Intersektionalität in Theorie und Praxis

AnalysenUn/Gleichheiten

Katrin Meyer Dezember 2017

Die Intersektionalitätsforschung hat zum Ziel, eindimensionale Perspektiven auf Machtstrukturen in Wissenschaft und Politik zu überwinden. Dieser Ansatz ist jedoch nicht unumstritten. Die einen kritisieren die identitätstheoretischen Voraussetzungen der Intersektionalitätsforschung, die anderen ihren oberflächlichen rhetorischen Gestus der Inklusion. Umso wichtiger ist es, in der Schweiz, vergleichbar mit entsprechenden Initiativen in Deutschland und den USA, ein inter- und transdisziplinäres center for intersectional studies aufzubauen, um die kritische Theoriebildung zur Intersektionalität zu stärken und intersektional diskriminierte Forschende institutionell zu fördern.

Der internationale Women’s March, der am 21. Januar 2017 in einzelnen Städten innerhalb und ausserhalb der USA organisiert wurde, um gegen globale Politiken der Diskriminierung, Gewalt und Ungleichheit zu demonstrieren, stand ganz im Zeichen der Intersektionalität. Die Organisator_innen wollten mit dem Marsch auf die komplexen Formen von Marginalisierung nach Geschlecht, Ethnizität, Klasse, Sexualität, Religion und anderen sozialen Diskriminierungsachsen aufmerksam machen. Wichtig war ihnen auch, im Kreis der Organisator_innen und der Teilnehmenden des Marsches mehrfach benachteiligte Menschen nicht auszuschliessen. In einem anfangs Jahr im Internet veröffentlichten Statement unter dem Titel Origins and Inclusion wählten die Veranstalter_innen ein Zitat der Dichterin und Feministin Audre Lorde als Motto, um diesen intersektionalen Anspruch zu verdeutlichen: „It is not our differences that divide us. It is our inability to recognize, accept, and celebrate those differences.“

Intersektionalität und Macht

In den USA werden die theoretischen Voraussetzungen, die mit einem intersektionalen Verständnis von Differenz und feministischer Politik verbunden sind, schon länger systematisch reflektiert als in Europa. Zwar gibt es auch im deutschsprachigen Raum seit den 1980er-Jahren vielfältige kritische Interventionen von Women of Color, die ihre spezifischen Diskriminierungserfahrungen theoretisieren, diese Interventionen blieben in der akademischen feministischen Theorie und Geschlechterforschung aber lange ungehört. Dieser zögerliche Einbezug intersektionaler Perspektiven bestätigt eine zentrale These des Intersektionalitätsansatzes selber: Es sind innerhalb marginalisierter Gruppen tendenziell die relativ Privilegierten, die ihre eigenen Erfahrungen und Forschungsinteressen in der Wissensproduktion durchsetzen und zum Gegenstand der Forschung und der politischen Agenda machen können. Diesen Prozess relativer Privilegierung kritisiert die Rechtsprofessorin Kimberlé Crenshaw seit ihrem frühen Text Demarginalizing the Intersection of Race and Sex von 1989, und sie macht auch jüngst wieder in einer Präsentation im Rahmen der Ted-Talks darauf aufmerksam. So sind nach Crenshaw die Opfer rassistischer Polizeigewalt in den USA vor allem dann im kollektiven Bewusstsein der Öffentlichkeit präsent, wenn es sich um Männer handelt. Die Namen der getöteten Schwarzen Frauen dagegen bleiben im kollektiven Gedächtnis der Gesellschaft unbekannt.

