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- Safer and braver spaces for university members with experiences of racismEmpowerment @ UniBE offers safer and supportive spaces for university members (staff and students) with experiences of racism. The program enables exchange, self-empowerment, visibility, networking and community building.The Program includes community gatherings as well as workshops and sessions for deeper thematic engagement. Participation is voluntary and flexible, you decide how many events you attend. What matters most is caring for one another and creating a respectful, mindful and responsible environment.We are aware that even spaces like Empowerment @ UniBE are not entirely free from power dynamics that can perpetuate intersectional discrimination. Still, our goal is to include as many perspectives and voices as possible and to continuously improve the program.EventsEmpowerment means actively exercising, cultivating, and using our strength and self-determination, both individually and collectively. Across six meetings throughout the year, we will focus on strengthening personal resources and well-being, sharing experiences and perspectives, and building community within the university.The Empowerment-Series are open exclusively to all university members who experience racism (prejudice, exclusion, or disadvantage due to skin color, ethnicity, religion, nationality, migration experience, or legal status). If you are unsure, please feel free to contact us.Thursday, 15 January 2026Community-Building LunchThursday, 5 March 2026Self-Care Workshop and Community-building Thursday, 7 May 2026Community Gathering: Forest bathing (Shinrin Yoku) – mindfulness walk in the forest with the community Thursday, 25 June 2026Community GatheringThursday, 24 September 2026Racial healing and transformation WorkshopThursday, 12 November 2026Community Gathering
- Wir laden herzlich zur Ausstellung des Projekttutoriums „Text · Körper · Begehren in lesbisch-queeren Korrespondenzen“ der Humboldt-Universität zu Berlin ein, die einen Einblick in unsere Auseinandersetzung mit lesbisch-queerer Briefkultur und Sprachen des Begehrens präsentiert.Es gibt zur Eröffnung ein kleines Bühnenprogramm und ausgewählten Lesungen. Wir freuen uns, bei Drinks & Musik anschließend mit euch ins Gespräch zu kommen und den Abend ausklingen zu lassen.Ort: Silverfuture, Weserstr. 206, 12047 Berlin
- Diversity: Jenseits der Pension: Warum Menschen weiterarbeiten und wie Unternehmen sie unterstützen könnenIn dieser Veranstaltung gehen wir der Frage nach, wie Arbeit im Alter und über das Pensionsalter hinaus gut gelingen kann. Neben wissenschaftlichen Erkenntnissen aus dem Projekt AGEWISE erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die Praxis von Kuhn Rikon, einem Unternehmen, das sich aktiv für ältere Arbeitnehmende einsetzt. Gemeinsam beleuchten wir, welche Rahmenbedingungen förderlich sind, welche Mehrwerte entstehen – für Mitarbeitende wie auch für Organisationen.Nutzen Sie die Gelegenheit, um wertvolle Anregungen für Ihre eigene Organisation mitzunehmen und Ihre Fragen mit Fachleuten und anderen Teilnehmenden zu diskutieren. Seien Sie dabei und gestalten Sie die Zukunft der Arbeit aktiv mit!Referierende:Dr. Sarah Speck | Institut für Altersforschung (IAF), OST - Ostschweizer FachhochschuleMichael Karrer | Kuhn RikonSprache:DeutschDie Veranstaltungsreihe findet online über Teams statt. Der Link zur Veranstaltung wird Ihnen vor dem Termin per Mail zugeschickt.
- La Commission fédérale pour les questions féminines CFQF a le plaisir de vous informer du lancement d’une nouvelle série de webinaires consacrée au backlash antiféministe. Le premier webinaire aura lieu le lundi 31 août 2026, de 12h15 à 13h30, sur le thème L’antiféminisme au Palais fédéral : backlash et contre-stratégies. Y participeront les deux conseillères nationales Bettina Balmer, présidente des Femmes PLR Suisse, et Tamara Funiciello, coprésidente des Femmes socialistes suisses.Nous vous invitons à réserver cette date dès aujourd’hui. De plus amples informations ainsi que le formulaire d’inscription suivront.
