Die Frau und der Friede (Clara Ragaz)
Die Frau und der Friede» (Clara Ragaz). Das Engagement von Frauen im Umfeld des religiösen Sozialismus
Inhalt
Clara Ragaz-Nadig (1874–1957) wurde in Chur (GR) geboren und heiratete später Leonhard Ragaz, den Mitbegründer der Bewegung des religösen Sozialismus. Bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mahnte Ragaz-Nadig als Kämpferin für Frieden und Gleichberechtigung die Frauen zur «Selbstständigkeit und Unabhängigkeit vom Denken der Männer». Clara Ragaz-Nadig engagierte sich auf der Basis der christlichen Ethik für eine gerechte Gesellschaft, den sozialen Frieden und das Recht der Frauen auf politische Partizipation. Sie gehörte 1915 zu den Mitbegründerinnen der Schweizer Sektion der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF); der IFFF stand sie 1929–1946 als Vizepräsidentin vor. Berühmt geworden ist sie nicht zuletzt auch als gefragte Referentin und Verfasserin mehrerer Schriften, darunter «Die Frau und der Friede» (1915).
Semester:
Stufe:
MA
Themen:
Disziplinen:
Institutionen:
ETCS:
3
Fächer:
Gender Studies
Hochschultyp:
Universitäre Hochschulen (UH)