Unser gesellschaftliches Handeln ist stark von ungleichen Machtverteilungen geprägt. Solche Machtverhältnisse finden auch Eingang in unsere Sprache: Was wir sagen, wie wir es sagen und mit, über und für wen wir sprechen, können wir oft nicht losgelöst von unseren sozialen Positionen und den Verhältnissen zwischen diesen verstehen. In diesem Seminar widmen wir uns einigen Arten, auf die Macht und Sprache zusammenhängen. Wir werden dabei u.a. folgenden Fragen nachgehen, die an der Schnittstelle von Sprachphilosophie, feministischer und critical race Philosophie anzusiedeln sind: Wie können Personen durch den blossen Gebrauch von Wörtern gesellschaftlich abgewertet werden? Welche Probleme ergeben sich beim Sprechen für, über und mit anderen? Gibt es spezifisch sprachliche Ungerechtigkeiten? Was haben ungleiche Machtverhältnisse mit der Bedeutung einzelner Wörter zu tun? Welches sind Strategien der sprachlichen Selbstermächtigung? Ein Grossteil der Lektüre ist in Englischer Sprache verfasst.

Semesters:

Stufe:

MA

Disziplinen:

Institutionen:

ETCS:

6

Fächer:

Gender Studies

Hochschultyp:

UH