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«Qui pense la Suisse ?» - Keynote de Anne Lavanchy pour la conférence nationale « Racisme et enseignement supérieur »

In dieser Folge von Missing Chapters veröffentlichen wir die Keynote «Qui pense la Suisse ?» von Anne Lavanchy, die im Rahmen der nationalen Konferenz «Rassismus und Hochschule» gehalten wurde.

Ausgehend von der titelgebenden Frage, wer die Schweiz denkt, beleuchtet die Keynote Weißsein im akademischen Feld – als hegemoniale, oft unsichtbare Position, die an der ungleichen Verteilung von Privilegien beteiligt ist. Die Universität rückt dabei als Arbeitsort und als Ort der Wissensproduktion in den Blick.
Im Zentrum stehen die materiellen Auswirkungen des strukturellen Rassismus auf akademische Laufbahnen und epistemische Gewalt in der Wissensproduktion. Die Keynote zeigt, wie Hochschulen Machtverhältnisse fortschreiben und wie Vorstellungen von «Exzellenz» die ungleiche Verteilung von Privilegien verdecken. Zugleich fragt sie, warum gerade die Sozialwissenschaften ihre eigenen Wissensordnungen so selten kritisch analysieren.
In dieser Folge geht es um:
 

  • Weißsein als Mechanismus der Privilegienverteilung
  • Strukturellen Rassismus in akademischen Laufbahnen
  • Leistung und «Exzellenz» als akademische Ordnungsvorstellungen
  • Epistemische Gewalt und hegemoniale Wissensproduktion
  • Die Selbstreflexion der Sozialwissenschaften
     

Empfehlungen

  • «Overproblematised and Underrepresented: Muslim Women in Academic Spaces» - Keynote by Faten Khazaei for the national conference «Racism and Higher Education»

Podcast Information

Bereich:

Empowerment, Lehre, Praxis