Symbolische Macht digitaler Technologien
Symbolische Macht digitaler Technologien: Geschlechterungleichheit durch mangelnde Repräsentation, algorithmische Diskriminierung und kulturelle Marginalisierung
Zusammenfassung
Dieser Beitrag untersucht die Bedeutung digitaler Technologien für die Reproduktion von Geschlechterungleichheit, indem er analysiert, wie diese historisch spezifischen Technologien nach Geschlecht und/oder Sexualität diskriminieren. Hierfür wird eine am Konzept der symbolischen Macht orientierte Perspektive vorgeschlagen, die eine gleichermaßen technik- wie geschlechterreflexive Auseinandersetzung mit digitalen Technologien erlaubt. Digitale Technologien werden so als Instrumente symbolischer Gewalt konzipiert und die resultierenden Geschlechterdiskriminierungen als Effekte symbolischer Herrschaft untersucht. Anhand dreier zentraler Digitalisierungsphänomene – Big Data, Algorithmische Entscheidungssysteme und Social Media – werden sich hier jeweils manifestierende Aspekte der Funktionsweisen symbolischer Herrschaft exemplarisch diskutiert.
In: Beltz Juventa. (2023). Soziale Probleme, 34(2). Weinheim: Beltz Juventa. Retrieved from https://www.beltz.de/fachmedien/soziologie/zeitschriften/soziale_probleme.html
Documents et liens
Informations sur la publication
Auteur·e·s:
Daniel Houben, Bianca Prietl
Maison d'édition:
Beltz Juventa
Langues:
Allemand
Type de média:
Ville:
Weinheim
Année:
2023
Thèmes:
Disciplines:
Thématiques:
Discriminations – marginalisation – ségrégation
Numérisation
Diversité – mixité
Branches:
Etudes Genre
Type:
Article