Rechercher
- Safer and braver spaces for university members with experiences of racismEmpowerment @ UniBE offers safer and supportive spaces for university members (staff and students) with experiences of racism. The program enables exchange, self-empowerment, visibility, networking and community building.The Program includes community gatherings as well as workshops and sessions for deeper thematic engagement. Participation is voluntary and flexible, you decide how many events you attend. What matters most is caring for one another and creating a respectful, mindful and responsible environment.We are aware that even spaces like Empowerment @ UniBE are not entirely free from power dynamics that can perpetuate intersectional discrimination. Still, our goal is to include as many perspectives and voices as possible and to continuously improve the program.EventsEmpowerment means actively exercising, cultivating, and using our strength and self-determination, both individually and collectively. Across six meetings throughout the year, we will focus on strengthening personal resources and well-being, sharing experiences and perspectives, and building community within the university.The Empowerment-Series are open exclusively to all university members who experience racism (prejudice, exclusion, or disadvantage due to skin color, ethnicity, religion, nationality, migration experience, or legal status). If you are unsure, please feel free to contact us.Thursday, 15 January 2026Community-Building LunchThursday, 5 March 2026Self-Care Workshop and Community-building Thursday, 7 May 2026Community Gathering: Forest bathing (Shinrin Yoku) – mindfulness walk in the forest with the community Thursday, 25 June 2026Community GatheringThursday, 24 September 2026Racial healing and transformation WorkshopThursday, 12 November 2026Community Gathering
- Für die Grande Dame der franko-alemannischen Kinofreundschaft gleisen wir im NEUmarkt gross auf: autÖr associé Guillaume Poixʼ gewaltiger Text UND DANN ROMY SCHNEIDER wird mit gleich neun Mitgliedern des ENSEMBLö über zwei Abende hinweg von Manon Krüttli inszeniert. Und Manon kennt den Autor und Text sehr gut. Sie hat ihn 2018 bereits auf französisch im Théâtre Le Poche inszeniert und kennt Guillaume seit eh und je, wie sie sagt.Dreiundsechzig Filme zählt Schneiders Filmographie, alle von Männern inszeniert. Guillaumes Text umfasst entsprechend viele Monologe: Zwei Redeflüsse, collagiert aus echten Zitaten von Romy, als Rahmen und dazwischen 61 fiktionalisierte Einstellungen aus der Perspektive ihrer Figuren oder Co-Stars. Und dann crasht noch ein kleinfeines, vielleicht gefälschtes, jedoch bisher unveröffentlichtes Jelinek-Stück die Party. Insofern nimmt der Text so eine hybride Natur an, irgendwo zwischen Theater, Film und Roman – die Schnittstelle, die Guillaume sowieso gern erforscht: Das Dazwischen, in dem wir all diese wahren und erfundenen Stimmen über Romy hören und in deren Widersprüchen sich vielleicht ein paar Schimmer ihrer Gestalt erhaschen lassen. «Das meiste, was über mich geschrieben wurde, sind Lügen», wie Romy selber sagte. «Sa vie, cʼest son travail … ou lʼinverse», so Guillaume.Manon arrangiert nun wiederum diese Monolog-Komposition in etwas, das sie als «Sprachinstallation» beschreibt. So begreift sie den Text eher musikalisch – beinahe wie eine Partitur – in der Figuren eher spontan verkörpert und ebenso schnell wieder verworfen werden können. Das fragmentarische Passagenwerk des Textes dient eher zur kreisförmigen Vorlage, auf der unser ENSEMBLö mit Manon vor- und rückwärts spielt.Alle Versionen von «Und dann Romy Schneider» (Episode 1, Episode 2, Director's Cut) können unabhängig voneinander besucht werden.Das Stück besteht aus 63 Monologen, die in zwei Episoden aufgeteilt sind – jede Episode wird als eigenständige Regieserie inszeniert und beleuchtet eine andere Facette von Romy Schneider. Episode 1 zeigt Romy als Projektionsfläche: die «ideale Frau» und zugleich als Opfer männlicher Blicke und Erwartungen. Episode 2 rückt die Figur der «ewigen Sissi» ins Zentrum – und damit die wechselvolle Nähe und Distanz zu dieser Rolle, die sie prägte und verfolgte.Beide Episoden sind «same same but different»: Anfang, Mitte und Ende sind identisch, doch die Perspektive verschiebt sich – und damit der Blick auf Romy. Der Director’s Cut führt die unterschiedlichen Blickrichtungen in einer verdichteten Fassung zusammen.DauerEpisode 1 / Episode 2: jeweils 100 MinutenDirector’s cut: lange Version, zwischen 3 und 4 StundenBesetzungEpisode 1: Anouk Barakat, Martin Butzke, Shabnam Chamani, Miriam Japp, Yann Philipona, Maximilian Reichert, Lisa Ursula TschanzEpisode 2: Chady Abu-Nijmeh, Anouk Barakat, Martin Butzke, Shabnam Chamani, Miriam Japp, Max Kraus, Maximilian Reichert, Lisa Ursula TschanzDirector’s cut: Alle
- Was bewegte Studierende in den Anfängen der Gender Studies an der Universität Basel – was bewegt sie heute? Was hat sich in den letzten 25 Jahren am Zentrum Gender Studies verändert? Welche Entwicklungen zeichnen sich ab? Die von Studierenden der Geschlechterforschung unter Anleitung von Dominique Grisard entwickelte Ausstellung nimmt Besuchende mit auf eine historische Spurensuche: Ein Zeitstrahl zeichnet die zentralen Entwicklungsschritte des ZGS nach und macht Lehrangebot, Forschung, Personen und Publikationen aus 25 Jahren sichtbar und greifbar.
- Ein SCHWULER LEHRER muss auf Druck von freikirchlichen Eltern seine Stelle an einer Primarschule im Zürcher Oberland räumen. Der Lehrplan sah Sexualkundeunterricht vor, bei den «Wertkonservativen» eskalierten Ressentiments, von denen später niemand mehr sprechen will. Die Schulleitung knickt ein, will den Schulfrieden wahren, wirft den Lehrer raus. Grundlos. Da kann auch die engagierte Kommunikationsagentur nichts mehr retten. Andere Eltern, Medien und Dorf protestieren, solidarisieren sich, eine kleine Pride Parade zieht durch Pfäffikon. Ein Lehrstück in Zeiten des Shitstorms. Wie konnte das passieren? Waren wir als Gesellschaft nicht schon längst weiter? Wer entscheidet, wie und was Kinder lernen dürfen? Piet Baumgartner und sein Team folgen dieser wahren Geschichte und den Fragen, die sie aufwirft.
- Ob in der Plattformökonomie oder in transnationalen Sorgeketten – Care-Arbeit steht im Zentrum aktueller gesellschaftlicher Umbrüche. Eine App verspricht, Putzen zu einem «angenehmen digitalen Erlebnis» zu machen. Per Mausklick übernimmt eine rumänische Betreuerin die Pflege der Grossmutter. Doch so digital oder global vermittelt Care heute abläuft – der Grossteil dieser Arbeit bleibt unsichtbar, un(ter)bezahlt und weiterhin meist von Frauen geleistet.Die öffentliche Ringvorlesung des IZFG fragt nach Transformationen von Sorgearbeit in Zeiten multipler Krisen, neuer Technologien und globaler Mobilität. Wie verändern sich Arbeitsverhältnisse, Infrastrukturen und Politiken der Sorge? Welche alten und neuen Ungleichheiten treten hervor? Zugleich richtet die Vorlesungsreihe den Blick auf die transformatorische Kraft von Care: Wie wird Sorgearbeit politisiert – und wie lässt sie sich gerechter, kollektiver, solidarischer organisieren, jenseits von Erschöpfung und Ausbeutung? Aus intersektionalen Perspektive untersucht die Ringvorlesung die Spannungsfelder, Kämpfe und Visionen rund um Care-Arbeit.Keine Anmeldung nötig.
