Stereotype Darstellungen von Personen und Gruppen sind Teil gängiger Erzählverfahren in Comics, welche die Bild- und Sprachebene miteinander verbinden. Im Rahmen des zweisemestrigen Forschungsseminars steht die Frage im Mittelpunkt, inwiefern in Comics Geschlecht und sexuelle Orientierung stereotyp dargestellt werden. In diesem zweisemestrigen Forschungsseminar realisieren Sie selbständig in kleinen Gruppen (zwei bis drei Personen) ein Forschungsprojekt und verfassen einen entsprechenden Forschungsbericht (Seminararbeit). Dieses ‚learning by doing’ ist unerlässlich für den Erwerb von Methodenkompetenz, die für das Erstellen wissenschaftlicher Arbeiten unverzichtbar ist. Dabei werden alle Schritte empirischer Forschung eingeübt – von der Erarbeitung theoretischer Grundlagen und des Forschungsstandes über die Operationalisierung und Datenerhebung bis hin zur Datenauswertung.

Zum Seminar erscheint ein Reader mit Arbeitsmaterialien.

Lernziele

  • Sie erarbeiten selbstständig theoretisch fundiertes Wissen über geschlechterstereotype Darstellungen.
  • Sie sind in der Lage, den Forschungsstand zu recherchieren, zu verstehen, zu interpretieren und kritisch zu reflektieren.
  • Sie lernen in kleinen Gruppen in Auseinandersetzung mit der Theorie eine Fragestellung und ein Forschungsdesign zu entwickeln, das Projekt empirisch umzusetzen und die Befunde in einer Forschungsseminararbeit darzustellen.
  • Sie sind in der Lage, in Gruppen eine qualitative Inhaltsanalyse durchzuführen.
  • Sie können die Befunde ihrer Arbeit mündlich präsentieren und Ihr Wissen in Diskussionen einbringen.

Semesters:

Stufe:

BA

ETCS:

3

Domaines:

Medienwissenschaft

Type de haute école:

UH