Ableismus verlernen -

Benachteiligung von Menschen mit Behinderungen an Schule und Hochschule

Podiumsgespräch mit Urs Germann, Irina Bühler und weiteren. Moderiert von Saphir Ben Dakon.

Inhalt

Trotz gesetzlicher Vorgaben werden Menschen mit Behinderungen weiterhin in vielen Lebensbereichen benachteiligt. So zeigt sich Ableismus etwa in Ungleichbehandlungen, Abwertungen, Grenzüberschreitungen, stereotypen Zuschreibungen und strukturellen Diskriminierungen von Menschen mit Behinderungen. Begriffe wie Inklusion und Diversität sind zwar heute präsenter, doch bestehen ableistische Strukturen fort. Gerade der Bildungsbereich – und insbesondere die Lehrpersonenausbildung sind wichtige Schlüsselstellen, um Veränderungen anzustossen.

Wie ist dieses System historisch gewachsen? Warum wird Behinderung gerade im Bildungsbereich noch immer mit Abwertung verknüpft? Wo stehen wir heute an Schulen und Hochschulen – und was lässt sich konkret tun, um diesen Strukturen aktiv etwas entgegenzusetzen? 

Im Gespräch

  • Urs Germann, Historiker Universität Bern und Leiter des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen
  • Irina Bühler, Wissenschaftliche Mitarbeiterin PH FHNW mit Schwerpunkt partizipative Forschung
  • Weitere Podiumsteilnehmer*innen t.b.a.

Moderation: Saphir Ben Dakon, Kommunikations- und Inklusionsexpertin

Mit einem Inputreferat von Urs Germann: «Behinderung und der Zugang zu Bildung: Historische Verschiebungen und Kontinuitäten»

Wann:

12. Mai 2026, 18.00 – 20.00

Wo:

FHNW Campus Muttenz, Aula, Hofackerstrasse 30, 4132 Muttenz