- Prägt künstliche Intelligenz (KI) zunehmend deinen betrieblichen Alltag? Ist dir die Geschlechtergleichstellung ein Anliegen? Hast du dich schon mal gefragt, was beides miteinander zu tun hat? Unternehmen nutzen KI vielseitig, so auch im HR-Bereich. Hinter KI-Anwendungen verbergen sich komplexe algorithmische Systeme. Diese neigen dazu, Diskriminierung aufgrund des Geschlechts zu erhalten und zu verstärken. Im Workshop erfährst du, wie das möglich ist und was sich gegen algorithmische Diskriminierung unternehmen lässt. Denn der volle Nutzen von KI stellt sich erst ein, wenn ihre Algorithmen diskriminierungsfrei funktionieren – und bestenfalls sogar helfen, die Gleichstellung zu fördern. Profitiere von Erkenntnissen aus der Fachwelt und aus der Praxis, bringe deine Erfahrungen ein und tausche dich mit anderen Unternehmen aus.
- Versorung, Forschung, BedarfeDer Fachtag „Queere Gesundheit und Versorgung“ bringt Fachkräfte, Beratungsstellen, Interessierte und queere Menschen zusammen, um aktuelle Erkenntnisse auszutauschen, Versorgungsbedarfe zu identifizieren und gemeinsam Ansätze für eine diskriminierungsarme, diversitätssensible Gesundheitsversorgung zu entwickeln. Thema in diesem Jahr ist Trans Gesundheit an der Charité - Versorgung, Forschung, Bedarfe.
- Die St.Galler Diversity & Inclusion Week nimmt ihr 10-jähriges Jubiläum zum Anlass, die Entwicklung von Diversity & Inclusion unter dem Leitthema «Then, Now, Next» zu reflektieren und neue Perspektiven für die Zukunft der Arbeitswelt zu eröffnen. Als Initiative der Universität St.Gallen (HSG) verbindet die Woche wissenschaftliche Erkenntnisse mit praxisnahen Perspektiven aus Unternehmen und Organisationen. Sie setzt Impulse für Führungskräfte, HR- und DE&I-Verantwortliche sowie alle, die inklusive und langfristig erfolgreiche Arbeitswelten aktiv mitgestalten möchten.Freuen Sie sich auf 13 kostenlose Online-Sessions mit Simultanübersetzung (DE/EN) sowie auf eine Tagung im SQUARE der Universität St.Gallen. Das Programm vor Ort umfasst interaktive Workshops, Panels und «Insight to Impact»-Sessions zu Themen wie inklusive Führung, Recruiting und Talententwicklung, organisationale Kultur sowie Künstliche Intelligenz. Sie bietet Raum für Austausch und Networking mit Fach- und Führungskräften aus Wissenschaft und Praxis.
- Il y a 30 ans, la loi fédérale sur l’égalité entre les femmes et les hommes (loi sur l’égalité, LEg) est entrée en vigueur. Comment l’égalité entre les femmes et les hommes a-t-elle évolué depuis lors dans la vie professionnelle ? Quelle est aujourd’hui la pertinence de cette loi dans le quotidien professionnel des responsables des ressources humaines ? Quelles mesures ont fait leurs preuves dans des domaines tels que l’égalité salariale, la prévention du harcèlement sexuel, la parentalité et l’accès aux postes de direction ?
- The Conference builds on a decolonial approach which asks us to examine how the legacy of colonialism still shapes what is recognised as valid knowledge, whose perspectives are prioritised, and how universities reproduce these patterns. It encourages us to question the dominance of Western knowledge systems while recognising and valuing a wider range of histories, worldviews, and ways of knowing.Rather than simply adding new perspectives to existing structures, a decolonial approach invites deeper reflection on how curricula, teaching practices, and institutional policies are designed, and how they shape who feels included and represented. Yet this perspective remains significantly underrepresented in European Higher Education.This gap has implications for curricula, pedagogy, institutional policies and practices, and for fostering a shared sense of belonging in an interconnected world. At a time of global crises, migration, and growing cultural interdependence, the limitations of relying on a single knowledge tradition are increasingly visible.We invite the university communities across Una Europa to come together for discussion on decolonial knowledge and practices. By fostering dialogue across disciplines, roles, and regions, the Conference invites participants to challenge their prior knowledge and practices, amplify various ways of knowing, and collectively explore concrete pathways toward decolonial inclusion in higher education institutions.The Conference places particular emphasis on perspectives from outside Europe and the West, while welcoming contributions from all transnational and diasporic contexts.
