Forum der Schweizer Hochschulen

Der Think Tank Gender & Diversity verfolgt seit 2018 das Ziel, das vielfältige Wissen und die Kompetenzen in den Bereichen Gender und Diversity in Forschung und Diversitätsarbeit an den Hochschulen zu vernetzen, weiterzuentwickeln und mit der Öffentlichkeit zu teilen. Damit leistet der Think Tank einen Beitrag zur sozialen Innovation innerhalb und ausserhalb von Hochschulen. Mit dem Projekt «Forum der Schweizer Hochschulen» setzt der Think Tank dieses Ziel fort und entwickelt es weiter.

Das Forum dient der Vernetzung der aktuell 19 Projekte, die von 2021 – 2024 im Rahmen des P-7 Programms «Diversität, Inklusion und Chancengerechtigkeit in der Hochschulentwicklung» von swissuniversities an den Schweizer Hochschulen durchgeführt werden. Durch themenspezifische Aktivitäten und Kooperationen unterstützt das Forum den schweizweiten Wissensaufbau und -transfer zu Diversität, verstanden als intersektionales Zusammenwirken von Ungleichheitsrelationen, die Geschlecht, Rassifizierung, Sexualität, Dis/ability, Alter, Migration und Klasse umfassen können. Auch werden Lösungsansätze ausgetauscht, die aus den verschiedenen Leistungsbereichen und Projekten der Hochschulen resultieren.

Das Forum ermöglicht damit bisher fehlende Synergien unter den Projekten, bündelt Expertise und unterstützt den Austausch von Forschung und Diversitätsarbeit. Ausgehend von den Themen und Problemstellungen der P-7 Projekte und in Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Ereignissen (wie z.B. BlackLivesMatter, feministischer Streik, Umsetzung Behindertenrechtskonvention, inklusive Sprache oder Covid-19) setzt das Forum thematische Schwerpunkte zu Vielfalt, Diskriminierungssensibilität, Gleichstellung und Inklusion an den Hochschulen. Akteur*innen und Expert*innen aus Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft leisten methodische und inhaltliche Beitrage zu den  Schwerpunkten des Forums . Darüber hinaus stärkt das Forum die Vernetzung und die öffentliche Kommunikation von Veranstaltungen und Projektergebnissen durch seine Plattform auf dem Gender Campus. Informationen dazu folgen.