Feeling Family. Affektive Paradoxien der Normalisierung von „Regenbogenfamilien“

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Feeling Family. Affektive Paradoxien der Normalisierung von „Regenbogenfamilien“

Wie verändert sich die herrschende Auffassung von Familie, wenn neuerdings auch Lesben, Schwule und Trans* vermehrt Kinder haben? Wie wird gesellschaftspolitisch debattiert, wer sich als Familie auszeichnet?

In dieser ethnografischen Studie zeichnet Yv E. Nay nach, wie die Figur der „Regenbogenfamilie" als Kristallisationspunkt für die Aufweichung von Normalitätsvorstellungen von Familie dient und gleichzeitig konstitutiv mit einer Verfestigung rassistischer, kulturalisierender und nationalistischer Normen zusammenhängt. Dabei werden die Forderungen nach rechtlicher Anerkennung, das Ideal des Familienglücks und die Stilisierung einer „demokratischen" und „fortschrittlichen" Nation untersucht. Die Analysen münden in eine affekttheoretische Reformulierung des analytischen Begriffs „Heteronormativität"als einer Sehnsucht nach Normalität und in einen Vorschlag für eine Konzeption queerfeministischer Politiken affektiver Paradoxien.

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Publikation Information

Institutionen:

Autor_innen:

Verlag:

Zaglossus

Sprachen:

Deutsch

Stadt:

Wien

Jahr:

2017

Forschungsthemen:

Familie – Elternschaft – Verwandtschaft
Sexuelle Orientierung
Geschlechtsidentitäten
Normen – Normativität

Fächer:

Gender Studies, Soziologie

Form:

Monografie, Dissertation