Sarah Berit Schilliger

Nach ihrem Studium in Soziologie, Politikwissenschaften und Philosophie an der Universität Zürich war Sarah Schilliger von 2006 bis 2016 (Ober-)Assistentin am Soziologischen Seminar der Universität Basel. 2017/18 forschte sie mit einem SNF Postdoc Mobility-Stipendium am Institut für Migrationsforschung und interkulturelle Studien (IMIS) an der Universität Osnabrück und am Centre for Refugee Studies an der York University/Toronto. Seit 2019 ist Sarah Schilliger assoziierte Forscherin am Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung (IZFG) der Universität Bern. Aktuell nimmt sie Lehraufträge wahr an den Universitäten Fribourg und Basel sowie im Internationalen Masterstudiengang ‘Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession’ in Berlin.

Für ihre Dissertation ‘Pflegen ohne Grenzen?’ (2014) untersuchte sie ethnographisch die Arbeits- und Lebensrealitäten polnischer Care-Arbeiterinnen, die in Schweizer Privathaushalten pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr betreuen. Sie setzte dabei die Herausbildung dieses prekären Arbeitsmarktes in einen Zusammenhang mit veränderten Geschlechterverhältnissen, aktuellen Umbrüchen im Migrationsregime sowie wohlfahrtsstaatlichen Restrukturierungen im Care-Bereich. In ihrer Postdoc-Forschung (Habilitation) untersucht sie Transformationen von Citizenship-Politiken und Aushandlungen um Teilhabe und soziale Rechte im Kontext von temporärer bzw. irregulärer Migration. Aktuell setzt sie sich mit lokalen Grenzpraktiken, ‘urban citizenship’ und der Entstehung neuer urbaner Rechtsregime im Umgang mit (irregulärer) Migration auseinander.

Sarah Schilliger ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Rosa Luxemburg Stiftung.

Personal Information

Institutionen:

Forschungsthemen:

Migration – Asyl, Arbeit – Laufbahn – Beruf, Care, Epistemologie – Theorie

Fächer:

Soziologie