Feminist Horror
Inhalt
Das Seminar bietet eine kompakte Einführung in das Horror-Genre mit einer Schwerpunktsetzung auf dessen feministischen Spiel- und Lesarten. Mittels ausgewählter Beispiele erfolgt eine gemeinsame Vertiefung der Grundlagen interdisziplinären Arbeitens in den Gender Studies sowie deren spezifische Umsetzung durch die Studierenden.
In der Horror-Literatur und im Horrorfilm werden die Rezipient*innen nicht nur mit potenziellen individuellen Ängsten konfrontiert, sondern auch mit Aushandlungen von gesellschaftlichen Normen und Vorstellungen von Geschlecht sowie Herrschaftsverhältnissen und deren möglicher Subversion. Inspiriert von Kris Roses Zine "The Final Girl: How Horror Movies Made Me a Better Feminist" werden im Seminar nicht nur genrespezifische Tropen, Topoi und Narrative erkundet, sondern es werden auch damit verbundene tiefer gehende Fragen beleuchtet: Welche Form des Schreckens ist für wen als "Horror" klassifiziert? Welche Rolle spielen Geschlecht, Körper und Sexualität sowie deren gesellschaftliche Normierungen in Horrormedien? Wie nutzen feministische Künstler*innen oder Rezipient*innen das Horror-Genre, um patriarchale Strukturen zu kritisieren oder zu dekonstruieren?
Eine präzise Auflistung der Sekundärliteratur und auch der behandelten Horrormedien (mit entsprechenden Content-Notes) wird über die Lernplattform zur Verfügung gestellt. Das Seminar wird so konzipiert, dass es einzelne Screenings gibt, wobei die Studierenden (bei den audiovisuellen Medien) auch die Möglichkeit haben werden, sich hauptsächlich anhand von Sekundärliteratur mit dem entsprechenden Medium zu beschäftigen.
Semestres:
Niveau:
BA
Thèmes:
Disciplines:
ECTS:
3
Branches:
Etudes Genre
Type de haute école:
Universités