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- Safer and braver spaces for university members with experiences of racismEmpowerment @ UniBE offers safer and supportive spaces for university members (staff and students) with experiences of racism. The program enables exchange, self-empowerment, visibility, networking and community building.The Program includes community gatherings as well as workshops and sessions for deeper thematic engagement. Participation is voluntary and flexible, you decide how many events you attend. What matters most is caring for one another and creating a respectful, mindful and responsible environment.We are aware that even spaces like Empowerment @ UniBE are not entirely free from power dynamics that can perpetuate intersectional discrimination. Still, our goal is to include as many perspectives and voices as possible and to continuously improve the program.EventsEmpowerment means actively exercising, cultivating, and using our strength and self-determination, both individually and collectively. Across six meetings throughout the year, we will focus on strengthening personal resources and well-being, sharing experiences and perspectives, and building community within the university.The Empowerment-Series are open exclusively to all university members who experience racism (prejudice, exclusion, or disadvantage due to skin color, ethnicity, religion, nationality, migration experience, or legal status). If you are unsure, please feel free to contact us.Thursday, 15 January 2026Community-Building LunchThursday, 5 March 2026Self-Care Workshop and Community-building Thursday, 7 May 2026Community Gathering: Forest bathing (Shinrin Yoku) – mindfulness walk in the forest with the community Thursday, 25 June 2026Community GatheringThursday, 24 September 2026Racial healing and transformation WorkshopThursday, 12 November 2026Community Gathering
- Für die Grande Dame der franko-alemannischen Kinofreundschaft gleisen wir im NEUmarkt gross auf: autÖr associé Guillaume Poixʼ gewaltiger Text UND DANN ROMY SCHNEIDER wird mit gleich neun Mitgliedern des ENSEMBLö über zwei Abende hinweg von Manon Krüttli inszeniert. Und Manon kennt den Autor und Text sehr gut. Sie hat ihn 2018 bereits auf französisch im Théâtre Le Poche inszeniert und kennt Guillaume seit eh und je, wie sie sagt.Dreiundsechzig Filme zählt Schneiders Filmographie, alle von Männern inszeniert. Guillaumes Text umfasst entsprechend viele Monologe: Zwei Redeflüsse, collagiert aus echten Zitaten von Romy, als Rahmen und dazwischen 61 fiktionalisierte Einstellungen aus der Perspektive ihrer Figuren oder Co-Stars. Und dann crasht noch ein kleinfeines, vielleicht gefälschtes, jedoch bisher unveröffentlichtes Jelinek-Stück die Party. Insofern nimmt der Text so eine hybride Natur an, irgendwo zwischen Theater, Film und Roman – die Schnittstelle, die Guillaume sowieso gern erforscht: Das Dazwischen, in dem wir all diese wahren und erfundenen Stimmen über Romy hören und in deren Widersprüchen sich vielleicht ein paar Schimmer ihrer Gestalt erhaschen lassen. «Das meiste, was über mich geschrieben wurde, sind Lügen», wie Romy selber sagte. «Sa vie, cʼest son travail … ou lʼinverse», so Guillaume.Manon arrangiert nun wiederum diese Monolog-Komposition in etwas, das sie als «Sprachinstallation» beschreibt. So begreift sie den Text eher musikalisch – beinahe wie eine Partitur – in der Figuren eher spontan verkörpert und ebenso schnell wieder verworfen werden können. Das fragmentarische Passagenwerk des Textes dient eher zur kreisförmigen Vorlage, auf der unser ENSEMBLö mit Manon vor- und rückwärts spielt.Alle Versionen von «Und dann Romy Schneider» (Episode 1, Episode 2, Director's Cut) können unabhängig voneinander besucht werden.Das Stück besteht aus 63 Monologen, die in zwei Episoden aufgeteilt sind – jede Episode wird als eigenständige Regieserie inszeniert und beleuchtet eine andere Facette von Romy Schneider. Episode 1 zeigt Romy als Projektionsfläche: die «ideale Frau» und zugleich als Opfer männlicher Blicke und Erwartungen. Episode 2 rückt die Figur der «ewigen Sissi» ins Zentrum – und damit die wechselvolle Nähe und Distanz zu dieser Rolle, die sie prägte und verfolgte.Beide Episoden sind «same same but different»: Anfang, Mitte und Ende sind identisch, doch die Perspektive verschiebt sich – und damit der Blick auf Romy. Der Director’s Cut führt die unterschiedlichen Blickrichtungen in einer verdichteten Fassung zusammen.DauerEpisode 1 / Episode 2: jeweils 100 MinutenDirector’s cut: lange Version, zwischen 3 und 4 StundenBesetzungEpisode 1: Anouk Barakat, Martin Butzke, Shabnam Chamani, Miriam Japp, Yann Philipona, Maximilian Reichert, Lisa Ursula TschanzEpisode 2: Chady Abu-Nijmeh, Anouk Barakat, Martin Butzke, Shabnam Chamani, Miriam Japp, Max Kraus, Maximilian Reichert, Lisa Ursula TschanzDirector’s cut: Alle
- Was bewegte Studierende in den Anfängen der Gender Studies an der Universität Basel – was bewegt sie heute? Was hat sich in den letzten 25 Jahren am Zentrum Gender Studies verändert? Welche Entwicklungen zeichnen sich ab? Die von Studierenden der Geschlechterforschung unter Anleitung von Dominique Grisard entwickelte Ausstellung nimmt Besuchende mit auf eine historische Spurensuche: Ein Zeitstrahl zeichnet die zentralen Entwicklungsschritte des ZGS nach und macht Lehrangebot, Forschung, Personen und Publikationen aus 25 Jahren sichtbar und greifbar.
- Ein SCHWULER LEHRER muss auf Druck von freikirchlichen Eltern seine Stelle an einer Primarschule im Zürcher Oberland räumen. Der Lehrplan sah Sexualkundeunterricht vor, bei den «Wertkonservativen» eskalierten Ressentiments, von denen später niemand mehr sprechen will. Die Schulleitung knickt ein, will den Schulfrieden wahren, wirft den Lehrer raus. Grundlos. Da kann auch die engagierte Kommunikationsagentur nichts mehr retten. Andere Eltern, Medien und Dorf protestieren, solidarisieren sich, eine kleine Pride Parade zieht durch Pfäffikon. Ein Lehrstück in Zeiten des Shitstorms. Wie konnte das passieren? Waren wir als Gesellschaft nicht schon längst weiter? Wer entscheidet, wie und was Kinder lernen dürfen? Piet Baumgartner und sein Team folgen dieser wahren Geschichte und den Fragen, die sie aufwirft.
- Introduction et modération : Giorgia Masoni et Sylviane Tinembart (HEP Vaud)Intervenant.es : Audrey Hostettler (Université de Lausanne), Nicolas Perrin (Centre de soutien à l’e-learning de la HEP Vaud)David Piot (Centre de soutien à l’e-learning de la HEP Vaud)Cette séance du webinaire propose un dialogue entre des spécialistes des nouvelles technologies à l’école. En croisant des perspectives historiques et contemporaines, elle s’attache à interroger les effets sociaux de l’introduction de ces technologies dans le milieu scolaire (accès à l’éducation, constitution de communautés d’apprentissage, développement d’un sentiment d’appartenance à une nouvelle communauté). L’objectif est d’alimenter une réflexion critique sur les formes d’inclusion que permettent – ou contraignent – les outils technologiques en éducation, ainsi que sur leurs effets potentiels sur la forme scolaire.
- Contemporary ecological and societal transformations are shaped by power relations that influence both their scope and their pace. Within these dynamics, does gender act as an obstacle or a catalyst? This one-day symposium, organized around the visit of Prof. Brittany Bloodhart, aims to explore this question through a multidisciplinary lens.
- This talk revisits past and present feminist challenges to solidarity in the attempt of shedding light on the current conjecture. In the last few years, feminists in the West have been explicitly singled out for censure by states, universities and media for their condemnation of the genocide that is ongoing in Gaza. The talk will interrogate the allegation that feminists have failed to care about Israeli women who may have been sexually violated on October 7, 2023. As the talk will unpack, this allegation rests on several assumptions, chief among them the proposition that the sexual violation of Israeli women counts more than any violence done to Palestinians. In stark contrast, the targeted killing of women and children in Gaza and the rape and torture of Palestinian prisoners, have not been framed as a feminist issue in the West and the counter question does your feminism include Palestine is seldom posed. This talk thus asks: How might we understand what feminist solidarity looks like in this time of genocides?This event is open to all but advanced registration is required. To register for a place, please register here before February 23rd, 23:59 https://forms.gle/eoEPtT3gWEHo41mZAIf you have any questions about the event, please email: info@atgender.eu.Please note, the talk will not be recorded.