- Seit mehr als 100 Jahren wird der Internationale Frauentag am 8. März gefeiert. An diesem Tag werden die Errungenschaften der Frauenrechtsbewegung gewürdigt, bestehende Diskriminierung und Ungleichheiten thematisiert und dazu ermutigt, sich für Geschlechtergerechtigkeit einzusetzen – auch an der ETH Zürich. Am internationalen Frauentag machen wir bewusst, dass die ETH Zürich ohne das vielfältige Engagement der Frauen nicht so stark wäre, wie sie es heute ist. Ob im technischen oder administrativen Bereich, in der Lehre oder in der Forschung: Frauen bereichern die ETH Zürich mit neuen Perspektiven, die Innovation und Erfolg fördern. Ein produktives Miteinander ist entscheidend – und die ETH Zürich legt grossen Wert darauf. Sie soll ein Ort sein, an dem Menschen aller Geschlechtsidentitäten auf Augenhöhe studieren, arbeiten, lernen, lehren und forschen – in einer Atmosphäre, die Kreativität und Innovation fördert.Programm:2.-13.3.2026, Ausstellung: Wall of Scientists (EN)Wussten Sie, dass unzählige brillante Frauen die Wissenschaft geprägt haben – und dennoch viele von ihnen weiterhin übersehen werden? In der von den ETH female associations WiNS, LIMES, CSNOW und phi:male organisierten Ausstellung werden ihre Geschichten ins Licht gerückt.3.3.2026, 18.00 Uhr, Vernissage: Ausstellung „Wall of Scientists“ (EN)Die Ausstellung „Wall of Scientists“ wird mit einer Vernissage eröffnet, die von den ETH female associations ausgerichtet wird. Hier bietet sich die Gelegenheit zum Austausch, zum Geniessen eines Aperitifs und zum Gedankenaustausch über Diversität in der Wissenschaft.4.+16.3.2026, 18.30 Uhr, Workshop: Zivilcourage in Situationen sexueller Belästigung (DE) Die beiden von den ETH female associations WiNS, CSNOW, phi:male und LIMES organisierten Workshops vermitteln den Teilnehmenden, wie sie in Situationen von Sexismus, Belästigung oder Grenzüberschreitungen im öffentlichen Raum sicher und wirksam reagieren können. Anhand realistischer Szenarien und praktischer Übungen mit professionellen Schauspieler:innen gewinnen die Teilnehmenden Bewusstsein, Selbstvertrauen und praktische Strategien, um in Alltagssituationen Zivilcourage zu zeigen.9.3.2026, 12.30 – 13.45 Uhr, Podiumsdiskussion: Gender-based violence: Understanding, Preventing, Transforming (EN)Geschlechtsbezogene Gewalt bleibt oft unsichtbar und tief verankert in gesellschaftlichen Strukturen. Das Panel zeigt, wie Forschung, Aktivismus und Praxis zusammenwirken können, um Gewalt vorzubeugen und Wandel zu fördern.10.3.2026, 16.30 – 18.30 Uhr, Veranstaltung: Let’s Talk Menopause: Austausch für Mitarbeitende und Führungspersonen (DE)ETH Diversity lädt im Rahmen des Internationalen Frauentags zu einem offenen Austausch über die Menopause im Arbeitsalltag ein. Die Veranstaltung zeigt auf, wie eine unterstützende und inklusive Arbeitsumgebung gestaltet werden kann.10.03.2026, 18.00 – 19.00 Uhr, Podiumsdiskussion: Male allyship in practice: voices from ETH (EN) Diese von den ETH female associations WiNS, CSNOW, LIMES und phi:male veranstaltete Podiumsdiskussion beleuchtet, wie Männer aktiv zur Geschlechtergerechtigkeit in der Wissenschaft beitragen können. Im Fokus stehen praktische Strategien, persönliche Geschichten und Einblicke von Eugenia Bajet Mestre. Die Diskussion vereint verschiedene akademische Perspektiven von Professorinnen und Professoren, Forschenden und Studierenden, die sich für die Stärkung der Solidarität und den Abbau von Geschlechterstereotypen einsetzen.
- Die Ausstellung The First Homosexuals. Die Entstehung neuer Identitäten 1869–1939 im Kunstmuseum Basel widmet sich der frühen Sichtbarkeit gleichgeschlechtlichen Begehrens und der Geschlechtervielfalt in der Kunst. Sie beleuchtet anhand von rund achtzig Gemälden, Arbeiten auf Papier, Skulpturen und Fotografien, wie sich ab der ersten öffentlichen Verwendung des Begriffs «homosexuell» im Jahr 1869 neue Bilder von Sexualität, Geschlecht und Identität bildeten. Die vielschichtige Ausstellung öffnet den Blick auf queere Gemeinschaften, intime Porträts, selbstbestimmte Lebensentwürfe, kodiertes Verlangen und koloniale Verflechtungen.Diese Ausstellung wurde zuerst von Alphawood Exhibitions im Wrightwood 659, Chicago, organisiert, recherchiert und kuratiert von Jonathan D. Katz, Kurator, und Johnny Willis, stellvertretende:r Kurator:in. Für das Kunstmuseum Basel wurde sie in Zusammenarbeit mit den Kurator:innen Rahel Müller und Len Schaller adaptiert.Der Begriff «homosexuell» wurde 1869 zum ersten Mal im deutschen Sprachraum verwendet und erfuhr in den folgenden Jahrzehnten einen substanziellen Wandel. Die Debatte über die Bedeutung des Worts reichte von einer universellen Neigung zur gleichgeschlechtlichen Liebe bis hin zur Konzeption eines «dritten Geschlechts». Ausgangspunkt der modernen Begrifflichkeit war ein Briefwechsel zwischen dem ostfriesischen Juristen Karl Heinrich Ulrichs (1825–1895) und dem ungarischen Schriftsteller Karl Maria Kertbeny (1824–1882). Bereits in den 1860er Jahren beschrieb Ulrichs den «Urning», einen Menschen mit angeborenem gleichgeschlechtlichem Begehren. Dieses erklärte er über eine Geschlechterdifferenz: Urninge bildeten ein «drittes Geschlecht», weder eindeutig männlich noch weiblich, sondern beides zugleich. Diese biologische Begründung der Sexualität verlagerte den Fokus weg von einzelnen sexuellen Handlungen hin zu einem grundlegenden Unterschied, ähnlich wie wir Homosexualität heute verstehen. Kertbeny schlug einen anderen Weg ein. Er lehnte die Idee einer angeborenen, biologischen Identität ab und setzte stattdessen auf ein universelles Menschenrecht auf Begehren. 1869 prägte er in zwei anonym verbreiteten Flugschriften die Wörter «homosexual» und «heterosexual».The First Homosexuals erzählt vom Beginn der künstlerischen Auseinandersetzung mit diesen Themen im späten 19. und beginnenden 20. Jahrhundert. In sechs Sektionen werden Künstler:innen und Schriftsteller:innen vorgestellt, die sich offen mit homosexuellen und trans Identitäten auseinandersetzten und diese teilweise auch lebten. Die Ausstellung verfolgt die Entwicklung der Aktdarstellung im Zusammenhang mit den sich wandelnden Vorstellungen von Sexualität und zeigt, wie Freundschaft und vertraute kunsthistorische Motive als diskrete (und in einigen Fällen auch nicht so diskrete) Codes für gleichgeschlechtliches Verlangen dienten. Der Blick geht über Europa hinaus und untersucht, wie gewisse europäische Künstler:innen kolonialen Gebieten gleichgeschlechtliches Verlangen als inhärent zuschrieben – und wie, als Antwort darauf, Künstler:innen weltweit diese koloniale Vorherrschaft in Frage stellten und sich ihr widersetzten.The First Homosexuals zeichnet sowohl das kulturelle und künstlerische Schaffen als auch die frühe Geschichte der LGBTQIA+-Community nach. Die Ausstellung und die dazugehörige Publikation zeigen die wechselseitige Prägung homosexueller und trans Identitäten sowie die Herausbildung einer eigenständigen Transidentität, wie sie moderne Künstler:innen seit der Einführung des Begriffs «trans» im Jahr 1910 entworfen haben.
- Traditionelle Männlichkeit steht heute mehr denn je zur Disposition. Gleichzeitig erhalten patriarchale Bilder und Praktiken vielfach neue Zustimmung.Versucht man, dieser Paradoxie auf den Grund zu gehen, stösst man auf die vielen, oftmals unreflektierten und ungelösten Ambivalenzen, Widersprüche und Abwehrreflexe männlicher Existenz, wie sie etwa im Werk des Autors Karl Ove Knausgård zu Tage treten. In seinem öffentlichen Vortrag stellt Prof. Toni Tholen ein Verfahren vor, das in die Analyse von literarischen Männlichkeitsdiskursen diskret autobiographische Erfahrungen des Forschenden einfliessen lässt. Ziel des Verfahrens ist die Beförderung einer dialogischen Öffnung der Erforschung und Reflexion von Geschlecht und Männlichkeit.Prof. Toni Tholen lehrt Literaturwissenschaft und -didaktik an der Universität Hildesheim. Er forscht insbesondere zu Männlichkeiten, zur Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, zur Literaturtheorie sowie zu Formen des autobiographischen und essayistischen Schreibens. Seine neueste Veröffentlichung Männlichkeit und Existenz – Über Karl Ove Knausgard ist 2025 bei Transcript erschienen.
- Zum 25. Jubiläum des Interdisziplinären Zentrums für Geschlechterforschung (IZFG) lesen Wissenschaftler*innen aus ihren neusten Büchern und erzählen von Grenzüberschreitungen und Widerstand. Das Recht zu kicken erzählt von Frauen, die Fussball spielten – und von einer Welt, die sie vom Platz drängen wollte, sie als «unästhetisch» und «unsittlich» abtat. Marianne Meier und Monika Hofmann zeichnen über hundert Jahre Kampf um Raum auf dem Rasen, in den Köpfen und in den Medien nach und zeigen, wie viel Ausdauer und politisches Geschick es dafür brauchte. In Der Urning – Selbstbewusst schwul vor 1900 geht es um Jakob Rudolf Forster, der offen schwul lebte. «Ich liebte ihn leidenschaftlich», notiert er 1877 in sein Notizheft Meine Geliebten. Dafür wurde er denunziert und weggesperrt. Philipp Hofstetter und René Hornung setzen aus seiner Autobiografie, aus Gerichtsakten und psychiatrischen Gutachten das Leben eines Mannes zusammen, der sich weigerte zu schweigen. Im anschliessenden Gespräch sprechen die Autor*innen mit Manuela Hugentobler (IZFG) über das Schreiben gegen die Norm, über Archive als Fundorte von Gegenerzählungen und über das widerständige Potenzial wissenschaftlicher Erkenntnis und ihrer Vermittlung
- You are warmly invited to join us for a seminar on Medicide, Reprocide and the systematic destruction of health in Gaza, featuring:Ghada Majadli (Queen Mary University of London)Hala Shoman (Newcastle University)The event will include a presentation by our speakers followed by a Q&A sessionFriday 13 March 20262:00pm to 4:00pmOnline (MS Teams) Ghada Majadli will examine the targeting of healthcare as a central pillar of the ongoing genocide in Gaza, analysing the systematic nature of attacks on hospitals and medical services, and their consequences for the general population, patients, women and the injured. Hala Shoman will argue that “Reprocide”, the systematic assault on Palestinian reproductive health, is a central pillar of Israeli settler colonialism, uniquely targeting both present and future generations to ensure the demographic erasure necessary for the Zionist project of territorial replacement. In particular, she will examine the ongoing Israeli genocide of Palestinians in Gaza (2023 - now), arguing that gendered violence, namely “Reprocide”, is essential to this genocide, without which its full extent cannot be comprehended.About our speakersGhada Majadli is is a researcher and PhD student at Queen Mary University of London and a Policy Analyst at Al-Shabaka: The Palestinian Policy Network. Her research examines the intersections of systems of power and domination with health and medicine, alongside extensive work on the systematic undermining of Palestinian healthcare under the Israeli regime in the occupied Palestinian territory.Hala Shoman is a Palestinian activist who left Gaza to begin her PhD just days before the start of the Israeli genocide. She is a postgraduate researcher in Geography, Politics and Sociology at Newcastle University. She initially trained and practised as a dentist before shifting into research and advocacy, driven by a deep commitment to social and political justice in Palestine. Her work develops the concept of “Reprocide” to examine the gendered impacts of Israel’s genocide in Gaza, particularly reproductive violence.This seminar is free and open to all but please register in advance.If you have any questions about the event, please email cswg-events@warwick.ac.ukIf you have accessibility requirements or there are any adjustments we can make to support your full participation, you can let us know through the registration page above.
