Schweizer:in werden: Eingebürgerte erzählen
Zusammenfassung
«Wie, wenn dir ein Arzt sagt: ‹Ziehen Sie sich aus, ich muss Sie untersuchen.› Aber dann untersucht er dich nicht als Körper, sondern untersucht dich als Mensch». Elf Einbürgerungserzählungen zeigen auf, wie in der Schweiz eingebürgerte Menschen ihr Verfahren erlebt haben. Aus den geschilderten Erlebnissen wird deutlich, dass Fragen und Irritationen zurückbleiben – selbst wenn von Aussen gesehen alles rund lief.
Einleitend liefert Francesca Falk eine Kontextualisierung der auf Oral History basierenden Einbürgerungserzählungen, die von Studierenden der Universität Bern verfasst wurden. Regina Wecker zeigt in ihrem Beitrag, wie sich das Verständnis der Einbürgerung seit der Gründung des Schweizer Bundesstaates wandelte. Maria Lassak nimmt die Arbeit von Einbürgerungsrät:innen näher in den Blick. Irena Brežná, die 1968 in die Schweiz floh und zwanzig Jahre später eingebürgert wurde, verweist in ihrem autobiografischen Beitrag auf den noch weitgehend unerforschten Zusammenhang zwischen dem «Schnüffelstaat Schweiz» und der Einbürgerungsthematik.
Edité par
Documents et liens
Informations sur la publication
Institutions:
Auteur·e·s:
Irena Brežná, Francesca Falk, Maria Lassak, Regina Wecker, Geschichtsstudierende der Universität Bern
Maison d'édition:
Seismo Verlag
Langues:
Allemand
Type de média:
Ville:
Zürich und Genf
Année:
2026
Thèmes:
Disciplines:
Thématiques:
Citoyenneté – naturalisation
Migrations – asile – exil
Pouvoir – hiérarchie – domination
Branches:
Histoire
Type:
Ouvrage collectif