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Chancengleichheit an Schweizer Hochschulen

Die Förderung der Chancengleichheit gehört heute international zum unabdingbaren Standard in der Wissenschaft und stellt ein zentrales Qualitätskriterium für den gesamten Hochschulbereich dar. In der Schweiz haben die Bundesprogramme Chancengleichheit 2000-2011/12 massgebend zur Etablierung und Verankerung dieses Standards beigetragen. An allen Universitäten und Fachhochschulen wurden Gleichstellungsstrukturen geschaffen und spezifische Massnahmen zur tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männern ergriffen.
 
Die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern an Schweizer Hochschulen und die strukturelle Verankerung von Gleichstellungsarbeit konnten - trotz vieler erfolgreicher Schritte - noch nicht nachhaltig sichergestellt werden. Die Laufbahnen/Karrieren von Frauen und Männern verlaufen nicht gleich; noch zu viele Frauen verlassen in den Jahren nach dem Doktorat die Akademie, respektive haben nicht dieselben Chancen auf eine Professur. In MINT-Fächern, (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) an den ETH und FH sind Frauen auf allen Hierarchiestufen deutlich untervertreten. Männer fehlen an den Fachhochschulen weitestgehend in den Fachbereichen Soziale Arbeit und Gesundheit, an den Universitäten finden wir die grössten Unterschiede bei den Geschlechtern in der Veterinärmedizin.

Um dieses Potential zu erschliessen, beteiligen sich die Universitäten am SUK-Programm P4 "Chancengleichheit von Frau und Mann an Universitäten / Gender Studies 2013-2016"  und die Fachhochschulen Bundesprogramm Chancengleichheit für Frauen und Männer an den Fachhochschulen 2013-16. Diese Programme verfolgen hauptsächlich folgende Ziele mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Die institutionelle Verankerung von Chancengleichheit von Frau und Mann in den Bereichen Organisation, Lehre, Forschung und Nachwuchsförderung; die Überwindung von Geschlechterstereotypen bei der Berufs- und Studienwahl sowie familienfreundliche Strukturen für Studierende und Mitarbeitende, um die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und ausserberuflichem Engagement zu verbessern und die Karrierechancen von Frauen zu erhöhen.

 Aktuell

​In ihrem Gleichstellungstoolkit hat die Abteilung Gleichstellung der Universität Zürich Massnahmen mit Transferpotential gesammelt. Zum Toolkit