Brennpunkt Frauenstreik. Historische und politische Perspektiven

Mit dem Slogan «Wenn Frau will, steht alles still!» riefen Frauenorganisationen und Gewerkschaften 1991 zum Schweizer Frauenstreik auf – eine halbe Million Frauen ging damals auf die Strasse. Für den 14. Juni 2019 ist, nach fast dreissig Jahren, erneut Frauenstreik angesagt: «Gleich berechtigung. Punkt. Schluss! Egalité. Point final!» Weshalb erneut ein Frauenstreik? Was waren die Forderungen damals – was sind die Forderungen heute? Und was haben die neuen Forderungen des Frauenstreiks mit dem Wissenschaftsbetrieb und ganz konkret mit der Universität Bern zu tun? Auf dem Podium diskutieren drei Expertinnen über die historischen und politischen Implikationen des Frauenstreiks damals und heute.

Auf dem Podium diskutieren drei Expertinnen über die historischen und politischen Implikationen des Frauenstreiks damals und heute:

  • Prof. Dr. Silvia Schroer, Vizerektorin Qualität, Nachhaltigkeit und Gleichstellung, Professorin für Altes Testament, Universität Bern
  • Prof. Dr. Brigitte Studer, Professorin für Schweizer und Neuste Allgemeine Geschichte, Universität Bern
  • Dr. Francesca Falk, Oberassistentin am Institut für Zeitgeschichte, Universität Fribourg
  • Moderation Andi Geu, Philosoph und Soziologe, Ko-Geschäftsleiter von NCBI Schweiz, dem National Coalition Building Institut gegen Diskriminierung und Rassismus

Anmeldungen bis zum 22. Mai an lilian.fankhauserafg.unibech

Wann:

27. Mai 2019, 12.15 – 13.45

Wo:

UniS, Raum A 201, Schanzeneckstrasse 1, 3012 Bern

Institutionen:

Abteilung für die Gleichstellung von Frauen und Männern, Universität Bern(Schweiz)