Doppel Karriere Paare an Schweizer Universitäten

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Seit dem Jahr 2000 setzt sich das Bundesprogramm «Chancengleichheit von Frau und Mann an Schweizer Universitäten» dafür ein, dass Frauen in akademischen Spitzenpositionen besser vertreten sind.

Gesamtschweizerisch wird ein Professorinnenanteil von 25% bei den (ausser)ordentlichen Professuren und 40% bei den Assistenzprofessuren angestrebt. Zudem soll 2013-2016 auch der Anteil von Frauen in Leitungsgremien erhöht werden.

In seiner dritten Phase (2008-2011/2012) erhielt das Programm einen neuen Schwerpunkt: Doppelkarrierepaare. Damit werden Paare bezeichnet, in denen beide Partner eine hohe Bildung besitzen, sich stark in ihrem Beruf engagieren und eine eigenständige Karriere verfolgen. Was können Universitäten dazu beitragen, dass solche Partnerschaftsmodelle nicht ein blosser Wunsch oder eine Absichtserklärung bleiben? Diese Frage ist aus Perspektive der Chancengleichheit vor allem deshalb relevant, weil mehr Wissenschaftlerinnen als Wissenschaftler in Doppelkarrierepartnerschaften leben. Wer gendersensible Rahmenbedingungen für Doppelkarrierepaare schafft, verbessert damit auch die Chancen von Frauen in der Wissenschaft.

Als der Schwerpunkt «Doppelkarrierepaare» gestartet wurde, lagen keine gesicherten Zahlen darüber vor, wie häufig solche Konstellationen in der Schweiz sind. Das ist heute anders: Im Rahmen der Programmevaluation fand eine umfassende Befragung des wissenschaftlichen Personals der Schweizer Universitäten und der beiden ETH statt. Sie zeigt: Wissenschaftlerinnen stehen häufig unter einem grösseren Druck, Beruf, Partnerschaft und Familie zu vereinbaren als ihre männlichen Kollegen – und dies beeinflusst auch ihre Chancen auf eine akademische Karriere.

Der vorliegende Bericht präsentiert die wichtigsten Ergebnisse und ein Update 2012 des ausführlichen Evaluationsberichts zur Programmphase 2008-2011, den das Büro BASS im Auftrag der Programmleitung erstellte. Die Programmleitung hat die Resultate mit grossem Interesse gelesen und dankt dem Evaluationsteam für die wertvolle und präzise Arbeit, Vorwort 2 die für künftige hochschulpolitische Diskussionen nützlich sein wird. Die Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten CRUS hat zu den Empfehlungen des Evaluationsberichts bereits unterstützend Stellung genommen.

Allegati

Institutionen:

Sprachen:

Tedesco, Francese, Inglese

Medientyp:

PDF

Stadt:

Bern

Jahr:

2013

Diversity Themen:

Genere, Conciliazione

Bereich:

Ricerca

Form:

Relazione