- ATGENDER in conversation with Francesca SobandeAbstract: It is more than 40 years since the “Revolution Summer” of 1985 in Washington DC, a time known for a range of impactful efforts to address issues related to inequality and oppression in and beyond hardcore punk spaces. Drawing on research related to hardcore and its offshoots (e.g. post-hardcore and emotional/emotive hardcore – aka (emo)core), this session reflects on dynamics between gender, race, internationalism, and solidarities that are struggled for and sustained through such music. Accounting for elements of the past, present, and future of both music and activism, this session also considers how the rise of social media has shaped ideas about solidarity and associated soundscapes.
- 16 mars 2026: Les femmes et les enfants d'abord. Enquête sur l'ordonnance de protection, avec Solenne Jouanneau, professeure de sociologie, Université Paris Cité-CERLIS
- Feministische Analysen von Arbeit, Ernährung, Natur und CareLandwirtschaft ist kein neutraler Produktionsraum, sondern ein politisches Feld: geprägt von Geschlechterverhältnissen, Eigentumslogiken und Vorstellungen von Arbeit und Wert. Der feministische Salon widmet sich den oft marginalisierten Rollen von FLINTAs in der Landwirtschaft und fragt nach der Verschränkung von Care-Arbeit, Körper, Natur und Kapital. Im Austausch mit Anna Kröplin, Prisca Pfammatter und weiteren Stimmen wird Landwirtschaft als Ort feministischer Kritik und Praxis verhandelt – zwischen historischer Unsichtbarmachung und gegenwärtigen Kämpfen um Autonomie, Ressourcen und Anerkennung.Mit: Prisca Pfammatter, Anna Kröplin, Jo Bucher, Jris RüdlingerModeration: Caroline Faust Wenn ihr euch kein Ticket leisten könnt, meldet euch gerne unter info@feministischersalon.ch
- A talk with Dr. Ido Katri, Institute for Technoscience & Society, York University, CanadaOver the past decade, gender self-determination has been celebrated as a transformative legal reform: a move away from medical and juridical gatekeeping toward recognition grounded in autonomy and dignity. In a growing number of jurisdictions, however, these frameworks are being narrowed, stalled, or politically reframed. What once appeared as settled progress now feels strikingly fragile.This talk traces the arc of gender self-determination from legislative breakthrough to contested terrain. It examines how legal reforms travel through administrative systems, family law, and constitutional discourse — and how they become sites of political struggle. By situating gender recognition within broader debates about sovereignty, populism, and the regulation of “sex,” the lecture explores why reforms built on recognition can prove reversible, and what their instability reveals about the structure of contemporary rights regimes.Rather than telling a story of simple advancement or decline, the talk invites a deeper reckoning with the conditions that make legal transformation possible — and precarious.
- Viel zu häufig werden Gleichstellungs-, Klima-, und Sozialpolitik in eigenen Säulen betrachtet und bearbeitet. In der Klimapolitik geraten soziale Fragen – insbesondere geschlechtsspezifische Ungleichheiten – häufig aus dem Blick. Gleiches gilt für ökologische Aspekte in der Gleichstellungs- und Sozialpolitik. Dabei weisen Forschung und auch der Vierte Gleichstellungsbericht (2025) "Gleichstellung in der sozial-ökologischen Transformation“ verstärkt darauf hin:Klimawandelfolgen und Klimapolitiken wirken nicht im sozialen Vakuum. Sie treffen auf ungleiche Einkommensstrukturen, ungleich verteilte Sorgearbeit und ungleiche Repräsentation in Macht- und Führungspositionen. Geschlecht ist dabei keine isolierte Kategorie, sondern Ausdruck tiefer liegender sozialer, ökonomischer und politischer Machtverhältnisse.Die Veranstaltung diskutiert wie Geschlechtergerechtigkeit und Klimapolitik integriert werden können, um bestehende Ungleichheiten nicht zu verschärfen. Im Zentrum steht eine Analyse kommunaler Klimastrategien: Welche Städte greifen Genderfragen überhaupt auf? Wie wird Gleichstellung in bestehenden Plänen operationalisiert – genderblind, symbolisch, sensibel oder transformativ? Und was bedeutet geschlechtergerechtes Agenda-Setting nun eigentlich für reale Macht- und Verteilungsstrukturen? Wir wollen uns der Verschränkung klimasozialer Fragen aus beiden Richtungen (Klima- und Gleichstellungspolitik) nähern und vor dem Hintergrund aktueller politischer Entwicklungen kritisch diskutieren.Wir freuen uns auf einen lebendigen Austausch – sei es in Präsenz oder online.
- Am 19. und 20.03.2025 findet die Abschlusskonferenz des GERDEA-Forschungsverbundes unter dem Titel „Geschlecht als Bühne gesellschaftlicher Kämpfe“ in Darmstadt statt. Gemeinsam mit der Schader-Stiftung laden wir Akteur*innen aus unterschiedlichen Praxisfeldern und Wissenschaft ein, die Arbeitsergebnisse des Verbundes weiterzudenken und zu diskutieren sowie gemeinsam Antworten auf aktuelle geschlechterpolitische Herausforderungen vor dem Hintergrund rechter Zugriffe auf das Geschlechterverhältnis.
- SEXUELLE BELÄSTIGUNG UND WAS SIE DAZU WISSEN SOLLTENSie kommt in unterschiedlichsten Situationen und Formen vor. Doch wie lässt sie sich erkennen? Welche Möglichkeiten gibt es, sich zu wehren, wenn man selbst betroffen ist? Und wie können Betroffene unterstützt werden?Anmeldung bis 16. März 2026 in der Bibliothek oder per email an Engagement@frauenverein-muttenz.ch
- As part of PNR83 project Gender and Clinical Practice: An Interdisciplinary Exploration of Clinical Cases, we are pleased to invite you to the Symposium taking place on 20 March 2026 at CMU Geneva:How to teach gender in medicine and health? Methodological issues and the challenge of interdisciplinarityComment enseigner le genre en médecine et santé ? Enjeux méthodologiques et défi de l'interdisciplinarité Scientific Committee: Francesca Arena, iEH2, UNIGE; Blanche Plaquevent, LERMA, Aix-Marseille University; Eléonore Crunchant, Unisanté & University of Lausanne; Joëlle Schwarz, Unisanté & University of Lausanne. More information to come.For further information, please contact: francesca.arena@unige.ch, Eleonore.Crunchant@unisante.ch, blanche.plaquevent@sciencespo.fr or Joelle.Schwarz@unisante.ch
- Gesellschaftliche Beschleunigung, multiple Krisen und politische Polarisierungen verändern die Geschlechterverhältnisse – und doch bleiben cis-heteronormative Normen und Männlichkeitsvorstellungen erstaunlich stabil oder erleben neue Konjunkturen. Diese Gleichzeitigkeit von Transformation, Persistenz und Retraditionalisierung fordert die kritische Männlichkeitenforschung heraus, ihre theoretischen Werkzeuge zu schärfen und ihre gesellschaftliche Relevanz neu zu bestimmen. Der Fachtag „Kritische Männlichkeitenforschung weiterdenken“ bringt aktuelle Debatten ins Gespräch. Im Mittelpunkt stehen theoretische Entwicklungen, politische Dynamiken und – nicht zuletzt für die Soziale Arbeit – praxisrelevante Fragen zu Geschlecht, Gewalt, Migration und Feminismus.Keynotes: Prof. Dr. Sylka Scholz (FSU Jena): Aktuelle Trends in der kritischen MännlichkeitenforschungProf. Dr. Lucas Gottzén (Universität Stockholm, online): Between contemplation and remasculinization – Masculinity as individual and political projectEine Übersetzung der deutschsprachigen Beiträge in Deutsche Gebärdensprache ist für Studierende der ASH möglich. Bitte schicken Sie bei Bedarf einer DGS-Übersetzung oder eines anderen Barrierefreiheitsbedarfs eine Email an wendtm@ ash-berlin.eu.Ort: AudiMax der Alice Salomon Hochschule Berlin
- Across Europe and beyond, feminist actors are at the forefront of resisting anti-gender and anti-democratic movements. What strategies are working? What challenges are emerging? And how can feminist futures be collectively imagined and built?Join us in Budapest for the first event in the Feminist Futures Workshop Series, bringing together activists, politicians, journalists, researchers, and civil society actors working on the frontlines of democracy and gender equality.This workshop will combine cutting-edge research from the CCINDLE project (Co-Creating Inclusive Intersectional Democratic Spaces Across Europe, part of the EU’s Horizon Europe program) and other recent global research projects, with real-world experiences from feminist leaders and activists across Europe, creating a space for dialogue, reflection, and shared strategizing.The program features two roundtables:an overview of recent research on feminist responses to anti-gender politics – exploring the challenges feminists face and the approaches they take across different contextsa discussion of feminist strategies for resistance – sharing practical experiences of resisting backlash, building solidarity, and sustaining resilienceThe event is free and open to the public, with lunch provided, but registration is required.
