| „Das Anerben durch die Wirkung der Einbildungskraft schwangerer Frauen“. Die Wi(e)der-Rede Kants zu Geschlecht und Rasse (Arbeitstitel) |
| | Name: | Hostettler Karin | | Mailing: | karin.hostettler@unibas.ch | | Modul: | Basel | | Titel: | „Das Anerben durch die Wirkung der Einbildungskraft schwangerer Frauen“. Die Wi(e)der-Rede Kants zu Geschlecht und Rasse (Arbeitstitel) | | Fachrichtung: | Philosophie | | Weitere Fachrichtungen: | Gender Studies | | Beschreibung: | Die Aufklärung, als Epoche verstanden, lokalisiert sich im Rahmen eines fundamentalen ökonomischen, politischen und sozialen Wandels und steht für ein neues Denken, in dem der Mensch im Zentrum steht. Zugleich findet in der Wissenschaft eine Debatte über bestimmte Differenzen zwischen Menschen statt, denen eine neue Grundlage verliehen wird: Zwischen 1750 und 1850 findet ein Umbruch in der Geschlechterordnung statt, es entsteht neu eine hegemoniale Ordnung mit einem dichotomen Verständnis von Geschlecht, das in der Natur verankert wird. Und es finden sich in dieser Zeit erste Ansätze zu einer modernen Rassentheorie. Diese Entwicklungen und Diskussionen finden in einem Europa statt, das zutiefst in koloniale Unternehmen und Denkweisen verstrickt ist. Doch welche konstitutiven Rollen das koloniale Denken und der Europozentrismus für den Anthropozentrismus spielen, ist bis jetzt nicht herausgearbeitet worden.
Eine dekonstruktive Re-Lektüre des Philosophen Kants vor diesem Hintergrund kann Aufschluss geben über die Formation des hegemonialen männlichen, weissen, westlichen Subjekts, das prägend für die Epistemologie der Moderne ist. | | Keywords: | Kant, Philosophie der Aufklärung, Postkoloniale Theorie, Dekonstruktion | | Methoden/Theorien: | Close reading, Epistemologie, Erkenntnistheorie, Poststrukturalismus | | Attachments: | - |
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Letzte Änderung am 31.05.2010 |
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