Das Mentoring-Angebot an Schweizer Hochschulen hat sich in den letzten Jahren immer wieder gewandelt. An fast jeder grösseren Hochschule existieren aber eines oder mehrere Programme, die den Austausch zwischen Hochschulangehörigen fördern. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Nachwuchsförderung von Frauen, da in vielen Fächern noch immer eine starke vertikale Geschlechtersegregation beobachtet wird. Hier leistet in der Westschweiz das Réseau romand de mentoring pour femmes einen wichtigen Beitrag. Das deutschsprachige Pendant dieses Netzwerks, Mentoring Deutschschweiz, wurde 2016 beendet. Das Fix the Leaky Pipeline Programm (FLP), ist ein Karriereförderungsprogramm im ETH-Bereich (ETH Zürich, EPFL, PSI, Empa, Eawag, WSL).

Auf europäischer Ebene existiert seit 2007 das European Network of Mentoring Programmes for the Advancement of Equal Opportunities and Cultural and Institutional Change in Academia and Research (eument-net).