Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien (fzg): Geschlecht, Migration und Sicherheit

Migration gehört zu einem der aktuell wichtigsten Themen in der Geschlechterund Intersektionalitätsforschung. In den letzten zwanzig Jahren hat sich eine Vielzahl an kritischen und empirischen Untersuchungen mit den sozialen und symbolischen Bedingungen von Subjektivierung, Identitätsbildung und Othering von Migrant*innen beschäftigt. Es wurden migrations- und geschlechtsbedingte Ungleichheitsstrukturen im Bereich von Bildung und Arbeit, insbesondere der Care-Arbeit, beleuchtet und vielfältige durch Migration verstärkte Transformationen von Familie und Sexualität nachgezeichnet. Seit sich in den letzten Jahrzehnten die Politik westlicher Staaten zunehmend repressiver gegen Menschen auf der Flucht und gegen Armutsmigrant*innen richtet, bekommt auch die kritische Analyse geschlechtsspezifischer staatlicher und ökonomischer Regulierungen und Regimes im Schnittfeld von Rassismus, (Hetero-)Sexismus, Kapitalismus und Nationalismus eine immer grössere Dringlichkeit. Dabei ist die geschlechtsspezifische Gewalt, die Menschen auf der Flucht, an den Grenzen Europas und in Transit- und Exilländern erleiden, ein besonders aktuelles Thema für die kritische Geschlechterforschung.

Herausgeber*innen:

  • Prof. Dr. Elke Gramespacher
  • Prof. Dr. Nina Degele
  • Dr. Wibke Backhaus
  • Prof. Dr. Bettina Fritzsche
  • Dr. Karolin Heckemeyer
  • Dr. Beate Rosenzweig
  • Prof. Dr. Sigrid Schmitz
  • Prof. Dr. Magnus Striet

Gastherausgeberin:

  • PD Dr. Katrin Meyer

Alle weiteren Informationen finden Sie im angehängten PDF.

Publikationsdatum:

15. November 2018

Deadline:

31. März 2019