Demokratie und Geschlecht in der griechischen Komödie

Theateraufführungen waren ein wichtiger Teil des kulturellen Lebens im klassischen Athen. Hier wurden zentrale gesellschaftliche und politische Themen verhandelt. In dieser Übung werden wir uns mit einer Auswahl von Komödien des Dichters Aristophanes (ca. 450/44 - 380 v. Chr.) beschäftigen. Im Zentrum wird die Frage stehen, wie in den Komödien Männlichkeit und Weiblichkeit sowie das Verhältnis der Geschlechter zueinander dargestellt wurde, und wie Frauen und Männer an den demokratischen und gesellschaftlichen Institutionen partizipierten. Aristophanes ist bekannt für seine mundus inversus Darstellungen, in denen plötzlich Frauen die Macht über die politischen Geschäfte erhalten. Wir werden uns solche Szenen im Detail anschauen und fragen, welche Vorstellungen von Geschlecht und Demokratie dahinterstehen.

Semesters:

Level:

MA

Institutions:

ETCS:

5

Subjects:

Geschichte

University Type:

UH