AG TransforMen

Die Arbeitsgruppe TransforMen (Transformation von Männlichkeiten) ist eine standortunabhängige, interdisziplinäre sowie institutionenübergreifende Arbeitsgruppe, die sich im September 2015 an der Forschungswerkstatt des Netzwerks Gender Studies Schweiz und der SGGF in Lausanne gegründet hat. Seither trifft sich die Gruppe circa vier Mal im Jahr zum Austausch von Forschungsinhalten oder zum gemeinsamen Besuch von Veranstaltungen.

Im März 2018 hat die AG TransforMen zusammen mit der FHS St. Gallen eine Tagung „Zeitdiagnose Männlichkeiten Schweiz“ organisiert und durchgeführt.

Der Zusammenschluss von Forschenden aus verschiedenen Stufen (Doktorierende, Post-Docs, Dozierende, FH Professoren) setzt sich für den gegenseitigen Austausch und die Förderung der kritischen Männer- und Männlichkeitsforschung in der Schweiz ein.
Die kritische Männer- und Männlichkeitsforschung hat sich seit den 1980er Jahren international und im deutschsprachigen Raum als eigenständige Forschungsperspektive innerhalb der Geschlechterforschung entwickelt. Sie fokussiert auf die Analyse von Macht- und Herrschaftsverhältnissen zwischen Männern und Frauen, zwischen Männern sowie auf queere Geschlechtlichkeit.
Die Arbeitsgruppe hat zum Ziel, verschiedene Forschungen zu Männlichkeit in der Schweiz zu vernetzen und das Forschungsfeld in der Schweiz zu etablieren und zu fördern. Die Gruppe arbeitet hochschultypenübergreifend (UH, FH, PH) sowie mit Akteuren und Akteurinnen aus der Praxis.

Inhaltliche Forschungsthemen sind u.a. die historischen Entwicklungen von Männlichkeiten in der Schweiz in Zusammenhang mit dem Verständnis von Demokratie, Familie, Staat, Wirtschaft oder Militär. Weitere Schwerpunkte sind: Familie, Erwerbsarbeit und Freizeit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Alter, Soziale Arbeit und Sozialpädagogik, Liebes- und Freundschaftsbeziehungen sowie Männer in der Finanzbranche.

Es ist jederzeit möglich, der Arbeitsgruppe beizutreten.

Kontakt: Dr. Diana Baumgarten, Prof. Dr. Steve Stiehler und M.A. Matthias Luterbach

Teilnehmer*innen der AG