- Lesung von und Diskussion mit Antje SchruppDie feministische fakultät fem! und die Akademie Frankenwarte, Würzburg laden gemeinsam ein:Wenn heute der US-amerikanische Präsident ein goldenes Zeitalter ankündigt, zeigt das, wohin er zurückwill: das <goldene Zeitalter> beschreibt in den USA die Zeit von 1870 bis zum Ersten Weltkrieg, die einerseits von Abschaffung der Sklaverei und einem wirtschaftlichen Aufschwung, andererseits aber von grassierendem Rassismus und unbeschreiblichem sozialem Elend geprägt war.Warum soll uns das – und erst noch aus einer feministischen Perspektive – heute interessieren? Weil die damalige Zeit der unseren mehr ähnelt, als uns lieb sein kann und Feministinnen wie z.B. Victoria Woodhull, Lucy Parsons und Emma Goldman damals persönlich mutige Leben gelebt und politisch wichtige Anstösse gegeben und Kämpfe gekämpft haben.Diese Anstösse nimmt Antje Schrupp auf und zeigt, wo heute die Diskussionslinien in den feministischen Konzepten und Diskussionen verlaufen. Wir lernen von den drei Frauen, wie schon damals intersektional gedacht und auch gehandelt wurde: Hautfarbe, Herkunft, Religion, Schicht – sie wussten aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, wenn verschiedene Formen von Diskriminierung zusammenwirken und haben das politisch umgesetzt.Antje Schrupp liest aus ihrem aktuellen Buch «Unter allen Umständen frei» und diskutiert die feministischen Ansätze mit den Teilnehmerinnen. Zita Küng moderiert die Veranstaltung.Anmeldung und Kosten online-Call: Schweiz: CHF 25 bis 45, bitte anmelden hierwitschi@fem-fakultaet.netDeutschland/Österreich: EUR 15 bis 35, bitte anmelden hierinfo@frankenwarte.de
- Ob in der Plattformökonomie oder in transnationalen Sorgeketten – Care-Arbeit steht im Zentrum aktueller gesellschaftlicher Umbrüche. Eine App verspricht, Putzen zu einem «angenehmen digitalen Erlebnis» zu machen. Per Mausklick übernimmt eine rumänische Betreuerin die Pflege der Grossmutter. Doch so digital oder global vermittelt Care heute abläuft – der Grossteil dieser Arbeit bleibt unsichtbar, un(ter)bezahlt und weiterhin meist von Frauen geleistet.Die öffentliche Ringvorlesung des IZFG fragt nach Transformationen von Sorgearbeit in Zeiten multipler Krisen, neuer Technologien und globaler Mobilität. Wie verändern sich Arbeitsverhältnisse, Infrastrukturen und Politiken der Sorge? Welche alten und neuen Ungleichheiten treten hervor? Zugleich richtet die Vorlesungsreihe den Blick auf die transformatorische Kraft von Care: Wie wird Sorgearbeit politisiert – und wie lässt sie sich gerechter, kollektiver, solidarischer organisieren, jenseits von Erschöpfung und Ausbeutung? Aus intersektionalen Perspektive untersucht die Ringvorlesung die Spannungsfelder, Kämpfe und Visionen rund um Care-Arbeit.Keine Anmeldung nötig.
- Autoritäre Regimes sind im Aufwind, liberale Werte geraten unter Druck, auch Frauen- und Queerfeindlichkeit nehmen wieder zu – kehrt etwa das Patriarchat zurück? Nein, meint Antje Schrupp. Traditionelle Ordnungen wie Religionen oder Universitäten verlieren an Autorität, stattdessen herrschen Willkür und Skrupellosigkeit.Im Gespräch mit der Autorin thematisieren wir, welche feministischen Perspektiven in diesem „postpatriarchalen Chaos“ hilfreich sind (und welche nicht) und wie wir zu einer freiheitlichen Gesellschaft beitragen können.Antje Schrupp (2026): Postpatriarchales Chaos und wie wir mit Feminismus die Freiheit erobern.Das Buch wird im Verlag Aufbau am 19. Februar 2026 erscheinen, rechtzeitig zum Internationalen Frauentag. Die Buchhandlung Strobel wird einige Exemplare am Büchertisch des Abends anbieten.GastDr. Antje Schrupp, AutorinModerationDr. Caroline Krüger, Leiterin Fachbereich Diversität und Teilhabe, Paulus AkademieUnkostenbeitrag (inkl. Umtrunk)CHF 30 / CHF 20** für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie und FKSZ, mit KulturLegi, AHV/IV- oder Studierenden-AusweisAus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis 24. Februar 2026.
- Nebelschwaden, rätselhafte Figuren, eine Landschaft in Trümmern. Die neue Arbeit von Aughterlony setzt sich mit der Ästhetik des Zusammenbruchs auseinander.Zwischen Nebelschwaden, heruntergefallenen Rohren und zerbrochenen Denkmälern treffen sich rätselhafte Figuren: ein König, ein*e Erzähler*in, eine Fee der radikalen Art, Tourist*innen, ein Pferd, ein*e Architekt*in. Gemeinsam schaffen sie einen Raum der Undurchsichtigkeit, Erotik und der zerbrechlichen Verbindungen. Ausgehend von Jack Halberstams Theorie des «Unworlding» setzt sich «Collapse in 5 Acts: there is a porn of it» mit der Ästhetik des Zusammenbruchs auseinander und dessen Potential den Körper von festgefahrenen Systemen des Geschlechts und des Fortschritts zu befreien.Dabei wird die Dramaturgie des Abends von der unheimlichen numerologischen Bedeutung der Zahl 5 bestimmt: Sie verwebt die Verbindung zwischen den 5 Phasen der Trauer, den 5 Phasen der Zersetzung und schließlich den 5 Akten eines klassischen Theaterstücks.«Collapse in 5 Acts: there is porn of it» konfrontiert architektonischen und strukturellen Verfall vor dem Hintergrund des kapitalistischen Strebens nach Erneuerung. Das Stück lädt das Publikum dazu ein, die Trümmer all dessen, was wir aufgebaut und geerbt haben, als verfügbare Überreste für eine Romanze mit der Zukunft zu betrachten.Informationen zur Barrierefreiheit und SpracheStufenloser ZugangAb 18 JahrenDeskriptive Übertitel in deutscher SchriftspracheWeitere Informationen zur Barrierefreiheit folgen bis zur Premiere laufend
- 50 – 50 der Geschlechter in den Parlamenten! Diese Forderung - menschenrechtlich, gesellschaftlich und politisch geboten - ist in Berlin erneut hochaktuell. Ein jüngst von der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung beauftragtes Gutachten von Prof. Dr. Frauke Brosius-Gersdorf und Prof. Dr. Hubertus Gersdorf legt dar: Juristisch lässt sich ein Paritätsgesetz für Berlin klar begründen! Im Jahr der Wahl zum Abgeordnetenhaus wird in der Stadt intensiv politisch verhandelt, welchen Weg Berlin in den kommenden Jahren einschlagen wird. In einem gesellschaftlichen Klima, das Rückschritte bei den Frauenrechten begünstigt, könnte Berlin als „Stadt der Frauen“ voranschreiten und weiterhin in Deutschland fortschrittlicher Gesellschafts- und Politikentwürfe umsetzen. Doch bei aller klaren rechtlichen Herleitung zum Trotz gibt es - darauf weisen die Gutachterin und der Gutachter hin - juristische Stimmen, die die Parität in Parlamenten kritisch bewerten. Was besagt also das Gutachten über verfassungskonforme Möglichkeiten der Ausgestaltung eines Paritätsgesetzes für Berlin? Wie ist die aktuelle und vergangene Rechtsprechung zu Fragen der Parität zu bewerten und welche juristischen Debatten und Klagen gegen ein Paritätsgesetz wären zu erwarten? Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern sowie eine pragmatische Einbindung von Personen ohne Geschlechtsangabe ist jedoch bei Weitem nicht nur juristisch zu beantworten. Ein Paritätsgesetz für Berlin wird durch politische Handlungsspielräume ermöglicht, die sich im Wahljahr und in Folge der Wahl zum Abgeordnetenhaus ergeben werden. Welcher politischen Impulse bedarf es jetzt, um der Parität endgültig zum Erfolg zu verhelfen? Welche politischen und gesellschaftlichen Allianzen müssen gehalten und geschmiedet werden? Sind wir an der letzten Meile angekommen und wenn ja, wie lange wird sie zu gehen sein?Programm17.30 Uhr Begrüßung Dr. Christian Testorf, Friedrich-Ebert-Stiftung17.35 Uhr GrußwortCansel Kiziltepe, Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung 17.45 Uhr Verfassungskonforme Möglichkeiten eines Paritätsgesetzes für die Wahl des Berliner AbgeordnetenhausesProf. Dr. Hubertus Gersdorf, Professor für Staats- und Verwaltungsrecht an der Universität Leipzig18.00 Uhr DiskussionStephan-Andreas Casdorff, Editor-at-large Tagesspiegel BerlinProf. Dr. Hubertus GersdorfCansel KiziltepeDr. Helga Lukoschat, ehrenamtliches Vorstandsmitglied und Senior Advisor der EAF BerlinLisi Maier, Direktorin der Bundesstiftung GleichstellungModeration: Christine Kurmeyer, Zentrale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Charité 19.30 Uhr Ende und Ausklang bei GetränkenWir freuen uns über Ihre Anmeldung hier. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung.