- Am Samstag, den 26. September 2026 findet an der ETH Zürich bereits zum vierten Mal unser Gendermedizintag in Zusammenarbeit mit unserem Partner «medbase» statt – dieses Jahr unter dem Titel: „Medizin für alle: Gendermedizin zwischen Technologie, Lehre und Praxis“.Ziel der Veranstaltung ist es, Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Disziplinen zusammenzubringen und zentrale Fragen der Gendermedizin zu diskutieren. Neben Lehre, Ethik und Translation liegt der Fokus 2026 insbesondere auf Forschung und Technologie: Wo bestehen Hürden? Stellen wir die richtigen Fragen für eine gerechte Gesundheitsversorgung? Welche Rolle spielt technologische Innovation?Die Veranstaltung findet im Rahmen des BSc Humanmedizin der ETH Zürich statt und richtet sich in erster Linie an Studierende und medizinisches Fachpersonal. Der Gendermedizintag steht zudem allen Personen offen, die sich für diese wichtige Thematik interessieren.
- Arbeits- und Lebensverhältnisse in ländlichen Räumen. Intersektionale Analysen.Ländliche Räume und hier insbesondere Arbeits- und Lebensverhältnisse eröffnen für die Frauen-, Geschlechter- und Intersektionalitätsforschung eine interessante Perspektive mit zahlreichen Desideraten. Auf der diesjährigen LAGEN-Jahrestagung wollen wir gemeinsam mit Ihnen dieses Themengebiet aus den folgenden Perspektiven im Rahmen von Vorträgen, Workshops, Panels und Diskussionen intersektional erkunden: Soziale Bewegungen als Motor sozialen Wandels – Frauen in Bewegung, Lebensentwürfe, Lebensweisen und Lebensverläufe, Queere Sorge-, Schutz- und Solidaritäts-Arrangements.Die Jahrestagung findet am 29. September 2026 an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen (HAWK) am Standort Hildesheim statt. Ausgerichtet wird sie vom HAWK-Netzwerk Genderforschung in Kooperation mit der LAGEN.
- Abschlusstagung im Rahmen des SNF-Projekts «Elternengagement im Kontext von Bildungskindheiten: Formierungen und Aushandlungen in Migrationsverhältnissen»Die Abschlusstagung findet im Rahmen des durch den SNF geförderten Projekts Elternengagement im Kontext von Bildungskindheiten: Formierungen und Aushandlungen in Migrationsverhältnissen(Link führt auf externe Webseite) statt. Inspiriert vom musiktheoretischen Konzept des Kontrapunkts, wie es Edward Said für die Analyse von Macht-, Kolonial- und Ungleichheitsverhältnissen fruchtbar gemacht hat, interessieren uns elterliche Stimmen und Praktiken, die sich nicht nahtlos in dominante institutionelle Erwartungen einfügen und damit Perspektiven auf Bildung erweitern, kontestieren und umdeuten.Ausgehend von verschiedenen Forschungsprojekten fragen wir danach, wie und unter welchen Bedingungen Eltern ihre Bildungsanliegen artikulieren und Gehör finden, welche Formen ihr Bildungsengagement einnimmt und inwiefern dieses Bildungshandeln gesellschaftliche Macht- und Ungleichheitsverhältnisse bestätigt, irritiert oder verschiebt.
