Anlaufstelle gegen Diskriminierung der PH Bern

Diskriminierung hat an der PHBern keinen Platz. Dennoch kann sie in Lehrveranstaltungen, auf dem Campus oder am Arbeitsplatz vorkommen – offen oder subtil. Die Anlaufstelle gegen Diskriminierung bietet niederschwellige Beratung, Orientierung und Unterstützung.

Die Anlaufstelle gegen Diskriminierung schaut hin und hört zu. Sie ist für alle Mitarbeitenden und Studierenden der PHBern da:

  • Haben Sie Diskriminierung erfahren?
  • Haben Sie Diskriminierung beobachtet?
  • Sind Sie unsicher, ob eine Situation diskriminierend ist und wie Sie darauf reagieren können?
  • Haben Sie Fragen dazu, wie Sie diskriminierungskritisch studieren, arbeiten oder lehren können?

Die Anlaufstelle nimmt Ihr Anliegen entgegen und behandelt es vertraulich. Sie entscheiden, in welcher Form Sie Unterstützung möchten.

Was ist Diskriminierung?

Diskriminierung bedeutet: Menschen werden benachteiligt, ausgeschlossen oder herabgewürdigt. Das geschieht aufgrund von Zuschreibungen oder vermeintlichen Zugehörigkeiten und Merkmalen. Diese sind: Geschlecht, Geschlechtsidentität, sexuelle Orientierung, Alter, Behinderung, ethnische oder soziale Herkunft, Sprache, Religion, Nationalität, Rassifizierung oder politische Überzeugungen.

Diskriminierendes Verhalten verletzt die persönliche Integrität. Dazu gehören: sexuelle Belästigung, Sexismus, Rassismus, Queerfeindlichkeit, Ableismus und Machtmissbrauch. Diskriminierung kann offen oder subtil auftreten: In Benachteiligungen oder unfairer Behandlung, Ausgrenzung, abwertenden Bemerkungen, verletzenden Witzen oder Exotisierungen.

Was passiert, wenn ich mich bei der Anlaufstelle melde?

Meldung ohne Beratung: Die Anlaufstelle nimmt Ihre Meldung entgegen und dokumentiert diese anonymisiert.

Meldung mit Beratung: Die Anlaufstelle nimmt Ihre Meldung entgegen und berät Sie. Gemeinsam werden mögliche Handlungs- und Unterstützungsoptionen erarbeitet. Sie entscheiden selbst, ob und welche weiteren Schritte Sie unternehmen möchten.

Eine Beratung beinhaltet:

  • Zuhören und das Anliegen ernst nehmen
  • Erfassen, was passiert ist
  • Über Handlungs- und Unterstützungsmöglichkeiten informieren
  • Die Klärung möglicher Schritte begleiten

Alle Meldungen werden anonymisiert erfasst und ausgewertet. Rückschlüsse auf einzelne Personen sind dabei nicht möglich. Die Auswertung hilft, institutionelle Muster zu erkennen und schafft die Grundlage für gezielte Massnahmen gegen Diskriminierung.

Documents et liens

Institutions supérieures:

Pays:

Suisse

Lieux:

PHBern

Thèmes: