auf Männlichkeiten erforscht. Er spricht darüber, wie wir über Männlichkeit sprechen können, ohne zu spalten – und wie Vielfalt sichtbar und gerecht gemacht werden kann.
- Mit dem Symposium "Gender in MINT reflektiert lehren und forschen" am 20.02.2026, lädt das Projekt Gendering MINT didaktisch-digital Lehrende und Forschende zum Austausch und zur gegenseitigen Inspiration für Ansätze zur Inklusion von Gender- und intersektionalen Aspekten in die MINT-Disziplinen ein. Als Fortführung der AG „Herausforderungen und Strategien zur Inklusion von Gender in MINT“ der Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum (KEG) wollen wir die kollegiale Vernetzung innerhalb der Lehr-/und Forschungs-Community zu Gender in MINT stärken.Wir möchten mit dem Symposium einen Ideenraum schaffen:Dazu nehmen wir den Konnex von Genderaspekten in Lehre und Forschung in/zu MINT – immer in Verzahnung mit strukturellen/institutionellen Inklusionen – als Ausgangspunkt, um den Austausch von Konzepten, Erfahrungen und Ressourcen in der Community zu unterstützen.Wir möchten uns Zeit nehmen, um bestehende Projekte und Initiativen zur Inklusion von Gender in MINT zu diskutieren.Wir möchten vertrauensvolle Räume schaffen für Austausch und Vernetzung, um die gegenseitige Nutzung vorhandener Ressourcen zu stärken.Wir möchten gemeinsam neue Ideen für gegenseitige Unterstützung (weiter)entwickeln und Realisierungen weiterdenken.TerminWann: Freitag, 20.02.2026 | 11:00–18:00 Uhr Wo: Auditorium im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum, Humboldt-Universität zu Berlin, Geschwister-Scholl-Straße 3, 10117 Berlin
- Introduction et modération : Giorgia Masoni et Sylviane Tinembart (HEP Vaud)Intervenant.es : Audrey Hostettler (Université de Lausanne), Nicolas Perrin (Centre de soutien à l’e-learning de la HEP Vaud)David Piot (Centre de soutien à l’e-learning de la HEP Vaud)Cette séance du webinaire propose un dialogue entre des spécialistes des nouvelles technologies à l’école. En croisant des perspectives historiques et contemporaines, elle s’attache à interroger les effets sociaux de l’introduction de ces technologies dans le milieu scolaire (accès à l’éducation, constitution de communautés d’apprentissage, développement d’un sentiment d’appartenance à une nouvelle communauté). L’objectif est d’alimenter une réflexion critique sur les formes d’inclusion que permettent – ou contraignent – les outils technologiques en éducation, ainsi que sur leurs effets potentiels sur la forme scolaire.
- In verschiedenen Formaten widmen wir uns der Frage, wie inmitten der Eskalation von Kriegen, dem Erstarken rechter Kräfte und neoliberaler Ausbeutung weiterhin für feministischen Frieden und feministische Utopien gekämpft werden kann: Wie sieht transnationale feministische Solidarität aus und was erfordert sie? Welche Methoden, Bündnisse und Praktiken bringen uns der Utopie näher? Und wie sieht diese überhaupt aus? Wie kommen wir einem inklusiven «Wir» näher? Und: Wie schützen wir uns auf dem Weg? Die Konferenz bietet Raum für Fachaustausch, gemeinsames Feiern und kollektive Vernetzung und folgt dabei der Überzeugung, dass feministische Utopien nicht nur gedacht, sondern auch gelebt, verteidigt und zelebriert werden müssen. Die Anmeldung zur Veranstaltung öffnet Anfang 2026.
- 16 mars 2026: Les femmes et les enfants d'abord. Enquête sur l'ordonnance de protection, avec Solenne Jouanneau, professeure de sociologie, Université Paris Cité-CERLIS
- Berufsbildung oder Allgemeinbildung? Chancen(un)gleichheit und Diskriminierung am Übergang in die Sekundarstufe II – gestern und heuteModeration: Thomas Ruoss (EHB)Präsentationen: Dr. Sandra Hafner (PHBern) Prof. Dr. Lorenzo Bonoli (EHB)Am Ende der obligatorischen Schule – an der sogenannten ersten Schwelle – findet in der Schweiz eine Selektion in weiterführende Ausbildungen der Allgemein- oder Berufsbildung statt. Diese Selektion beruht nicht allein auf schulischen Leistungen, sondern wird in hohem Masse durch gesellschaftliche Faktoren und soziale Merkmale der Jugendlichen beeinflusst. Obwohl diese Problematik seit Jahrzehnten empirisch belegt, bildungspolitisch diskutiert und mit Massnahmen zur Förderung von Durchlässigkeit adressiert wird, bestehen strukturelle Ungleichheiten fort. Im Webinaire diskutieren wir einige Thesen zur historischen Entwicklung und zur gegenwärtigen Relevanz von Diskriminierung und Chancen(un)gleichheit an der ersten Schwelle.
- Le féminisme en héritage. Incidences intimes et transmission familiale d’une lutte politique, avec Camille Masclet, sociologue et politiste, chargée de recherche au CNRS, Centre européen de sociologie et de science politique (CESSP)
- Le genre de la sexualité : comment penser les changements ? avec Marie Bergström, chargée de recherche, Ined/unité "Genre, sexualité et inégalités" et Mathieu Trachman, directeur de recherche, Ined/unité "Genre, sexualité et inégalités", Ehess/IRIS