Cash for Action: Finanzierung feministischer Zivilgesellschaft sichern
Die Zivilgesellschaft lebt von Engagement und Ehrenamt, aber ohne Geld geht’s auch nicht. Weltweit geraten derzeit Menschen und Organisationen unter Druck, die sich für soziale Gerechtigkeit sowie die Rechte von Frauen, queeren Menschen und anderen marginalisierten Gruppen einsetzen: durch Einschüchterung ebenso wie durch den Entzug finanzieller Mittel. Auch in Deutschland zeichnet sich im Zuge der Umstrukturierung des Förderprogramms „Demokratie Leben!“ und weiterer Kürzungen öffentlicher Mittel ab, dass die Handlungsspielräume progressiver und feministischer Zivilgesellschaft schrumpfen.
Umso dringlicher ist die Frage, wie resiliente Förderung gelingen kann. Ein neuer Leitfaden soll hierzu einen Beitrag leisten, indem er feministische NGOs bei der Suche nach tragfähigen Finanzierungswegen unterstützt. Wir stellen ihn vor und möchten die Gelegenheit nutzen, gemeinsam mit Geförderten und Fördernden darüber ins Gespräch zu kommen, was Demokratieförderung – und insbesondere feministische Arbeit – unter den aktuellen Bedingungen braucht: an finanzieller Unterstützung, verlässlichen Förderstrukturen sowie an politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.
Grußwort: Imme Scholz, Vorstand hbs
Gespräch mit:
- Karin Heisecke, Co-Autorin des Leitfadens
- Felix Dresewski, Kurt und Maria Dohle Stiftung
- Niki Drakos, Frauenkreise e.V
- Misbah Khan, Bündis 90/Die Grünen
Moderation: Derya Binışık, Leitung Globale Einheit für Feminismus und Geschlechterdemokratie
Eine gemeinsame Veranstaltung der Global Unit for Feminism and Gender Democracy, dem Gunda-Werner-Institut und dem Referat Demokratie der Heinrich-Böll-Stiftung.
Wann:
01. Juni 2026, 17.00 – 18.30
Wo:
Online
Themen:
Disziplinen: