TAGUNG „KRITISCHE MÄNNLICHKEITENFORSCHUNG WEITERDENKEN“
Gesellschaftliche Beschleunigung, multiple Krisen und politische Polarisierungen verändern die Geschlechterverhältnisse – und doch bleiben cis-heteronormative Normen und Männlichkeitsvorstellungen erstaunlich stabil oder erleben neue Konjunkturen. Diese Gleichzeitigkeit von Transformation, Persistenz und Retraditionalisierung fordert die kritische Männlichkeitenforschung heraus, ihre theoretischen Werkzeuge zu schärfen und ihre gesellschaftliche Relevanz neu zu bestimmen. Der Fachtag „Kritische Männlichkeitenforschung weiterdenken“ bringt aktuelle Debatten ins Gespräch. Im Mittelpunkt stehen theoretische Entwicklungen, politische Dynamiken und – nicht zuletzt für die Soziale Arbeit – praxisrelevante Fragen zu Geschlecht, Gewalt, Migration und Feminismus.
Keynotes:
- Prof. Dr. Sylka Scholz (FSU Jena): Aktuelle Trends in der kritischen Männlichkeitenforschung
- Prof. Dr. Lucas Gottzén (Universität Stockholm, online): Between contemplation and remasculinization – Masculinity as individual and political project
Eine Übersetzung der deutschsprachigen Beiträge in Deutsche Gebärdensprache ist für Studierende der ASH möglich. Bitte schicken Sie bei Bedarf einer DGS-Übersetzung oder eines anderen Barrierefreiheitsbedarfs eine Email an wendtm@ ash-berlin.eu.
Ort:
AudiMax der Alice Salomon Hochschule Berlin
Wann:
20. März 2026, 09.30 – 16.00
Themen:
Disziplinen: