Von der Frauenarbeit zum Risikokapital, von der Farbenindustrie zum Warenhaus
Arbeiten im Archiv: Von der Frauenarbeit zum Risikokapital, von der Farbenindustrie zum Warenhaus. Quellen zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Stadt Basel
Inhalt
In den 1910er und 1920er Jahren wurde der Hafen in Kleinhüningen ausgebaut. Mit diesem «Tor zum Meer" wurde Basels Rolle als Handelsstadt gefestigt. Die Finanzierung solch großer Bauwerke lag u.a. beim Bankenplatz Basel, der zu den drei größten in der Schweiz gehörte. Die Bedeutung Basels für den Finanzplatz zeigt sich auch an der Initiative des Bankiers Alfred Sarasin-Iselin zur Gründung der Schweizerischen Bankiervereinigung 1912. Die Veterinärmedizinerin Elsa Mühlethaler trug in den 1940er Jahren maßgeblich zur weltweiten Anerkennung von Basels Insektizidforschung bei. Frauen und Männer kontrollierten ihre Finanzen mit Haushaltsbüchern. Die kürzlich erschienenen Einzelbände 6 bis 9 der neuen Stadt.Geschichte.Basel dienen uns als Ausgangspunkt der Beschäftigung mit diesen Themen. Wir werfen einen detaillierten Blick auf die neuen wirtschafts- und sozialgeschichtlichen Erkenntnisse des Projekts. Dabei suchen wir auch die blinden Flecken, Misserfolge und unbearbeiteten Archive.
In der Archivübung vollziehen wir nach, auf welchen Quellen die aktuelle Stadtgeschichte basiert und wir lernen neue Quellen kennen. Zudem erarbeiten wir uns das Wissen, wie man kompetent recherchiert, mit archivischen Zugangsbeschränkungen souverän umgeht sowie unterschiedliche Quellenarten sinnvoll analysiert und einbettet. Und schliesslich testen wir geeignete Vermittlungsformen: Blog, Podcast, Data Story, Webseite… Was funktioniert wie und für wen?
Semester:
Stufe:
MA
Themen:
Disziplinen:
Institutionen:
ETCS:
3
Fächer:
Geschichte
Hochschultyp:
Universitäre Hochschulen (UH)