Mentoring Plus

Ihre Erfahrung zählt. Ihre Promotion auch. 

  • Zielgruppe: Promovierende Frauen, trans, inter und nicht-binäre (TIN) Personen
  • Programmsprache: Deutsch
  • Programmdauer: 12 Monate

Progammübersicht

Kennen Sie das? Sie suchen in der Wissenschaft Ihren Platz zwischen hohen Erwartungen und fehlenden Orientierungspunkten? Sie erleben als promovierende Frau, trans, inter oder nicht-binäre (TIN) Person Hürden, die Ihren Weg erschweren? Sie sind als Erste*r in Ihrer Familie an der Uni und merken, dass Netzwerke oder informelles Erfahrungswissen fehlen? Oder Sie möchten Ihre Promotion selbstbewusster gestalten, wissen aber nicht, wo Sie anfangen sollen?

Dann ist dieses Mentoringprogramm genau das Richtige für Sie. Mentoring Plus setzt sich aus 5 Komponenten zusammen.

Die Programmlinie 2026 legt einen besonderen Fokus auf das Thema soziale Herkunft und Erfahrungen von Erst-Akademiker*innen (First Generation). Alle Frauen und TIN-Personen in der Promotionsphase können sich bewerben, unabhängig davon, ob sie selbst aus einem nicht-akademischen Familienhintergrund kommen oder nicht. Es sollte jedoch Interesse und Offenheit bestehen, sich mit Fragen von Chancengerechtigkeit, Bildungsbiografien und Diversität in der Wissenschaft auseinander zu setzen.

Mentoring Plus steht für intersektionale und chancengerechte Talentförderung von Frauen und TIN-Personen in der Promotionsphase.
Damit ist gemeint, dass akademische Entwicklung und berufliche Chancen immer auch von gesellschaftlichen Positionierungen, Privilegien und Diskriminierungserfahrungen beeinflusst werden und deshalb nicht losgelöst davon gefördert werden können. Als Gleichstellungsmaßnahme der Universität Potsdam setzt Mentoring Plus den Fokus auf Geschlecht und bezieht gleichzeitig weitere Erfahrungen wie soziale Herkunft, Rassismus, Behinderung oder Neurodivergenz mit ein.

Die Wege in der Wissenschaft sind vielfältig und Mentoring Plus unterstützt Sie dabei, Ihren eigenen Weg selbstbewusst und gut begleitet zu gehen.