Anerkennung von Differenz und Identität

Das oben genannte Zitat von Audre Lorde weist darauf hin, dass Wissen um intersektionale Differenzen und feministische Solidarität miteinander verwoben sind. Eine gerechte Gesellschaft ist nur dann möglich, wenn die Komplexität sozialer Differenzen in der Lebenswelt erkannt und in ihrer sozialen Wirkmächtigkeit ernst genommen wird. Damit wird Intersektionalität zu einem unverzichtbaren Analyseansatz auch und gerade für die machtkritische Geschlechterforschung und für queer-feministische, antirassistische und (post-)marxistische Entwürfe von Gerechtigkeit und Solidarität. Doch die sogenannte ‚Politik der Differenz’ hat auch eine – dialektisch unumgängliche – Kehrseite: Differenz produziert immer auch Identität, und es ist diese ‚Politik der Identität’, die zum umstrittensten Erbe des Intersektionalitätsansatzes gehört und die meiste Kritik provoziert. Dabei lassen sich in den aktuellen Debatten zur Intersektionalität zwei Hauptkritikpunkte unterscheiden.

Entpolitisierung der Intersektionalitätsforschung

Widerstand formiert sich zum einen gegen die Praxis, intersektionale Identitätskategorien – wie zum Beispiel den Begriff der Women of Color – unpolitisch und oberflächlich einzusetzen. Kritiker_innen wie Patricia Hill Collins und Sirma Bilge monieren in ihrem 2016 erschienen Buch Intersectionality, dass Intersektionalität heute in Wissenschaft und Politik zu einem rhetorischen Gestus herabgesunken sei. So würden Identitäten am Schnittpunkt komplexer Verbindungen von Race, Class und Gender zwar oft benannt, blieben dabei aber bloss symbolische Markierungen. Der Begriff People of Color, wie er in Policy-und Management-Diskursen verwendet werde, verschmelze unterschiedlichste Menschen zu einer undifferenzierten Einheit und mache sie – einmal mehr - zum homogenen Anderen in einer weissen Gesellschaft. Im Weiteren würden die zugrundeliegenden Herrschaftsverhältnisse, die zu intersektionalen Diskriminierungen führen, insbesondere in Bezug auf Race und Ethnizität nicht vertieft untersucht. Collins und Bilge bezeichnen diese Entwicklung als „Whitening“ der Intersektionalitätsforschung, da diese von ihrer rassismuskritischen Genealogie abgeschnitten werde. Diese Kritik an einer entpolitisierten Intersektionalitätsforschung, die ohne gesellschaftliche Analyse und Kritik von Rassismus auskommt, wird auch im deutschsprachigen Raum, so etwa von Encarnación Gutiérrez Rodríguez, formuliert.
Eine Herausforderung der Intersektionalitätsforschung besteht demnach darin, dem spezifischen Zusammenspiel gesellschaftlicher Herrschaftsstrukturen wie Rassismus, Nationalismus, ökonomischem Imperialismus und Patriarchat empirisch Kontur zu geben und zugleich die konkreten alltäglichen Diskriminierungserfahren, denen Individuen ausgesetzt sind, nicht aus dem Blick zu verlieren. Dafür ist es unumgänglich, dass mehrfach marginalisierte Gruppen und Individuen die Wissensproduktion zur Intersektionalität selbstorganisiert vorantreiben können. Diesen Prozess institutionell zu garantieren, ist in der Schweiz eine wichtige forschungspolitische Aufgabe.

Das Sicherheitsgefüge sozialer Kategorisierung

Eine zweite Kritik an Intersektionalitätsansätzen betrifft deren Einsatz von sozialen Identitätskategorien generell. So hält etwa Jasbir Puar in einem Aufsatz von 2012 fest, dass jede Identifizierung und Kategorisierung von Menschen Teil eines gesellschaftlichen Sicherheitsgefüges ist, das Menschen und politische Bewegungen der Kontrolle unterwirft. Puars Kritik erfasst auch die Selbstermächtigung marginalisierter Gruppen wie etwa jene der Women of Color, die sie kurz „WOC“ nennt und damit bereits ironisch andeutet, dass das aus der Differenz zwischen weissen und nicht-weissen Frauen entwickelte Label der Logik des Othering von Nicht-Weiss und der Reifizierung der Geschlechterdifferenz als Masterkategorie unterliegt. Aus Puars Perspektive werden mit Konzepten wie WOC Fantasien souveräner Identität gestärkt, die hinter die Erkenntnisse der dekonstruktivistischen Subjektkritik zurückfallen. Gleichwohl erkennt sie an, dass die Analyse intersektionaler Positionierungen wichtig ist, weil sich gesellschaftliche Herrschaft durch eben diese etabliert und erhält.