- This symposium explores the analytical entanglements of queer-feminist and STS perspectives by bringing together scholars who work in/on and through queer-feminist STS. As such, the event strives to foster exchange on the (historic) genealogies and (future) potentialities of bringing queer-feminist and STS ambitions together, to contribute to citing (and sighting) queer-feminist STS in the Swiss context, and to nurture connections within the (inter)national community of queer-feminist STS scholars and beyond.To do so, the symposium features three moderated dialogues that each bring two scholars from queer-feminist STS into an exchange, complemented by multilateral discussions and time for open exchange. All three dialogues engage with a serious of leading questions, plus specific questions that relate more closely to the individual discussants’ areas of work and expertise. These leading questions are:What constitutes queer-feminist STS, and what defines its ‘critical edge’?What are the challenges and possibilities for STS and gender studies as two (emerging) disciplines, and how to trick related boundaries?What are knowledge practices to be fostered within queer-feminist STS?On the podium we welcome: Nolwenn Bühler (Lausanne, CH), Delphine Gardey (Geneva, CH), Nina Lykke (Linköping, SWE), Mariacristina Sciannamblo (Rome, IT), Banu Subramaniam (Wellesley, USA), and Jutta Weber (Paderborn, D).The symposium is organized as an in-person event in Basel, with the possibility of some discussants joining online.
- When The Arcana of Reproduction first appeared in the 1980s, it entered a world where feminist theory was already challenging the invisibility of reproductive labor—housework, care, and the embodied work of producing and sustaining life. By deconstructing the main Marxian categories, the book exposed how this labor, though systematically devalued and naturalized, is productive and indispensable to capitalism. Today, revisiting The Arcana of Reproduction allows us to see both continuities and transformations. The “arcana”—the hidden mechanisms of reproduction—have not disappeared; instead, they have taken on new forms. While the backbone of reproductive labor continues to be unpaid, an increasing part of it has become globalized and commodified, with migrant women often sustaining the care needs of wealthier nations. Digital technologies have reorganized both productive and immaterial reproductive work: platforms mediate childcare, domestic work, dating, sociality, and even sexuality.Leopoldina Fortunati is a radical feminist activist and theorist, and a senior professor of the Sociology of Communication and Culture in the Department of Mathematics, Information Science and Physics at the University of Udine in Italy, where she founded and directed the research laboratory on new media (NuMe) and directed the University's doctoral program in multimedia communication. From 2002 to 2014, she was a leading member of COST, (European Cooperation in Science and Technology), an organization that sponsors innovative research in science and technology. In 2016, she was nominated as a member of the Academia Europaea for her contribution to gender studies and new media and became a fellow of the International Communication Association (ICA). Her works have now been published in 11 languages. Konzept & OrganisationBianca Prietl, Anna K. Kraft & Jasmin Schmidlin
- We are pleased to invite you to a symposium that brings together civil society actors and researchers to explore how queerness and religion intersect across local, national, and transnational contexts. The symposium will take place in Malmö, Sweden, lunch‑to‑lunch, October 22-23, 2026. The first day is open to the public and centres on civil society perspectives. The second day is an academic workshop for researchers working on - or interested in working on - the intersection between queerness and religion. To participate in the research workshop, please submit this form by August 31, 2026. We will confirm participation by September 7, 2026. Once your participation is confirmed, you will receive venue information along with suggestions for accommodation and travel. Please note that we are not able to cover travel or accommodation expenses.We look forward to seeing you in Malmö!
