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«Le rôle de l’Histoire dans l’analyse, la déconstruction et la lutte contre le racisme»
Den Auftakt unserer Sommerfolgen macht die Keynote «Le rôle de l’Histoire dans l’analyse, la déconstruction et la lutte contre le racisme» von Izabel Barros, Doktorandin an der Universität Lausanne. Der Vortrag wurde am 27. März an der nationalen Konferenz «Rassismus und Hochschule» in Bern gehalten.
Ausgehend von ihrer Forschung zu versklavten Frauen auf einer brasilianischen Plantage einer Berner Patrizierfamilie im 19. Jahrhundert zeigt Barros, weshalb die Auseinandersetzung mit Kolonialismus, Versklavung und der Beteiligung der Schweiz an kolonialen Verhältnissen zentral für das Verständnis von Rassismus heute ist. Indem sie versklavte Frauen als historische Subjekte sichtbar macht, eröffnet sie neue Perspektiven auf die Schweizer Geschichte und hinterfragt, welche Geschichten erinnert und welche ausgeblendet werden.
Die Keynote zeigt, wie koloniale Kontinuitäten Wissensordnungen, Institutionen und Hochschulen prägen, und versteht Geschichte als Werkzeug antirassistischer, feministischer und dekolonialer Wissensproduktion.
In dieser Folge geht es um:
- Die Verflechtungen der Schweiz mit Kolonialismus und Versklavung
- Versklavte Frauen als historische Subjekte
- Koloniale Kontinuitäten in Gesellschaft und Hochschulen
- Antirassistische, feministische und dekoloniale Wissensproduktion
Podcast Information
Im Gespräch:
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Bereich:
Forschung, Lehre, Empowerment