Die intersectional studies müssen demnach dekonstruktivistische und identitätszentrierte Ansätze in einen produktiven Dialog bringen, um die gesellschaftlichen Herrschaftsformen zu erfassen, ohne sie zu reproduzieren. Ein Weg dazu kann sein, intersektionale Identitätskategorien nicht als Ergebnis, sondern als Ausgangspunkt wissenschaftlicher Analysen zu verstehen, dank denen die dichte Beschreibung und Analyse von ökonomischen, politischen, rechtlichen und symbolischen Lebensbedingungen von mehrfach marginalisierten und mehrfach privilegierten Menschen ihren Anfang nehmen.

Gerechtigkeit und Demokratie

Im September 2017 wurde in Berlin das Center for Intersectional Justice (cij) eröffnet, das unter anderem von Kimberlé Crenshaw präsidiert wird, die mit ihren wirkmächtigen Aufsätzen das Konzept der Intersektionalität massgeblich mitgeprägt hat. Die Gründung eines Zentrums erscheint als eine konsequente Fortsetzung dessen, was mit den kritischen Intersektionalitätsansätzen ursprünglich intendiert war: Sie sollten die Verbindung von Theorie und Praxis sichern, die Ermächtigung intersektional marginalisierter Menschen in Wissenschaft und Gesellschaft fördern und die Transformation derselben hin zu einer gerechten Gesellschaft vorantreiben.

Die Institutionalisierung der Intersektionalitätsforschung am Schnittpunkt von Theorie und Praxis ist auch in der Schweiz ein dringendes Desiderat, um den oben genannten Herausforderungen in der Theoriebildung und Forschungspraxis zur Intersektionalität zu begegnen. Sie würde unter anderem ermöglichen, politische Grundbegriffe und Praktiken in ihren intersektionalen Dimensionen systematischer zu untersuchen und die vielen innerhalb und ausserhalb der Akademie vorhandenen Forschungen inter- und transdisziplinär zu bündeln und weiterzuentwickeln. Eine zentrale Bedeutung müsste dabei der Begriff der Demokratie einnehmen, der nicht nur in der Schweiz zunehmend als Kampfbegriff funktioniert und egalitär-emanzipatorische Ansprüche und nationalistisch-rassistische Ausschlüsse gleichermassen zu legitimieren vermag. Das Konzept der Demokratie in seiner intersektionalen Struktur zu erkennen, wäre ein wichtiges Forschungsfeld eines künftigen center for intersectional studies in der Schweiz.

Publikationsdatum:

21. Dezember 2017

Autor_innen:

Katrin Meyer

Repliken für «Intersektionalität in Theorie und Praxis»

Martin Böhnel: Zum Verständnis von Demokratie und Rechtsstaat aus intersektionaler Perspektive

Katrin Meyers Blogbeitrag regt zum Nachdenken an. Die theoretische Weiterentwicklung der Intersektionalitätsforschung in der Schweiz sieht sie an der Schnittstelle zur Praxis und erhebt den Demokratiebegriff zum zentralen Gegenstand intersektionaler Forschung. Sie kritisiert gleichzeitig, dass die Demokratie als «Kampfbegriff» Verwendung findet in der Legitimation von «egalitär-emanzipatorische[-n] Ansprüche[-n] und nationalistisch-rassistische Ausschlüsse[-n]». Ziel sei, «das Konzept der Demokratie in seiner intersektionalen Struktur zu erkennen». Verschiedene Wahrnehmungen von Demokratie und Rechtsstaat, insbesondere in der Schweiz, sind folglich Ausgangspunkt der Überlegungen dieser Replik.