- Der Equal Care Day ist ein internationaler Aktionstag, der auf die Unsichtbarkeit von unbezahlter Arbeit in Haushalt und Familie aufmerksam macht. Die Fachstelle Gleichstellung, die Kontaktstelle Eltern und Kind sowie der Quartiertreffpunkt St. Johann laden Sie herzlich zu diesjährigem Anlass "Als Eltern gut unterwegs?" ein.ProgrammdetailsTüröffnung ab 16.00 UhrTeil 1: 16.30- 17.30 Uhr: Gut abgesichert in die gemeinsame Zukunft Wer seinen Job reduziert, um Kinder zu betreuen, geht finanzielle Risiken ein. Aber was heisst das genau? Und welche Tipps und Tricks gibt es, um sich besser abzusichern? Inputreferat von Kathrin Bichsel, Rechtsanwältin und Fachexpertin für Familienrecht und Sozialversicherungsrecht.Teil 2: 18.00- 19.30 Uhr: Vatersein zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Was wir von Regenbogenfamilien lernen könnenRollenbilder prägen Paare bei der Aufteilung von Beruf und Familie, auch wenn sie es sich ursprünglich anders gewünscht haben. Mit dem Fokus auf die Vaterrolle fragen wir, wie es Eltern gelingen kann, unabhängig von traditionellen Vorstellungen ihr Elternsein zu gestalten und was wir alle dabei von Regenbogenfamilien lernen können. Inputreferat von Lisa Bendiek, Mutter und Autorin des Buches "Lesben sind die besseren Väter - Regenbogenfamilien als Vorbild für gleichberechtigte Elternschaft" mit anschliessender Gesprächsrunde mit David Villiger, Vater, Sozialarbeiter und Co-Leiter Equal Care Kurse moderiert von Saskia Jaeggi (Fachstelle Gleichstellung). Die Veranstaltungen können einzeln besucht werden. Im Anschluss an den zweiten Programmteil sind alle herzlich zum Apéro eingeladen! KinderbetreuungDer Anlass ist kinderfreundlich. Eine kostenlose Kinderbetreuung vor Ort kann bei der Anmeldung angegeben werden. Barrierefreiheit Wir bemühen uns um eine barrierefreie Veranstaltung. Bedürfnisse können bei der Anmeldung angegeben werden. Die Veranstaltungen können individuell besucht werden. Im Anschluss an den zweiten Programmteil sind alle herzlich zum Apéro eingeladen!
- Seit ihren Anfängen vor 35 Jahren hat die Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich den Zusammenhang von Gewalt und Männlichkeiten im Blick. An ihrer Jubiläumstagung wirft sie zusammen mit Fachpersonen und den Teilnehmenden einen vertieften Blick darauf.Geschlechtsspezifische Gewalt ist auch heute noch immer eine traurige Realität. Mit dem digitalen Raum hat sie neue Formen angenommen: Geschlechtsspezifische Gewalt wird im Netz normalisiert und dann auf die Strasse, in die Schulen und Familien getragen. An der Jubiläumstagung fragt die Fachstelle nach konkreten Lösungsansätzen im Umgang mit digitaler und analoger geschlechtsspezifischer Gewalt: Wie werden junge Männer erreicht, die durch Influencer wie Andrew Tate beeinflusst werden? Was könnte eine intersektionale Perspektive ändern? Und kann involvierte Väterlichkeit ein Schutzfaktor vor Gewalt sein? Eine Einladung, gemeinsam weiterzudenken – in Richtung einer gewaltfreien Zukunft für alle.Eintritt: GratisIdeal für: Erwachsene
- Welten in queer_feministscher spekulativer FiktionWie nicht schier verzweifeln angesichts multipler Krisen, Pandemie, Rechtsruck, dem Erstarken autokratischer Systeme? Wie den Albtraum einer Gegenwart ertragen, in der die eigene Existenz fortgesetzten Angriffen ausgesetzt ist? Eine Antwort ist: mit Imaginaktivismus und gemeinsamen Spekulieren als widerständiger Praxis. Im Vortrag wird das Potenzial queer_feministischer Spekulativer Fiktion diskutiert, nach Möglichkeiten des Überlebens in einer antagonistischen gesellschaftlichen Ordnung zu suchen und gemeinsam Vorstellungen einer gerechteren Welt zu entwickeln, getragen von radikaler Zärtlichkeit, Empathie und Kulturen der Für/Sorge.Mit einem Kommentar von Milena Hess (Basel)Dagmar Fink ist Literatur- und Kulturwissenschafterin mit Schwerpunkt auf Gender und Queer Studies, feministische (Techno)Wissenschaftskritik, Repräsentationskritik, Science Fiction und queeren Weiblichkeiten. Sie lehrt u.a. in den Gender Studies an Hochschulen in der D-A-CH-Region. Im Kollektiv gender et alia übersetzt sie theoretische Texte vom Englischen ins Deutsche und sie ist Ko_Leiterin von QUEERTACTICS. QUEER_FEMINIST FILM FESTIVAL VIENNA. Ihre Monografie Cyborg werden. Möglichkeitshorizonte in feministischer Theorien und Science Fictions erschien 2021 bei Transcript.Konzept & OrganisationBianca Prietl, Anna K. Kraft & Jasmin Schmidlin
- L’Association vaudoise pour les Droits des Femmes vous invite à la Maison de la Femme à un EGLANTINE CAFEUn pas en avant, Deux pas en arrière: Paroles et vécus d’apprenti-e-s autour des questions d’égalité au travail et en formationConférence de Mme Nadia LAMAMRAProfesseure et responsable de recherche à la Haute École Fédérale en Formation Professionnelle HEFP, Chercheuse en Sciences SocialesEntrée : Frs 5.-Petite restauration en vente sur placeBuffet ouvert une demi-heure avantContact : maggagnebin@hotmail.com
- In verschiedenen Formaten widmen wir uns der Frage, wie inmitten der Eskalation von Kriegen, dem Erstarken rechter Kräfte und neoliberaler Ausbeutung weiterhin für feministischen Frieden und feministische Utopien gekämpft werden kann: Wie sieht transnationale feministische Solidarität aus und was erfordert sie? Welche Methoden, Bündnisse und Praktiken bringen uns der Utopie näher? Und wie sieht diese überhaupt aus? Wie kommen wir einem inklusiven «Wir» näher? Und: Wie schützen wir uns auf dem Weg? Die Konferenz bietet Raum für Fachaustausch, gemeinsames Feiern und kollektive Vernetzung und folgt dabei der Überzeugung, dass feministische Utopien nicht nur gedacht, sondern auch gelebt, verteidigt und zelebriert werden müssen. Die Anmeldung zur Veranstaltung öffnet Anfang 2026.
- Der Weltfrauentag wird von verschiedensten Netzwerken mit Veranstaltungen geehrt und sichtbarer gemacht. Die Stiftung SWONET bietet einen ersten Überblick zu öffentlichen Veranstaltungen.7. März 2026zoe die Frauenkonferenz«zoé» ist eine christliche Frauenkonferenz – ehemals FIT Frauenimpulstag.Referate. Kleiderboutique. Worship. Livetalks. Koffermarkt. Kaffeezeit. Vertiefungsseminare. Gebetsraum. Kreativatelier. Büchertisch. Duftwerkstatt. Foodstände. Inspirationsecke.Bereit für zoé? Wir freuen uns auf dich.Forum Würth RorschachVORTRAG MIT MUSIKALISCHER UMRAHMUNGSie gelten als genial, exzentrisch, leidenschaftlich ‒ Künstlerinnen wie Artemisia Gentileschi, Camille Claudel oder Frida Kahlo haben nicht nur beeindruckende Werke hinterlassen, sondern auch Erzählungen über ihr Leben, die längst Teil ihres Ruhms geworden sind. Doch wo endet das echte Leben und wo beginnt der Mythos? Was ist authentisch und was ein Klischee? Und braucht eine Künstlerin tatsächlich ein dramatisches Schicksal, um sichtbar zu werden?Der Vortrag geht diesen Fragen auf den Grund.Die Referentin Irina Müssig ist Kunsthistorikerin und Mitarbeiterin im Forum Würth Rorschach.Mehr Informationen8. März 2026Frauenzentrale ZürichFemBazar 2026: Feiere mit uns den Weltfrauentag im Papiersaal!Am Sonntag, 8. März 2026 ist es wieder soweit: Wir feiern den bereits vierten FemBazar und den Weltfrauentag 2026!An rund 30 Ständen kannst du verschiedene Produkte kaufen, dich austauschen und mehr über die verschiedenen Labels der von Frauen geführten Unternehmen erfahren. Folgende Stände sind dieses Jahr mit dabei: Mehr InfoFrauenzentralenZum Frauentag 2026 laden euch die Frauenzentrale Appenzellerland und die Frauenzentrale St. Gallen herzlich zu einem gemütlichen Beisammensein ein.Im Säntis Hotel SchwägalpWir möchten gemeinsam einen feinen Brunch geniessen, eine schöne Zeit verbringen, uns austauschen und zusammen lachen. Zusätzlich erwartet euch ein spannendes Quiz mit tollen Preisen. Lasst uns diesen Tag nutzen, um Energie zu tanken, Inspiration zu teilen und die Gemeinschaft unter uns zu feiern.Mehr Info und Anmeldung
