"Und seit dann bin ich einfach daheim, Modell Hausmann."
"Und seit dann bin ich einfach daheim, Modell Hausmann." Prekäre Konstellationen: Lebensführung von Haushalten in prekären Lebenslagen zwischen Erwerbs- und Care-Arbeit
Abstract
Vor dem Hintergrund einer feministisch-kritischen Perspektive auf Prekarität, die im Wesentlichen einen erweiterten Blick auf Prekarisierungsprozesse – weg von der Erwerbsarbeit hin zu Unsicherheit im Lebenszusammenhang – verlangt, untersucht der Beitrag prekäre Lebenslagen und den Umgang damit, die Lebensführung. Anhand von vier Fallbeispielen von Haushalten in prekären Lebenslagen in der Schweiz werden vier prekäre Lebenskonstellationen vertieft empirisch analysiert. Dabei zeigt sich, dass auf jeweils ganz verschiedenartige Weise das Zusammenspiel von unbezahlter (Care-)Arbeit und bezahlter Erwerbsarbeit sowie ihre je unterschiedliche gesellschaftliche Bewertung für die Prekarität der Lebenslage, die spezifische prekäre Konstellation, verantwortlich sind.
In: V. Moser & B. Rendtorff (Hrsg.), Riskante Leben? Geschlechterordnungen in der reflexiven Moderne. Jahrbuch Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft (Bd. 8, pp. 65–80). Barbara Budrich Verlag.
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Publikation Information
Autor_innen:
Herausgegeben von:
Moser Vera, Rendtorff Barbara
Verlag:
Budrich
Sprachen:
Deutsch
Medientyp:
Stadt:
Opladen
Jahr:
2012
Themen:
Disziplinen:
Forschungsthemen:
Armut – Prekarität – Verletzbarkeit
Care
Arbeit – Laufbahn – Beruf
Fächer:
Gender Studies
Form:
Sammelbandkapitel