Intersektionalität als Forschung für die Menschenrechte

Die Schweiz wird gerne für ihre direkte Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und weltweiten Einsatz für die Menschrechte gelobt. Diese Wertschätzung gründet teilweise auf dem blinden Vertrauen, das Bürger*innen dem demokratischen Gesetzgeber entgegenbringen. So kennt die Schweiz keine Verfassungsgerichtsbarkeit. «Volks-»Initiativen können aufgrund fehlender verfassungsrechtlicher Kontrollmechanismen dem Völkerrecht übergestellt werden und internationale Menschrechtsnormen verletzen, wie dies Amnesty International jüngst in seinem Bericht 2018 formuliert. Nur das Bundesgericht kann nach übergeordnetem Recht kantonale Verfassungen einsehen. Die rechtliche Umsetzung bleibt im Ermessen der kantonalen Parlamente. Gegenüber solchen ‘Selbstbestimmungsinitiativen’ bringt der UN-Menschrechtsausschuss 2017 im Bericht zur Menschrechtslage gewisse Bedenken zum Ausdruck. Ein Jahr zuvor erteilte die wahlberechtigte Tessiner Stimmbevölkerung der «Volks-»Initiative zum Inländervorrang «Prima i nostri» ihre Zusage. Fest steht, solche Gesetze schüren explosive Stimmung, vor allem gegenüber den vermeintlich «Anderen».

Ein Blick innerhalb der Grenzen

Viele Menschen in der Schweiz sind aufgrund ihres rechtlichen Status der Markierung als (papierlose) «Illegale» ausgesetzt. Ihr Status zwingt sie, sich versteckt zu halten, dadurch sind sie der Polizei oft schutzlos ausgesetzt. Zwischen 90'000 und 250'000 Personen verfügen über keinen geregelten Aufenthaltsstatus in der Schweiz. Darunter befinden sich viele Frauen und deren Kinder, weibliche Haushaltstangestellte und Sexarbeiterinnen, die noch das Leben der Zurückgebliebenen mitfinanzieren. Darunter fallen ebenso Frauen, die von Menschenhandel betroffen sind und noch lange danach unter den traumatischen Erlebnissen leiden. Rebecca Angelini von der Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration (FIZ) wird in der WOZ vom 8. März 2018 wie folgt zitiert: «Mehrfachdiskriminierung, wirtschaftliche Not und fehlende legale Migrationsmöglichkeiten machen verletzlich bezüglich Ausbeutung und Gewalt».

Zur Erforschung intersektionaler Dimensionen bedarf es deshalb noch mehr der öffentlichen Wahrnehmung von Menschrechtsverletzung und Gewalt an marginalisierten Frauen bspw. im ‘versteckten’ Arbeitskontext. Intersektional betrachtet, erweist sich Mehrfachdiskriminierung vor allem in der Verzahnung mehrerer Faktoren als benachteiligend. Durch die bedingte Illegalität entsprechender Arbeitsverhältnisse, Gewalterfahrung und rechtlichen Schutzlosigkeit bleibt die öffentliche Wahrnehmung über die Lage der Frauen daher meistens klein. Die Schweiz, so wurde mir von Diplomat*innen bei der UNO in New York verschiedentlich herangetragen, sei (doch) eine Garantin der Menschenrechte!
Bei näherer Betrachtung zeigen sich Risse. Dies betrifft vor allem das konsequente Nachverfolgen von Menschenrechtsverletzungen im hiesigen Rechtsstaat. Schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen können wegen Nichtvorhandensein verfassungsrechtlicher Bestimmungen ausschliesslich am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte angeklagt werden. Der Gang nach Strassburg bleibt daher für «vorläufig geduldete Menschen» zusehends aufgrund des unsicheren Aufenthaltsstatus, einhergehenden finanziellen Einbussen sowie Gründen der sozialen Isolation, ein unüberwindbarer. Zudem kann sich das System gegenüber Menschen, die eigentlich auf Schutz angewiesen sind, auch inhuman zeigen. Das Non-Refoulement-Prinzip verbietet Menschen die Ausschaffung, welchen im Zielland Menschrechtsverletzungen drohen. Davon betroffene Frauen haben in der bereits erwähnten WOZ-Ausgabe ihre Geschichte erzählt. Zusammenfassend besagt dies, dass asylsuchende Frauen und deren Kinder trotz Anfälligkeit auf wiederkehrende Misshandlungen, in Staaten zurückgeschickt werden können, aus denen sie geflohen sind. Diese Praxis verweigert sich der Sicherstellung der Menschenrechte.

