«Escape 1971», das Spiel zum 50. Jubiläum des nationalen Frauenstimm- und Wahlrechts

Eckdaten und Handlungsablauf:

Escape 1971 ist ein frei verfügbares online Escape-Game zum 50. Jubiläum des nationalen Frauenstimm- und Wahlrechts in der Schweiz. Es ist ein Spiel für die ganze Familie und Freund*innen ab 12 Jahren (in Begleitung ab 8 Jahren) auf Mundart und Hochdeutsch. Spezielle Vorkenntnisse braucht es keine. In diesem Spiel machen die Spieler*innen eine Zeitreise ins Jahr 1969 und kämpfen zusammen mit Ruth Bürgin aus Basel für das Frauenstimmrecht. Die Spieler*innen können erst wieder in die Gegenwart zurückkehren, wenn das Stimmrecht 1971 angenommen wurde. Um weiterzukommen, gibt es Rätsel mit Bezug auf historische Ereignisse sowie kombinatorische Rätsel zu lösen. Das Spiel dauert eine bis höchstens zwei Stunden und ist für Firefox- oder Chrome-Browser auf Desktop-Geräte entwickelt worden. Es lässt sich daher nicht auf einem mobilen Gerät spielen.

Projekt und Ziele:

Das online Escape-Game-Projekt wurde im Sommer 2020 von einem 5-köpfigen Team aus eigener Initiative gestartet und entwickelt. Die Motivation war die Freude, gemeinsam ein Spiel zu entwickeln und dabei selbst etwas zu lernen. Ziel des Projekts war das Thema «Frauenstimm- und Wahlrecht» aufzugreifen und im entsprechenden Umfeld zu verbreiten. Das Spiel soll die historischen Ereignisse auf spielerische und unterhaltsame Weise vermitteln und für das Thema Frauen*rechte sensibilisieren. Das Projekt verfolgt weder wirtschaftliche noch kommerzielle Ziele. Das Resultat dieses Projekts wird kostenlos zur Verfügung gestellt.

Team:

Das 5-köpfige Team besteht aus den zwei enthusiastischen Web-Entwicklerinnen Annabelle Wiegart und Nicole Meier, die sich autodidaktisch die Programmierung mit diesem Projekt aneignen wollten. Die Web-Entwicklerinnen sind von Haus aus Bibliothekarinnen und beschäftigen sich zunehmend professionell mit der Softwareentwicklung. Annabelle Wiegart hat zudem den Titelsong «Jetz muess öppis goh» zum Spiel geschrieben und eingesungen. Der Musiker, Schlagzeuglehrer und Künstler Manuel Sulzer hat das Spiel vollständig illustriert und ebenfalls den Titelsong zusammen mit Elias Kohli vertont. Daniela Crescenzi hat dem Projekt mit Recherchen, Struktur und Kommunikation einen roten Faden gegeben, während Tonja Zürcher beratend und kommunikativ unterstützt hat. Tonja Zürcher und Daniela Crescenzi haben beide Geschlechterforschung studiert.

Date de publication:

28 avril 2021