- Women’s Health Justice: Recovering the Past to Shape our FutureChicago Women’s History Center is delighted to partner for a second year with the Black Metropolis Research Consortium (BMRC), Evanston History Center, and the Women and Leadership Archives at Loyola University. We are also thrilled to partner with DePaul University who will be designing the conference material. We are delighted to announce additional sponsors; include Skyline Village Chicago, Hyde Park Village, and Women Take Action who are supporting scholarship places for early-career student historians, researchers, and writers to attend the conference. The scholarship application will open on February 17, 2026 and close on March 2, 2026. Please email chicagowomenshistoryatgmail.com if you have questions and wish to partner in 2026.Earlybird Registration Opens: February 14, 2026If you have renewed your membership since January 01, 2026 please check your emails for a special membership discount code.
- Frau Diamanda’s Catalan Scenes, Travesti Politics of Resistance, and Anti-Canonical Knowledge.Frau Diamanda presents her book project Catalan Scenes – a radical, poetic “sexual anti-diary” from the perspective of a travesti migrant from Peru living in Europe. Combining spoken word, live performance, and music, the piece creates an immersive atmosphere in which travestism is not simply observed, but becomes the analytical subject itself. Travestism emerges as a practice of resistance, intertwined with questions of racialization, migration, class, self-staging, and neocolonial gazes.The event will be held in English. It is part of the Friends Events series curated by CHICHA EXPRESS, who create mythological worlds and reimagine cultural heritage in a contemporary context. Their productions speak to intergenerational and international audiences, building bridges between the Global North and South.
- Der Frauenanteil in Schweizer Geschäftsleitungen steigt nur langsam und liegt derzeit bei etwas über 20 Prozent. Warum macht die Schweiz hier so wenig Fortschritte? Und worauf kommt es für Frauen auf dem Weg nach oben wirklich an? Geht es um das richtige Netzwerk, um ungeschriebene Regeln oder um Machtspiele? Gibt es zu wenige Frauen, die eine Spitzenposition tatsächlich anstreben? Oder vergeben sich Frauen Chancen, weil sie zu bescheiden auftreten, sich zu wenig zutrauen und Möglichkeiten nicht nutzen? Christine Maier spricht mit erfolgreichen Business-Frauen über ihre Karrieren sowie über die Chancen und Stolperfallen, die sie rückblickend gerne früher erkannt hätten.MODERATIONChristine Maier, Kommunikationsberaterin, Coach und ModeratorinGÄSTEPhilomena Colatrella, Former CEO CSS Gruppe und VerwaltungsrätinMarie-Gabrielle Ineichen-Fleisch, SECO-Direktorin bis 31.7.2022, aktuell mehrere VerwaltungsratsmandateBEGINN19.00 Uhr (Eintreffen 18.00 Uhr) – bis ca. 22.00 UhrMit anschliessendem Apéro richeRAHMENPROGRAMM18.15 Uhr – 18.45 Uhr Modepräsentation von PKZ mit den neuesten 12 Businesslooks im Welcome-BereichEINTRITTCHF 90Als Member erhalten Sie eine Ermässigung von 20%.Tickets können bis maximal 7 Tage vor dem Event zu 100% rückerstattet werden
- Seit Generationen treffen sich Schwarze Menschen in Schönheitssalons, um sich die Haare machen zu lassen, Haarprodukte zu kaufen und über vergangene und aktuelle Ereignisse zu sprechen. In «Beautysalon» versammeln sich vier Schwarze Menschen in einem Friseursalon und verwandeln diesen in einen Safer Space, einen Nachrichtenspot, eine politische Plattform, in einen Ort der Beratung und der Flucht vor Rassismus. Während neue Frisuren gemacht werden, erzählen sie sich Geschichten über die Schwarze Schweiz. Dies ist ihr Raum, dies sind ihre Geschichten. Das Stück greift Themen wie Mikroaggressionen, kulturelle Aneignung und die Dekonstruktion von Schönheitsstandards auf und erzählt Geschichten von Identität, Empowerment und Widerstand. «Beautysalon» ist ein Tanz-Theaterstück, das von einem mehrheitlich Schwarzen Team produziert wird und die Vielfalt, Schönheit und Erfahrungen der Schwarzen Community in den Mittelpunkt stellt.Ort und Datum:Chur: am Mittwoch,25. & Donnerstag,26.03.26 Aarau: am Samstag, 28.03.25 Sprache:Deutsch, Französisch & Lingala (mit Englischen Übertiteln)Altersempfehlung:ab 12 JahrenDauer:60 Min.
- Rejoignez-nous pour la Journée de la recherche sur le genre, conférence interdisciplinaire organisée par la Plateforme en études genre.La Plateforme interfacultaire en Études Genre de l'Université de Lausanne (PlaGe) organise le 25 mars 2026 sa Journée de la recherche sur le genre consacrée aux recherches adoptant une perspective de genre et/ou soulevant des problématiques de genre. Cette conférence regroupera des chercheureusexs des Universités et Hautes écoles qui abordent le genre dans leurs recherches, de manière centrale ou partielle, théorique ou empirique. Cette journée sera l'occasion de confronter les points de vue et les résultats des recherches en cours ou récemment terminées entre chercheurexs. Cette journée de la recherche a pour but de : présenter les projets en cours ou des résultats de recherches mobilisant une perspective de genre (mémoires de Master, thèses de doctorat, projets de recherche, etc.); offrir un espace de discussion interdisciplinaire et interfacultaire entre chercheurexs débutantexs et expérimentéexs tout en renforçant leur mise en réseau ; visibiliser l'importance du genre dans la recherche, toutes disciplines confondues. Comité d'organisationEdmée Ballif, coordinatrice de la Plateforme interfacultaire en études genre Caroline Chautems, Centre en études genre, Faculté des sciences sociales et politiques Laura Delaloye Saillen, Centre de linguistique et des sciences du langage, Faculté des Lettres Andreas R. Ziegler, Centre de droit comparé, européen et international, Faculté de droit, sciences criminelles et administration publique
- Berufsbildung oder Allgemeinbildung? Chancen(un)gleichheit und Diskriminierung am Übergang in die Sekundarstufe II – gestern und heuteModeration: Thomas Ruoss (EHB)Präsentationen: Dr. Sandra Hafner (PHBern) Prof. Dr. Lorenzo Bonoli (EHB)Am Ende der obligatorischen Schule – an der sogenannten ersten Schwelle – findet in der Schweiz eine Selektion in weiterführende Ausbildungen der Allgemein- oder Berufsbildung statt. Diese Selektion beruht nicht allein auf schulischen Leistungen, sondern wird in hohem Masse durch gesellschaftliche Faktoren und soziale Merkmale der Jugendlichen beeinflusst. Obwohl diese Problematik seit Jahrzehnten empirisch belegt, bildungspolitisch diskutiert und mit Massnahmen zur Förderung von Durchlässigkeit adressiert wird, bestehen strukturelle Ungleichheiten fort. Im Webinaire diskutieren wir einige Thesen zur historischen Entwicklung und zur gegenwärtigen Relevanz von Diskriminierung und Chancen(un)gleichheit an der ersten Schwelle.
