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«Rassismus und Pädagogische Hochschulen: Institutionelle Verstrickungen und (De-)Stabilisierungen hegemonialer Wissensordnungen» - Keynote von Oxana Ivanova-Chessex
In dieser Folge von Missing Chapters veröffentlichen wir die Keynote «Rassismus und Pädagogische Hochschulen: Institutionelle Verstrickungen und (De-)Stabilisierungen hegemonialer Wissensordnungen» von Oxana Ivanova-Chessex, die im Rahmen der nationalen Konferenz «Rassismus und Hochschule» gehalten wurde.
Pädagogische Hochschulen bilden im staatlichen Auftrag Lehrpersonen aus und sind damit zentrale Orte, an denen legitimiertes Wissen über Bildung, Schule und Gesellschaft entsteht und vermittelt wird.
Im Zentrum steht ein double bind: Sie reproduzieren ein hegemoniales Wissen, das in koloniale, rassifizierte und kapitalistische Ordnungen verstrickt ist und nationale Selbstbilder der Schweiz stabilisiert. Zugleich kann sich darin der emanzipatorische Anspruch von Bildung artikulieren. Aus der Position «outside in the teaching machine» (Spivak) analysiert die Keynote Aushandlungen um Wissensordnungen und fragt, wie Rassismuskritik institutionell verankert werden kann.
In dieser Folge geht es um:
- Pädagogische Hochschulen als Orte staatlich legitimierter Wissensproduktion
- Koloniale, rassifizierte und kapitalistische Verstrickungen von Bildungswissen
- Nationale Selbstbilder der SchweizDen emanzipatorischen Anspruch von Bildung
- Rassismuskritik in der Lehrer:innenbildung
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Prof. Dr. Patricia Purtschert
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Forschung, Lehre, Praxis