rag – research art gender

Das research network rag – research art gender verbindet Wissenschaft und Kunst transdisziplinär und trägt so zu einer inhaltlichen Weiterentwicklung der kulturwissenschaftlichen Geschlechterforschung bei. In diesem research network werden Gender Studies-Forschung und -Lehre in der Schweiz strukturell durch die Zusammenführung von Schweizerischen, Deutschen und Österreichischen Forscher*innen vernetzt.
Die inhaltliche Ausrichtung des Netzwerks versteht wissenschaftliche und künstlerische Episteme als gleichwertige und sich gegenseitig beeinflussende Vermittlungs-, Kritik- und Interventionsinstrumente. So konstituiert sich rag auch institutionenübergreifend (Universität, Forschungsinstitut, Universität für Musik und darstellende Kunst, Filmakademie).
Das research network setzt sich zum Ziel, aktuelle Geschlechter- und Gesellschaftsdiskurse in akademischen und ausserakademischen Reflexionsräumen und -laboren im Dialog mit Kunstschaffenden (Film, Theater, Performance, darstellende Kunst etc.) zu diskutieren und in gemeinsamen (Transfer-)Projekten zu vermitteln, möglicherweise auch im Rahmen von team teaching und Ringvorlesungen.
Das Netzwerk plant, sich in der Regel zwei Mal im Jahr zum Austausch über aktuelle Projekte und Vorhaben zu treffen und mindestens einmal im Jahr ein Projekt an einem der drei Standorte (Schweiz, Deutschland, Österreich) zu realisieren. Auf dem blog art of intervention aoi können aktuelle Projekte der Mitglieder laufend vorgestellt werden. Für das nächste Jahr ist im September 2024 ein gemeinsames Panel im Rahmen des Abschlusssymposiums Confronting Realities. Working on Cinematic Autosociobiographies (gefördert durch FWF/ PEEK) unter der Leitung von Claudia Walkensteiner-Preschl an der mdw in Wien geplant.

Es ist jederzeit möglich, dem research network beizutreten. Kontakt: Christa Binswanger, christa.binswanger unisg ch


Mitglieder (in alphabetischer Reihenfolge):
Prof. Dr. Christa Binswanger (SHSS, Universität St. Gallen)

Dr. Dominique Grisard (Swiss Center for Social Research; Universität Basel)

Dr.in Univ. Doz.in Doris Ingrisch (mdw-Universität für Musik und darstellende Kunst Wien)

Prof.in Dr.in Anne-Berenike Rothstein (Universität Konstanz)

Dr. des. Bernadett Settele (Zürcher Hochschule der Künste)

Univ.-Prof.in Dr.in Claudia Walkensteiner-Preschl (Filmakademie Wien; mdw-Universität für Musik und darstellende Kunst Wien)

Dr. Andrea Zimmermann (Swiss Center for Social Research; Universität Bern)