(Post-)Feminismus als Theater? Überlegungen zu Frauenbewegung und feministischer Theorie in Inszenierungen von She She Pop, Fräulein Wunder AG und Katarina Schröter
Zusammenfassung
Einige Jahrzehnte nach der Zweiten Frauenbewegung wird in den Medien wieder verstärkt über Feminismus und Gleichberechtigung diskutiert. Nach dem Roman „Feuchtgebiete“, der Gründung der Zeitschrift „Missy Magazine“ und der digitalen Vernetzung von jungen Bloggerinnen wird die Debatte auch ins Theater getragen: anhand von drei Beispielen untersucht dieser Beitrag die Inszenierung von Frauenbewegung und Feminismus im zeitgenössischen Theater. Dabei wird sowohl ein Vergleich mit feministischen Performances der 70er Jahre hergestellt als auch die Besonderheiten der aktuellen Inszenierungspraxen herausgestellt. Neben dem Performance-Kollektiv She She Pop und der Fräulein Wunder AG steht das Stück „Frauenbewegung ja, aber rhythmisch“ im Mittelpunkt der Analyse. Gefragt wird nach dem Stellenwert des Biographischen und nach dem Umgang mit der frauenbewegten Geschichten in den drei Inszenierungen.
In: Astrid Hackel, Mascha Vollhardt (Hrsg.), Theorie und Theater. Zum Verhältnis von wissenschaftlichem Diskurs und theatraler Praxis, Wiesbaden, Springer VS, 2014, S. 85–99
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Auteur·e·s:
Edité par:
Astrid Hackel, Mascha Vollhardt
Maison d'édition:
Springer VS
Langues:
Allemand
Type de média:
Ville:
Wiesbaden
Année:
2014
Thèmes:
Disciplines:
Thématiques:
Art – culture
Luttes – mouvements sociaux – militantisme
Branches:
Littérature
Type:
Chapitre d'ouvrage collectif