Sensibilisierung auf gendersensitive Sprache

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Sensibilisierung auf gendersensitive Sprache

Trotz zahlreicher Sprachleitfäden für gendersensitive Sprache verwenden viele Menschen das generische Maskulinum. Das Projekt ging von der These aus, dass dieser Umstand vor allem damit zusammen hängt, dass die meisten nicht wissen, warum sie gendersensitiv schreiben  und sprechen sollen. Das Projekt hat sich darum zum Ziel gesetzt, die Dozierenden der Hochschule Luzern – Wirtschaft auf die Problematik zu sensibilisieren.
Das Thema gendersensitive Sprache ist immer mit grossen Raktanzen verknüpft. Um auch diesem Umstand angemessen zu begegnen, wurde ein Konzept entwickelt, das folgende Aspekte in der Kommunikation berücksichtigt:

  • Partizipation (gutes Beispiel sein)
  • Humor (Umfrage)
  • sozial akzeptierte Gruppe (Testimonials von Mitarbeitenden zum Thema)
  • Ablenkung (Titel und ausgeweiteter Inhalt "Respektvolle Kommunikation")

Die Mitarbeitenden erhielten ein E-Mail von der Departementsleitung mit der Aufforderung, an einer Umfrage von zwei Minuten teilzunehmen ("Wie heisst..."). Die Umfrage veranschaulicht, dass man beim generischen Maskulinum kaum an Frauen denkt. Nach der Umfrage wurden die Teilnehmenden direkt auf die Webseite mit den Informationen und Tipps zur respektvollen Kommunikation geleitet, wo späer auch die Ergebnisse der Umfrage in Form einer Tag-Cloud eingefügt wurde.

Das Projekt wird derzeit in einer studentischen Arbeit evaluiert und im Hinblick auf Optimierungspotential untersucht, so dass es später auch an anderen Insitutionen verwendet werden kann.

Projekt Lead

Researchers

Links

Forschungsprojekt Information

Institutionen:

Kontaktperson:

Sprachen:

Deutsch

Projektstart:

2014

Projektschluss:

2014

Diversity Themen:

Geschlecht

Bereich:

Praxis

Form:

Forschungsprojekt