- Die Ausstellung The First Homosexuals. Die Entstehung neuer Identitäten 1869–1939 im Kunstmuseum Basel widmet sich der frühen Sichtbarkeit gleichgeschlechtlichen Begehrens und der Geschlechtervielfalt in der Kunst. Sie beleuchtet anhand von rund achtzig Gemälden, Arbeiten auf Papier, Skulpturen und Fotografien, wie sich ab der ersten öffentlichen Verwendung des Begriffs «homosexuell» im Jahr 1869 neue Bilder von Sexualität, Geschlecht und Identität bildeten. Die vielschichtige Ausstellung öffnet den Blick auf queere Gemeinschaften, intime Porträts, selbstbestimmte Lebensentwürfe, kodiertes Verlangen und koloniale Verflechtungen.Diese Ausstellung wurde zuerst von Alphawood Exhibitions im Wrightwood 659, Chicago, organisiert, recherchiert und kuratiert von Jonathan D. Katz, Kurator, und Johnny Willis, stellvertretende:r Kurator:in. Für das Kunstmuseum Basel wurde sie in Zusammenarbeit mit den Kurator:innen Rahel Müller und Len Schaller adaptiert.Der Begriff «homosexuell» wurde 1869 zum ersten Mal im deutschen Sprachraum verwendet und erfuhr in den folgenden Jahrzehnten einen substanziellen Wandel. Die Debatte über die Bedeutung des Worts reichte von einer universellen Neigung zur gleichgeschlechtlichen Liebe bis hin zur Konzeption eines «dritten Geschlechts». Ausgangspunkt der modernen Begrifflichkeit war ein Briefwechsel zwischen dem ostfriesischen Juristen Karl Heinrich Ulrichs (1825–1895) und dem ungarischen Schriftsteller Karl Maria Kertbeny (1824–1882). Bereits in den 1860er Jahren beschrieb Ulrichs den «Urning», einen Menschen mit angeborenem gleichgeschlechtlichem Begehren. Dieses erklärte er über eine Geschlechterdifferenz: Urninge bildeten ein «drittes Geschlecht», weder eindeutig männlich noch weiblich, sondern beides zugleich. Diese biologische Begründung der Sexualität verlagerte den Fokus weg von einzelnen sexuellen Handlungen hin zu einem grundlegenden Unterschied, ähnlich wie wir Homosexualität heute verstehen. Kertbeny schlug einen anderen Weg ein. Er lehnte die Idee einer angeborenen, biologischen Identität ab und setzte stattdessen auf ein universelles Menschenrecht auf Begehren. 1869 prägte er in zwei anonym verbreiteten Flugschriften die Wörter «homosexual» und «heterosexual».The First Homosexuals erzählt vom Beginn der künstlerischen Auseinandersetzung mit diesen Themen im späten 19. und beginnenden 20. Jahrhundert. In sechs Sektionen werden Künstler:innen und Schriftsteller:innen vorgestellt, die sich offen mit homosexuellen und trans Identitäten auseinandersetzten und diese teilweise auch lebten. Die Ausstellung verfolgt die Entwicklung der Aktdarstellung im Zusammenhang mit den sich wandelnden Vorstellungen von Sexualität und zeigt, wie Freundschaft und vertraute kunsthistorische Motive als diskrete (und in einigen Fällen auch nicht so diskrete) Codes für gleichgeschlechtliches Verlangen dienten. Der Blick geht über Europa hinaus und untersucht, wie gewisse europäische Künstler:innen kolonialen Gebieten gleichgeschlechtliches Verlangen als inhärent zuschrieben – und wie, als Antwort darauf, Künstler:innen weltweit diese koloniale Vorherrschaft in Frage stellten und sich ihr widersetzten.The First Homosexuals zeichnet sowohl das kulturelle und künstlerische Schaffen als auch die frühe Geschichte der LGBTQIA+-Community nach. Die Ausstellung und die dazugehörige Publikation zeigen die wechselseitige Prägung homosexueller und trans Identitäten sowie die Herausbildung einer eigenständigen Transidentität, wie sie moderne Künstler:innen seit der Einführung des Begriffs «trans» im Jahr 1910 entworfen haben.
- Seit über 100 Jahren kämpfen Menschen am Internationalen Frauentag für Gleichberechtigung. Doch Gleichstellung ist kein „Frauenthema“ – sie geht uns alle an.Am 8. März laden wir herzlich ein, Gleichstellung als gemeinsame Aufgabe und als Gewinn für alle Geschlechter zu diskutieren. Aktuelle Entwicklungen zeigen, wie tief patriarchale Strukturen in die Gesellschaft wirken. Wenn sie bröckeln, entsteht Raum: für Fürsorge, für ein anderes Miteinander und für Care als Haltung. Freut euch auf einen Praxistag mit Keynotes, Panels, Workshops und Musik. Expert*innen aus Gesellschaft, Wissenschaft und Kultur laden zum Zuhören, Mitdenken und Diskutieren ein und zeigen, wie festgefahrene Männlichkeitsnormen unser Zusammenleben auf allen Ebenen prägen – und wie viel Veränderung möglich ist, wenn Feminismus nicht als Verlustgeschäft für Männer gesehen wird, sondern als echter Gewinn. Feminismus braucht Männer – und Männer brauchen Feminismus.Menschen aller Geschlechter und Generationen sind willkommen.Mit: Jutta Allmendinger, Fikri Anıl Altıntaş, Tobias Ginsburg, Emilia Roig, Robert Stadlober, Tarik Tesfu u.v.m.Eine Veranstaltung von Bühnenmütter e.V. und Heinrich-Böll-Stiftung.Kinder sind herzlich willkommen. Es gibt Aktivitäten und Betreuungsmöglichkeiten vor Ort.
- Kander Kultur lanciert einen feministischen Salon in der Badi Lounge Frutigen. Anlässlich des internationalen Frauentags am 08. März diskutiert Gastgeberin Natalie Trummer mit vier Gäst*innen über die Notwendigkeit des Feminismus.FEMINISMUS 2026 – WOZU?Die Gäst*innen zeigen durch ihre Expertise auf, was sie unter Feminismus verstehen und wozu es aufgrund ihrer jeweiligen beruflichen und biografischen Perspektive Feminismus gerade heute dringend braucht. Der Begriff Feminismus wird aufgefächert und für alle interessierten Personen in der Region zugänglich gemacht.MODERATIONNatalie TrummerHistorikerin, Primarlehrerin, Yogalehrerin und Mutter zweier Kinder. Sie war jahrelang Geschäftsleiterin einer feministischen Non-Profit Organisation und beschäftigte sich dort zu den Themen Sexismus, geschlechtsspezifische Gewalt und Frauenmenschenrechte. Heute unterrichtet sie eine 3./4. Klasse und diverse Yogaklassen in Spiez und Frutigen.natalietrummer.chGÄST*INNENFabienne AmlingerHistorikerin, Geschlechterforscherin Universität BernSia KohlerCo-Leiter feministen.chMyriam Heidelberger-KaufmannVorständin Alliance FNadine da CruzAssistenzärztin & Doktorandin
- As part of the international colloquium Gender, Far-Right and Femonationalism, that will be held at the University of Lausanne from 9 to 11 March 2026, we are pleased toannounce that Kathleen Blee, Distinguished Professor of Sociology at the University of Pittsburgh, will deliver a keynote lecture titled:“What we’ve accomplished and what remains to do in the study of gender and the far-right”. The keynote will take place on Tuesday, 10 March, from 4:00 pm to 6:00 pm. For those interested in attending remotely, this event will be streamed live - you can register here.
- Nutze die verborgenen RegelnNutze die verborgenen Regeln der Gläsernen Decke und lerne, wie du sie intelligent zu deinem eigenen Vorteil ausspielen kannst.In diesem interaktiven Workshop erfährst du, wie sich geschlechterspezifische Kommunikation auf deine Erfolgschancen in einem von männlichen Spielern dominierten Umfeld auswirkt. Präsentiere dich als die Königin im Schach. Erfahre, warum du deine Erfolge sichtbar machen musst – und dies gelassen tun kannst. Positioniere dich erfolgreich. Lerne, wie du von Anfang an etwas bewirken kannst, schon durch die Art und Weise, wie du grüsst. Wecke Respekt und steigere deine Wirkung auf persönlicher und beruflicher Ebene.
- Perfekt geschminkt im pastellfarbenen Kleid hält sie das selbstgebackene Sauerteigbrot in die Kamera, zeigt ihre makellose Küche und gibt Tipps zum Verwöhnen des Ehemannes. Immer häufiger taucht in sozialen Medien die Figur der sogenannten «Tradwife» auf. Sie verkörpert ein idealisiertes Bild von Weiblichkeit, Familie und Care-Arbeit und inszeniert traditionelle Geschlechterrollen als attraktiven Lebensstil. Dabei knüpft sie an reale Erfahrungen der Care-Krise an, insbesondere die strukturelle Überlastung von Frauen mit Sorgeverantwortung. Gleichzeitig werden diese gesellschaftlichen Probleme reaktionär umgedeutet: Care-Arbeit wird aus der politischen Diskussion herausgelöst, ins Private verlagert und als «natürliche» weibliche Aufgabe dargestellt.Doch was steckt hinter dieser Bewegung? Ist sie Ausdruck eines antifeministischen Backlash – oder Spiegel ungelöster Widersprüche in der Gleichstellungspolitik? Welche Rolle spielt die Geschlechterbinarität in dieser Bewegung – und wie stabilisiert sie die traditionelle Geschlechterordnung? Und warum gewinnt die Figur der Tradwife gerade jetzt so viel Aufmerksamkeit?Diesen Fragen widmet sich die Soziologin Viktoria Rösch (sie/ihr) im BiblioTalk vom 11. März 2026. Eine Veranstaltung im Zeichen des Equal Care Day 2026.Bei Bedarf steht ein*e Gebärdensprachdolmetscher*in zur Verfügung.
