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Die «schutzbedürftige Frau»

Die «schutzbedürftige Frau» - Zur Konstruktion von Geschlecht durch Mutterschaftsversicherung, Nachtarbeitsverbot und Sonderschutzgesetzgebung im 20. Jahrhundert

Abstract

Die Diskussion um die Mutterschaftsversicherung ist auch heute noch emotionsgeladen und ihre Bewertung kontrovers. Darin unterscheidet sie sich deutlich von den anderen sozialpolitischen Forderungen und Schutzgesetzen, in deren Kontext sie nach dem Ende des Ersten Weltkriegs in der internationalen und der nationalen Debatte stand, wie das Nachtarbeitsverbot, der Achtstundentag, die Arbeitslosenversicherung oder das Postulat der Lohngleichheit.
In der vorliegenden Studie fragen die drei Verfasserinnen, warum die Schutzgesetze für Frauen (Nachtarbeitsverbot, Beschränkung der Überstunden, Verbote der Arbeit mit «gefährlichen» Stoffen) innert kürzester Zeit zum unbestrittenen Bestandteil der Arbeitsgesetzgebung wurden, während die Mutterschaftsversicherung immer noch nicht verwirklicht ist.

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Publikation Information

Autor_innen:

Verlag:

Chronos

Sprachen:

Deutsch

Medientyp:

PDF

Stadt:

Bern

Jahr:

2001

Themen:

Forschungsthemen:

Schwangerschaft – Geburt – Stillen
Familie – Elternschaft – Verwandtschaft
Arbeit – Laufbahn – Beruf

Fächer:

Gender Studies, Geschichte

Form:

Sammelband