- Workshop am 22.+23. Oktober 2026, Universität Bielefeld, Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung (IZG)In den Trans Studies wird der Körper ambivalent und spannungsreich diskutiert. In poststrukturalistische Gender und Queer Studies intervenierend, klagen Trans Studies vehement die Auseinandersetzung mit gelebter körperlicher Materialität und Erfahrung ein (Namaste 2000, Prosser 1998). Zugleich problematisieren sie die Engführung des hegemonialen Diskurses über trans* Leben auf trans* Körper als medizinisch-technologische Artefakte (Gleeson/O’Rourke 2021, Gill-Peterson 2018a). Liegt ein zentraler Impuls der Trans Studies in der Kritik an der zweigeschlechtlichen Normierung von trans* Körpern (Spade 2006), haben insbesondere antirassistische und inter* Perspektiven auf die intersektionalen Verflechtungen in der bio_nekropolitischen Konstitution von geschlechtlichen, dis_ableisierten und rassifizierten Körpern hingewiesen (Snorton 2017, Wolff et al. 2022).In diesem Zuge schlagen Trans Studies vor, die Herstellung von verkörpertem Geschlecht als einen Prozess von „complex social and technical manipulations“ (Enke 2012) zu denken, verkörperte Subjektivität und Erfahrung als sozial-technologisch konstituiert zu begreifen (Stryker/Sullivan 2009) und zugleich verkörperte trans* Erfahrungen als Quelle von Erkenntnis gesellschaftlicher Macht- und Herrschaftsverhältnisse zu begreifen (Mader 2023). Vor diesem Hintergrund wurde und wird in den Trans Studies um epistemologische Zugänge gerungen, verkörperte Erfahrungen zu beforschen. Trotz verschiedener Divergenzen und Konfliktlinien teilen die Trans Studies dabei kritische Anliegen, die in feministischen Auseinandersetzungen rund um den Begriff der Erfahrung diskutiert wurden. Im Zuge poststrukturalistischer Verengungen des Erfahrungsbegriffs plädieren sowohl feministische Autor*innen als auch Autor*innen der Trans Studies neben neo-materialistischen Perspektiven (Barad 2015, Gregor 2020) auch für eine Verflechtung genealogischer Perspektiven und (post-)phänomenologischer first person accounts, um widerständige Potentiale und Erfahrungen an den Grenzen herrschender Episteme sichtbar zu machen (Oksala 2013, Rubin 1998). Damit tragen sie der Einsicht Rechnung, dass die Arten und Weisen, wie Körper in der herrschenden Wissensordnung denkbar werden, eng mit der Konstitution spezifischer Subjektpositionen, wie etwa der Subjektposition Trans/gender/sexualität verflochten sind (Gill-Peterson 2018b), verkörperte Erfahrungen dabei jedoch gleichsam über die Grenzen der Wissensordnung hinausweisen können (Bauer 2015, Stryker 1994).In unserem zweitägigen Workshop Körper und Interviewforschung – Perspektiven für die Trans Studies wollen wir gemeinsam verschiedene Zugänge zum Körper, zum Erfahrungsbegriff sowie zur Bedeutung verkörperter Erfahrung in der Interviewforschung diskutieren und in den Dialog bringen. Ziel ist es, kritische Forschungsperspektiven auf Körper und verkörperte Erfahrung für empirische Untersuchungen in den Trans Studies zu entwickeln.Hierfür ist der Workshop als zweitägige Veranstaltung angelegt. Am ersten Tag (22.10.26) möchten wir in einem öffentlichen Teil ausgehend von unseren aktuellen Arbeiten ausgewählte Texte feministischer und (post)phänomenologischer Zugänge zu (trans*) Körpern, verkörperter Erfahrung und verkörperter Forschung diskutieren. Im Fokus steht dabei die Frage, wie sich aus theoretischer und methodologischer Perspektive verkörperten Erfahrungen angenähert werden kann. Ziel ist es, das Potential dieser Zugänge für die Trans Studies kritisch zu diskutieren und mögliche Anschlusspunkte zu entwickeln.Am zweiten Tag (23.10.26) möchten wir als geschlossene Forschungswerkstatt zu Körper und Interviewforschung aus Trans Perspektive arbeiten. Wir laden hierfür (Nachwuchs-)Forschende aus den Trans Studies ein, ihre aktuellen Arbeiten und Zugänge zu Körper und Interviewforschung vorzustellen und in einem solidarischen und geschützten Raum gemeinsam zu diskutieren. Dabei freuen wir uns sowohl über die Diskussion an konkretem Forschungsmaterial, sowie über methodologische, epistemologische und theoretische Zugänge. Während interviewbasierte Zugänge im Fokus stehen, geht es uns ebenso darum, diese kritisch um andere ‚Material-‘ und Erhebungsformen, sowie Repräsentationsmodi mit Schwerpunkt auf Körpern zu erweitern. Eingeladen sind insofern methodische, epistemologische und theoretische Beiträge aus den Trans Studies, die sich mit und über Interviews hinaus mit Körpern und verkörperten Erfahrungen auseinandersetzen.Wir freuen uns sowohl auf Beiträge als auch auf interessierte Anmeldungen zur Teilnahme für beide Termine. Für eine Teilnahme für den ersten Tag genügt eine formlose Anmeldung bis 30.09.2026 an zoe.steinsberger@student.uibk.ac.at und jannis.ruhnau@uni-bielefeld.de. Für eine Teilnahme an der Forschungswerkstatt am zweiten Tag freuen wir uns sehr auf Abstracts für Beiträge à 1500-2000 Zeichen. Weiter freuen wir uns über Anmeldung zur Teilnahme ohne eigenen Beitrag.Leider können keine Unterkunfts- und Anfahrtskosten übernommen werden. Der Raum ist mit Rollstuhl zugänglich. Hauptarbeitssprache der Workshops ist deutsche Lautsprache, wobei einrelevanter Teil der Lektüre für den ersten Tag englischsprachig ist. Präsentationen und Diskussionsbeiträge sind auch in englischer Lautsprache willkommen.