- Männlichkeit und Existenz mit Prof. Dr. Toni Tholen und Prof. Dr. em. Andrea MaihoferIn diesem zweitägigen Workshop widmen wir uns der Analyse und Diskussion von Transformationen und Persistenzen von Männlichkeit(en) aus einer kultur- und gesellschaftstheoretischen Perspektive. Im Zentrum steht das von Andrea Maihofer entwickelte Konzept von Geschlecht als Existenzweise, das Geschlecht als eine tiefgreifende kulturelle und soziale Erfahrung versteht – verkörpert in Denk-, Handlungs- und Gefühlsweisen sowie Körperpraxen. Daran anschliessend stellt Toni Tholen in seinem aktuellen Buch „Männlichkeit als Existenz – Über Karl Ove Knausgård“ (2025) eine Theorie vor, die patriarchale Männlichkeit(en) als persistente, aber veränderbare Existenzformen sichtbar macht. Diese Perspektive eröffnet ein kritisches Verständnis der Verhältnisse, in denen Männlichkeiten gelebt, erfahren und verändert werden. Im Workshop diskutieren wir zentrale Thesen aus Tholens neuem Buch und reflektieren deren analytisches und theoretisches Potenzial. Ergänzt wird das Programm durch Projektpräsentationen der Teilnehmenden.Toni Tholen lehrt Literaturwissenschaft und -didaktik an der Universität Hildesheim. Er forscht insbesondere zu Männlichkeiten, zur Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, zur Literaturtheorie sowie zu Formen des autobiographischen und essayistischen Schreibens. Er ist Co-Koordinator des Arbeitskreises für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung (AIM Gender) sowie Vorstandsmitglied im Zentrum für Geschlechterforschung der Universität Hildesheim. Seine neueste Veröffentlichung „Männlichkeit als Existenz – Über Karl Ove Knausgård“ ist 2025 im Transcript Verlag erschienen.Interessierte am Workshop werden gebeten, sich bis zum 1. März 2026 online mit Namen und Mailadresse einzutragen.Im Anschluss lassen wir euch das detaillierte Programm zukommen.
- Traditionelle Männlichkeit steht heute mehr denn je zur Disposition. Gleichzeitig erhalten patriarchale Bilder und Praktiken vielfach neue Zustimmung.Versucht man, dieser Paradoxie auf den Grund zu gehen, stösst man auf die vielen, oftmals unreflektierten und ungelösten Ambivalenzen, Widersprüche und Abwehrreflexe männlicher Existenz, wie sie etwa im Werk des Autors Karl Ove Knausgård zu Tage treten. In seinem öffentlichen Vortrag stellt Prof. Toni Tholen ein Verfahren vor, das in die Analyse von literarischen Männlichkeitsdiskursen diskret autobiographische Erfahrungen des Forschenden einfliessen lässt. Ziel des Verfahrens ist die Beförderung einer dialogischen Öffnung der Erforschung und Reflexion von Geschlecht und Männlichkeit.Prof. Toni Tholen lehrt Literaturwissenschaft und -didaktik an der Universität Hildesheim. Er forscht insbesondere zu Männlichkeiten, zur Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, zur Literaturtheorie sowie zu Formen des autobiographischen und essayistischen Schreibens. Seine neueste Veröffentlichung Männlichkeit und Existenz – Über Karl Ove Knausgard ist 2025 bei Transcript erschienen.
- Ein Sozialversicherungsexperte gibt Auskunft.Bei einer Familiengründung stellt sich für Paare die Frage, wie sie die Erwerbs-, Haus- und Familienarbeit untereinander aufteilen wollen. Wie wirkt sich die Arbeitsteilung auf die soziale Absicherung aus? Ein Sozialversicherungsexperte gibt Auskunft.Kostenlose Kinderbetreuung inkl. Verpflegung während der Veranstaltung. Anmeldung erforderlich bis 5.3.2026 unter: gleichstellung@bl.ch.In Kooperation mit der Fachstelle Gleichstellung für Frauen und Männer Basel-Landschaft.
- 16 mars 2026: Les femmes et les enfants d'abord. Enquête sur l'ordonnance de protection, avec Solenne Jouanneau, professeure de sociologie, Université Paris Cité-CERLIS
- Feministische Analysen von Arbeit, Ernährung, Natur und CareLandwirtschaft ist kein neutraler Produktionsraum, sondern ein politisches Feld: geprägt von Geschlechterverhältnissen, Eigentumslogiken und Vorstellungen von Arbeit und Wert. Der feministische Salon widmet sich den oft marginalisierten Rollen von FLINTAs in der Landwirtschaft und fragt nach der Verschränkung von Care-Arbeit, Körper, Natur und Kapital. Im Austausch mit Anna Kröplin, Prisca Pfammatter und weiteren Stimmen wird Landwirtschaft als Ort feministischer Kritik und Praxis verhandelt – zwischen historischer Unsichtbarmachung und gegenwärtigen Kämpfen um Autonomie, Ressourcen und Anerkennung.Mit: Prisca Pfammatter, Anna Kröplin, Jo Bucher, Jris RüdlingerModeration: Caroline Faust Wenn ihr euch kein Ticket leisten könnt, meldet euch gerne unter info@feministischersalon.ch
- Am 19. und 20.03.2025 findet die Abschlusskonferenz des GERDEA-Forschungsverbundes unter dem Titel „Geschlecht als Bühne gesellschaftlicher Kämpfe“ in Darmstadt statt. Gemeinsam mit der Schader-Stiftung laden wir Akteur*innen aus unterschiedlichen Praxisfeldern und Wissenschaft ein, die Arbeitsergebnisse des Verbundes weiterzudenken und zu diskutieren sowie gemeinsam Antworten auf aktuelle geschlechterpolitische Herausforderungen vor dem Hintergrund rechter Zugriffe auf das Geschlechterverhältnis.
- SEXUELLE BELÄSTIGUNG UND WAS SIE DAZU WISSEN SOLLTENSie kommt in unterschiedlichsten Situationen und Formen vor. Doch wie lässt sie sich erkennen? Welche Möglichkeiten gibt es, sich zu wehren, wenn man selbst betroffen ist? Und wie können Betroffene unterstützt werden?Anmeldung bis 16. März 2026 in der Bibliothek oder per email an Engagement@frauenverein-muttenz.ch
- As part of PNR83 project Gender and Clinical Practice: An Interdisciplinary Exploration of Clinical Cases, we are pleased to invite you to the Symposium taking place on 20 March 2026 at CMU Geneva:How to teach gender in medicine and health? Methodological issues and the challenge of interdisciplinarityComment enseigner le genre en médecine et santé ? Enjeux méthodologiques et défi de l'interdisciplinarité Scientific Committee: Francesca Arena, iEH2, UNIGE; Blanche Plaquevent, LERMA, Aix-Marseille University; Eléonore Crunchant, Unisanté & University of Lausanne; Joëlle Schwarz, Unisanté & University of Lausanne. More information to come.For further information, please contact: francesca.arena@unige.ch, Eleonore.Crunchant@unisante.ch, blanche.plaquevent@sciencespo.fr or Joelle.Schwarz@unisante.ch
- Women’s Health Justice: Recovering the Past to Shape our FutureChicago Women’s History Center is delighted to partner for a second year with the Black Metropolis Research Consortium (BMRC), Evanston History Center, and the Women and Leadership Archives at Loyola University. We are also thrilled to partner with DePaul University who will be designing the conference material. We are delighted to announce additional sponsors; include Skyline Village Chicago, Hyde Park Village, and Women Take Action who are supporting scholarship places for early-career student historians, researchers, and writers to attend the conference. The scholarship application will open on February 17, 2026 and close on March 2, 2026. Please email chicagowomenshistoryatgmail.com if you have questions and wish to partner in 2026.Earlybird Registration Opens: February 14, 2026If you have renewed your membership since January 01, 2026 please check your emails for a special membership discount code.
- Der Frauenanteil in Schweizer Geschäftsleitungen steigt nur langsam und liegt derzeit bei etwas über 20 Prozent. Warum macht die Schweiz hier so wenig Fortschritte? Und worauf kommt es für Frauen auf dem Weg nach oben wirklich an? Geht es um das richtige Netzwerk, um ungeschriebene Regeln oder um Machtspiele? Gibt es zu wenige Frauen, die eine Spitzenposition tatsächlich anstreben? Oder vergeben sich Frauen Chancen, weil sie zu bescheiden auftreten, sich zu wenig zutrauen und Möglichkeiten nicht nutzen? Christine Maier spricht mit erfolgreichen Business-Frauen über ihre Karrieren sowie über die Chancen und Stolperfallen, die sie rückblickend gerne früher erkannt hätten.MODERATIONChristine Maier, Kommunikationsberaterin, Coach und ModeratorinGÄSTEPhilomena Colatrella, Former CEO CSS Gruppe und VerwaltungsrätinMarie-Gabrielle Ineichen-Fleisch, SECO-Direktorin bis 31.7.2022, aktuell mehrere VerwaltungsratsmandateBEGINN19.00 Uhr (Eintreffen 18.00 Uhr) – bis ca. 22.00 UhrMit anschliessendem Apéro richeRAHMENPROGRAMM18.15 Uhr – 18.45 Uhr Modepräsentation von PKZ mit den neuesten 12 Businesslooks im Welcome-BereichEINTRITTCHF 90Als Member erhalten Sie eine Ermässigung von 20%.Tickets können bis maximal 7 Tage vor dem Event zu 100% rückerstattet werden
- Seit Generationen treffen sich Schwarze Menschen in Schönheitssalons, um sich die Haare machen zu lassen, Haarprodukte zu kaufen und über vergangene und aktuelle Ereignisse zu sprechen. In «Beautysalon» versammeln sich vier Schwarze Menschen in einem Friseursalon und verwandeln diesen in einen Safer Space, einen Nachrichtenspot, eine politische Plattform, in einen Ort der Beratung und der Flucht vor Rassismus. Während neue Frisuren gemacht werden, erzählen sie sich Geschichten über die Schwarze Schweiz. Dies ist ihr Raum, dies sind ihre Geschichten. Das Stück greift Themen wie Mikroaggressionen, kulturelle Aneignung und die Dekonstruktion von Schönheitsstandards auf und erzählt Geschichten von Identität, Empowerment und Widerstand. «Beautysalon» ist ein Tanz-Theaterstück, das von einem mehrheitlich Schwarzen Team produziert wird und die Vielfalt, Schönheit und Erfahrungen der Schwarzen Community in den Mittelpunkt stellt.Ort und Datum:Chur: am Mittwoch,25. & Donnerstag,26.03.26 Aarau: am Samstag, 28.03.25 Sprache:Deutsch, Französisch & Lingala (mit Englischen Übertiteln)Altersempfehlung:ab 12 JahrenDauer:60 Min.
