Der Postfeminismus-Vorwurf
Der Postfeminismus-Vorwurf. Beobachtungen zum feministischen Selbstkonzept junger Theaterkünstlerinnen und Journalistinnen am Beispiel des Missy Magazine
Zusammenfassung
Popkulturell arbeitende Künstlerinnen stehen spätestens seit den Studien der Kulturwissenschaftlerin Angela McRobbie unter dem Verdacht, feministische Anliegen zu kommerzialisieren und zu trivialisieren. Der Vorwurf des Postfeminismus ist auch in Deutschland als Debatte ‚alter versus neuer Feminismus‘ in Bezug auf die Kunst junger, erfolgreicher Frauen häufig zu hören. Im Missy Magazine werden verschiedene populärkulturell arbeitende Künstlerinnen porträtiert, wobei stets ein Bezug zum Feminismus hergestellt wird. Dieser Beitrag widmet sich den im Missy Magazine vorgestellten Theatermacherinnen und ihrem feministischen Selbstkonzept. Die Kategorie ‚Postfeminismus‘ wird dabei einer kritischen Prüfung unterzogen und mit dem Selbstbild zeitgenössischer Theatermacherinnen abgeglichen. Unter Einbezug der Theorie des postdramatischen Theaters werden Gemeinsamkeiten einer jungen Theatergeneration herausgestellt.
Schlüsselwörter
- Neuer Feminismus
- Missy Magazine
- Gegenwartstheater
- Popkultur
Autor_innen
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Publikation Information
Autor_innen:
Herausgegeben von:
Rebecca Grotjahn, Beate Kortendiek, Mechthilde Vahsen
Verlag:
Verlag Barbara Budrich, GENDER – Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, Jg. 4, Nr. 1-2012 «Gender and Art: Selbstbilder und Selbstkonzepte in den Künsten»
Sprachen:
Deutsch
Medientyp:
Stadt:
Leverkusen
Jahr:
2012
Themen:
Disziplinen:
Forschungsthemen:
Kunst – Kultur
Journalismus – Medien
Fächer:
Literatur
Form:
Artikel