- Wo Evidenz auf Praxis trifftDie Gendermedizin hat die Frage, ob biologisches Geschlecht und Gender eine Rolle spielen, längst beantwortet. Die Evidenz ist da. Was bleibt, ist die schwierigere Arbeit: dieses Wissen in klinische Praxis, Forschungsstrukturen und Gesundheitspolitik zu überführen. Genau darum geht es an diesem Symposium.Am 26. und 27. Oktober 2026 bringt das zweite Swiss Gender Medicine Symposium im Kursaal Bern führende Stimmen aus Klinik, Forschung und Gesundheitspolitik zusammen, aus der Schweiz und weltweit. Das Programm richtet sich an Fachpersonen aus Medizin, Forschung, Public Health, Industrie und Politik und umfasst klinische Leitlinien, Global Health, Men's Health, medizinische Ausbildung sowie KI und Bias in Big Data.Seien Sie dabei, die Registrierung ist geöffnet. Early-Bird bis 30. Juni.
- Wenn Diversität durch Standards, Audits und Zertifizierungen organisiert wirdWas soziale Bewegungen seit Jahrzehnten fordern, gehört heute zum Selbstverständnis vieler Organisationen: ein öffentliches Bekenntnis zu Geschlechtergerechtigkeit, Barrierefreiheit und Diversität. Auch wenn derzeit ein Backsliding zu beobachten ist, besteht in zahlreichen Organisationen weiterhin ein grundlegender Konsens über diese Werte.Gleichzeitig stehen Organisationen vor der Herausforderung, solche Werte in konkrete Praxis zu übersetzen. Neben eigenen Zielen, Programmen und Prozessen greifen sie zunehmend auf organisationsexterne Standards zurück. Diese bieten Orientierung, machen Diversität operationalisierbar und werden häufig durch Auszeichnungen und Zertifizierungen wie „familienfreundliche Hochschule” oder „Total E-Quality“ belohnt.Doch was bedeutet es, wenn Bekenntnisse zu Geschlechtergerechtigkeit, Barrierefreiheit und Diversität durch Standards geregelt, überprüft und zertifiziert werden? Welche Potenziale bieten solche Instrumente – gerade in einer Situation, in der staatliche Gleichstellungspolitiken teilweise zurückgebaut und rechtliche Grundlagen unter Druck geraten? Und welche Risiken entstehen, wenn Diversität erst durch aufwendige Audits nachgewiesen werden muss und dabei vereinheitlicht wird?Die halbtägige Tagung „Standardisierte Vielfalt?“ greift diese und weitere Fragen in wissenschaftlichen Beiträgen und einer praxisorientierten Podiumsdiskussion auf. Sie richtet sich an Wissenschaftler:innen, Praktiker:innen sowie an alle, die sich für die Rolle von Standards, Audits und Zertifizierungen im Management von Diversität interessieren.