Ein Schweizer Zentrum für Intersektionalität in Wissenschaft und Praxis könnte sich folglich auch der Erforschung von Menschrechtsverletzungen aus intersektionaler Perspektive widmen. Dazu gehöre das Dokumentieren und Aufarbeiten von intersektionalen Verhältnissen im Zusammenhang von Recht und Migration bzw. Flucht. Zur Stärkung der kritischen Theoriebildung der Intersektionalität könnte zudem die Zusammenarbeit von Forschungseinrichtungen mit Beratungsstellen sowie nicht-staatlicher Akteur*innen der Zivilgesellschaft angedacht werden, dies unter aktiver Mitarbeit marginalisierter und diskriminierter Wissenschaftler*innen. So verweist bereits Gayatri Spivak auf das Gehörtwerden der ‘subalternen Frau’. Es ist anzunehmen, dass Forschungen nicht auf Anhieb bestehende Lücken zur rechtlichen und sozialen Lage von diskriminierten Frauen und Minderheiten zu schliessen vermag, jedoch können diese im Hinblick auf die besondere Rolle der Schweiz in Europa, einen wesentlichen Beitrag zu ihrem Schutz leisten und auf intersektionale Verhältnisse verweisen.

Intersektionalität als Kritik an Homogenität(en)

Der Entstehungsgeschichte des Intersektionalitätsansatzes aus antirassistischen, bürgerrechtlichen und feministischen Kontexten lag zugrunde, «marginalisierte, diskriminierte und missachtete Subjekte im Rahmen einer gegebenen Rechtsordnung in ihren Rechtsansprüchen zu stärken, in ihrem Stolz und ihrer politischen Handlungsfähigkeit zu ermächtigen und als Individuen und Gruppen in ihrer spezifischen Identität sichtbar zu machen» (Meyer 2017: 149). Mit der Identitätspolitik benennt Meyer die Kehrseite des Intersektionalitätsansatzes. Dies sind identitätsstiftende Machtverhältnisse ausgehend von sozialen Kategorien und deren Wirksamkeit in der Kategorisierung von «Anderen» (Hall 1997).
Angesprochene Gesetzesinitiativen befürworten die Einteilung der Bevölkerung - mit und ohne «Migrationshintergrund» und leisten demnach der ideologisch-physischen Unterscheidung zwischen einem «Wir» und den «Anderen» Vorschub. Nach Meyer zur undifferenzierten Vereinheitlichung von «homogenen Anderen in einer weissen Gesellschaft». Die Zementierung eines solchen Machtgefälles befördert intersektionale Diskriminierungen bestimmter Bevölkerungsmitglieder in unserer Gesellschaft. Gutiérrez Rodríguez (1999) zufolge dränge das Nichtthematisieren von Alltagsrassismus, Rassismen und Ethnizität an den Rand des Partikularen. Die Beteiligung von betroffenen Frauen und deren kritischen Stimmen, scheint angesichts der hier eingestimmten Auseinandersetzung zur kritischen Theoriebildung in der Intersektionalität, ein notwendiger Schritt zu sein. In diesem Blog und darüber hinaus.

Martin Böhnel ist wissenschaftlicher Assistent am Institut Integration und Partizipation der Hochschule für Soziale Arbeit der FHNW und Rezensent zu Katrin Meyer, Theorien der Intersektionalität. Zur Einführung, erschienen 2017 im Junius Verlag, Hamburg. Zur Rezension auf socialnet.de

Erwähnte Literatur: