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Konferenz "Rassimus und Hochschule": Tagungsbericht von uniAKTUELL

Naemi Valdivia Rojas April 2026

UniAKTUELL reflektiert in einem aktuellen Beitrag die Konferenz «Rassismus und Hochschule» und fragt nach Konsequenzen für wissenschaftliche Praxis und institutionellen Wandel.

Rassismus ist kein Randphänomen, keine isolierte Abweichung von gesellschaftlichen Normen, sondern ein tief verwobenes Strukturprinzip, das sich durch soziale, politische und institutionelle Gefüge zieht. Diese Einsicht bildete den Ausgangspunkt einer Fachkonferenz an der Universität Bern, die sich mit dem Verhältnis von Rassismus und Hochschule auseinandersetzte – und dabei nicht nur analytische Perspektiven eröffnete, sondern auch konkrete Fragen nach Verantwortung, Transformation und institutioneller Praxis stellte. Dass die Veranstaltung innerhalb kürzester Zeit ausgebucht war und letztlich über 200 Teilnehmende anzog, ist dabei mehr als nur eine organisatorische Randnotiz. Es ist ein Indikator für ein kollektives Bedürfnis nach Veränderung und ein wachsendes Bewusstsein. Die grosse Beteiligung - insbesondere von direkt und negativ betroffenen FLINTA* Personen - unterstreicht, dass es sich nicht um eine abstrakte Debatte handelt, sondern um eine, die tief in die Lebensrealität vieler Menschen eingreift. UniAKTUELL hat die Konferenz begleitet und hat den Tag in einem neuen Blogbeitrag Revue passieren lassen. Link zum Artikel: Gemeinsam über Rassismus an Hochschulen nachdenken

Publikationsdatum:

27. April 2026

Bereich:

Empowerment, Praxis