COVID-19

Für Zuhause: Quarantänetipps der Gender Campus Redaktion

Blogs zu Corona aus Forschung und Aktivismus

Signs, das Journal of Women in Culture and Society, hat junge Wissenschaftler_innen dazu aufgerufen, die Parameter der Pandemie aus feministischem Blickwinkel durchzudenken. Unter dem Schwerpunkt Feminists Theorize COVID-19: A Symposium sind die Essays erschienen, sie alle eint der Fokus auf die Beziehung zwischen der Pandemie und Vektoren der Ungleichheit (EN).

#DossierCorona von TRAFO - Blog for Transregional Research: Unter dem Thread #transnationalfeminisms reflektieren Wissenschaftler_innen und Aktivist_innen aus verschiedenen Ländern Perspektiven und Herausforderungen, die die Gesundheits-Krise aus feministischer und transnationaler Sicht mit sich bringen (EN).

Die "Bully Bloggers" veröffentlichen Texte zu Corona unter dem Schwerpunkt "Corona Reading" (EN).

femtechnet.org schreibt über "Feminist Pedagogy in a Time of Coronavirus Pandemic" (EN).

Wortmeldungen von Soziolog*innen zur Pandemie finden sich auf dem Soziopolis-Blog: "Soziologisches zur Pandemie I" / "Soziologisches zur Pandemie II"

Beiträge aus geistes- und sozialwissenschaftlicher Perspektive finden sich auf "Viral. Les Multiples Vies du COVID-19" der Universität Lausanne (FR, EN).

Réflexions sur le coronavirus: Série d’articles de la CFQF (DE, FR, IT).

Care & Corona in Ungarn: Der Blogpost "Revolution Unstalled?: The Impact of the COVID-19 Crisis on the Domestic Division of Labor in Hungary" untersucht die Auswirkungen der Pandemie auf Care-Arrangements in ungarischen Haushalten (EN).

Kein Blogpost, aber wichtig zu lesen: Policy Brief "Gender aspects of COVID-19 and pandemic response" der Swiss National Science Task Force COVID-19 (EN).

Auch kein Blogpost, aber spannend zum Nachgucken: BiblioTalk der Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich «Die Folgen von Corona auf die Gleichstellung im Arbeitsmarkt».

In eigener Sache: Gender Campus Blog

Auf unserem Blog schreiben Gastautor*innen zu aktuellen, hochschulpolitischen Themen, ihrer eigenen Forschung und vielem mehr. Die Beiträge sind auf Deutsch, Französisch oder Englisch verfasst.

Mit dem Beitrag "The corona crisis from a gender perspective: Opening up a debate" hat die SSGF (Schweizerische Gesellschaft für Geschlechterforschung) im Mai 2020 eine Diskussion aus einer Geschlechterperspektive rund um die sozialen und ökonomischen Auswirkungen von Corona auf unserem Blog lanciert. Wie bei allen Beiträgen möchten wir daran erinnern, dass Repliken verfasst werden können, die wir im Blog veröffentlichen. Gerne heissen wir also Beiträge, Erweiterungen, Fokussierungen, Erfahrungsberichte etc. die Bezug zum Ausgangsbeitrag der SGGF nehmen, willkommen. Dazu können Sie "Eine Replik verfassen" auf der Blog-Seite anwählen oder uns via info gendercampus ch kontaktieren.

Nachlese Medienbeiträge zu Corona mit Genderforscher*innen:

Rückschlag in der Empanzipation? Tina Büchler vom Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung der Universität Bern nimmt im SRF Kulturplatz zusammen mit anderen Expert*innen über Retraditionalisierung, Care-Arbeit und Karriere-Knicks in Zeiten der Pandemie Stellung.

"Wir und die anderen - Nationalistische Rezepte gegen Corona": Janine Dahinden, Professorin für transnationale Studien an der Universität Neuenburg spricht im Interview mit Radio Rabe über nationalistische Diskurse in der Corona-Krise.

"Wie äussert sich Rassismus in der Coronakrise? Und warum tut sich die Schweiz so schwer damit, ihre Kolonialgeschichte aufzuarbeiten?" Interview auf "Watson" mit Jovita dos Santos Pinto, Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung, Universität Bern.

'In den Köpfen vieler Menschen gibt es diese Koppelung von Expertise und Männlichkeit': "Über den Zusammenhang zwischen Geschlecht und Corona-Krise – und wieso wir nicht 'Krieg' führen sollten gegen Viren", Interview in der "Republik" mit Patricia Purtschert, Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung, Universität Bern.

Archive Corona
Corona-Memory est une archive participative qui recueille des instantanés individuels sur la pandémie de Coronavirus en Suisse. Le projet vise à constituer un lieu de mémoire collective, et rendre accessible la diversité des expériences vécues dans cette urgence partagée, non seulement aujourd’hui, mais à l’avenir (DE, FR, IT).

CORONA CONNECT by QUEER BODY WORKERS
"body work, heart and mindfulness in times of corona" bieten queere Bodyworkers aus Wien an - über die Zoom-Kurse auf Spendenbasis wird auf der dazugehörigen Website und innerhalb einer Facebook-Gruppe und informiert.

Heimkino statt Home Office!
Der Dokumentarfilm "Being Sascha" zeigt die Erfahrungswelten eines jungen Menschen ausserhalb der binären Geschlechterzuweisungen. Bis zum 1. Februar 2021 kostenlos in der 3sat-Mediathek verfügbar (ab 18!).

Eine ganze Bibliothek mit audiovisuelle Medien zu feministischen und geschlechterpolitischen Themen bietet die Gender-Mediathek der Heinrich-Böll-Stiftung.

Das L.MAG hat queere Serientipps für die Corona-Couch erstellt.