- Berufsbildung oder Allgemeinbildung? Chancen(un)gleichheit und Diskriminierung am Übergang in die Sekundarstufe II – gestern und heuteModeration: Thomas Ruoss (EHB)Präsentationen: Dr. Sandra Hafner (PHBern) Prof. Dr. Lorenzo Bonoli (EHB)Am Ende der obligatorischen Schule – an der sogenannten ersten Schwelle – findet in der Schweiz eine Selektion in weiterführende Ausbildungen der Allgemein- oder Berufsbildung statt. Diese Selektion beruht nicht allein auf schulischen Leistungen, sondern wird in hohem Masse durch gesellschaftliche Faktoren und soziale Merkmale der Jugendlichen beeinflusst. Obwohl diese Problematik seit Jahrzehnten empirisch belegt, bildungspolitisch diskutiert und mit Massnahmen zur Förderung von Durchlässigkeit adressiert wird, bestehen strukturelle Ungleichheiten fort. Im Webinaire diskutieren wir einige Thesen zur historischen Entwicklung und zur gegenwärtigen Relevanz von Diskriminierung und Chancen(un)gleichheit an der ersten Schwelle.
- Perspectives antiracistes sur la production de savoirLa conférence constitue le point central du projet « Transformer les espaces de formation : faire face au racisme, ancrer l'intersectionnalité » et se consacre à la question de savoir comment le racisme influence la production, la transmission et la transformation des connaissances dans les hautes écoles.Les liens historiques, institutionnels et épistémiques seront mis en lumière sous le thème de la perspectives antiracistes sur la production de savoir :Quel rôle les hautes écoles ont-elles joué et jouent-elles encore dans la légitimation des structures de pensée racistes ?Comment transformer les connaissances pour qu'elles deviennent inclusives, diversifiées et critiques envers le pouvoir ?Quelles stratégies antiracistes peuvent changer durablement la recherche, l'enseignement et la culture académique ?La conférence se veut un espace de dialogue entre les langues, les disciplines et les perspectives, dans le but d'interroger de manière critique et de transformer les hautes écoles en tant que lieux de production de savoirs.ProgrammeIzabel BarrosLe rôle de l’Histoire dans l’analyse, la déconstruction et la lutte contre le racismeJovita dos Santos PintoHistorische Verflechtungen von akademischem Wissen, Kolonialismus und Rassismus in der SchweizFaten KhazaeiAntimuslimischer Rassismus im Hochschulkontext: Widerstand und Strategien (titre provisoire)Anne LavanchyPerspectives critiques sur le rôle des hautes écoles dans la construction d'un savoir nationalOxana Ivanova-ChessexRassismus und Hochschule: historische Kontinuitäten und antirassistische StrategienTable ronde avec les cinq intervenantesApéritif
- Global erstarken autoritäre, rechte Politiken, Antifeminismus und der Kampf gegen „Wokeness“ sind zu ihren zentralen Elementen avanciert. Angesichts dieser Entwicklungen ist feministische Solidarität die Herausforderung der Stunde. Doch was sind die Möglichkeitsbedingungen von Solidarität? Wie kann eine radikale und unbedingte Solidarität unter Ungleichen aussehen, die konfliktiv ist, keine geteilten Erfahrungen und Identitäten voraussetzt und Differenzen sowie Dissonanzen nicht nur zulässt, sondern sogar zur Voraussetzung hat? Und wie lässt sich diese Solidarität verstetigen?Lea Susemichel geboren und aufgewachsen in Deutschland, studierte Philosophie und Gender Studies an der Universität Wien mit Schwerpunkt feministische Sprachphilosophie. Als Autorin, Journalistin, Lehrbeauftragte und Vortragende arbeitet sie u. a. zu den Themen Identitätspolitik, Solidarität, feministische Theorie & Bewegung, feministische Kunst & Ästhetik sowie emanzipatorische Medienpolitik. Seit 2006 ist sie leitende Redakteurin des feministischen Magazins an.schläge.Konzept & OrganisationBianca Prietl, Anna K. Kraft & Jasmin Schmidlin
- In a world defined by disruption, uncertainty and constant reinvention, survival belongs not to the strongest but to the most adaptable. The League of Leading Ladies Conference 2026 invites visionary women leaders, entrepreneurs and change-makers to explore The Chameleon Effect – Survival of the Flexible. This transformative gathering will unlock the art of agility, resilience and reinvention – the true currencies of leadership in the years ahead.Through bold keynotes, immersive dialogues and powerful connections, the conference challenges you to embrace change as opportunity, turn uncertainty into innovation, and lead with courage, empathy and vision. Join an extraordinary community where flexibility is not weakness but strength – and where together, we shape the future of business and society.What is the Chameleon Effect in Leadership?In nature, the chameleon thrives not because it is the strongest, but because it adapts. In leadership, the same principle applies. The Chameleon Effect is the ability to remain agile, resilient and open to change – transforming challenges into opportunities while staying true to your core values.Leaders who embrace the Chameleon Effect know how to:Adapt with purpose to shifting markets, technologies and cultures.Balance flexibility with integrity, changing strategy without losing authenticity.Empower teams by modelling resilience and curiosity in uncertain times.Innovate continuously, seeing disruption not as a threat but as a catalyst for growth.In today’s fast-changing world, survival belongs not to the rigid or the strongest, the fastest, the biggest – but to the flexible. The Chameleon Effect in leadership is about thriving in uncertainty – and inspiring others to do the same. Following your true north while staying flexible will be your greatest superpower – this is what we call the Chameleon Effect in Leadership.Why Attend the League of Leading Ladies Conference?The League of Leading Ladies Conference is more than an event – it is a transformative experience. Here, visionary leaders, entrepreneurs and executives come together to exchange bold ideas, challenge conventions and create real impact.By attending, you will:Gain insights from the most inspiring speakers who share strategies on leadership, adaptability and innovation.Build powerful connections with like-minded leaders across industries, generations and countries.Discover future-proof leadership skills, from resilience to flexibility – essential for thriving in uncertain times.Be part of an extraordinary community that celebrates female empowerment, authentic growth and meaningful change.If you are ready to embrace The Chameleon Effect – Survival of the Flexible and lead with vision, courage and adaptability, the League of Leading Ladies Conference is the place to be.
- Es ist 2014 und der elfjährige Michael Morones wird nach einem gescheiterten Suizid in die Notaufnahme eingeliefert. Zuvor war er lange gemobbt worden, aufgrund seines geliebten ‚My Little Pony‘ Schulranzens.Spanischer Dramatiker Paco Bezerra widmet diesen wahren Begebenheiten ein zuerst realistisch anmutendes Drama, dessen Oberfläche wegbröckelt, um so einen dichten poetischen Unterbau zu offenbaren. Im Dialog zwischen Michaels Eltern zeigt Paco, wie sich beide der Situation hilflos ausgesetzt fühlen, niemand etwas tut. Grau, lau und wahr.