- Familiäre Fürsorge aushandeln. Private und staatliche Akteur:innen in der Pflegekinderbetreuung im Kanton Bern (1880-2020)Begrüssung und EinführungBarbara Studer Immenhauser, Staatsarchivarin Kanton BernMichèle Amacker, Herausgeberin und Co-Direktorin Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung (IZFG), Universität BernTanja Rietmann, Herausgeberin und Historikerin am IZFGPodium: Einblicke in den Kindesschutz heuteMartina Suter, Leiterin Bereich Kindesschutz Stadt BernHeinz Kräuchi, Tagesschulbetreuer und ehemaliges HeimkindIm Gespräch mit Michèle Amacker und Tanja RietmannInformationenEintritt frei, die Platzzahl ist beschränktAnmeldung bis 22. März 2026staatsarchiv@be.ch oder 031 633 51 01
- Queer FamilyMit Christina Caprez, Lisa Bendiek und Pascale Schreibmüller Wie queere Menschen Elternschaft, Gemeinschaft, Fürsorge, Geburt, Beziehung und Verantwortung neu denken, leben und politisieren.In diesem Deep Talk spricht die Autorin und Aktivistin Marah Rikli mit Christina Caprez, Lisa Bendiek und Pascale Schreibmüller über queere Familienschaft: über Elternschaft jenseits heteronormativer Vorstellungen, über Geburt als politisch-intimen Raum, über Sorgearbeit, Verantwortung und Wahlverwandtschaften.Ausgehend von Literatur, Hebammenarbeit, Kunst, queerer Lebenspraxis und persönlichen Erfahrungen öffnen die Gäst*innen einen Raum für Fragen, die oft unsichtbar bleiben:Wie entstehen Familien ausserhalb klassischer Rollenbilder?Wie wird Care geteilt, verhandelt und getragen?Was bedeutet es, Kinder zu begleiten, ohne sich normativen Erwartungen zu unterwerfen?Und welche Strukturen brauchen queere Familien, um sicher, sichtbar und anerkannt zu leben?Der Abend verbindet persönliche Geschichten mit gesellschaftlicher Analyse.Ein Gespräch über das, was uns hält, was wir weitergeben – und darüber, warum Familie immer auch eine politische Entscheidung ist.Mit Gebärdensprachdolmetschung auf Anmeldung bis 20. März an: mail@marahrikli.ch
- Perspectives antiracistes sur la production de savoirLa conférence constitue le point central du projet « Transformer les espaces de formation : faire face au racisme, ancrer l'intersectionnalité » et se consacre à la question de savoir comment le racisme influence la production, la transmission et la transformation des connaissances dans les hautes écoles.Les liens historiques, institutionnels et épistémiques seront mis en lumière sous le thème de la perspectives antiracistes sur la production de savoir :Quel rôle les hautes écoles ont-elles joué et jouent-elles encore dans la légitimation des structures de pensée racistes ?Comment transformer les connaissances pour qu'elles deviennent inclusives, diversifiées et critiques envers le pouvoir ?Quelles stratégies antiracistes peuvent changer durablement la recherche, l'enseignement et la culture académique ?La conférence se veut un espace de dialogue entre les langues, les disciplines et les perspectives, dans le but d'interroger de manière critique et de transformer les hautes écoles en tant que lieux de production de savoirs.ProgrammeIzabel BarrosLe rôle de l’Histoire dans l’analyse, la déconstruction et la lutte contre le racismeJovita dos Santos PintoHistorische Verflechtungen von akademischem Wissen, Kolonialismus und Rassismus in der SchweizFaten KhazaeiAntimuslimischer Rassismus im Hochschulkontext: Widerstand und Strategien (titre provisoire)Anne LavanchyPerspectives critiques sur le rôle des hautes écoles dans la construction d'un savoir nationalOxana Ivanova-ChessexRassismus und Hochschule: historische Kontinuitäten und antirassistische StrategienTable ronde avec les cinq intervenantesApéritif
- Global erstarken autoritäre, rechte Politiken, Antifeminismus und der Kampf gegen „Wokeness“ sind zu ihren zentralen Elementen avanciert. Angesichts dieser Entwicklungen ist feministische Solidarität die Herausforderung der Stunde. Doch was sind die Möglichkeitsbedingungen von Solidarität? Wie kann eine radikale und unbedingte Solidarität unter Ungleichen aussehen, die konfliktiv ist, keine geteilten Erfahrungen und Identitäten voraussetzt und Differenzen sowie Dissonanzen nicht nur zulässt, sondern sogar zur Voraussetzung hat? Und wie lässt sich diese Solidarität verstetigen?Lea Susemichel geboren und aufgewachsen in Deutschland, studierte Philosophie und Gender Studies an der Universität Wien mit Schwerpunkt feministische Sprachphilosophie. Als Autorin, Journalistin, Lehrbeauftragte und Vortragende arbeitet sie u. a. zu den Themen Identitätspolitik, Solidarität, feministische Theorie & Bewegung, feministische Kunst & Ästhetik sowie emanzipatorische Medienpolitik. Seit 2006 ist sie leitende Redakteurin des feministischen Magazins an.schläge.Konzept & OrganisationBianca Prietl, Anna K. Kraft & Jasmin Schmidlin
- In a world defined by disruption, uncertainty and constant reinvention, survival belongs not to the strongest but to the most adaptable. The League of Leading Ladies Conference 2026 invites visionary women leaders, entrepreneurs and change-makers to explore The Chameleon Effect – Survival of the Flexible. This transformative gathering will unlock the art of agility, resilience and reinvention – the true currencies of leadership in the years ahead.Through bold keynotes, immersive dialogues and powerful connections, the conference challenges you to embrace change as opportunity, turn uncertainty into innovation, and lead with courage, empathy and vision. Join an extraordinary community where flexibility is not weakness but strength – and where together, we shape the future of business and society.What is the Chameleon Effect in Leadership?In nature, the chameleon thrives not because it is the strongest, but because it adapts. In leadership, the same principle applies. The Chameleon Effect is the ability to remain agile, resilient and open to change – transforming challenges into opportunities while staying true to your core values.Leaders who embrace the Chameleon Effect know how to:Adapt with purpose to shifting markets, technologies and cultures.Balance flexibility with integrity, changing strategy without losing authenticity.Empower teams by modelling resilience and curiosity in uncertain times.Innovate continuously, seeing disruption not as a threat but as a catalyst for growth.In today’s fast-changing world, survival belongs not to the rigid or the strongest, the fastest, the biggest – but to the flexible. The Chameleon Effect in leadership is about thriving in uncertainty – and inspiring others to do the same. Following your true north while staying flexible will be your greatest superpower – this is what we call the Chameleon Effect in Leadership.Why Attend the League of Leading Ladies Conference?The League of Leading Ladies Conference is more than an event – it is a transformative experience. Here, visionary leaders, entrepreneurs and executives come together to exchange bold ideas, challenge conventions and create real impact.By attending, you will:Gain insights from the most inspiring speakers who share strategies on leadership, adaptability and innovation.Build powerful connections with like-minded leaders across industries, generations and countries.Discover future-proof leadership skills, from resilience to flexibility – essential for thriving in uncertain times.Be part of an extraordinary community that celebrates female empowerment, authentic growth and meaningful change.If you are ready to embrace The Chameleon Effect – Survival of the Flexible and lead with vision, courage and adaptability, the League of Leading Ladies Conference is the place to be.
- Es ist 2014 und der elfjährige Michael Morones wird nach einem gescheiterten Suizid in die Notaufnahme eingeliefert. Zuvor war er lange gemobbt worden, aufgrund seines geliebten ‚My Little Pony‘ Schulranzens.Spanischer Dramatiker Paco Bezerra widmet diesen wahren Begebenheiten ein zuerst realistisch anmutendes Drama, dessen Oberfläche wegbröckelt, um so einen dichten poetischen Unterbau zu offenbaren. Im Dialog zwischen Michaels Eltern zeigt Paco, wie sich beide der Situation hilflos ausgesetzt fühlen, niemand etwas tut. Grau, lau und wahr.
- Nous y sommes presque : dans un mois, le premier concert de la série « Suite chorale », qui comprend des événements dans différentes régions linguistiques du pays, aura lieu dans le canton du Tessin. Ce premier concert, intitulé « Les femmes d'Isone 1820 », raconte comment, un beau dimanche pendant la messe, les femmes d'Isone se sont mises à chanter et, malgré les amendes et les menaces, malgré les interventions du canton et de l'évêque de Côme, elles n'ont plus cessé. Une histoire qui étonne et qui donne du courage. Les femmes se sont permises de chanter à l'église, bien que, à cette époque, cela leur était interdit.« Les morceaux sont parfois même comiques, ce qui donne une touche de légèreté à l'ensemble de la composition. Je suis heureuse de participer à ce projet », déclare la choriste Eleonore Cocquio. Et sa collègue Iris Zarro ajoute : « Je trouve important de se souvenir de l'histoire des femmes. C'est un aspect de notre histoire en Suisse que nous connaissons moins, voire trop peu ».Le chant est basé sur les notes de l'avocat Curzio Curti datant de 1881. La musique a été composée par le fribourgeois Jean-François Michel, tandis que la consultation historique a été assurée par l'historienne et chercheuse tessinoise Miriam Nicoli. Les chœurs DesDes de Faido et Callìope d'Ascona, dirigés par Andrea Cupia, interprètent les chants. « Le donne di Isone 1820 » sera interprété avec d'autres morceaux, dont « The Rose Suite » de divers auteurs et les « Six Nocturnes » de Wolfgang Amadeus Mozart. Isone, Église San Lorenzo, 16 avril 2026, 20h00 (répétition générale ouverte au public)Bellinzone, Église San Biagio, 17 avril 2026, 20h00(première)Mendrisio, Église des Capucins, 19 avril 2026, 17h00Entrée libre
- Le féminisme en héritage. Incidences intimes et transmission familiale d’une lutte politique, avec Camille Masclet, sociologue et politiste, chargée de recherche au CNRS, Centre européen de sociologie et de science politique (CESSP)
- Museumsführung mit Anne Krauter, Prof. Dr., Kunsthistorikerin/Hochschule der Künste, BernÜber Jahrhunderte standen Frauen im Fokus der Kunst, sowohl als Sujet als auch als Muse. In den Augen des männlichen Künstlers wurden sie zum Objekt der Schönheit oder der Leidenschaft.Doch daneben konnten Künstlerinnen eine andere Realität zeichnen, ihre Sicht über sich selbst und die, die sie auf andere Frauen haben, zum Ausdruck bringen. Die Führung bietet Einblicke in die verschiedenen künstlerischen Zugänge.Kosten: CHF 10.- (Führung); der Eintritt ins Kunstmuseum ist mittwochs ab 17 Uhr gratis.Teilnahme: max. 20 PersonenIn Kooperation mit: Fachstelle Bildung und Diversität ERK BLAnmeldung bis 20.4.2026 an das FORUM, info@forumbasel.chKontakt: Regula Tanner tanner@forumbasel.ch
- Die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen EKF wurde am 28. Januar 1976 vom Bundesrat eingesetzt. Ausschlaggebend dafür war die lautstarke Forderung des vierten Frauenkongresses im UNO-Jahr der Schweiz 1975 nach einer Kommission und die Studie «Die Stellung der Frau in Familie und Gesellschaft» von René Levy und Thomas Held. Die Studie zeigte auf, dass Frauen in der Schweiz nach wie vor schwerwiegend benachteiligt und diskriminiert wurden.Seit 1976 veröffentlicht die EKF Studien, formuliert Empfehlungen, stärkt das Netzwerk der Frauenorganisationen, prägt gesellschaftliche Debatten und politische Projekte. Und auch heute sind die Herausforderungen für die EKF keineswegs kleiner geworden. So steht neben der Diskriminierung durch algorithmische Systeme auch der antifeministische Backlash im Fokus unserer aktuellen Arbeit. Die Gegenbewegung auf Fortschritte bei der Gleichstellung der Geschlechter gewinnt an Kraft. In den letzten Jahren sind Frauenrechte vermehrt unter Druck geraten – sei es durch gesetzliche Verschlechterungen, Angriffe auf Frauen, die sich öffentlich äussern, oder eine verstärkte gesellschaftliche Polarisierung. Die EKF widmet sich diesem Thema mit der nächsten Ausgabe der Fachzeitschrift «Frauenfragen». Dort werden Ursachen beleuchtet, die aktuelle Situation analysiert und wirkungsvolle Gegenstrategien aufgezeigt.Eines steht fest: Auch 50 Jahre nach ihrer Einsetzung ist die EKF unverzichtbar! Sie ist eine zentrale Instanz, die auf nationaler Ebene auf wichtige Themen der Gleichstellung der Geschlechter sichtbar macht und mit Grundlagendokumenten und klaren Forderungen untermauert. Auf ein würdiges Jubiläumsfest der EKF am 23. April 2026 im PROGR in Bern!
