Gleichgestimmte Seelen. Empfindsame Inszenierung und intellektueller Wettstreit
Gleichgestimmte Seelen. Empfindsame Inszenierung und intellektueller Wettstreit von Männern und Frauen in der Freundschaftskultur der Aufklärung
Einleitung:
Freundschaft hatte für die aufgeklärten und empfindsamen Angehörigen der Bildungseliten im 18. Jahrhundert einen verheißungsvollen Klang. Wie kaum eine andere Sozialform versprach sie das Glück der Gemeinschaft mit Gleichgesinnten und die beseligende Selbstgewißheit als empfindsames Subjekt. Freundschaft bedeutete Individuation und freigewählte Vergesellschaftung in einem. Die vielfältigen positiven Empfindungen, die für einen gebildeten und tugendliebenden Menschen aus dem Gefühl der Freundschaft floßen, umschriebe der deutsche Dichter Christoph Martin Wieland in einem Brief an eine Freundin folgendermaßen:
In: Verein für kritische Geschichtsschreibung (Hrsg.). (2001). WerkstattGeschichte (Nr. 28): Freundschaft. pp 23-42. Bielefeld: Transcript.
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Herausgegeben von:
WerkstattGeschichte
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Sprachen:
Deutsch
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Bielefeld
Jahr:
2001
Themen:
Disziplinen:
Fächer:
Gender Studies
Form:
Artikel