«Seht ihr mich?» Aufwachsen als Minderheit in einer alternden Gesellschaft

Kinder sind ein selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft. In der alternden Schweiz bilden sie heute jedoch eine Minderheit. Ein bedeutender Anteil wächst zudem in Familien auf, deren Lebensgeschichten von Migration geprägt sind. Diese Kinder bewegen sich häufig zwischen unterschiedlichen sozialen, kulturellen und sprachlichen Welten. Sie wachsen in Familien auf, die neue Lebensrealitäten bewältigen müssen und begegnen gleichzeitig Erwartungen von Schule, Gesellschaft und Institutionen. Somit gehören sie zu einer Gruppe, die mehrfachen Herausforderungen ausgesetzt sein kann: strukturelle Ungleichheiten im Bildungssystem, soziale Belastungen innerhalb der Familie, Diskriminierungserfahrungen sowie komplexe Übergänge zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Systemen. Gleichzeitig bringen genau diese Kinder wertvolle Ressourcen mit: Mehrsprachigkeit, transkulturelle Kompetenzen und vielfältige Verantwortungserfahrungen innerhalb der Familie. Im öffentlichen Diskurs bleiben diese Perspektiven aber EHER wenig sichtbar.

Was bedeutet es in einer alternden Gesellschaft aufzuwachsen? Welche Rolle spielen unsere Kinder für die Zukunft der Schweiz? Wie können wir heute chancengerecht in die Generation investieren, die unsere Zukunft trägt? Und welche Verantwortung tragen dabei Politik, Institutionen und Gesellschaft?

Quando:

26 novembre 2026, 13.00 – 16.30

Dove:

kHaus, Kasernenstrasse 8, 4058 Basel