- We are enthusiastic to welcome Dr. Susie Bower-Brown, lecturer in Social Psychology at UCL, to our Institute of Social and Cultural Anthropology at the University of Lucerne. Susie’s interdisciplinary research focuses on LGBTQ+ identities and diverse family forms. She is currently leading the three-year project ‘Family Beyond the Binary’, focusing on non-binary people's expectations and experiences of family life in the UK.Please find all the information in the document attached. Register by Monday, April 20 (info@queerefamilien-forschung.ch).
- Autoritäre Kräfte kämpfen für starre Geschlechternormen. Mit queerer Bildung verflüssigen wir den Boden unter ihren Füßen. Wir bestärken uns als Queers und laden andere ein, queere Perspektiven auf die Welt kennenzulernen.Wie das geht, erkunden und erproben wir in dieser Werkstatt für alle, die Bildungsarbeit machen (wollen). Als erfahrene*r Profi bist Du dabei ebenso willkommen wie als Beginner*in. Gemeinsam stellen wir uns einen Koffer reflektierter Methoden zusammen. Ort: Queer-feministisches Bildungshaus lila_bunt ZülpichZeit: 4.-8. Mai 2026 (in fünf Bundesländern als Bildungsurlaub anerkannt)Referentin: Hannah Engelmann-Gith
- Le genre de la sexualité : comment penser les changements ? avec Marie Bergström, chargée de recherche, Ined/unité "Genre, sexualité et inégalités" et Mathieu Trachman, directeur de recherche, Ined/unité "Genre, sexualité et inégalités", Ehess/IRIS
- Weil eine Spielzeit enden sollte, wie sie ist, spielt zum krönenden Abschluss im grossen Saal Leo Lorena Wyss’ BLAUPAUSE in einer Inszenierung des Instituts für Lesbische Angelegenheiten (ILA). Eine NEUe Dramatiker*in und ein frisches Regieduo lassen wahrlich die Lust auf NEUes entflammen. Das filigran komponierte, jedoch auch humorvoll absurde Stück versetzt uns in eine Welt voller enttäuschenden erster Lieben, wachsenden Brüsten, Bum Bum Eis, Heterotopien, Black Eyed Peas, geifernd beobachtenden Cousinenköpfen und aufflammender lesbischer Lust unter den wachsamen Augen der buckligen Verwandschaft. Du rührst deine Pilzcremesuppe ja gar nicht an?! Wir erleben den Bericht einer adoleszenten Stimme, die in diesem Tohuwabohu beginnt anders zu werden. BLAU zu werden, weil BLAU die Farbe… Ja, die Farbe von was ist?
- Ein Denkstück über Erinnerung, Verantwortung und das Wagnis des ZusammenlebensWie lässt sich Gemeinschaft denken – unter Bedingungen, in denen wir einander nicht gewählt haben? Was heißt Verantwortung, wenn niemand allein über das Maß des Zusammenlebens verfügen kann? Und wie könnte ein demokratisches Ethos aussehen, das Differenz nicht tilgt, sondern trägt? Ein szenischer Denktext über das Recht auf Gemeinschaft, über geteilte Verletzlichkeit, politische Teilhabe, demokratische Imagination und die Kunst, nicht zu herrschen. In einem poetisch-philosophischen Gespräch zwischen »Ich« und »Advocat_ Diabol_« entfaltet sich ein radikaldemokratischer Entwurf des Zusammenlebens – streitbar, zärtlich, wach. Zwischen Vortrag, Widerspruch, Denkbewegung und performativer Szene entsteht ein Raum, in dem Pluralität nicht Störung, sondern Versprechen ist. Verhandelt werden Fragen, die keine einfachen Antworten kennen. Philosophisch und poetisch, politisch und persönlich. Keine Heldengeschichte – sondern ein Versuch, Gemeinschaft neu zu denken: verletzlich, streitbar, möglich.Sabine_ Hark, Professor*in für Geschlechterforschung und Leitung des Zentrums für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) an der TU Berlin. Fellow am Thomas Mann Haus, Los Angeles (USA) Jan-April 2024. Mitherausgeber*in der Zeitschrift feministische studien. Zeitschrift für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung von 2008-2023. Aktuelle Publikationen: Die ungleiche Universität. Diversität, Exzellenz und Antidiskriminierung, Wien 2023 (zusammen mit Johanna Hofbauer); Gemeinschaft der Ungewählten. Umrisse eines politischen Ethos der Kohabitation, Berlin 2021; Unterscheiden und herrschen. Ein Essay zu den ambivalenten Verflechtungen von Rassismus, Sexismus und Feminismus in der Gegenwart, Bielefeld 2017 (zusammen mit Paula-Irene Villa).Konzept & OrganisationBianca Prietl, Anna K. Kraft & Jasmin Schmidlin
- This conference is the second edition of the event organised by SwissRepro, the leading research network for reproductive studies in Switzerland. The event will present current research on reproduction in social sciences and humanities in Switzerland.Furthermore, an inspiring keynote will be given by Ezter Kismödi, international human rights lawyer on sexual and reproductive health law, policy and research (Yale University).Studies on reproductive and sexual health and rights are a rapidly growing field of research that examines the social, cultural, political, legal and economic dimensions of reproductive and sexual health and their intersection with current issues such as gender, class and race. Until now, dialogue between languages in Switzerland has been limited. The aim is to create an opportunity for researchers from different disciplines within the humanities and social sciences, and from various linguistic regions, working on reproductive and sexual health, to meet, exchange ideas, network, and raise the profile of the SwissRepro network, launched in 2024.The objectives of this edition of SwissRepro are as follows:To create an opportunity for researchers from different disciplines and linguistic regions working on reproductive and sexual health to meet, exchange ideas, network, and raise the profile of the SwissRepro network, launched in 2024.Reflect on the backlash against reproductive and sexual health rights.Present ongoing research projects in Switzerland through short presentations and other formats.Bring together the SwissRepro research network.
- Workshop für Nachwuchswissenschaftler:innenCarolin Hohmann und Johannes Härting vom Fachbereich Katechetik, Religionspädagogik und -didaktik möchten gemeinsam mit Dr. Sarah Delling (Siegen) Nachwuchsforscher:innen an einen Tisch holen und in einem Think Tank zum Thema „Körper im öffentlichen Raum“ gemeinsam ins Gespräch kommen über körperliche Darstellungen, Inszenierungen etc. in virtuellen und analogen Settings, in Geschichte, Bibel, Praxis und Unterricht. Das Treffen findet vormittags nur in Präsenz vor Ort statt. Nachmittags ab 13.00 Uhr ist auch eine digitale Teilnahme möglich.Anmeldung und Rückfragen unter KörperTheologie2026@uibk.ac.at.
- Livie Kundert, Senior Projektleiterin bei der Allianz Digitale Inklusion Schweiz ADIS, veranschaulicht in ihrem Input was Inklusion von Menschen mit Behinderungen bedeutet und warum digitale Barrierefreiheit ein Mehrwert für alle bietet. Ausserdem stellt sie die Arbeit von ADIS vor und zeigt auf wie Organisationen zur digitalen Barrierefreiheit beitragen können. Lina Witzel, UX-Designerin & Accessibility Consultant, und Werner Hänggi, Geschäftsführer der MINT Access GmbH, zeigen in ihrem Input auf, welche Anforderungen eine barrierefreie Webseite erfüllen sollte und weshalb dies für Organisationen von Vorteil ist. Ergänzend berichtet Werner Hänggi von persönlichen Erfahrungen und den Barrieren, denen er im Arbeitsalltag immer wieder begegnet.Die Inputs zeigen praxisnah, wie digitale Barrierefreiheit nicht nur Inklusion stärkt, sondern Organisationen dabei unterstützt, Qualität, Reichweite und Zukunftsfähigkeit nachhaltig zu verbessern.Nutzen Sie die Gelegenheit, um wertvolle Anregungen für Ihre eigene Organisation mitzunehmen und Ihre Fragen mit Fachleuten und anderen Teilnehmenden zu diskutieren. Seien Sie dabei und gestalten Sie die Zukunft der Arbeit aktiv mit!Referierende:Livie Kundert | Allianz Digitale Inklusion Schweiz ADISLina Witzel | UX Designerin & Accessibility ConsultantWerner Hänggi | Geschäftsführer MINT Access GmbHSprache:DeutschDie Veranstaltungsreihe findet online über Teams statt. Der Link zur Veranstaltung wird Ihnen vor dem Termin per Mail zugeschickt.