Im Katalog "Indigenous Cinema" des National Film Board of Canada können Filme von indigenen Filmemacher*innen gestreamt werden. Einige davon sind kostenfrei zugänglich.

Eine detaillierte Zusammenstellung gibt es auch vom SRF: Es muss nicht immer Netflix sein...

Queerbooks
Um an queer-feministische Bücher ranzukommen, lohnt sich ein Abstecher auf Queerbooks. Die kleine, feministische Buchhandlung ist online zu finden unter: www.queerbooks.ch

Gosteli-Stiftung
Das Marthe-Gosteli-Archiv stellt für Lehrpersonen und alle anderen Unterrichtsmaterial zum Frauenstimmrecht kostenlos zur Verfügung.

Podcast: «Coronavirus: Wisdom from a Social Justice Lens»
In diesem Podcast wird die Pandemie unter dem Blickwinkel der sozialen Gerechtigkeit betrachtet. Im Zentrum stehen das Wissen und die Erfahrung von Menschen mit chronischer Krankheit und Behinderung. Um ableist language geht es in dieser kritischen Stellungnahme der disability Aktivistin Charis Hill.

Covid-19-Uhr-Newsletter
Die Republik versorgt uns abermals wochentags um 19 Uhr mit Brauchbarem zur Pandemie – weil es nochmals mühsam wird. Der 19-Uhr-Newsletter ist ein Angebot zur Bewältigung der Corona-Pandemie. Unaufgeregt, ermutigend, kostenlos.

Der Bajour-Ticker zur zweiten Welle
Auch Bajour leistet einen Beitrag in Form von kuratierten News und Gute-Laune-Rezepten aus dem Redaktions-Home-Office. Inputs sind herzlich willkommen.

glitterclit_
Wer in der Quarantäne vereinsamt, der*dem raten wird, sich eine dieser wundervollen Klitorismodelle oder Kuschelvulven anzuschaffen. Zum Schmusen, für die sexuelle Bildung oder einfach für schöne Selfies.

Leiterlispiel gegen Langeweile
Auf ins Bundeshaus! Das Ziel des neuen Leiterlispiels zum 50-jährigen Frauenstimmrecht ist es, die weiblichen Spielfiguren in den erlauchten Kreis der Bundesräte zu würfeln. Alle Spielzüge basieren auf historischen Tatsachen.

Projekt MUSE
Für alle Akademiker*innen, die wegen geschlossenen Bibliotheken verzweifeln, gibt es das Projekt MUSE. Zahlreiche Bücher und Journals sind vorübergehend frei zugänglich. Hier können Bücher ausserdem digital ausgeliehen werden.

Faces of Frida
Frida Kahlo war nicht nur Leinwand- sondern auch Isolationskünstlerin. Die Online-Ausstellung "Faces of Frida" beleuchtet das facettenreiche Leben der mexikanischen Malerin. Alle Texte sind auf Englisch verfasst.

Digitalisierte Zeitschriften - zum Beispiel die "Olympe" oder die "Emanzipation"
Viele Archive bieten einen umfassenden Einblick in feministische Zeitschriften und Quellen. So hat zum Beispiel das Archiv für Frauen-, Geschlechter- und Sozialgeschichte Ostschweiz eine fast komplette Sammlung der Zeitschrift "Olympe. Feministische Arbeitshefte zur Politik" digitalisiert. Auf E-Periodica finden Sie alle Ausgaben der "Emanzipation - Zeitschrift für kritische Frauen".

Home Office und Vereinbarkeit

Tolle Tipps für digital verfügbare Kinderbücher, Lexikas, Spiele und Filme
Links, die schlau machen und unterhalten: Bibliomedia hat eine umfassende Linksammlung mit lehrreichen Materialien zusammengestellt, die trotz der Normalisierung des Schulbetriebs online bleiben.

Ideen für antirassistisches und antioppressives Homeschooling...
... bleiben weiterhin relevant und sind in diesem (englischsprachigen) Google Doc zu finden.

Ressourcen zu mentaler Gesundheit und Sicherheit

Spendemöglichkeiten

Lysistrada: Nothilfe für Sexarbeiter*innen im Kanton Solothurn

FIZ Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration: Nothilfe für Migrantinnen.

Surprise: Unterstützung für Verkäufer*innen des Strassenmagazins und Stadtführer*innen.

Caritas: Unterstützung für Familien und Alleinstehende in akuten Notlagen.

#leavenoonebehind: Petition und Spenden für die Evakuierung von Flüchtlingscamps in Europa.

Tolle Crowdfunding-Projekte, die Unterstützung brauchen

Neues Mädchenmagazin Kosmos: Das klischeefreie Magazin für Mädchen (und den Rest der Welt) lädt dazu ein, sich selber sowie positive Vorbilder kennenzulernen, Ideen zu präsentieren und sich schweizweit untereinander auszutauschen. Intelligent, lustig, ermutigend. // Magazine KOSMOS pour filles: «KOSMOS pour filles (et pour le reste du monde)» est aussi intelligent, courageux et diversifié que ses lectrices: reportages, jeux et modèles inspirants – sans maquillage, pub ni clichés de genre.

Female Act braucht dich: Der junge Verein, geführt von Schauspieler*innen setzt sich für multiperspektivische Realitäten ein. Also dafür, dass alle Menschen, egal welchen Geschlechts, welcher Herkunft, Hautfarbe, Alters, sexueller Orientierung oder körperlicher Erscheinung, im Film und auf der Bühne Geschichten erzählen.

P.S.

Wir ergänzen diese Seite laufend, gerne auch mit Ihren Tipps!

Leider sind zurzeit die meisten Hinweise auf Deutsch. Wo die Inhalte mehrsprachig zugänglich sind, ist dies vermerkt.