- Le féminisme en héritage. Incidences intimes et transmission familiale d’une lutte politique, avec Camille Masclet, sociologue et politiste, chargée de recherche au CNRS, Centre européen de sociologie et de science politique (CESSP)
- Museumsführung mit Anne Krauter, Prof. Dr., Kunsthistorikerin/Hochschule der Künste, BernÜber Jahrhunderte standen Frauen im Fokus der Kunst, sowohl als Sujet als auch als Muse. In den Augen des männlichen Künstlers wurden sie zum Objekt der Schönheit oder der Leidenschaft.Doch daneben konnten Künstlerinnen eine andere Realität zeichnen, ihre Sicht über sich selbst und die, die sie auf andere Frauen haben, zum Ausdruck bringen. Die Führung bietet Einblicke in die verschiedenen künstlerischen Zugänge.Kosten: CHF 10.- (Führung); der Eintritt ins Kunstmuseum ist mittwochs ab 17 Uhr gratis.Teilnahme: max. 20 PersonenIn Kooperation mit: Fachstelle Bildung und Diversität ERK BLAnmeldung bis 20.4.2026 an das FORUM, info@forumbasel.chKontakt: Regula Tanner tanner@forumbasel.ch
- Die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen EKF wurde am 28. Januar 1976 vom Bundesrat eingesetzt. Ausschlaggebend dafür war die lautstarke Forderung des vierten Frauenkongresses im UNO-Jahr der Schweiz 1975 nach einer Kommission und die Studie «Die Stellung der Frau in Familie und Gesellschaft» von René Levy und Thomas Held. Die Studie zeigte auf, dass Frauen in der Schweiz nach wie vor schwerwiegend benachteiligt und diskriminiert wurden.Seit 1976 veröffentlicht die EKF Studien, formuliert Empfehlungen, stärkt das Netzwerk der Frauenorganisationen, prägt gesellschaftliche Debatten und politische Projekte. Und auch heute sind die Herausforderungen für die EKF keineswegs kleiner geworden. So steht neben der Diskriminierung durch algorithmische Systeme auch der antifeministische Backlash im Fokus unserer aktuellen Arbeit. Die Gegenbewegung auf Fortschritte bei der Gleichstellung der Geschlechter gewinnt an Kraft. In den letzten Jahren sind Frauenrechte vermehrt unter Druck geraten – sei es durch gesetzliche Verschlechterungen, Angriffe auf Frauen, die sich öffentlich äussern, oder eine verstärkte gesellschaftliche Polarisierung. Die EKF widmet sich diesem Thema mit der nächsten Ausgabe der Fachzeitschrift «Frauenfragen». Dort werden Ursachen beleuchtet, die aktuelle Situation analysiert und wirkungsvolle Gegenstrategien aufgezeigt.Eines steht fest: Auch 50 Jahre nach ihrer Einsetzung ist die EKF unverzichtbar! Sie ist eine zentrale Instanz, die auf nationaler Ebene auf wichtige Themen der Gleichstellung der Geschlechter sichtbar macht und mit Grundlagendokumenten und klaren Forderungen untermauert. Auf ein würdiges Jubiläumsfest der EKF am 23. April 2026 im PROGR in Bern!
- Le genre de la sexualité : comment penser les changements ? avec Marie Bergström, chargée de recherche, Ined/unité "Genre, sexualité et inégalités" et Mathieu Trachman, directeur de recherche, Ined/unité "Genre, sexualité et inégalités", Ehess/IRIS
- Weil eine Spielzeit enden sollte, wie sie ist, spielt zum krönenden Abschluss im grossen Saal Leo Lorena Wyss’ BLAUPAUSE in einer Inszenierung des Instituts für Lesbische Angelegenheiten (ILA). Eine NEUe Dramatiker*in und ein frisches Regieduo lassen wahrlich die Lust auf NEUes entflammen. Das filigran komponierte, jedoch auch humorvoll absurde Stück versetzt uns in eine Welt voller enttäuschenden erster Lieben, wachsenden Brüsten, Bum Bum Eis, Heterotopien, Black Eyed Peas, geifernd beobachtenden Cousinenköpfen und aufflammender lesbischer Lust unter den wachsamen Augen der buckligen Verwandschaft. Du rührst deine Pilzcremesuppe ja gar nicht an?! Wir erleben den Bericht einer adoleszenten Stimme, die in diesem Tohuwabohu beginnt anders zu werden. BLAU zu werden, weil BLAU die Farbe… Ja, die Farbe von was ist?
- Ein Denkstück über Erinnerung, Verantwortung und das Wagnis des ZusammenlebensWie lässt sich Gemeinschaft denken – unter Bedingungen, in denen wir einander nicht gewählt haben? Was heißt Verantwortung, wenn niemand allein über das Maß des Zusammenlebens verfügen kann? Und wie könnte ein demokratisches Ethos aussehen, das Differenz nicht tilgt, sondern trägt? Ein szenischer Denktext über das Recht auf Gemeinschaft, über geteilte Verletzlichkeit, politische Teilhabe, demokratische Imagination und die Kunst, nicht zu herrschen. In einem poetisch-philosophischen Gespräch zwischen »Ich« und »Advocat_ Diabol_« entfaltet sich ein radikaldemokratischer Entwurf des Zusammenlebens – streitbar, zärtlich, wach. Zwischen Vortrag, Widerspruch, Denkbewegung und performativer Szene entsteht ein Raum, in dem Pluralität nicht Störung, sondern Versprechen ist. Verhandelt werden Fragen, die keine einfachen Antworten kennen. Philosophisch und poetisch, politisch und persönlich. Keine Heldengeschichte – sondern ein Versuch, Gemeinschaft neu zu denken: verletzlich, streitbar, möglich.Sabine_ Hark, Professor*in für Geschlechterforschung und Leitung des Zentrums für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) an der TU Berlin. Fellow am Thomas Mann Haus, Los Angeles (USA) Jan-April 2024. Mitherausgeber*in der Zeitschrift feministische studien. Zeitschrift für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung von 2008-2023. Aktuelle Publikationen: Die ungleiche Universität. Diversität, Exzellenz und Antidiskriminierung, Wien 2023 (zusammen mit Johanna Hofbauer); Gemeinschaft der Ungewählten. Umrisse eines politischen Ethos der Kohabitation, Berlin 2021; Unterscheiden und herrschen. Ein Essay zu den ambivalenten Verflechtungen von Rassismus, Sexismus und Feminismus in der Gegenwart, Bielefeld 2017 (zusammen mit Paula-Irene Villa).Konzept & OrganisationBianca Prietl, Anna K. Kraft & Jasmin Schmidlin
- This conference is the second edition of the event organised by SwissRepro, the leading research network for reproductive studies in Switzerland. The event will present current research on reproduction in social sciences and humanities in Switzerland.Furthermore, an inspiring keynote will be given by Ezter Kismödi, international human rights lawyer on sexual and reproductive health law, policy and research (Yale University).Studies on reproductive and sexual health and rights are a rapidly growing field of research that examines the social, cultural, political, legal and economic dimensions of reproductive and sexual health and their intersection with current issues such as gender, class and race. Until now, dialogue between languages in Switzerland has been limited. The aim is to create an opportunity for researchers from different disciplines within the humanities and social sciences, and from various linguistic regions, working on reproductive and sexual health, to meet, exchange ideas, network, and raise the profile of the SwissRepro network, launched in 2024.The objectives of this edition of SwissRepro are as follows:To create an opportunity for researchers from different disciplines and linguistic regions working on reproductive and sexual health to meet, exchange ideas, network, and raise the profile of the SwissRepro network, launched in 2024.Reflect on the backlash against reproductive and sexual health rights.Present ongoing research projects in Switzerland through short presentations and other formats.Bring together the SwissRepro research network.
- Livie Kundert, Senior Projektleiterin bei der Allianz Digitale Inklusion Schweiz ADIS, veranschaulicht in ihrem Input was Inklusion von Menschen mit Behinderungen bedeutet und warum digitale Barrierefreiheit ein Mehrwert für alle bietet. Ausserdem stellt sie die Arbeit von ADIS vor und zeigt auf wie Organisationen zur digitalen Barrierefreiheit beitragen können. Lina Witzel, UX-Designerin & Accessibility Consultant, und Werner Hänggi, Geschäftsführer der MINT Access GmbH, zeigen in ihrem Input auf, welche Anforderungen eine barrierefreie Webseite erfüllen sollte und weshalb dies für Organisationen von Vorteil ist. Ergänzend berichtet Werner Hänggi von persönlichen Erfahrungen und den Barrieren, denen er im Arbeitsalltag immer wieder begegnet.Die Inputs zeigen praxisnah, wie digitale Barrierefreiheit nicht nur Inklusion stärkt, sondern Organisationen dabei unterstützt, Qualität, Reichweite und Zukunftsfähigkeit nachhaltig zu verbessern.Nutzen Sie die Gelegenheit, um wertvolle Anregungen für Ihre eigene Organisation mitzunehmen und Ihre Fragen mit Fachleuten und anderen Teilnehmenden zu diskutieren. Seien Sie dabei und gestalten Sie die Zukunft der Arbeit aktiv mit!Referierende:Livie Kundert | Allianz Digitale Inklusion Schweiz ADISLina Witzel | UX Designerin & Accessibility ConsultantWerner Hänggi | Geschäftsführer MINT Access GmbHSprache:DeutschDie Veranstaltungsreihe findet online über Teams statt. Der Link zur Veranstaltung wird Ihnen vor dem Termin per Mail zugeschickt.
- This roundtable discussion invites intergenerational, interdisciplinary, and (self-)critical discussions on the past, present, and future(s) of Gender Studies – with a particular focus on the institutional development of Gender Studies in its social and political contexts in Switzerland and abroad.ParticipantsStefanie Claudine Boulila | Institute of Sociocultural Development, Lucerne University of Applied Sciences and Arts (CH)Anukriti Dixit | Interdisciplinary Centre for Gender Studies, University of Bern (CH)Eléonore Lépinard | Centre for Gender Studies, University of Lausanne (CH)Andrea Maihofer | Center for Gender Studies, University of Basel (CH)Hanna Meißner | Center for Interdisciplinary Women’s and Gender Studies, TU Berlin (D)ModeratorsBianca Prietl & Marion SchulzeKonzept & Organisation Dominique Grisard & David Meier-Arendt
- Kate Bushs Musikvideo „Wuthering Heights“ inspirierte weltweite Flashmob-Events. In Kooperation mit Art of Intervention und dem queer-feministischen Tanzkollektiv femtak bringt das ZGS die Performance nach Basel. Nach einer kurzen Ansprache von Andrea Braidt eröffnet das spielerische Einüben und Überzeichnen der Choreografie einen Raum für kollektive, ästhetische und affektive Erfahrungen von Gleichheit in der Differenz. Konzept & OrganisationDominique Grisard & Doris Leibetsederin Kooperation mit Art of Intervention und femtak
- Join us in person to tackle bullying head-on and spark an epic European conversation!Join STEM the Bullying: The European Dialogue!This Academic Parity Movement (APM) pivotal event brings together a diverse coalition of experts—including leading researchers, funding agencies, university administrators, and policy advocates—to address the critical issue of bullying and harassment within the academic sphere. Moving the conversation to a European stage, this summit aims to foster an open dialogue on the systemic roots of misconduct and its devastating impact on individual well-being and scientific progress. Stakeholders will share unique perspectives on current challenges and explore actionable strategies to create safer, more inclusive research environments. By aligning our efforts, we seek to eliminate the barriers of harassment, ensuring that talent is nurtured and scientific innovation can thrive unimpeded. Join us as we work together to reshape the culture of academia for the better.
