Queer-/feministische-intersektionale Diskurse im deutschsprachigen Theater

Feminism through the ages

Die sogenannten vier Wellen des Feminismus strecken sich über fast zwei Jahrhunderte, und werden je nach historischen und geopolitischen Kontexten anders verortet. Aber nie gab es einen Feminismus, sondern Feminismus ist immer vielfältig und insbesondere geprägt von denjenigen, deren Erfahrungen nicht in den zeitlichen und sozialen Kontext gepasst haben und unsichtbar blieben. Auch im Theater und in der Performancekunst haben unterschiedliche feministische, queer-feministische und intersektionale Diskurse die ästhetische Auseinandersetzung beeinflusst.
In diesem Blockseminar soll anhand von wichtigen theoretischen Texten sowie ausgewählten performativen und theatralen Auseinandersetzungen nach dem Stand des Dialogs zwischen verschiedenen Generationen von feministischen Diskursen im deutschsprachigen Theater gefragt werden. Welcher Konsens besteht und welcher Dissens kann fruchtbar für ein Allyship gemacht werden?
Gemeinsam sollen relevanten Fragen aufgeworfen und kritisch diskutiert werden. Auch ist eine eigene und/oder kollektive künstlerische Auseinandersetzung erwünscht.

Semesters:

Level:

MA

Institutions:

ETCS:

6

Subjects:

Theaterwissenschaft

University Type:

UH