- Spätestens mit der Netflix-Serie Adolescence sind die Risiken männlichkeitsideologischer Radikalisierung im Internet einer breiteren Öffentlichkeit bewusst geworden. Viele Eltern sind besorgt und fragen nach Information und Unterstützung. Auch Fachpersonen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, brauchen Wissen und Orientierung. In Kantonen und Gemeinden, Schulen und Institutionen stellen sich deshalb Fragen: Was ist überhaupt die Manosphere? Von welchen Dynamiken und Dimensionen sprechen wir? Welches sind die Risiken und Probleme? Was braucht es on- und offline an Prävention und Intervention? Wer steht in der Verantwortung? Wie gelingt die Koordination?Die Tagung schafft eine gemeinsame Wissensbasis zum Phänomen «Manosphere»Seit dem 31. März 2026 ist die nationale Plattform Vorsicht Manosphere! (www.manosphere.ch) online. Sie erklärt Eltern und Fachpersonen das Phänomen der Manosphere (Ideologien, Begriffe, Dynamiken) und zeigt Präventions- und Interventionsmöglichkeiten. Sie ist Teil eines grösseren Projekts, in dem unter anderem Erfahrungen mit einem spezialisierten kantonalen Beratungsangebot im Kanton gesammelt werden. Zudem wurde ein Mapping erarbeitet, wer in den Kantonen und grossen Gemeinden für die Herausforderungen zuständig ist, welche die Manosphere mit sich bringt.Bundesrat Beat Jans als Vorsteher des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements wird die Tagung eröffnen, gemeinsam mit Regierungsrätin Jacqueline Fehr als Vorsteherin der Direktion für Justiz und Inneres und Regierungsrätin Nathalie Fontanet als Vorsteherin des Finanz-, Personal- und Aussendepartements des Kantons Genf.Die Tagung richtet sich an Fachpersonen in den Bildungs-, Sicherheits-, Gesundheits- und Sozialdirektionen der Kantone und grossen Gemeinden, die für Bildung, Gleichstellung und Integration sowie die Prävention und Bekämpfung von Gewalt und Radikalisierung zuständig sind.Neben viel Raum für den Austausch zwischen den Teilnehmenden vermitteln Wissens- und Praxisimpulse wertvolle Grundlagen. Die Ziele:Die Tagung sensibilisiert und informiert über die Zusammenhänge zwischen Manosphere, Männlichkeitsideologien, Gewaltlegitimation und Gleichstellung.Die Tagung schafft wissenschaftlich und praktisch eine gemeinsame Wissensbasis. Sie vermittelt Informationen, die eine genauere Einschätzung der Dimensionen und Dynamiken erlauben.Die Tagung fördert die Vernetzung und das Erfahrungslernen in und zwischen den Kantonen und Gemeinden.Die Tagung stellt konkrete Erfahrungen vor und macht erste Umrisse einer guten Praxis sichtbar.
- Seit 30 Jahren verbietet das Gleichstellungsgesetz Diskriminierung am Arbeitsplatz – doch was bedeutet das konkret? Welche Rolle spielen HR-Fachpersonen bei der Umsetzung des Gesetzes?Was gilt bei Anstellungen, Lohnfragen oder Kündigungen im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Elternschaft? Welche Pflichten haben Arbeitgebende bei sexueller und sexistischer Belästigung am Arbeitsplatz? Und wie können HR-Fachpersonen dazu beitragen, Diskriminierungen zu verhindern und Betroffene zu unterstützen?KursinhaltZweck und Anwendungsbereich des Gleichstellungsgesetzes (GlG)Diskriminierungsverbot und KündigungsschutzPrävention und Intervention bei sexueller und sexistischer Belästigung am ArbeitsplatzKurszieleSie erkennen Sachverhalte, die unter das Gleichstellungsgesetz fallenSie kennen die Rolle und Pflichten von HR-Fachpersonen und FührungskräftenSie können Führungskräfte auf mögliche Diskriminierungen und Handlungsbedarf aufmerksam machenArbeitsweiseInputs, Fallbeispiele aus der Beratungspraxis sowie Diskussionen und Fragen aus der eigenen Praxis vertiefen das Wissen zum Gleichstellungsgesetz (GlG).ZielgruppeDas Seminar richtet sich an HR-Fachpersonen, Personen mit Personal-Aufgaben und weitere Interessierte.KursleitungDarja Schwyter, MLaw, Juristin und Beraterin bei der Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich Corinna Hauri, lic.iur., juristische Projektleitung und Beraterin bei der Fachstelle Gleichstellung des Kantons Zürich Anmeldung und weitere InformationenAnmeldefrist: 15. Oktober 2026Kosten: Fr. 100.- (Abmeldungen ab dem 15. Oktober 2026 werden zu 100 % verrechnet)In Kooperation mit der Fachstelle Gleichstellung des Kantons Zürich.
