6. Interdisziplinärer Workshop Kritische Sexarbeitsforschung

20. bis 22. November 2020
Leipzig, Deutschland

Die aus dem Netzwerk Kritische Sexarbeitsforschung gegründete Gesellschaft für Prostitutions- und Sexarbeitsforschung vernetzt Forschende verschiedener Disziplinen miteinander. Sie fördert eine interdisziplinäre wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Prostitution und Sexarbeit sowie die Entwicklung neuer Forschungsperspektiven auf das Themenfeld.

Auch der diesjährige Workshop bietet Studierenden und Nachwuchswissenschaftler:innen einen kollektiven Raum, um die eigenen aktuellen Arbeiten zum Thema abseits von etablierten, stigmatisierenden und kriminalisierenden Diskursen diskutieren zu können. Der thematische Rahmen ist hierbei bewusst offen gehalten und orientiert sich am Input der Beteiligten.

Der Workshop richtet sich in erster Linie an Studierende, Promovierende sowie Post-Docs aller Fachrichtungen, die sich mit dem Themengebiet Prostitution oder Sexarbeit befassen und ihre Forschungsarbeiten diskutieren möchten. Auch Sexarbeiter:innen und Sozialarbeiter:innen mit oder ohne Universitätsanbindung sind herzlich eingeladen. Es sollen der interdisziplinäre Austausch in einem niedrigschwelligen Rahmen gefördert und methodische Herausforderungen im Kontext der Prostitutions- und Sexarbeitsforschung diskutiert werden.

Eine Teilnahme am Workshop ist sowohl als Referierende:r als auch als Teilnehmende:r möglich. Besonders die Referierenden stellen eigene aktuelle Forschungsprojekte vor oder bringen Datenmaterial zur gemeinsamen Diskussion ein. Dabei kann sich der Fokus sowohl auf konzeptionelle und methodische Fragen als auch auf individuelle und disziplinspezifische Herangehensweisen richten. Generell sind alle – auch die Teilnehmenden – dazu eingeladen, sich aktiv an der Gestaltung des Workshops in den Vorträgen und Arbeitsgruppen zu beteiligen.

Anmeldeformalitäten und weitere Informationen

Referierende

Die Referierenden stellen eigene aktuelle Forschungsprojekte vor oder bringen Datenmaterial zur gemeinsamen Diskussion ein. Dabei kann sich der Fokus sowohl auf konzeptionelle und methodische Fragen als auch auf individuelle und disziplinspezifische Herangehensweisen richten. Der Beitrag der:des Referierenden kann dabei entweder als Vortrag (20 Minuten Vortrag, 25 Minuten Diskussion) oder in Form einer Arbeitsgruppe (90 Minuten inkl. Diskussion) mit selbst bevorzugten Mitteln (z. B. Präsentation, Poster, Video, u. a.) erfolgen.

Der Beitragsvorschlag mit max. 2.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) kann bis zum 15. August 2020 als PDF-Datei per E-Mail an veranstaltung@gspf.info eingereicht werden. Dabei sollte das Beitragsformat (Vortrag oder Arbeitsgruppe), die Kontaktdaten, die disziplinäre Verortung sowie der Stand der eigenen Forschung angegeben werden. Eine Rückmeldung über den Beitragsvorschlag erfolgt innerhalb von vier Wochen nach der Einreichungsfrist.

We also welcome contributions in English. However, participants should have a good command of German in order to be able to follow the entire workshop.

Teilnehmende

Zur Teilnahme sind Studierende, Promovierende, Post-Docs und Personen mit einem wissenschaftlichen Erkenntnisinteresse eingeladen. Die Anmeldung ist nach Bekanntmachung des Workshop-Programms möglich. Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmendenzahl begrenzt ist. Um rechtzeitig über den Anmeldestart informiert zu werden, können Sie sich in den Newsletter der Gesellschaft für Sexarbeits- und Prostitutionsforschung eintragen: www.gspf.info/newsletter

Zur Deckung des Caterings während des Workshops wird eine Teilnahmegebühr von 25 Euro erhoben. Generell müssen die Reise- und Übernachtungskosten von den Teilnehmenden selbst getragen werden. Bei erfolgreicher Akquirierung von finanziellen Mitteln wird die Teilnahmegebühr reduziert. Eine einfache Schlafplatzbörse wird eingerichtet.

Organisation: Joana Hofstetter (Florenz, I), Sandra Jurdyga (Wien, A), Marlen Löffler (Augsburg, D), Cristina Raffaele (Leipzig, D), Sabrina Stranzl (Graz, A)

Publikationsdatum:

09. Juli 2020

Deadline:

15. August 2020