- Neurodivergenz in der Arbeitswelt – Potenziale erkennen, Strukturen verändern.Impulse, Austausch und konkrete Ansätze für Organisationen.Die Anforderungen an moderne Organisationen verändern sich rasant: Diversität und neue Arbeitswelten sind längst nicht mehr nur Zukunftsthemen – sie prägen bereits heute das Handeln und die Kultur erfolgreicher Unternehmen, Verwaltungen und Gemeinden.Das iDNA Institut für Diversität und Neue Arbeitswelten der OST - Ostschweizer Fachhochschule lädt Sie herzlich zum St.Galler Vielfaltsforum 2026 mit dem Fokusthema Neurodivergenz in der Arbeitswelt – Potenziale erkennen, Strukturen verändern ein. Neurodiversität meint, die natürliche Vielfalt wie Menschen Informationen verarbeiten, also die «neurologische Diversität» aller Menschen. Neurodivergenz beschreibt Menschen, deren kognitive Funktionen von denjenigen abweichen, die wir innerhalb der Norm betrachten (neurotypisch) z.B. mit ADHS, Autismus oder Legasthenie (15 – 20% der Bevölkerung).Wie können Organisationen neurodivergente Mitarbeitende unterstützen und ihre Stärken erkennen und fördern? Dieser und weiteren Fragen gehen wir im St.Galler Vielfaltsforum am Dienstag, 16. Juni 2026 nach. Die Veranstaltung bietet Raum für neue Impulse, vertieften Austausch sowie praxisnahe Ansätze zur erfolgreichen Gestaltung vielfältiger Arbeitswelten. Freuen Sie sich auf inspirierende Inputs von Expertinnen und Experten sowie auf interaktive Workshops, in denen konkrete Umsetzungsmöglichkeiten erarbeitet werden.Das detaillierte Programm folgt.
- Diversity: Jenseits der Pension: Warum Menschen weiterarbeiten und wie Unternehmen sie unterstützen könnenIn dieser Veranstaltung gehen wir der Frage nach, wie Arbeit im Alter und über das Pensionsalter hinaus gut gelingen kann. Neben wissenschaftlichen Erkenntnissen aus dem Projekt AGEWISE erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die Praxis von Kuhn Rikon, einem Unternehmen, das sich aktiv für ältere Arbeitnehmende einsetzt. Gemeinsam beleuchten wir, welche Rahmenbedingungen förderlich sind, welche Mehrwerte entstehen – für Mitarbeitende wie auch für Organisationen.Nutzen Sie die Gelegenheit, um wertvolle Anregungen für Ihre eigene Organisation mitzunehmen und Ihre Fragen mit Fachleuten und anderen Teilnehmenden zu diskutieren. Seien Sie dabei und gestalten Sie die Zukunft der Arbeit aktiv mit!Referierende:Dr. Sarah Speck | Institut für Altersforschung (IAF), OST - Ostschweizer FachhochschuleMichael Karrer | Kuhn RikonSprache:DeutschDie Veranstaltungsreihe findet online über Teams statt. Der Link zur Veranstaltung wird Ihnen vor dem Termin per Mail zugeschickt.
- Why Women’s Studies at UCC:The MA in Women's Studies at UCC is a highly interdisciplinary, intersectional, and critical theory-driven program that draws on the expertise of an international teaching team working across a wide range of Departments in the College of Arts, Celtic Studies, and Social Sciences. With fields of expertise ranging from Philosophy, Sociology, Government and Politics, the Study of Religions, English, Applied Social Studies, French, History, Education, and more, plus a Women’s Studies program director that is specialized in interdisciplinary philosophy, the environmental posthumanities, and critical pedagogies, UCC’s Women’s Studies MA program encourages its students to think far beyond their original disciplines, disciplinary boundaries, and epistemological frameworks.This MA course, which has been offered in UCC for over 20 years and has evolved into an inclusive course suited to Irish, international, and mature students with professional and/or activist experience in women’s and gender issues, furthermore starts from the idea that its MA students possess their own lived experiences and embodied knowledges and should therefore be seen as co-learners in the feminist classroom. As co-learners, MA in Women’s Studies students are active participants in their education that are welcomed at all of our interdisciplinary academic events, workshops, and social gatherings. After completing the first part of this taught MA program, this co-learning experience culminates in the writing of an MA dissertation under the close supervision of one of the Women’s Studies academic staff members.You can follow the Women’s Studies MA program at UCC on Bluesky and Facebook for more information about the research and community events that were organized during 2024-2026.The program director, Dr Evelien Geerts, can also be contacted with questions about the program and curriculum via egeerts@ucc.ie.
- This symposium explores the entanglements of queer-feminist and STS perspectives through three moderated dialogues and with time for open exchange. On the podium we welcome: Nolwenn Bühler (Lausanne, CH), Delphine Gardey (Geneva, CH), Nina Lykke (Linköping, SWE), Mariacristina Sciannamblo (Rome, IT), Banu Subramaniam (Wellesley, USA), and Jutta Weber (Paderborn, D).Konzept & OrganisationAnna Kraft, Doris Leibetseder, Bianca Prietl & Marion Schulzein collaboration with STS-CH
- When The Arcana of Reproduction first appeared in the 1980s, it entered a world where feminist theory was already challenging the invisibility of reproductive labor—housework, care, and the embodied work of producing and sustaining life. By deconstructing the main Marxian categories, the book exposed how this labor, though systematically devalued and naturalized, is productive and indispensable to capitalism. Today, revisiting The Arcana of Reproduction allows us to see both continuities and transformations. The “arcana”—the hidden mechanisms of reproduction—have not disappeared; instead, they have taken on new forms. While the backbone of reproductive labor continues to be unpaid, an increasing part of it has become globalized and commodified, with migrant women often sustaining the care needs of wealthier nations. Digital technologies have reorganized both productive and immaterial reproductive work: platforms mediate childcare, domestic work, dating, sociality, and even sexuality.Leopoldina Fortunati is a radical feminist activist and theorist, and a senior professor of the Sociology of Communication and Culture in the Department of Mathematics, Information Science and Physics at the University of Udine in Italy, where she founded and directed the research laboratory on new media (NuMe) and directed the University's doctoral program in multimedia communication. From 2002 to 2014, she was a leading member of COST, (European Cooperation in Science and Technology), an organization that sponsors innovative research in science and technology. In 2016, she was nominated as a member of the Academia Europaea for her contribution to gender studies and new media and became a fellow of the International Communication Association (ICA). Her works have now been published in 11 languages. Konzept & OrganisationBianca Prietl, Anna K. Kraft & Jasmin Schmidlin
- Nutzen Sie die Gelegenheit, um wertvolle Anregungen für Ihre eigene Organisation mitzunehmen und Ihre Fragen mit Fachleuten und anderen Teilnehmenden zu diskutieren. Seien Sie dabei und gestalten Sie die Zukunft der Arbeit aktiv mit!Referierende:Prof. Dr. Lucia Lanfranconi | Berner FachhochschuleMehr Informationen folgenSprache:DeutschDie Veranstaltungsreihe findet online über Teams statt. Der Link zur Veranstaltung wird Ihnen vor dem Termin per Mail zugeschickt.
- Authoritarian and fascist tendencies are currently on the rise in many parts of the world. Consider the US government launching a mass hunt for eleven million illegalized workers and levelling a continuous round of war against the poor, right-wing and anti-migrant politics gaining further strength in most European countries, as well as in various parts of the so called Global South. While these developments cannot be analyzed without attending to their contextual specifics, it becomes clear that the reductive focus on right-wing or authoritarian parties does not help to understand (and struggle against) the current proto-fascist conjuncture of ever-expanding repression and carcerality in societies of aggravated neoliberal crisis. Neither does it unveil the nexus of normalized state racism and right-wing extremism. In this talk, I discuss the current conjuncture of “late fascism” by drawing on black radical and anti-colonial readings of fascism, and its relation to colonialism, capitalism and imperialism. I focus especially on anti-colonial feminist readings and bring these into conversation with contemporary abolitionist thought and practice to sketch out the (im-)possibilities of anti-fascist horizons.Vanessa E. Thompson ist Associate Professor und Distinguished Professor for Black Studies and Social Justice am Department of Gender Studies an der Queen’s University in Kanada. Zuvor war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Europa-Universität Viadrina und der Goethe-Universität. Sie forscht und lehrt im Bereich der Black Studies und antikolonialen Theorien, mit besonderem Fokus auf Rassismus und staatliche Gewalt, Abolitionismus, Feminismus und soziale Bewegungen. Sie arbeitet mit abolitionistischen Bewegungen in Europa und darüber hinaus. Konzept & OrganisationBianca Prietl, Anna K. Kraft & Jasmin Schmidlin