Die Erschöpfung der Frauen - Wider die weibliche Verfügbarkeit
Die Erschöpfung der Frauen - Wider die weibliche Verfügbarkeit
Frauen haben heute angeblich so viele Entscheidungsmöglichkeiten wie nie zuvor. Und sind gleichzeitig so erschöpft wie nie zuvor. Denn nach wie vor wird von ihnen verlangt, permanent verfügbar zu sein. Die Geschlechter-Forscherin Franziska Schutzbach schreibt in ihrer feministischen Streitschrift über ein System, das von Frauen alles erwartet und nichts zurückgibt – und darüber, wie Frauen sich dagegen auflehnen und alles verändern: ihr Leben und die Gesellschaft.
- Der weibliche Kampf gegen emotionale und sexuelle Verfügbarkeitserwartungen
- Eine Abrechnung mit dem gesellschaftlichen Bild der ständig verfügbaren Frau
- Intersektionale feministische Perspektiven auf die strukturelle Diskriminierung von Frauen und Care-Arbeit
Dieses gesellschaftskritische Buch zeigt, dass die Verfügbarkeits-Ansprüche für unterschiedliche Frauen Unterschiedliches bedeuten: Ob als Mütter oder als Mädchen, ob als Schwarze oder weiße Frauen, als Migrantin, trans- oder non-binäre Person, als dicke oder lesbische Frau, ob im Dienstleistungssektor, in Pflegeberufen oder in der digitalen (Selbst)vermarktung, ob als Politikerin oder Künstlerin – die Verausgabung hat unterschiedliche Ausmaße und unterschiedliche Ursachen.
Franziska Schutzbach stellt heraus, welch vielfältigen Widerstand Frauen gegen die Ausbeutung ihrer Energie, ihrer Psyche und ihrer Körper leisten. Ein Widerstand, der zu einer treibenden Kraft für neue Arbeits- und Lebensweisen wird und die Welt verändert.
Autor_innen
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Publikation Information
Institutionen:
Autor_innen:
Verlag:
Droemer Knaur
Sprachen:
Deutsch
Stadt:
München
Jahr:
2024
Themen:
Disziplinen:
Forschungsthemen:
Weiblichkeiten
Ungleichheiten
Care
Emotionen – Affekte
Kämpfe – Soziale Bewegungen – Aktivismus
Fächer:
Gender Studies, Soziologie
Form:
Monografie