Für nachhaltige Lösungen von Umweltproblemen braucht es die Genderperspektive

Jubiläumstagung der FachFrauen Umwelt am 7. September 2019 im Schloss Bümpliz bei Bern

Die Nachrichtenlage zu Umweltthemen ist kritisch: Die Verschmutzung der Weltmeere, abnehmende Biodiversität, Klimawandel und Ressourcenausbeutung sind nur einige wenige Beispiele, die die dramatische Situation beschreiben. Der Berufsverband FachFrauen Umwelt thematisiert anlässlich einer Tagung zum 30-jährigen Jubiläum die Frage, inwieweit die gesellschaftlichen Positionen von Frauen und Männern mitverantwortlich sind für den Zustand der ökologischen Lebensgrundlagen. So sind weniger Frauen als Männer weltweit in Entscheidungspositionen tätig, jedoch aufgrund ihrer oft auch ökonomisch schwächeren Position von den Auswirkungen stärker betroffen. Gleichzeitig legen sie in ihren Konsumentscheidungen mehr Wert auf soziale und ökologische Herstellungsbedingungen. Am Beispiel des Klimawandels möchten wir diese Fragen mit prominenten Gästen aus Klimaforschung, Umweltorganisationen und Politik diskutieren und der Frage nachgehen, inwiefern eine Veränderung hin zu mehr Geschlechtergerechtigkeit auch im Umweltbereich ein Topthema werden sollte. 

Anmeldung: Bis zum 18. August 2019

Grussbotschaften: 

Christine Hofmann, Stellvertretende Direktorin BAFU

Brigitte Manz-Brunner, Geschäftsleiterin SVIN

Franziska Teuscher, Gemeinderätin der Stadt Bern

 

Fachreferat Klima – Macht – Geschlecht. Erkenntnisse und Potenziale für eine transformative Klimapolitik - Ulrike Röhr

 

Podiumsdiskussion unter der Leitung von Dr. rer. Pol. Jeannette Behringer mit:

Pia Hollenstein, Vorstand KlimaSeniorinnen, Alt Nationalrätin

Dr. Iris Menn, Geschäftsleiterin Greenpeace

Prof. Dr. Sonia I. Seneviratne, Professorin für Land-Klima Dynamik, ETH Zürich

Aline Trede, Nationalrätin Grüne

An der Tagung treten ausschliesslich Frauen auf, im Publikum sind Menschen jeden Geschlechts herzlich willkommen!

Wann:

07. September 2019, 13.30 – 18.00