- Nutzen Sie die Gelegenheit, um wertvolle Anregungen für Ihre eigene Organisation mitzunehmen und Ihre Fragen mit Fachleuten und anderen Teilnehmenden zu diskutieren. Seien Sie dabei und gestalten Sie die Zukunft der Arbeit aktiv mit!Referierende:Prof. Dr. Lucia Lanfranconi | Berner FachhochschuleMehr Informationen folgenSprache:DeutschDie Veranstaltungsreihe findet online über Teams statt. Der Link zur Veranstaltung wird Ihnen vor dem Termin per Mail zugeschickt.
- Authoritarian and fascist tendencies are currently on the rise in many parts of the world. Consider the US government launching a mass hunt for eleven million illegalized workers and levelling a continuous round of war against the poor, right-wing and anti-migrant politics gaining further strength in most European countries, as well as in various parts of the so called Global South. While these developments cannot be analyzed without attending to their contextual specifics, it becomes clear that the reductive focus on right-wing or authoritarian parties does not help to understand (and struggle against) the current proto-fascist conjuncture of ever-expanding repression and carcerality in societies of aggravated neoliberal crisis. Neither does it unveil the nexus of normalized state racism and right-wing extremism. In this talk, I discuss the current conjuncture of “late fascism” by drawing on black radical and anti-colonial readings of fascism, and its relation to colonialism, capitalism and imperialism. I focus especially on anti-colonial feminist readings and bring these into conversation with contemporary abolitionist thought and practice to sketch out the (im-)possibilities of anti-fascist horizons.Vanessa E. Thompson ist Associate Professor und Distinguished Professor for Black Studies and Social Justice am Department of Gender Studies an der Queen’s University in Kanada. Zuvor war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Europa-Universität Viadrina und der Goethe-Universität. Sie forscht und lehrt im Bereich der Black Studies und antikolonialen Theorien, mit besonderem Fokus auf Rassismus und staatliche Gewalt, Abolitionismus, Feminismus und soziale Bewegungen. Sie arbeitet mit abolitionistischen Bewegungen in Europa und darüber hinaus. Konzept & OrganisationBianca Prietl, Anna K. Kraft & Jasmin Schmidlin
- Welche Handlungsoptionen bestehen?Kritische historische Forschung bildet eine wichtige Stütze demokratischer Gesellschaften. Ohne die Einhaltung rechtlicher Grundlagen und demokratischer Prinzipien sind Historiker:innen und ihre Forschung allerdings gefährdet. Was bedeutet es für Historiker:innen, wenn Demokratie und selbstverwaltete wissenschaftliche Institutionen angegriffen werden und ihre Legitimität von verschiedenen Seiten in Frage gestellt wird? Wie soll mit der Tatsache umgegangen werden, dass soziale Netzwerke der Wissenschaftsfeindlichkeit eine zunehmend einflussreiche Plattform bieten?Die von der Abteilung «Wissenschaftspolitik» der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte (SGG) organisierte Veranstaltung bringt drei Organisationen zusammen: Comité de Vigilance face aux usages publics de l’histoire, hist4demund das Network of Concerned Historians (NCH). Gemeinsam werden bewährte Verfahren ermittelt, um von den Erfahrungen von Forschenden verschiedener Disziplinen zu profitieren und transdisziplinäre Vernetzungsmöglichkeiten zu diskutieren.Abgerundet wird die Tagung mit einer Online-Präsentation und einer Diskussion mit Naomi Oreskes über die aktuelle Lage in den Vereinigten Staaten, wobei sie ihre umfassenden Kenntnisse zu Angriffen auf die wissenschaftliche Forschung einbringen wird.