CAS in geschlechtsspezifischer Medizin

Das biologische wie auch das soziokulturell geprägte Geschlecht haben Auswirkungen auf Prävention, Diagnostik, Verlauf und Therapie von Krankheiten. Diese Unterschiede werden in der Praxis und in der klinischen Forschung jedoch häufig vernachlässigt. Der CAS Studiengang in geschlechtsspezifischer Medizin ist eine berufsbegleitende universitäre Weiterbildung. Er richtet sich an Personen mit einem Masterabschluss in Medizin oder einem verwandten Bereich, die ihre Kenntnisse der geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Medizin vertiefen wollen, um ihre Arbeit entsprechen der neusten Evidenz zu gestalten.

Im CAS Studiengang Sex- and Gender-Specific Medicine werden die Konzepte der so genannten Gender-Medizin und die Auswirkungen des biologischen und soziokulturellen geprägten Geschlechts auf die Gesundheit und die Gesundheitsversorgung vermittelt.In den einzelnen Modulen wird die Bedeutung des Geschlechts in den verschiedenen medizinischen Fachrichtungen aufgezeigt. Es werden Werkzeuge, Konzepte und Ideen vorgestellt, wie sowohl die Gesundheitsversorgung als auch die medizinische Forschung den Geschlechtern gerecht werden kann.

Ziele des CAS
Die Teilnehmenden:

  • kennen geschlechtsspezifische biologische Unterschiede in Entstehung, Manifestation und Verlauf der Krankheiten sowie die Auswirkungen auf Diagnose, Behandlung und klinische Endpunkte,
  • sind sich der soziokulturellen Geschlechtsunterschiede in der Primär- und Sekundärprävention sowie im Gesundheitsverhalten bewusst,
  • kennen die neuste Evidenz zu geschlechtsspezifischen Aspekten in der Praxis und in der Forschung,
  • sind motiviert, das erworbene Wissen in ihrem Arbeitsalltag zu implementieren.

Unterrichtssprachen: Deutsch und Englisch
Studienorte: Bern, Zürich, Lausanne
Anmeldeschluss: 30. April 2020 (Die Anmeldefrist wurde aufgrund der aktuellen Situation verlängert.)
Kosten: CAS CHF 9'400, Einzelne Module je CHF 960

Trägerschaft

  • Klinik für Viszerale Chirurgie und Medizin, Inselspital, Universität Bern
  • Medizinische Fakultät, Universität Zürich

Wann:

25. Mai 2020 – 02. März 2021