- Benachteiligung von Menschen mit Behinderungen an Schule und HochschulePodiumsgespräch mit Urs Germann, Irina Bühler und weiteren. Moderiert von Saphir Ben Dakon.InhaltTrotz gesetzlicher Vorgaben werden Menschen mit Behinderungen weiterhin in vielen Lebensbereichen benachteiligt. So zeigt sich Ableismus etwa in Ungleichbehandlungen, Abwertungen, Grenzüberschreitungen, stereotypen Zuschreibungen und strukturellen Diskriminierungen von Menschen mit Behinderungen. Begriffe wie Inklusion und Diversität sind zwar heute präsenter, doch bestehen ableistische Strukturen fort. Gerade der Bildungsbereich – und insbesondere die Lehrpersonenausbildung sind wichtige Schlüsselstellen, um Veränderungen anzustossen.Wie ist dieses System historisch gewachsen? Warum wird Behinderung gerade im Bildungsbereich noch immer mit Abwertung verknüpft? Wo stehen wir heute an Schulen und Hochschulen – und was lässt sich konkret tun, um diesen Strukturen aktiv etwas entgegenzusetzen? Im GesprächUrs Germann, Historiker Universität Bern und Leiter des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Menschen mit BehinderungenIrina Bühler, Wissenschaftliche Mitarbeiterin PH FHNW mit Schwerpunkt partizipative ForschungWeitere Podiumsteilnehmer*innen t.b.a.Moderation: Saphir Ben Dakon, Kommunikations- und InklusionsexpertinMit einem Inputreferat von Urs Germann: «Behinderung und der Zugang zu Bildung: Historische Verschiebungen und Kontinuitäten»
- Zum 25. Jubiläum des Interdisziplinären Zentrums für Geschlechterforschung (IZFG) lesen Wissenschaftler*innen aus ihren neusten Büchern und sprechen über Geschlechterverhältnisse und politische Aushandlungen. In Unerhört – Die ersten Politikerinnen im Bundeshaus zeichnet Fabienne Amlinger nach, wie Frauen ab 1971 in National- und Ständerat sowie in den Bundesrat einzogen – und auf eine von Männern geprägte politische Kultur trafen. In Essays und Gesprächen mit Polit-Pionierinnen erfahren wir, wie diese Frauen sich Gehör verschafften, politische Konventionen infrage stellten und zugleich mit Abwertung, medialer Skepsis und institutionellen Grenzen konfrontiert waren. Der Sammelband Familiäre Fürsorge aushandeln von Michèle Amacker und Tanja Rietmann beleuchtet über ein Jahrhundert Kinder- und Jugendfürsorge im Kanton Bern. Persistente Machtverhältnisse und die strukturelle Unterbewertung pflegefamilialer Fürsorgearbeit erschwerten die Gewährleistung des Kindeswohls; gleichzeitig prägen Vorstellungen von Familie, Geschlecht und sozialer Verantwortung die Betreuung von Pflegekindern bis heute. Im anschliessenden Gespräch sprechen die Autorinnen mit Anna Sommer (IZFG) über das Schreiben gegen Normen, über Archive und Zeitzeuginnengespräche als Quellen von bisher kaum Erzähltem und über das transformative Potenzial wissenschaftlicher Erkenntnis und ihrer Vermittlung.
- Book launch & symposiumThe objective of this event – both a book launch and a symposium – is to explore the analytic potential of the notion of « reproductive boundaries ». Borders and boundaries have long been a focus of reproductive scholars. The language of borders, boundaries, and limits has been used to examine how reproduction is shaped by geopolitical, legal, ethical, and conceptual boundary-drawing. For example, the different ways in which pregnant and fetal subjects are conceptualized—Are they one? Are they two?—underlie legal, political, ethical, and cultural discussions of pregnancy, abortion, assisted reproduction, and contraception. Cross-culturally and historically, what grows in the womb has not necessarily or immediately been considered a person or a distinct individual (Duden 1999; Hanson 2004; Kukla 2005; Morgan 1997), underscoring the importance of identity boundaries. Geopolitical borders have been identified as sites of reproductive injustice (Franklin 2011; Inhorn and Gürtin 2011; Nahman 2013; Vertommen 2017; Vertommen, Parry, and Nahman 2022). People gain or lose reproductive and parental rights when crossing borders (Courduris 2018; Guerzoni 2020). Facilitating or prevenint the reproduction of some groups appears as “a tool for fortifying borders and consolidating territorial dominance, a means of social control and containment, and a practice of deterrence and punishment” (Chaparro-Buitrago 2024, 11). Boundary-drawing and boundary-shifting – be they moral, professional, epistemic, temporal, geographical or power boundaries—shape everyday reproductive experiences.
- This roundtable discussion invites intergenerational, interdisciplinary, and (self-)critical discussions on the past, present, and future(s) of Gender Studies – with a particular focus on the institutional development of Gender Studies in its social and political contexts in Switzerland and abroad.ParticipantsStefanie Claudine Boulila | Institute of Sociocultural Development, Lucerne University of Applied Sciences and Arts (CH)Anukriti Dixit | Interdisciplinary Centre for Gender Studies, University of Bern (CH)Eléonore Lépinard | Centre for Gender Studies, University of Lausanne (CH)Andrea Maihofer | Center for Gender Studies, University of Basel (CH)Hanna Meißner | Center for Interdisciplinary Women’s and Gender Studies, TU Berlin (D)ModeratorsBianca Prietl & Marion SchulzeKonzept & Organisation Dominique Grisard & David Meier-Arendt
- Kate Bushs Musikvideo „Wuthering Heights“ inspirierte weltweite Flashmob-Events. In Kooperation mit Art of Intervention und dem queer-feministischen Tanzkollektiv femtak bringt das ZGS die Performance nach Basel. Nach einer kurzen Ansprache von Andrea Braidt eröffnet das spielerische Einüben und Überzeichnen der Choreografie einen Raum für kollektive, ästhetische und affektive Erfahrungen von Gleichheit in der Differenz. Konzept & OrganisationDominique Grisard & Doris Leibetsederin Kooperation mit Art of Intervention und femtak
- The (Trans–) Sexualities + Psychoanalysis Summer School is an intensive five-day series of seminars, lectures, theory workshops, roundtables, performances, dialogues and close-reading sessions at the intersection of trans theory and psychoanalysis. Our aim is to stage encounters between fields that tend to be in conflict. Such encounters might be, like desire, irresolvable.Following Leo Bersani’s maxim that queer theorists are Lacanians without knowing it (and vice versa), we seek forms for inhabiting this contradiction. The summer school sessions will take up canonical psychoanalytic texts alongside contemporary theoretical scholarship and literature. We encourage applications from graduate students, scholars, practicing or training psychoanalysts, and artists with a research background or interest in psychoanalysis and trans theory. This year’s iteration of the (Trans–) Sexualities + Psychoanalysis Summer School will be structured around three major concepts at the intersection of trans-ness and psychoanalysis—desire, demand, need—and will focus on Lacan’s Seminar VI: Desire and Its Interpretation.At the University of Amsterdam, psychoanalysis is explored through trans and queer frameworks via the Sex Negativity and Queer Analysis research groups following a series of conceptual strands. We Have Never Had Sex thinks sex as a labor of or an encounter with negativity. Desire for Trans explores the multiplicity of forms a subject’s investment in trans-ness can take by asking: Who desires trans-ness and how? What are the singular ways trans subjects are marked by desire? The Queerness of Babies explores the figure of the baby as a screen for society’s anxieties and comforts, projections and pleasures. Un/savory Sub/stances looks at the erotic potential of bodily waste deemed repulsive. Automated Intimacies explores technified forms of the libidinal drive and the automation of intimate relations, asking what kind of opening repetition can be.ScheduleMonday June 8–Friday June 12, from 9:30 to 17:30University of Amsterdam, The NetherlandsThe Public LecturesThe summer school will also offer two public lectures, by Dr. Nadia Bou Ali and Dr. Pedro Ambra. These will be open to the public as well as available for credit to students enrolled at a Dutch university at 1 EC via NICA .The Public Lectures (details TBA) are open to all, no registration necessary. The Summer School’s public program is supported by the Amsterdam School for Cultural Analysis (ASCA), the Netherlands Institute for Cultural Analysis (NICA), and the research groups Sex Negativity and Queer Analysis.Application procedureApplicants are asked to submit their CV and a Statement of Interest (350 words maximum) as one PDF file to tsp.summerschool@gmail.com by March 16, 2026.Selected participants will be notified by March 30, 2026.Participants will be asked to pay the registration fee by April 14, 2026.Registration Fee The registration fee is €250.The reduced fee for students enrolled at a Dutch institution of higher education is €100.The tuition is a flat fee for the entirety of the summer school. It is not possible to receive a reduced rate if the participant is unable to attend all sessions. We encourage participants to attend every session. All activities connected to the summer school are in person only. There will be no recording, streaming or hybrid sessions.The fee excludes accommodation and subsistence costs (food, meals, drinks, etc.).The (Trans–) Sexualities + Psychoanalysis Summer School is a non-institutional initiative mostly run by volunteers and entirely dependent on participants’ fees. We keep fees at a minimum and are, unfortunately, unable to offer financial aid.The (Trans–) Sexualities + Psychoanalysis Summer School is organized by prof. Misha Kavka (University of Amsterdam), Marija Cetinic (University of Amsterdam), and Diego Semerene (University of Amsterdam). Samuel-Ludmila Feline-Constantin acts as research assistant. The Summer School’s public program is supported by the Amsterdam School for Cultural Analysis (ASCA), the Netherlands Institute for Cultural Analysis (NICA), and the research groups Sex Negativity and Queer Analysis. For information about the summer school contact: tsp.summerschool@gmail.com
- Join us in person to tackle bullying head-on and spark an epic European conversation!Join STEM the Bullying: The European Dialogue!This Academic Parity Movement (APM) pivotal event brings together a diverse coalition of experts—including leading researchers, funding agencies, university administrators, and policy advocates—to address the critical issue of bullying and harassment within the academic sphere. Moving the conversation to a European stage, this summit aims to foster an open dialogue on the systemic roots of misconduct and its devastating impact on individual well-being and scientific progress. Stakeholders will share unique perspectives on current challenges and explore actionable strategies to create safer, more inclusive research environments. By aligning our efforts, we seek to eliminate the barriers of harassment, ensuring that talent is nurtured and scientific innovation can thrive unimpeded. Join us as we work together to reshape the culture of academia for the better.
