120%-Care-Grant Universität Bern

Pratique

Neuer Grant zur Unterstützung von Postdocs mit Betreuungspflichten

Am 01.08.2019 traten die Änderungen bei den Anstellungen auf Postdoc-Stufe in Kraft. Die Stellenkategorie der Postdoktorierenden ist eine neue Kategorie für Personen, die eine akademische Karriere anstreben. Die Postdoktorierenden lösen die Oberassistenz und wissenschaftliche Assistenz mit Doktorat ab (vgl. Postdoc-Reglement).

Ein Postdoktorat ist grundsätzlich eine Vollzeittätigkeit. In der Regel beträgt der Beschäftigungsgrad zwischen 80 bis 100 Prozent eines Vollzeitarbeitspensums. Die Universitätsleitung kann einen tieferen Beschäftigungsgrad als 80 Prozent bewilligen, wenn persönliche Gründe, z.B. Betreuungspflichten, vorliegen.

Am 18. Februar 2020 hat die Universitätsleitung deshalb das Reglement zum 120%-Care-Grant für Postdoktorandinnen und Postdoktoranden verabschiedet.

  • Der Care-Grant ermöglicht es Postdoktorandinnen und Postdoktoranden mit Betreuungspflichten, die 80%-100% angestellt sind, ihren Beschäftigungsgrad für max. 12 Monate auf mindestens 60% zu reduzieren.
  • Zur Übernahme von Aufgaben, die aufgrund der Reduktion des Beschäftigungsgrades nicht wahrgenommen werden können, wird eine Supportperson angestellt, deren Anstellung sich mit derjenigen der Postdoktorandin/des Postdoktoranden zu maximal 20% überlappt (i.d.R. insgesamt Anstellung von 120%).
  • Das Institut stellt die durch die Reduktion frei gewordenen Punkte für die Anstellung der Supportperson zur Verfügung, die Universitätsleitung finanziert die Überlappung der Anstellung (max. 20%).
  • Die Supportperson übernimmt Arbeiten, die im jeweiligen wissenschaftlichen Kontext für die Postdoktorandin/den Postdoktoranden unmittelbar notwendig für eine akademische Karriere sind. Die Tätigkeiten, für die eine Supportperson angestellt wird, müssen in der Postdoc-Vereinbarung festgehalten sein (für mehr Information zur Postdoc-Vereinbarung siehe Pfad im uniinternen Bereich: Dienstleistungen > Personal > Index A-Z > Postdoktorat).

Date de publication:

07 mai 2020

Délai:

02 juin 2020

Thèmes:

Institutions:

Office for Gender Equality, University of Berne(Suisse)