Netzwerk Gender Studies Schweiz

Das Netzwerk Gender Studies Schweiz ist ein Verbund aus Vertreter_innen von Schweizer Hochschulen, dessen Ziel es ist, die Gender Studies nachhaltig zu institutionalisieren und so die Geschlechterforschung und die Ausbildung von wissenschaftlichen Nachwuchskräften auf diesem Gebiet zu sichern. Ein weiteres Anliegen ist der Ausbau und die Sicherung von interinstitutionellen und hochschultypenübergreifenden Lehr- und Forschungskooperationen im Bereich der Geschlechterforschung in der Schweiz. Das Netzwerk wurde von 2002-2016 durch die Schweizerische Universitätskonferenz (SUK) mittels projektgebundener Beiträge unterstützt. Von 2013-2016 lief das SUK-Teilprogramm "Gender Studies", das von Andrea Maihofer (Universität Basel) und stellvertretend von Bettina Dennerlein (Universität Zürich) geleitet wurde. Es war Teilprogramm des SUK-Programmes P-4 "Chancengleichheit von Mann und Frau an den Universitäten/Gender Studies".

In der Hochschullandschaft der Schweiz ist das Netzwerk Gender Studies ein Pioniermodell, weil es ein gesamtschweizerisches Lehrangebot auf allen drei Stufen (Bachelor, Master, Doktorat) kontinuierlich auf- und ausgebaut hat. Dieses interuniversitär abgestimmte Studienangebot ist hochstehend und interdisziplinär. Es wird gestärkt durch Lehrkooperationen zwischen verschiedenen Universitäten. Zudem hat das Netzwerk Gender Studies Schweiz in den Bereichen Nachwuchsförderung und Forschung innovative Angebote entwickelt, die seit einigen Jahren mit viel Erfolg durchgeführt werden.

Seit 2017 ist das Netzwerk für alle Hochschulen offen. Die Co-Leitung liegt bei Patricia Purtschert (Universität Bern) und Marylène Lieber (Universität Genf). Für die Koordination ist Gender Campus zuständig.

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