- Neurodivergenz in der Arbeitswelt – Potenziale erkennen, Strukturen verändern.Impulse, Austausch und konkrete Ansätze für Organisationen.Die Anforderungen an moderne Organisationen verändern sich rasant: Diversität und neue Arbeitswelten sind längst nicht mehr nur Zukunftsthemen – sie prägen bereits heute das Handeln und die Kultur erfolgreicher Unternehmen, Verwaltungen und Gemeinden.Das iDNA Institut für Diversität und Neue Arbeitswelten der OST - Ostschweizer Fachhochschule lädt Sie herzlich zum St.Galler Vielfaltsforum 2026 mit dem Fokusthema Neurodivergenz in der Arbeitswelt – Potenziale erkennen, Strukturen verändern ein. Neurodiversität meint, die natürliche Vielfalt wie Menschen Informationen verarbeiten, also die «neurologische Diversität» aller Menschen. Neurodivergenz beschreibt Menschen, deren kognitive Funktionen von denjenigen abweichen, die wir innerhalb der Norm betrachten (neurotypisch) z.B. mit ADHS, Autismus oder Legasthenie (15 – 20% der Bevölkerung).Wie können Organisationen neurodivergente Mitarbeitende unterstützen und ihre Stärken erkennen und fördern? Dieser und weiteren Fragen gehen wir im St.Galler Vielfaltsforum am Dienstag, 16. Juni 2026 nach. Die Veranstaltung bietet Raum für neue Impulse, vertieften Austausch sowie praxisnahe Ansätze zur erfolgreichen Gestaltung vielfältiger Arbeitswelten. Freuen Sie sich auf inspirierende Inputs von Expertinnen und Experten sowie auf interaktive Workshops, in denen konkrete Umsetzungsmöglichkeiten erarbeitet werden.Das detaillierte Programm folgt.
- Diversity: Jenseits der Pension: Warum Menschen weiterarbeiten und wie Unternehmen sie unterstützen könnenIn dieser Veranstaltung gehen wir der Frage nach, wie Arbeit im Alter und über das Pensionsalter hinaus gut gelingen kann. Neben wissenschaftlichen Erkenntnissen aus dem Projekt AGEWISE erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die Praxis von Kuhn Rikon, einem Unternehmen, das sich aktiv für ältere Arbeitnehmende einsetzt. Gemeinsam beleuchten wir, welche Rahmenbedingungen förderlich sind, welche Mehrwerte entstehen – für Mitarbeitende wie auch für Organisationen.Nutzen Sie die Gelegenheit, um wertvolle Anregungen für Ihre eigene Organisation mitzunehmen und Ihre Fragen mit Fachleuten und anderen Teilnehmenden zu diskutieren. Seien Sie dabei und gestalten Sie die Zukunft der Arbeit aktiv mit!Referierende:Dr. Sarah Speck | Institut für Altersforschung (IAF), OST - Ostschweizer FachhochschuleMichael Karrer | Kuhn RikonSprache:DeutschDie Veranstaltungsreihe findet online über Teams statt. Der Link zur Veranstaltung wird Ihnen vor dem Termin per Mail zugeschickt.
- Why Women’s Studies at UCC:The MA in Women's Studies at UCC is a highly interdisciplinary, intersectional, and critical theory-driven program that draws on the expertise of an international teaching team working across a wide range of Departments in the College of Arts, Celtic Studies, and Social Sciences. With fields of expertise ranging from Philosophy, Sociology, Government and Politics, the Study of Religions, English, Applied Social Studies, French, History, Education, and more, plus a Women’s Studies program director that is specialized in interdisciplinary philosophy, the environmental posthumanities, and critical pedagogies, UCC’s Women’s Studies MA program encourages its students to think far beyond their original disciplines, disciplinary boundaries, and epistemological frameworks.This MA course, which has been offered in UCC for over 20 years and has evolved into an inclusive course suited to Irish, international, and mature students with professional and/or activist experience in women’s and gender issues, furthermore starts from the idea that its MA students possess their own lived experiences and embodied knowledges and should therefore be seen as co-learners in the feminist classroom. As co-learners, MA in Women’s Studies students are active participants in their education that are welcomed at all of our interdisciplinary academic events, workshops, and social gatherings. After completing the first part of this taught MA program, this co-learning experience culminates in the writing of an MA dissertation under the close supervision of one of the Women’s Studies academic staff members.You can follow the Women’s Studies MA program at UCC on Bluesky and Facebook for more information about the research and community events that were organized during 2024-2026.The program director, Dr Evelien Geerts, can also be contacted with questions about the program and curriculum via egeerts@ucc.ie.
- Am Samstag, den 26. September 2026 findet an der ETH Zürich bereits zum vierten Mal unser Gendermedizintag in Zusammenarbeit mit unserem Partner «medbase» statt – dieses Jahr unter dem Titel: „Medizin für alle: Gendermedizin zwischen Technologie, Lehre und Praxis“.Ziel der Veranstaltung ist es, Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Disziplinen zusammenzubringen und zentrale Fragen der Gendermedizin zu diskutieren. Neben Lehre, Ethik und Translation liegt der Fokus 2026 insbesondere auf Forschung und Technologie: Wo bestehen Hürden? Stellen wir die richtigen Fragen für eine gerechte Gesundheitsversorgung? Welche Rolle spielt technologische Innovation?Die Veranstaltung findet im Rahmen des BSc Humanmedizin der ETH Zürich statt und richtet sich in erster Linie an Studierende und medizinisches Fachpersonal. Der Gendermedizintag steht zudem allen Personen offen, die sich für diese wichtige Thematik interessieren.
- This symposium explores the entanglements of queer-feminist and STS perspectives through three moderated dialogues and with time for open exchange. On the podium we welcome: Nolwenn Bühler (Lausanne, CH), Delphine Gardey (Geneva, CH), Nina Lykke (Linköping, SWE), Mariacristina Sciannamblo (Rome, IT), Banu Subramaniam (Wellesley, USA), and Jutta Weber (Paderborn, D).Konzept & OrganisationAnna Kraft, Doris Leibetseder, Bianca Prietl & Marion Schulzein collaboration with STS-CH
- When The Arcana of Reproduction first appeared in the 1980s, it entered a world where feminist theory was already challenging the invisibility of reproductive labor—housework, care, and the embodied work of producing and sustaining life. By deconstructing the main Marxian categories, the book exposed how this labor, though systematically devalued and naturalized, is productive and indispensable to capitalism. Today, revisiting The Arcana of Reproduction allows us to see both continuities and transformations. The “arcana”—the hidden mechanisms of reproduction—have not disappeared; instead, they have taken on new forms. While the backbone of reproductive labor continues to be unpaid, an increasing part of it has become globalized and commodified, with migrant women often sustaining the care needs of wealthier nations. Digital technologies have reorganized both productive and immaterial reproductive work: platforms mediate childcare, domestic work, dating, sociality, and even sexuality.Leopoldina Fortunati is a radical feminist activist and theorist, and a senior professor of the Sociology of Communication and Culture in the Department of Mathematics, Information Science and Physics at the University of Udine in Italy, where she founded and directed the research laboratory on new media (NuMe) and directed the University's doctoral program in multimedia communication. From 2002 to 2014, she was a leading member of COST, (European Cooperation in Science and Technology), an organization that sponsors innovative research in science and technology. In 2016, she was nominated as a member of the Academia Europaea for her contribution to gender studies and new media and became a fellow of the International Communication Association (ICA). Her works have now been published in 11 languages. Konzept & OrganisationBianca Prietl, Anna K. Kraft & Jasmin Schmidlin
- Nutzen Sie die Gelegenheit, um wertvolle Anregungen für Ihre eigene Organisation mitzunehmen und Ihre Fragen mit Fachleuten und anderen Teilnehmenden zu diskutieren. Seien Sie dabei und gestalten Sie die Zukunft der Arbeit aktiv mit!Referierende:Prof. Dr. Lucia Lanfranconi | Berner FachhochschuleMehr Informationen folgenSprache:DeutschDie Veranstaltungsreihe findet online über Teams statt. Der Link zur Veranstaltung wird Ihnen vor dem Termin per Mail zugeschickt.
- Authoritarian and fascist tendencies are currently on the rise in many parts of the world. Consider the US government launching a mass hunt for eleven million illegalized workers and levelling a continuous round of war against the poor, right-wing and anti-migrant politics gaining further strength in most European countries, as well as in various parts of the so called Global South. While these developments cannot be analyzed without attending to their contextual specifics, it becomes clear that the reductive focus on right-wing or authoritarian parties does not help to understand (and struggle against) the current proto-fascist conjuncture of ever-expanding repression and carcerality in societies of aggravated neoliberal crisis. Neither does it unveil the nexus of normalized state racism and right-wing extremism. In this talk, I discuss the current conjuncture of “late fascism” by drawing on black radical and anti-colonial readings of fascism, and its relation to colonialism, capitalism and imperialism. I focus especially on anti-colonial feminist readings and bring these into conversation with contemporary abolitionist thought and practice to sketch out the (im-)possibilities of anti-fascist horizons.Vanessa E. Thompson ist Associate Professor und Distinguished Professor for Black Studies and Social Justice am Department of Gender Studies an der Queen’s University in Kanada. Zuvor war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Europa-Universität Viadrina und der Goethe-Universität. Sie forscht und lehrt im Bereich der Black Studies und antikolonialen Theorien, mit besonderem Fokus auf Rassismus und staatliche Gewalt, Abolitionismus, Feminismus und soziale Bewegungen. Sie arbeitet mit abolitionistischen Bewegungen in Europa und darüber hinaus. Konzept & OrganisationBianca Prietl, Anna K. Kraft & Jasmin Schmidlin